Juni 8, 2022

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Juni 8, 2022

Karlsruhe/Baden-Baden übertrifft Ergebnis von Mai 2019

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden hatte im Mai 2022 rund 130.000 Passagiere und damit um etwa 6,8 Prozent mehr als im Vorkrisenmonat Mai 2019. Die Flugbewegungen nahmen entsprechend ebenfalls zu. Sie lagen im Mai bei 3.884 und damit 23 Prozent über dem Vergleichsmonat aus 2019. Im Bereich der Luftfracht konnte der FKB auf 144 Tonnen zulegen. Im Vergleich mit Mai 2019 entspricht dies einem Plus von 47 Prozent. Im Sommerflugplan 2022 sind derzeit 1,1 Millionen Sitzplätze zu 35 Destinationen im Verkauf. Während dem reisestarken Pfingstwochenende musste nach Angaben des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden nur ein Flug gestrichen werden. Dies soll am Wetter gelegen haben. Zu Abfertigungsproblemen soll es – im Gegensatz zu anderen Airports – nicht gekommen sein. „Die Anstrengungen zur optimierten Zusammenarbeit in den letzten Wochen und die hohe Einsatzbereitschaft der eigenen Mitarbeiter, der Luftsicherheitskräfte und der Bundes- und Landespolizei zeigen, dass trotz hohem Aufkommen und verspäteter Ankünfte am FKB ein hoher Servicelevel gehalten werden kann.“ sagt der Geschäftsführer Uwe Kotzan. „Alle Beteiligten am Flughafen haben sich entsprechend gut vorbereitet, was auch für die Passagiere zutrifft, die überwiegend rechtzeitig erschienen sind und notwendige Unterlagen griffbereit hatten“, weiß Eric Blechschmidt, Verkehrsleiter am Flughafen. „Nach zwei Jahren Pandemie sehen wir gerne wieder einen Ansturm. Die Menschen freuen sich darauf, endlich wieder reisen zu können. Da soll es am Flughafen reibungslos laufen.“

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Unter strengen Auflagen: Japan lässt wieder Touristengruppen einreisen

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat sich Japan weitgehend von Touristen abgeschottet. Seit 3. Juni 2022 ist ein erster Lockerungsschritt in Kraft getreten. Geführte Reisegruppen dürfen nun wieder unter strengen Auflagen einreisen. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nicht ausreichend, denn Teilnehmer von Reisegruppen müssen weiters eine Krankenversicherung nachweisen, die im Covid-Erkrankungen auf dem Gebiet von Japan abdeckt. Darüber hinaus ist das Tragen von Masken durchgehend notwendig und auch eine entsprechende Erklärung, dass dies akzeptiert wird, ist zu unterschreiben. Individuelle Ausgänge sind nicht vorgesehen. Die Richtlinien des japanischen Tourismusministeriums sehen vor, dass die Gruppen durchgehend von einem Reiseleiter begleitet werden müssen. Weiters haben diese dafür zu sorgen, dass Räume bzw. Orte mit hoher Menschenfrequenz gemieden werden und die japanischen Abstandsregeln eigenhalten werden.

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Düsseldorf will Sommer-Kollaps mit neuen Maßnahmen verhindern

In den letzten Wochen sind in Deutschland besonders die Flughäfen Berlin-Brandenburg und Düsseldorf negativ mit zum Teil enormen Warteschlangen an den Schaltern und an der Sicherheitskontrolle aufgefallen. Der NRW-Airport will nun Maßnahmen ergreifen, um einen Kollaps in der Hauptreisezeit zu verhindern. Dass der aktuelle Stand der Dinge alles andere als optimal ist, räumt der Düsseldorfer Flughafen ein. Man will nun für die NRW-Sommerferien entsprechende Maßnahmen ergreifen, die reibungslose Prozesse in den Terminals sicherstellen sollen. Dazu zählen laut Erklärung des Airports „eine Vielzahl eigener operativer Maßnahmen“. „Die aktuelle Situation ist eine große Belastung insbesondere für unsere Fluggäste und unsere Beschäftigten. Wir haben daher einen Maßnahmenkatalog aufgesetzt, mit dem wir in der gesamten Prozesskette unterstützen und entlasten wollen“, so Düsseldorf-Chef Thomas Schnalke. Beispielsweise will man während der Sommerferien verstärkt Studenten als Servicekräfte einsetzen. Diese sollen Passagiere bei starker Auslastung von Sicherheitskontrolllinien zu anderen umleiten bzw. Passagiere ersuchen, dass sie bereits während dem Warten Gegenstände wie Laptops und Flüssigkeiten auspacken sollen. Auf dem Vorfeld soll eine Art „Eingreiftruppe“ aus qualifizierten Facharbeitern gebildet werden. Diese soll bei Bedarf zur Unterstützung eingesetzt werden, um Verspätungen zu vermeiden. Für die Sicherheitskontrollen sollen die Bundespolizei und deren Subunternehmer vom Airport ständig neue Informationen erhalten. Damit soll die Planung wie viele Kontrolllinien benötigt werden vereinfacht werden. Gleichzeitig will man den Fluggesellschaften ermöglichen, dass diese ihre Check-in-Schalter schon ab 3 Uhr 00 öffnen können.

