Juni 11, 2022

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Juni 11, 2022

Saudia nimmt Riad-Zürich auf

Die Fluggesellschaft Saudia wird am 3. August 2022 zwei wöchentliche Umläufe zwischen Riad und Zürich aufnehmen. Diese sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Donnerstag durchgeführt werden. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Diese sind mit 20 Business-Class- und 90 Economy-Class-Sitzen bestuhlt. Saudia bestätigte die Aufnahme der Flüge und fügte hinzu, dass diese in Kürze auch über alle üblichen Buchungswege reserviert werden können. Unter der Flugnummer SV235 wird man aus Riad kommend jeweils gegen 14 Uhr 05 am größten Airport der Schweiz landen. Die Rückflüge werden als SV234 durchgeführt und heben um 15 Uhr 20 in Zürich-Kloten ab. Saudia ist bereits seit einigen Jahren – mit Unterbrechungen, die der Coronapandemie geschuldet sind – in der Schweiz präsent. Bislang steuerte man ab Riad und Jeddah den Flughafen Genf an. Daran soll sich auch nichts ändern, denn die Zürich-Strecke nimmt man zusätzlich ins Streckennetz auf.

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Einreise: USA verlangen keinen negativen Coronatest

Die Vereinigten Staaten von Amerika verlangen ab Sonntag bei der Einreise keinen negativen Corona-Test mehr. Die Gesundheitsbehörde CDC teilte mit, dass dies nicht mehr notwendig ist, da man aufgrund der Verfügbarkeit von Behandlungsmöglichkeiten sowie gewachsener Immunität „in eine neue Phase“ eingetreten ist. Auf dem Landweg wurde aus Mexiko und Kanada kommend schon seit einiger Zeit kein negativer Coronatest mehr verlangt. Nun wird dies auch auf den Luftweg und zwar aus allen Ländern kommend ausgedehnt. Bislang musste man unabhängig vom Impfstatus einen negativen Cornatest, der am Tag vor dem Abflug vorgenommen wurde, vorlegen. Innerhalb der Vereinigten Staaten gab es seitens Fluggesellschaften, Airports, Hotels und touristischen Betrieben erheblichen öffentlichen Druck, der auf die Abschaffung der Testvorlagepflicht abzielte. Dies hatte offenbar Erfolg, denn die CDC verkündete am Freitag das Aus. Masken müssen in den Vereinigten Staaten an Bord von Verkehrsflugzeugen nicht mehr getragen werden. Die Regelung wurde von einem Bundesgericht gekippt.

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Memmingen: Ryanair-Basis feiert fünfjährigen Bestand

Die Ryanair Group unterhält seit fünf Jahren eine Basis auf dem bayerischen Flughafen Memmingen. Derzeit sind zwei Boeing 737-800 stationiert. Unter anderem mit diesen beiden Flugzeugen werden ab diesem Airport 25 Destinationen bedient. Seit der Aufnahme des Flugbetriebs am Flughafen Memmingen im Jahr 2009 und der Eröffnung der Basis im Jahr 2017 hat Ryanair fast 8 Millionen Passagiere von/nach Memmingen befördert. Das Unternehmen erklärt, dass man vor Ort 60 Mitarbeiter beschäftigt und indirekt 900 Arbeitsplätze zum Beispiel bei Zulieferern involviert sind. „Als Europas Fluggesellschaft Nr. 1 freut sich Ryanair das 5-jährige Jubiläum unserer Basis in Memmingen mit einem aufregenden Sommerflugplan mit 25 Strecken zu Zielen wie Palermo, Dublin und Palma de Mallorca zu feiern, der den Bewohnern vor Ort eine größere Auswahl bei der Buchung ihres bevorstehenden Urlaubs bietet und den Incoming-Verkehr aus den wichtigsten europäischen Hauptstädten nach Memmingen und Umgebung unterstützt“, so Andreas Gruber von Ryanair.

