Juli 27, 2022

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Juli 27, 2022

Elisabeth Zauner neue Country Managerin bei Emirates Austria

Elisabeth Zauner übernimmt am 1. August die Position der Country Managerin für Österreich bei Emirates und folgt damit Martin Gross nach, der nach 18 Jahren bei der Fluggesellschaft am 31. Juli in den Ruhestand geht. Elisabeth Zauner übernimmt die Verantwortung für das operative Geschäft von Emirates, die strategische Ausrichtung und die Stärkung sämtlicher Vertriebskanäle mit Blick auf bestehende Expansionspläne. Sie war in den letzten neun Jahren als Commercial Manager für Emirates Austria tätig und verfügt über 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Tourismus und Luftfahrt, Trade Marketing sowie Vertriebs- und Kommunikationsmanagement. „Mit ihrer langjährigen Erfahrung bei Emirates und einem tiefgreifenden Verständnis unterschiedlicher Kundensegmente wird Elisabeth Zauner gemeinsam mit ihrem exzellenten Team hier in Wien die kommerziellen Interessen von Emirates auf dem Markt weiter vertreten und die Marktpräsenz ausweiten“, heißt es in der Aussendung.  

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Flughafen Skopje fertigt im Juni minimal weniger Passagiere ab wie 2019

Der Flughafen Skopje fertigte im Juni 213.347 Passagiere ab und erreichte damit fast den Wert, der im gleichen Monat vor der Pandemie im Jahr 2019 erzielt wurde. Damals wurden 215.021 Reisende abgefertigt – nur um 0,8 Prozent mehr als im diesjährigen Juni. Einen wesentlichen Beitrag zu der nahezu vollständigen Annäherung an das Vorkrisen-Niveau habe Wizz Air geleistet, wie Ex-Yu-Aviation berichtet. Denn der ungarische Low-Coster habe sein Flugnetzwerk in der nordmazedonischen Hauptstadt wieder vollständig hochgefahren. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag bei 1.654, ein Rückgang von 2 Prozent gegenüber 2019. In der ersten Jahreshälfte fertigte der Flughafen insgesamt 862.479 Fluggäste ab – damit fehlen rund 200.000 Reisende, um die Zahlen aus dem Jahr 2019 zu erreichen.

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Bund reduziert Lufthansa-Beteiligung weiter

Gut zwei Jahre nach seinem Einstieg bei der Lufthansa hat sich der deutsche Staat von einem weiteren Aktienpaket getrennt. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) habe seine Beteiligung auf unter 10 Prozent verringert, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.Zuvor hatte der Staatsanteil noch bei rund 14,1 Prozent gelegen. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sei nun „auf die Zielgerade eingebogen, die Stabilisierungsmaßnahme zugunsten der Lufthansa zu beenden“, so Jutta Dönges, die Geschäftsführerin der Finanzagentur. Die Erlöse aus der Veräußerung überträfen schon jetzt den Betrag, den der WSF zum Erwerb eingesetzt habe. Spätestens im Oktober 2023 werde der WSF komplett aussteigen. Die Bundesregierung hatte die Lufthansa nach dem Geschäftseinbruch in der Corona-Krise im Juni 2021 mit Finanzhilfen über bis zu 6 Milliarden Euro vor dem Aus gerettet. In diesem Zuge hatte der WSF für 300 Millionen Euro auch eine Aktienbeteiligung von anfänglich rund 20 Prozent erworben. Die übrigen Finanzhilfen wie Kredite und Stille Beteiligungen hat die Lufthansa bereits zurückgezahlt.

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MUC: Abfertigung im Terminal 1 nicht von Streik betroffen

Der von der Gewerkschaft Verdi angekündigte Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hat auch am Münchner Flughafen massive Auswirkungen. Laut Lufthansa werden am morgigen Mittwoch 330 Flüge der Airline annulliert. Bereits heute hat Lufthansa 15 Flüge aus ihrem Programm in München gestrichen. Auch Flüge von Partnerairlines der Lufthansa, die im Terminal 2 abgefertigt werden, sind von den Streikmaßnahmen betroffen. Für Passagiere der im Terminal 1 vertretenen Fluggesellschaften hat der Streik keine Auswirkungen: Diese Flüge finden wie geplant statt!

