Juni 30, 2022

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Juni 30, 2022

Leipzig/Halle: Turkish Airlines fliegt wieder nach Istanbul

Vom Flughafen Leipzig/Halle täglich an den Bosporus: Ab dem 30. Juni bietet Turkish Airlines wieder Linienflüge zwischen dem Flughafen Leipzig/Halle und Istanbul an. Seit heute können Fluggäste aus Mitteldeutschland wieder täglich die Verbindung zum internationalen Drehkreuz Istanbul nutzen. Die Flugdauer beträgt knapp drei Stunden. Die Verbindung musste Corona-bedingt ausgesetzt werden. Der türkische Carrier verbindet den Flughafen Leipzig/Halle seit Mai 2012 mit ihrem Drehkreuz in Istanbul. Flugzeiten Istanbul – Leipzig/Halle – Istanbul: Ankunft LEJ (Di, Do, Sa)           Abflug LEJ (Di, Do, Sa) 10:10 Uhr                                 11:00 Uhr                       Ankunft LEJ (Mo, Mi, Fr, So)     Abflug LEJ (Mo, Mi, Fr, So) 17:40 Uhr                                 18:30 Uhr

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Wetlease: Air Malta mietet A320 von GetJet Airlines ein

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta holt sich ab 1. Juli 2022 Verstärkung von GetJet Airlines. Eine Maschine des Typs Airbus A320 wird bis voraussichtlich Oktober 2022 im Wetlease für den Carrier ab Luqa im Einsatz sein. „Dieses zusätzliche Flugzeug wird zusätzliche Dienste auf Märkten wie Madrid Barajas, Prag Václav Havel, Lyon St. Exupéry und Charterdienste nach Warschau Chopin ermöglichen“, so Chief Commercial Officer Roy Kinnear. Die angemietete Maschine soll auch unter anderem nach Berlin, Düsseldorf, Genf und Wien zum Einsatz kommen. Air Malta befindet sich vollständig im Eigentum der Republik Malta. Die Flotte besteht derzeit aus vier Airbus A320neo sowie drei A320ceo. Homebase des Carriers ist der Flughafen Luqa, der gleichzeitig der einzige Verkehrsflughafen der Inselrepublik ist.

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Baku: Silk Way West ordert zwei A350-Frachter

Die Frachtfluggesellschaft Silk Way West Airlines hat bei Airbus zwei Cargoflugzeuge des Typs Airbus A350F bestellt. Es handelt sich um den ersten Auftrag, den der europäische Flugzeugbauer aus dieser Region an Land ziehen konnte. Silk Way West Airlines sitzt in Baku und betreibt derzeit sieben Boeing 747-400F sowie fünf B747-8F. Teilweise least man die Flugzeuge direkt vom U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer. Daher gilt die Entscheidung für den A350F als strategisch bedeutsamer Schachzug für Airbus. „Wir freuen uns, den ersten, aber sicher nicht den letzten Vertrag mit Airbus zu unterzeichnen, der den Beginn einer, wie ich sicher bin, sehr fruchtbaren Partnerschaft auf unserem Weg zu künftigem Wachstum markiert. Unsere Gäste waren heute Zeugen eines entscheidenden Moments in der Geschichte von Silk Way West Airlines. Ich bin zuversichtlich, dass die Anschaffung dieser neuen Flugzeuge uns zum Erfolg führen wird. Die Unterzeichnung dieses Abkommens markiert einen neuen Meilenstein im Wachstum unseres Unternehmens. Es besteht kein Zweifel, dass diese Vereinbarung die führende Position des Unternehmens auf dem globalen Luftfrachtmarkt in den nächsten 15-20 Jahren stärken wird“, sagte Wolfgang Meier, Präsident von Silk Way West Airlines.

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Zimex Aviation flottet ATR72-Frachter ein

Das Luftfahrtunternehmen Zimex Aviation stockt die Flotte um einen Frachter des Typs ATR72-201F auf. Die Maschine wurde in der Schweiz als HB-AFN ins Luftfahrtregister eingetragen. Das Turbopropflugzeug war zuletzt bei Ohana, einer Tochter von Hawaiian Airlines, im Einsatz. Ursprünglich wurde die Maschine im Jahr 1994 an TransAsia Airways ausgeliefert. Nach der Konvertierung wechselte diese ATR72 erstmals in die Schweiz. Zwischen 2007 und 2016 war das Flugzeug bei Farnair bzw. ASL Airlines im Einsatz. Nach weiteren Diensten in Irland und den USA ging es im Juni 2022 zurück in die Schweiz und zwar zu Zimex Aviation. Der Deal wurde von Airstream International vermittelt. Das schweizerische Luftfahrtunternehmen hat den Frachter demnach gekauft.