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Gestrichene Flüge: Duty-Free-Einkäufe müssen zurückgegeben werden

Immer wieder kaufen Passagiere gerne in den Duty-Free-Shops an Flughäfen ein. Wenn es sich um einen internationalen Flug handelt, kann es unter bestimmten Umständen günstiger sein. Doch wenn der Flug gestrichen wird und man das Land gar nicht verlassen kann, muss man die Waren wieder zurückgeben. Dahinter stecken steuerrechtliche Gründe. Normalerweise kommt es eher selten vor, dass Passagiere aufgefordert werden ihre Duty-Free-Waren gegen Rückzahlung des Kaufpreises wieder im Shop abzugeben. Aufgrund zahlreicher Flugstreichungen häuft sich dieses Phänomen. Während es innerhalb des Schengenraums keine Probleme gibt, da der Händler die lokalen Steuern zu entrichten hat, wird bei Non-Schengen-Flügen genauer geschaut und die Wahrscheinlichkeit, dass man zum Beispiel Duty-Free-Zigaretten wieder zurückgeben muss, ist groß. Der so genannte Brexit hat auch den Nebeneffekt, dass das Vereinigte Königreich als so genannter Drittstaat gilt. In der Praxis bedeutet das, dass „echtes Duty-Free“ erfolgen kann. Ab UK ist dies – in die meisten Länder – ebenfalls möglich. In Bristol mussten zuletzt viele Flüge gestrichen werden und Polizei sowie Finanzbehörde hatten es besonders wichtig, dass die Duty-Free-Waren – gegen Rückzahlung des Kaufpreises – wieder ins Ladenregal kommen. „Die Rückgabe von Duty-Free-Artikeln ist das normale Verfahren bei einem annullierten Flug. Die Kunden können Duty-Free-Produkte kaufen (und die Duty-Free-Rabatte erhalten), aber diese Ermäßigung gilt nur für Kunden, die aus dem Vereinigten Königreich abfliegen. Wenn Flüge gestrichen werden, verlässt der Kunde das Vereinigte Königreich nicht, so dass der Zoll vorschreibt, dass alle Duty-Free-Einkäufe zurückgegeben und vollständig erstattet werden müssen. Dies ist eine Vorschrift der britischen Zollbehörde (HM Customs)“, so ein

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Australien: Waffe im Handgepäck brockte Amerikaner eine Haftstrafe ein

Ein Amerikaner, der Anfang dieses Jahres auf dem Flughafen Sydney mit einer geladenen Waffe im Handgepäck erwischt und verhaftet wurde, musste sich vor Gericht verantworten. Der Passagier wurde aufgrund von Verstößen gegen verschiedene Gesetze vor dem Central Local Court angeklagt und verurteilt. AFP-Beamte wurden im März zu einem Sicherheitskontrollbereich des Flughafens gerufen, nachdem ein Mitarbeiter, der ein Röntgengerät überwachte, eine mutmaßliche Schusswaffe im Handgepäck des 47-jährigen Mannes entdeckt hatte. Die Polizei untersuchte das Gepäckstück und fand eine geladene Ruger-Pistole, die sie beschlagnahmte. Der Mann wurde am Einsteigen in einen Flug in die Vereinigten Staaten gehindert und wegen folgender Vergehen angeklagt: Er bekannte sich im vergangenen Monat in beiden Fällen schuldig und wurde gestern in der ersten Anklage zu einer 12-monatigen Gemeinschaftsstrafe verurteilt. Für die zweite Anklage wurde er gemäß Abschnitt 20(1)(a) des Crimes Act 1914 (Cth) zu einer 12-monatigen Kaution wegen guter Führung mit einer Bürgschaft von 500 Dollar verurteilt. Der Polizeikommandant der AFP am Flughafen Sydney, Superintendent Matthew Parsons, sagte, dass die AFP eng mit dem Sicherheitspersonal des Flughafens zusammenarbeitete, um die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten. „Dieser Vorfall hätte tödliche Folgen für andere Reisende und Flughafenkunden haben können, selbst wenn die Waffe versehentlich abgefeuert worden wäre. Die sorgfältige Arbeit sowohl des Sicherheitspersonals als auch der AFP-Beamten gewährleistet, dass die Flughäfen für die Öffentlichkeit sicher bleiben“, sagte Supt Parsons.