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Erstes Halbjahr 2022: Skyguide sieht deutliche Erholung

Die schweizerische Flugsicherung Skyguide verzeichnete im ersten Halbjahr 2022 einen deutlichen Zuwachs. Nach Instrumentenflugregeln wurden 522.006 Flüge im Luftraum der Eidgenossenschaft sowie in den von Skyguide verwalteten delegierten Gebieten gezählt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 156,7 Prozent. Allerdings lag man um 17,3 Prozent unter dem Aufkommen, das Skyguide im ersten Halbjahr 2019 hatte. insbesondere seit Beginn der Sommersaison, und erreichte am Ende des ersten Halbjahres 90 Prozent des Verkehrsaufkommens von 2019 (im Vergleich zum Vormonat). 97,7 Prozent aller von Skyguide kontrollierten Flüge waren pünktlich, was 0,5 Prozentpunkte über der Pünktlichkeit des ersten Halbjahres 2019 liegt. Die Ukraine-Krise hatte keine Auswirkungen auf die Verkehrsströme durch die Schweiz und führte somit weder zu einer Zunahme noch zu einem Rückgang des Verkehrs.

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Fehler der Flugsicherung des Iran: Piloten verhindern Zusammenstoß zweier PIA-Flüge

Im Luftraum des Iran sind sich zwei Verkehrsflugzeuge von Pakistan International Airlines gefährlich nahe gekommen. Aufgrund eines Fehlers der Flugsicherung näherten sich die beiden Maschinen auf eine Entfernung von nur 1.000 Fuß an. Sowohl das lokale ATC als auch der Carrier haben den Vorfall am Dienstag bestätigt. Die Flugsicherung des Iran wies PIA-Flug 268, der sich auf dem Weg nach Peshawar befand, die Flughöhe von 20.000 Fuß zu. Zuvor befand sich die Maschine auf 36.000 Fuß Flughöhe. Allerdings befand sich zeitgleich PIA-Flug 211, auf dem Weg nach Dubai, auf einer Höhe von 35.000 Fuß und damit in unmittelbarer Nähe. Der Abstand betrug zeitweise nur 1.000 Fuß, wie Pakistan International Airlines offiziell bestätigte. Dass es zu keiner Katastrophe gekommen ist, verdanken die Crews und Passagiere der Aufmerksamkeit der Piloten und dem Kollisionsvermeidungssystem. Nachdem dieses ausgelöst hatte, weigerten sich die Flugzeugführer des höher fliegenden PIA-Flugzeuges die Anweisung der Flugsicherung zu befolgen. Auch jene des tieferliegenden Fluges reagierten und senkten ihre Flughöhe umgehend ab. Somit hat sich erneut gezeigt, dass aufmerksame Piloten für die Flugsicherung unbedingt notwendig sind, denn diese können Fehler der Flugsicherung kompensieren. Erst kürzlich gab es einen vergleichbaren Vorfall im Luftraum der Türkei, der auch nur deshalb keine Katastrophe wurde, weil die Flugzeugführer richtig reagiert haben und eine Anweisung des ATC verweigert haben. Nur so konnte ein Crash in der Luft verhindert werden. Pakistan International Airlines ist allerdings stinksauer auf die Flugsicherung des Iran. Ein Sprecher erklärte unter anderem, dass aus Sicht der Fluggesellschaft die ATC dem Peshawar-Flug auf keinen

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A400M: Airbus testet Löschausrüstung erfolgreich

