Juni 15, 2022

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Juni 15, 2022

UK: Gewerkschaften rufen zum Eisenbahner-Streik auf

In England, Schottland und Wales rufen die Gewerkschaften zu einem großflächigen Eisenbahner-Streik auf. Dieser soll am 21., 23. und 25. Juni 2022 über die Bühne gehen und alle Berufsgruppen umfassen. Die Arbeitnehmervertreter wollen das Streckennetz regelrecht lahmlegen. Laut Mitteilung der National Union of Rail, Maritime and Transport Workers werden sich Mitarbeiter von insgesamt 13 Eisenbahngesellschaften beteiligen: Avanti West Coast, Chiltern Railways, Cross Country Trains, Greater Anglia, LNER, East Midlands Railway, c2c, Great Western Railway, Hull Trains, Londoner Untergrundbahn (21. Juni), Northern Trains, South Eastern Railway, South Western Railway, TransPennine-Express und West Midlands Trains. Ebenso soll bei Netzbetreiber Network Rail gestreikt warden. Weiters ruft die Lokführergewerkschaft Aslef am 23. Juni 2022 bei Greater Anglia, am 26. Juni 2022 bei Hulltrainings sowie am 28. und 29. Juni und am 13. und 14. Juli bei Croydon Tramlink zur Arbeitsniederledung auf. Die Beschäftigten der GTR, die die Züge Southern, Thameslink, Great Northern und Gatwick Express betreibt, haben sich für Maßnahmen entschieden, die über einen Streik hinausgehen, z.B. die Verweigerung von Überstunden. Und Island Line auf der Isle of Wight stimmte gegen jegliche Maßnahmen. Da auch Flughafen-Zubringer betroffen sein können, sollten UK-Reisende, die planen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, die Situation rund um die Streiks im Auge behalten. In den meisten Fällen gibt es, zumindest im Shuttle-Verkehr zu den Airports, Alternativen wie Fernbusse.

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EU-Kommission verlängert „Grünen Pass“ um ein Jahr

Auf EU-Ebenen wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die im Vorjahr eingeführten Covid-Zertifikate um vorerst ein Jahr verlängert werden. Die Verordnung soll um ein Jahr bis zum 30. Juni 2023 verlängert werden. Die Gültigkeitsdauer von Tests, Impfungen und Genesungen legen die Nationalstaaten aber weiterhin selbst fest. Der Beschluss hat nur zur Folge, dass der „Grüne Pass“ an sich weiter bestehen wird. Ohne diese Einigung wäre dieser zum 30. Juni 2022 ausgelaufen. Die EU-Kommission hatte bereits im Feber 2022 vorgeschlagen, dass das Projekt verlängert werden sollte. Die Gespräche und Verhandlungen haben sich aber länger hingezogen. Man ist der Ansicht, dass dieses System das Reisen erheblich erleichtert. Derzeit verlangen nur noch wenige EU-Staaten bei der Einreise dir Vorlage von Covid-Zertifikaten. Zu Urlaubsländern, die weiterhin die 3G-Regel praktizieren und auf Zertifikate mit lesbarem QR-Code pochen, zählt beispielsweise Malta.

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Eurowings baut in Prag aus und legt Nador und Tunis ab Düsseldorf auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings legt im Winterflugplan 2022 vier neue Strecken ab Prag auf. Dabei handelt es sich um Oslo, Marsa Alam, Funchal und Hurghada. Auch ab Düsseldorf ist eine zusätzliche Route geplant. Ab 30. Oktober 2022 will Eurowings von Prag aus die Ziele Funchal und Oslo ansteuern. Die zuerst genannte Destination soll zweimal pro Woche angesteuert werden. In die Hauptstadt Norwegens will man viermal wöchentlich fliegen. Die Ferienziele Hurghada und Marsa Alam stehen ab 5. November 2022 jeweils einmal pro Woche im Flugplan. Zwei Tunesien-Strecken ab Düsseldorf Ab Düsseldorf bietet Eurowings im Zeitraum von 2. Juli 2022 bis 20. August 2022 Nonstopflüge nach Tunis an. Der Hinflug (EW 9898) hebt jeweils gegen 20 Uhr 45 ab und erreicht Tunis um 22 Uhr 30 Lokalzeit. Als EW 9899 geht es dann um 2 Uhr 15 Lokalzeit zurück in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Diese wird um 6 Uhr 05 erreicht. Die operative Durchführung dieser Flüge erfolgt im Wetlease durch Avion Express Malta. Zwischen 26. Juni 2022 und voraussichtlich 28. August 2022 werden bis zu drei wöchentliche Flüge zwischen Düsseldorf und Nador angeboten. Diese werden ebenfalls über Nacht durchgeführt. Zum Einsatz kommen von Air Baltic betriebene Airbus A220-300.

