
Bundesheer im Burgenland und in Kärnten im Assistenzeinsatz
Aufgrund der Folgen der heftigen Unwetter, die Teile von Österreich in den letzten Tagen heimgesucht haben, befindet sich das Bundesheer in Kärnten und dem Burgenland im Assistenzeinsatz. Im Raum Breitenbrunn gab es dazu einen Schilfbrand, bei dessen Bekämpfung die Soldaten mitgeholfen haben. Über 170 Soldatinnen und Soldaten des Villacher Pionierbataillons 1 und der Luftstreitkräfte unterstützen in den ersten Tagen die Aufräumarbeiten mit Hubschraubern und schwerem Pioniergerät wie Bagger, Raddumper und Lastkraftwägen. Ihre Aufgabe ist es die Hauptverkehrswege im Gegendtal, vor allem nach Afritz am See und Arriach, wieder befahrbar zu machen, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation weiter vorgehen zu können. Auch Verklausungen, verursacht durch umgestürzte Bäume und Muren, müssen mit Motorsägen entfernt sowie die Geröll-, Schutt- und Schlammmassen beseitigt werden. Ein Black Hawk verlegte von Kärnten ins Burgenland, um dort am frühen Nachmittag bei der Brandbekämpfung eines Schilfbrandes in Breitenbrunn zu unterstützen. Am späten Nachmittag wurde dieser Assistenzeinsatz erfolgreich beendet und der Black Hawk flog nach Langenlebarn zurück. Für Sonntag sind weitere Einsätze einer Agusta Bell 212 und einer Alouette III, für Erkundungs-, Evakuierungs- und Versorgungsflüge geplant. Die unzähligen Schadstellen müssen erkundet und beurteilt werden, um die Hilfskräfte schnell und effektiv einsetzen zu können. Von der Umwelt abgeschnittene Personen werden mit Hilfsgütern versorgt oder müssen teilweise evakuiert werden. Zur Herstellung der Stromversorgung unterstützte der Black-Hawk-Hubschrauber die Monteure der KNG-Kärnten Netz GmbH beim Ersetzen der Strommasten. „Der rasche Einsatz unserer Soldatinnen und Soldaten zeigt, dass sich die österreichische Bevölkerung auf das Bundesheer immer verlassen kann. Sie zeigen