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Kommentar: Unzureichende Vorbereitung auf den „ReStart“ 2022

Das (Sommer) Drama mit Ansage hat begonnen – chaotische Szenen bei Airlines und Flughäfen von A bis Z Alles begann mit dem Start der Pandemie Anfang 2020.  Waren die internen und externen Newsletter, Updates, Briefings und Pressemitteilungen der Top Entscheider der Luftfahrtbranche gefüllt mit “wir schaffen das” und anderen Durchhalteparolen, wurde die Ernüchterung in den Chefetagen von Woche zu Woche größer. Aus “wir schaffen das”, wurde vielerorts ein, “wir müssen retten was zu retten ist”. Weltweit gab es im Jahr 2020 bei Airlines und Airports Personalentlassungen in schwindelerregenden Höhen. Eine schlimmer und höher als die andere. Die, die bleiben „durften“ saßen vielerorts auf Kurzarbeit. Nun allerdings verunsichert was die Zukunft bringen würde, begannen nun weitere Teile freiwillig das Handtuch zu werfen und sich ein neues berufliches Standbein zu suchen. Auch wenn dieser Effekt kurzfristig geholfen haben mag, die monatlichen Fixkosten in der Luftfahrtbranche zu drücken ist ein nicht unerheblicher Teil dieser, inzwischen ehemaligen, Kollegen auf ewig verloren. Eine vormals als sehr attraktiv empfundene und über Jahre Wachstumsverwöhnte Branche war im Zuge der Pandemie der Zauber der damit verbundenen beruflichen Sicherheit genommen worden. Aus den Durchhalteparolen waren zwischenzeitlich im Frühjahr, Sommer und auch Winter 2021 – Hoffnungsparolen geworden. Im Sommer 2022 „da geht es wieder los“, der „ReStart“ kommt und schon begannen sich vor allem die Airlines in Ihren Aussendungen zu übertrumpfen: „70% der „Vor-Corona-Kapazität“…,   75%  …. 80% … 90% usw. usw. Die Zuversicht schien bereits im vergangenen Winter schier grenzenlos. Doch mit welchem Personal eigentlich? Natürlich stellte sich da kein

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IAG will Air Europa scheibchenweise übernehmen

In einem zweiten Anlauf soll die spanische Air Europa doch noch von der International Airlines Group übernommen werden. Der Weg führt über einen Kredit in der Höhe von 100 Millionen Euro, der seitens der IAG im März 2022 gewährt wurde. Dieser kann bis Ende dieses Jahres samt Zinsen zurückbezahlt werden oder aber Iberia erhält 20 Prozent der Anteile von Air Europa. Laut Iberia-Geschäftsführer Sánchez-Prieto ist nicht vorgesehen, dass das Geld zurückbezahlt wird, sondern man wird 20 Prozent der Anteile übernehmen. Weiters erklärte der Manager, dass man über einen Zeitraum von rund 1,5 Jahren die Beteiligung auf 100 Prozent aufstocken wird. Anschließend ist eine Integration von Air Europa in Iberia vorgesehen. Allerdings bedürfen alle angedachten Transaktionen noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Im ersten Anlauf scheiterte die Übernahme durch die IAG an Bedenken der EU-Kommission, die nicht ausgeräumt werden konnten. Was diesmal anders sein soll, erklärte der Iberia-Chef nicht. Die spanische Regierung setzt sich dafür ein, dass Air Europa ein Konzernmitglied der International Airlines Group wird. Man erklärte wiederholt öffentlich, dass man das Vorhaben unterstützt und vermittelte auch zwischen Globalia und der IAG. Daher ist damit zu rechnen, dass im Zuge der kartellrechtlichen Prüfung des neuerlichen Übernahmeversuchs mit entsprechender Rückendeckung seitens der Regierung von Spanien zu rechnen ist.

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Italien: Landesweiter Streik im Luftverkehr

Der Streik betrifft sowohl die Flugsicherung als auch verschiedene Airlines. An den Mailänder Flughäfen Malpensa und Linate werden die Angestellten der Flugsicherungsgesellschaft ENAV ihre Arbeit für 24 Stunden niederlegen. Am Flughafen Bologna ist der Streik des ENAV-Personals von 13 bis 17 Uhr geplant – dennoch sei mit größeren Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Es könne auch vor und nach den Streikzeiten zu Ausfällen und Verspätungen kommen, wie Reisevor9 berichtet. Die italienischen Mitarbeiter von Ryanair werden zwischen 10 und 14 Uhr streiken. Gewerkschaften kritisierten die irische Billigairline unter anderem dafür, willkürlich Gehalt zu kürzen, Krankheitstage nicht zu bezahlen und ihren Crews Urlaubstage in der Sommersaison nicht zu bewilligen. Auch Mitarbeiter von Malta Air werden heute von 10 bis 14 Uhr die Arbeit verweigern. Ebenso werden die italienischen Besatzungen von Easyjet und dem spanischen Low-Cost-Carrier Volotea von 13 bis 17 Uhr streiken. Während der Streiks wird es Schutzzeitfenster geben, in denen Flüge abheben müssen. Diese liegen zwischen 7 und 10 sowie zwischen 18 und 21 Uhr. Damit wird an den Mailänder Flughäfen in diesen Zeiten ein grundlegender Betrieb aufrechterhalten. Zudem hat die italienische Zivilluftfahrbehörde eine Liste mit Flügen veröffentlicht, die garantiert von Mailand aus starten werden. Verbindungen mit Deutschland werden auf dieser jedoch nicht geführt, sondern lediglich einige Rotationen mit Zielen in Italien, Nord- und Südamerika, dem Nahen Osten, Südostasien und Afrika.

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