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IAG ordert elf A320neo und drei A321neo

Die International Airlines Group zieht 14 Optionen für die Airbus A320-Reihe. Man wandelte Kaufrechte, die man im August 2013 abgeschlossen hat, in Festbestellungen um. Diese Order geschieht laut Mitteilung der IAG zusätzlich zur bereits im März 2022 gezogenen Option. Damals orderte die IAG sechs Airbus A320neo sowie zwei A321neo. Nun hat man elf A320neo und drei A321neo fix bestellt. Die Maschinen sollen in den Jahren 2024 und 2025 ausgeliefert werden und in erster Linie A320ceo ersetzen. Noch gab die IAG nicht bekannt bei welchen Konzernairlines die Neuzugänge zum Einsatz kommen werden. Erst kürzlich finalisierte die IAG eine Boeing 737-Max-Bestellung.

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Kärnten: Bundesheer-Helikopter im Assistenzeinsatz

Im Nachgang des schweren Unwetters führt das österreichische Bundesheer einen Assistenzeinsatz im Bundesland Kärnten durch. Dabei kommen unter anderem zwei Hubschrauber und rund 100 Soldaten zum Einsatz. Heftige Unwetter und massive Niederschläge haben, speziell in den Bezirken Villach und Villach-Land, für Vermurungen, Überschwemmungen und Chaos gesorgt. Viele Straßen sind unpassierbar. Auch Bäume wurden durch Windböen umgeworfen und Keller verschlammt. Seit den frühen Morgenstunden war ein Erkundungstrupp der Villacher Pioniere im Einsatz, um die Lage und das Ausmaß der entstandenen Schäden zu beurteilen.  Das erste Schadensausmaß hat ergeben, dass die Priorität zunächst beim Freimachen der Bundes- und Landesstraße im Gegendtal liegt, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation im Raum Treffen und Arriach weiter vorgehen zu können und auch in den Ortschaften die abgegangenen Muren zu beseitigen. Wie lange der Einsatz andauert, kann aus derzeitiger Sicht noch nicht abgeschätzt werden. „Die Situation für die betroffene Bevölkerung ist dramatisch. Unsere Pioniere sind seit den Morgenstunden im Einsatz und helfen mit Kraft und Technik, also mit Baggern, Hubschraubern und Schaufeln, um das Ausmaß der Schäden zu beseitigen. Insgesamt stehen 100 Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach der Bevölkerung in diesen schweren Stunden zur Seite. Unser Bundesheer hilft dort wo es dringend gebraucht wird, darauf können sich die Österreicherinnen und Österreicher mit Sicherheit verlassen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Umfrage: 64 Prozent der urlaubswilligen Österreicher wollen ins Ausland

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass sechs von zehn Österreichern während dem Sommer 2022 fix verreisen wollen. Davon wollen 46 Prozent ihren Urlaub innerhalb von Österreich verbringen. Zu diesem Schluss ist eine im Auftrag der Österreichischen Hoteliersvereinigung von Mindtake durchgeführte Umfrage gekommen. 1.000 Einwohner wurden nach ihren Urlaubsplänen für den Sommer 2022 befragt. Die Standesvertretung der Hoteliers sieht das Ergebnis positiv, denn immerhin will knapp unter der Hälfte der Befragten ihren Urlaub im Inland verbringen. ÖHV-Präsident Walter Veit rät jenen, die noch nicht gebucht haben, dass diese sich rasch entscheiden sollten: „Hier und da wird es schon knapp, aber noch findet man in allen Kategorien und Preisklassen freie Zimmer“. Derzeit sollen die See-Regionen in Kärnten, Salzburg und der Steiermark besonders stark gebucht sein.

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Bodenpersonal: Verdi und Lufthansa nehmen heute Verhandlungen auf

Die Gewerkschaft Verdi und Vertreter von Lufthansa AG (Boden), Lufthansa Technik, Lufthansa Systems, Lufthansa Technik Logistik Dienstleistungen (LTLS), Lufthansa Cargo und der Lufthansa Service Gesellschaft (LSG) nehmen am heutigen Donnerstag Verhandlungen auf. Die Arbeitnehmervertreter fordern unter anderem 9,5 Prozent mehr Lohn. Mindestens will Verdi eine Gehaltserhöhung im Ausmaß von 350 Euro pro Monat erreichen. Die avisierte Laufzeit einer eventuellen Vereinbarung ist mit 12 Monaten vorgesehen. Zudem soll der Stundenlohn für die jeweiligen Beschäftigtengruppen mindestens 13 Euro betragen. Zurzeit gibt es bei der LTLS und der Lufthansa Cargo noch Stundenlöhne unter 12 Euro. Es gilt außerdem, auch nach der Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro, einen tariflichen Abstand zum Mindestlohn zu vereinbaren. „Die Beschäftigten sind insbesondere durch die Corona-Krise stark belastet, die Arbeitsverdichtung hat immer mehr zugenommen. Viele von ihnen haben wegen der Unsicherheiten und Überlastungen den Job verlassen, so dass die Aufgabendichte noch massiver geworden ist als sie es vor der Pandemie ohnehin schon war“, betont die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. Das alles habe zu der problematischen Situation auf den Flughäfen geführt, die jetzt zu beobachten und die wiederum durch die Beschäftigten zu bewältigen sei. „Diese Überlastung, die hohe Inflation und ein dreijähriger Lohnverzicht rechtfertigen deutliche Lohnsteigerungen.“ Auch kritisiert die Gewerkschafterin, dass Lufthansa während der Krise viele Mitarbeiter abgebaut hat. Die damalige Entscheidung habe dazu beitragen, dass man nun in vielen Bereichen akuten Personalmangel hat. Verdi habe stets davor gewarnt. Die Verhandlungen werden am Donnerstag, dem 30. Juni 2022, ab 16 Uhr im Steigenberger Airport Hotel, Frankfurt am Main aufgenommen.