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Ab Muscat und Salalah: Salam Air nimmt Kurs auf Prag

Salam Air beabsichtigt im Winterflugplan 2022/23 den Flughafen Prag anzusteuern. Dazu werden Flüge ab Salalah und Muscat aufgelegt. Diese sollen jeweils einmal pro Woche mit dem Maschinentyp Airbus A321neo bedient werden. Interessant ist dabei das Routing, denn am Verkehrstag Mittwoch fliegt man zunächst als OV803 von Salalah nach Prag. Anschließend geht es als OV804 zurück in den Oman, jedoch nach Muscat. An Freitagen will man zunächst als OV801 von Muscat nach Prag fliegen und dann als OV802 nach Salalah. Die Aufnahme der Flugverbindungen ist für den 2. bzw. 4. November 2022 angekündigt. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Die Fluggesellschaft Salam Air wurde im Jahr 2016 gegründet und betreibt derzeit eine Flotte, die ausschließlich aus Maschinen der Airbus A320neo-Reihe besteht. Im Einzelnen setzt diese sich wie folgt zusammen: Sechs A320neo und zwei A321neo. Das Durchschnittsalter der Flugzeuge beträgt zwei Jahre. Die Homebase befindet sich auf dem Flughafen Muscat.

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Nach Raketenangriff: Flughafen Damaskus wegen schwerer Schäden gesperrt

Der syrische Flughafen Damaskus wurde am vergangenen Freitag von Raketen aus Israel beschossen. Dabei sind schwere Schäden an der Infrastruktur entstanden. Die Zivilluftfahrtbehörde Syriens hat diesen Airport nun temporär gesperrt. Die beiden Runways sowie ein Terminal müssen zunächst repariert werden. Diese wurden durch die Raketenangriffe schwer beschädigt. Israel rechtfertigte den Angriff unter anderem damit, dass man Syrien vorwirft, dass hier Waffen für Terrororganisation umgeschlagen werden sollen. Konkrete Beweise legte man aber nicht vor. Syrianair erklärte unter anderem, dass man die Instandsetzungsarbeiten abwarten müsse. Der Großteil der Flotte befand sich zum Zeitpunkt der Bombardierung auf dem Flughafen Damaskus. Daher kann man derzeit nur mit jenen Maschinen, die sich außerhalb der Stadt befanden fliegen. Wann man den Flugbetrieb ab Damaskus wieder aufnehmen kann ist völlig offen. Cham Wings Airlines wird vorerst ab Aleppo fliegen. Von dort aus wird man zwei Airbus A320 zum Einsatz bringen. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet unter anderem, dass das Angebot dennoch eingeschränkt ist, da zumindest ein Flugzeug in Damaskus festsitzen soll.

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Technische Panne bei Skyguide: Flugverkehr in der Schweiz weitgehend lahmgelegt

Bei der schweizerischen Flugsicherung Skyguide ist es am Mittwoch in der Früh zu einer erheblichen technischen Störung gekommen. Diese hat zur Folge, dass der eidgenössische Luftraum gesperrt werden musste und keine Flüge durchgeführt werden können. „Der Flugbetrieb läuft seit 10:00 Uhr wieder bei 100% Kapazität. Wir empfehlen Passagieren weiterhin, sich bei ihrer Airline über den Status ihres Fluges zu informieren“, so der Zürcher Flughafen kurz nach 10 Uhr 00. „Der Luftraum Schweiz ist wieder geöffnet und der Flugbetrieb von Swiss kann nun nach und nach wieder aufgenommen werden. Erste Swiss-Flugzeuge sind bereits wieder gestartet und gelandet, der Großteil der umgeleiteten Flugzeuge ist auf dem Weg nach Zürich. Eine Normalisierung des Flugbetriebs wird im Laufe des Tages erwartet. Es kann allerdings noch zu Unregelmäßigkeiten kommen. Reisende werden gebeten, sich auf www.swiss.com über den aktuellen Flugstatus zu informieren. Bisher sind 30 Kurzstreckenflüge von und nach Zürich und Genf gestrichen worden, davon sind rund 6400 Fluggäste betroffen. Für die betroffenen Kunden wird nun nach Lösungen, beispielsweise in Form von Umbuchungen, gesucht“, so Swiss um kurz nach 10 Uhr 30. „Der Flugbetrieb am Flughafen Zürich läuft wieder. Der Flugbetrieb ist bis 09:30 Uhr bei 50% Kapazität geplant, ab 09:30 Uhr bei 75% Kapazität. Wir empfehlen Passagieren, die Fluginformationen der Airline zu beachten. Aufgrund eines Systemausfalls von Skyguide waren heute während der Morgenwelle keine Starts oder Landungen am Flughafen Zürich möglich“, so der Flughafen Zürich am Mittwoch kurz nach 9 Uhr 00. In Genf und Zürich können keine Flugzeuge starten oder landen. Abflüge wurden gestrichen

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Frankfurt: Condor mietet Airbus A330-300 von Smartlynx Malta ein