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Ab 16. Juni 2022 rollen die Regiojet-Züge zum Flughafen Wien

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet bietet ab 16. Juni 2022 bis zu vier tägliche Zugverbindungen zwischen Brno und dem Flughafen Wien-Schwechat an. Bei zwei Kurspaaren zeigt sich aber eine Besonderheit: Man kooperiert mit dem Mitbewerber ÖBB. Ursprünglich hatte Regiojet geplant, dass man drei Direktzüge pro Tag zum größten Flughafen Österreichs auflegt. Bei der Trassenvergabe scheint man aber nicht alles, das man benötigt hat, bekommen zu haben. Das hat zur Folge, dass vorerst nur zwei Züge pro Tag ohne Umstieg von Prag über Brno zum Flughafen Wien-Schwechat verkehren werden. Bei zwei weiteren Verbindungen zeigt sich die Besonderheit, dass man mit dem Mitbewerber Österreichische Bundesbahnen kooperiert. Auf diesen Kurspaaren muss man am Wiener Hauptbahnhof umsteigen und zwar auf Railjet-Züge. Regiojet verkauft durchgehende Tickets, so dass kein zusätzlicher Fahrschein notwendig ist. Neben dem neuen Zugangebot, das nicht wie ursprünglich angekündigt am 12. Juni 2022, sondern am 16. Juni 2022 aufgenommen wird, bietet Regiojet bis zu sechs tägliche Fernbusse von Brno zum Flughafen Wien-Schwechat an. Die angegebene Reisezeit ist auf dem Schienenweg um rund zehn Minuten kürzer als mit dem Bus.

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Lufthansa macht A320neo zur „Lovehansa“

Lufthansa hat dem Airbus A320neo mit der Registrierung D-AINY anlässlich des Pride Month eine Sonderbeklebung mit dem Schriftzug „Lovehansa“ verpasst. Die Letter erscheinen dabei in den Farben des Regenbogens. Auch das Welcome-Panel am Eingang erhält eine spezielle Regenbogen-Beklebung. Zudem sieht man beim Blick aus dem Flugzeugfenster an den Flügelspitzen, den sogenannten Winglets, Herzen in Regenbogenfarben. Die D-AINY wurde am Freitag, den 10. Juni 2022, erstmals in diesem Outfit eingesetzt. Der „Erstflug“ wurde als LH842 in Richtung Billund durchgeführt. Auch die Kabine dieses Airbus A320neo erscheint kunterbunt. „Lufthansa ist ein Unternehmen, das für Offenheit, Toleranz und Diversität steht. Mit der „Lovehansa“ Sonderlackierung setzt das Unternehmen ein weiteres deutliches Zeichen und macht diesen wichtigen Teil der Unternehmenskultur auch prominent nach außen sichtbar“, so der Kranich-Konzern.

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Wien-Salzburg: Westbahn mit bis zu 57 Zügen täglich

Die Westbahn erhöht am Sonntag die Frequenzen auf der Stammstrecke zwischen Wien und Salzburg. Künftig werden pro Tag auf dieser Route bis zu 57 Züge verkehren. Man wird einen 30-Minuten-Takt – mit drei Lücken – anbieten. Dabei kommt es zu kleineren Veränderungen: Jene Züge, die bislang zur Minute 06 abgefahren sind, verlassen den Wiener Westbahnhof nun erst zur Minute 10. Die Fahrzeit verlängert sich laut Westbahn nicht, sondern verkürzt sich. Weiters erklärt das Unternehmen, dass der so genannte Taktknoten Amstetten nicht mehr durch die ÖBB, sondern nur noch durch die Westbahn bedient wird. „In unseren modernen und komfortablen KISS 3 Niederflur-Zügen mit mehr als 500 Sitzplätzen finden alle Reisenden Platz. Es freut uns, dass wir unsere Garnituren in Kürze noch öfter für unsere Kundinnen und Kunden einsetzen können, und zwar jede halbe Stunde!“, sagt Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Auch die nächste Verbesserung lässt nicht lange auf sich warten: Ab 2. August fahren wir bis zu sechs Mal täglich je Richtung zwischen Wien und München.“

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