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Air New Zealand führt Economy-Schlafkabinen ein

Stolze fünf Beförderungsklassen wird Air New Zealand künftig auf der Langstrecke anbieten. Darunter befinden sich auch die weltweit ersten Schlafkabinen für Economy-Class-Passagiere. Der Carrier erklärt unter anderem, dass man jedem Reisenden „den besten Schlaf“ bieten will. Die neuen Dreamliner von Air New Zealand, die 2024 auf den Markt kommen sollen, bieten den Kunden mehr Auswahl als jede andere Fluggesellschaft der Welt und sorgen für den besten Schlaf am Himmel, unabhängig davon, in welcher Kabine die Kunden fliegen. Dazu gehören ein neuer Business Premier Luxe-Sitz für Kunden, die mehr Platz und Privatsphäre wünschen, sowie Skynest, die weltweit erste Schlafkabine für Economy-Reisende. Rückmeldungen aus umfangreichen Kundenbefragungen über einen Zeitraum von fünf Jahren haben gezeigt, wie wichtig eine gute Nachtruhe und der Wunsch nach mehr Platz und Komfort sind. „Die Lage Neuseelands versetzt uns in eine einzigartige Position, um bei Ultralangstreckenreisen führend zu sein. Wir haben uns auf Schlaf, Komfort und Wellness konzentriert, weil wir wissen, wie wichtig es für unsere Kunden ist, gut ausgeruht anzukommen. Ganz gleich, ob sie direkt zu einem Meeting oder zu ihrem ersten Urlaubsort reisen – sie wollen sofort durchstarten. Wir wollten unseren Economy-Kunden eine Liegeoption anbieten, und so wurde Skynest geboren. Es wird das Reiseerlebnis in der Economy-Klasse grundlegend verändern“, so Firmenchef Greg Foran. Die neuen Beförderungsklassen im Überblick Business Premier Luxe „Der beste Schlaf unter dem Himmel. Unser neues Angebot richtet sich an Kunden, die den ultimativen Raum und Privatsphäre suchen. Ein luxuriöses Erlebnis mit allen Merkmalen von Business Premier, aber mit einer vollständig schließenden Tür

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Piloten mit russischer Lizenz können Jobs im Ausland nicht antreten

Piloten mit russischer Staatsbürgerschaft haben es derzeit schwer einen Job im Ausland zu verrichten. Grund dafür ist, dass die nationale Luftfahrtbehörde Rosaviatsia ihr wirksamstes Blockademittel anwendet und zwar die Bürokratie. Auskünfte, die normalerweise unkompliziert zwischen Zivilluftfahrtbehörden ausgetauscht werden, werden nicht mehr erteilt. Für die Flugzeugführer hat das zur Folge, dass diese neue Jobs bei nicht-russischen Airlines nicht antreten können, die die potentiellen Arbeitgeber die Lizenzierung und den bisherigen beruflichen Werdegang nicht über die Luftfahrtbehörde verifizieren kann. Rosaviatsia beruft sich auf den Datenschutz. Bereits vor dem kriegerischen Überfall auf die Ukraine legte die russische Bürokratie Flugzeugführern, die außerhalb Russlands arbeiten wollten, Steine in den Weg. Seit etwa sechs Jahren ziehen sich Verifizierungen mitunter enorm in die Länge. Nun hat man den internationalen Austausch mit anderen Zivilluftfahrtbehörden gänzlich eingestellt. Für Piloten ist das fatal, denn diese können nicht außerhalb Russlands arbeiten, denn die Gültigkeit der Lizenz und anderer Dokumente können nicht mehr verifiziert werden. Hinter der Vorgehensweise von Rosaviatsia steckt eine durchaus perfide Strategie: Da es außerhalb Russlands mehr Geld zu verdienen gibt, wollen viele russische Piloten im Ausland arbeiten. Dieser Trend hat sich seit dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine noch verschärft, denn zahlreiche Airlines haben Piloten abgebaut, da die Flugbetriebe drastisch eingeschränkt werden mussten. Außerhalb Russlands gibt es in vielen Ländern Bedarf, aber die russischen Behörden wollen verhindern, dass „ihre“ Piloten das Land verlassen und sich woanders neu orientieren. Man befürchtet gar, dass fliegerisches Knowhow dauerhaft verloren gehen könnte und in Russland ein Pilotenmangel entstehen könnte. Bis vor wenigen Jahren

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