Die Ferienfluggesellschaft Condor setzt ab 27. Juni 2022 einen von Smartlynx Malta betriebenen Airbus A330-300 ein. Dieser trägt die Registrierung 9H-SMD und wird von Frankfurt am Main aus in Richtung USA und Kanada fliegen. Dem aktuellen Planungsstand nach wird Smartlynx Malta auf der Langstrecke der einzige Wetlease-Partner von Condor werden. Der eingemietete Widebody wird von Frankfurt aus die Destinationen New York JFK, Whitehorse und ab 2. November 2022 auch Toronto bedienen. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften ist daher längerfristig angelegt. Ab Herbst 2022 wird Condor schrittweise insgesamt 16 neue Airbus A330neo übernehmen. Diese werden die in die Jahre gekommenen Boeing 767-300 ablösen. Das Übergang hat man sich auch vier A330-200, die vormals für Etihad im Einsatz waren, im Eigenbetrieb organisiert. Eine Condor-Sprecherin dazu: „Deshalb sind bereits jetzt vier Airbus A330-200 im Einsatz, die die Condor-Streifen im Leitwerk tragen. Um etwaigen Engpässen in der Übergangszeit vorzubeugen und damit Condor die vorherrschende Nachfrage decken kann, wird ab 27.06. vorübergehend ein zusätzlicher Airbus A330-300 der saisonalen Condor Partner-Airline Smartlynx auf der Langstrecke ab Frankfurt eingesetzt“. Im Sommerflugplan 2022 setzt Condor im Streckennetz auf Wetlease-Dienstleistungen anderer Fluggesellschaften. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass die Flüge von einer anderen Airline im Namen und auf Rechnung des Ferienfliegers durchgeführt werden. „Smartlynx ist der einzige Wetlease Partner auf der Langstrecke, auf der Kurz- und Mittelstrecke kommt bereits jetzt in Stuttgart Bulgaria Air und in München Heston Airlines zum Einsatz“, so die Condor-Medienreferentin.

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Spicejet hat EU- und UK-Genehmigung für Frachtflüge erhalten

Der indische Lowcoster Spicejet hat die Genehmigung zur Durchführung von Cargoflügen in die Europäische Union und ins Vereinigte Königreich erhalten. Im Zuge der Pandemie baute sich der Carrier mit Fracht ein weiteres Standbein auf. Die Zulassung umfasst die Beförderung von Post und Cargogütern sowohl mit eigenen Maschinen als auch an Bord anderer Carrier. Diese können im Wetlease eingesetzt werden, aber auch in Form angemieteter Kapazitäten auf bestehenden Cargokursen von Mitbewerbern. Spicejet will im Bereich Luftfracht stark wachsen und plant die Aufnahme von Frachtverbindungen nach Europa und UK. „Diese Zertifizierungen sind eine Bestätigung unseres Engagements für die Flugsicherheit und die Einhaltung der höchsten und strengsten Sicherheitsstandards in unserem Betrieb. Die neuen Zertifizierungen werden SpiceJet dabei helfen, neue Geschäftsmöglichkeiten bei internationalen Fluggesellschaften, Spediteuren, Frachtagenten und internationalen Kurierdiensten zu erschließen, da sie uns die nahtlose Beförderung von Fracht nach und über die Europäische Union und das Vereinigte Königreich ermöglichen“, so Geschäftsführer Ajay Singh. Die Fluggesellschaft hat zwei Zertifizierungen erlangt: die Zertifizierung als reglementierter Beauftragter eines Drittlandes (RA3) und die Zertifizierung als Luftfracht- oder Luftpostbeförderer, der von einem Drittlandsflughafen aus in die Union fliegt (ACC3), die beide für die Durchführung der oben genannten Tätigkeiten unerlässlich sind. RA3 und ACC3 sind Supply-Chain-Initiativen der EU zur Regulierung eingehender Fracht und Post aus anderen Ländern.

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Marokko: Gewerkschaft ruft Flughafenmitarbeiter zum Streik auf

Ab Mittwoch müssen Passagiere in Marokko mit Einschränkungen im Flugverkehr rechnen. Die Gewerkschaft CDT hat sämtliche Flughafenmitarbeiter des nordafrikanischen Staats zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Gefordert werden höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Der Streik soll gestaffelt innerhalb von fünf Tagen an allen Airports von Marokko abgehalten werden. Mit Einschränkungen im Flugverkehr ist zu rechnen, jedoch ist unklar wie viele Bodenmitarbeiter sich tatsächlich an den Arbeitsniederlegungen beteiligen werden. Reisende sollten den aktuellen Status ihrer Buchung im Auge behalten. Die Gewerkschaft wirft dem Nationalen Syndikat der marokkanischen Flughafenbehörde vor, dass diese eingegangene Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern zu langsam bzw. gar nicht erfüllen würde. Weiters wird kritisiert, dass es bis dato keinen Betriebsrat gibt. Man fordert unter anderem, dass die Löhne für Techniker, Feuerwehrleute, Ingenieure und andere Berufsgruppen angehoben werden.

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