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat in Spanien erfolgreich eine austauschbare Feuerlöschausrüstung für das militärische Muster A400M getestet. Die Versuche fanden bei Tageslicht auf einer Höhe von rund 150 Fuß statt. Weiters umfassten diese niedrige Fluggeschwindigkeiten bis zu 125 Knoten und Abwürfe von bis zu 20 Tonnen Wasser aus dem aktuellen Tank in weniger als zehn Sekunden. Ziel der Kampagne war es, die Wasserabwurfmenge und -zeit sowie die Fähigkeit der A400M für diese neue Rolle zu validieren. Der Prototyp wurde in enger Zusammenarbeit mit dem spanischen Luftwaffengeschwader 43, den europäischen Brandschutzbehörden und dem spanischen Ministerium für Ökologischen Wandel und Demografie (MITECO) entwickelt und getestet. „Die Entwicklung der Feuerlöschausrüstung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen, mit unserem Handeln und unseren Produkten zu einer nachhaltigeren und sicheren Welt beizutragen. Wir sind überzeugt, dass die A400M eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die immer größer werdende Bedrohung durch Waldbrände spielen und zum Schutz von Umwelt und Infrastruktur beitragen kann“, sagte Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space. Bei der Airbus-Feuerlöschlösung für die A400M handelt es sich um ein sogenanntes Roll-on/Roll-off-Kit (RORO), das keine Änderungen am Flugzeug erfordert und sich daher in jeder A400M einsetzen lässt. Das Wasser befindet sich in einem festen Tank im Laderaum und wird von zwei voneinander unabhängigen Türen zurückgehalten. Diese sind mit zwei Flutrohren verbunden, sodass das Wasser bei Aktivierung der Ableitung durch zwei Abschnitte am Ende der Rampe ausgestoßen wird. Mit der neuen RORO-Lösung können Einsatzkräfte schnell auf unvorhergesehene Brände reagieren und das Flugzeug danach wieder für andere

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Ab Sotschi: Aeroflot Group nimmt Dubai mit Sukhoi SSJ-100 auf

Die russische Aeroflot Group reaktiviert mit Wirksamkeit zum 3. August 2022 die Flugverbindungen zwischen Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Vom vor einiger Zeit in Sotschi eingerichteten Mini-Hub aus wird die Tochtergesellschaft Rossiya täglich nach Dubai fliegen. Als Fluggerät kommen Sukhoi Superjet SSJ-100 zum Einsatz. Zubringer werden unter anderem ab St. Petersburg angeboten. Ab Moskau-Scheremetjewo ist jeweils ein zusätzlicher Umstieg in St. Petersburg, Jekaterinburg, Tjumen oder Nischni Nowgorod notwendig. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Aeroflot Group die Destination Dubai ab der russischen Hauptstadt derzeit nur mit zwei Umstiegen anbietet. Der von Rossiya durchgeführte Flug SU 6781 wird nachts durchgeführt. Die Maschinen des Typs Sukhoi Superjet SSJ-100 verlassen Sotschi jeweils gegen 0 Uhr 35 Lokalzeit und erreichen Dubai um 5 Uhr 35. Die Rückflüge SU 6782 heben um 08 Uhr 45 in der Golfstadt ab und erreichen die Stadt am Schwarzen Meer gegen 11 Uhr 35. Interessanterweise bietet Aeroflot in diese Flugrichtung das Ziel Moskau mit nur einem Umstieg in Sotschi an.

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United Airlines übernimmt zehn Flugzeuge später

Das Star-Alliance-Mitglied United Airlines wird sieben Boeing 737-Max und drei Boeing 787-10, die heuer zur Auslieferung angestanden wären, erst nächstes Jahr übernehmen. Dies geht aus dem jüngsten Quartalsbericht des Carriers hervor. Das hat zur Folge, dass United plant heuer 43 Boeing 737 Max sowie fünf B787-10 zu übernehmen. Bei zuletzt genanntem Maschinentyp ist dies aber nicht in Stein gemeißelt, denn es notwendige grüne Licht der U.S.-amerikanischen Zivilluftfahrtbehörde FAA steht noch aus. „Wir erwarten derzeit bereinigte Investitionsausgaben für das Gesamtjahr 2022 in Höhe von etwa 5,2 Mrd. U.S.-Dollar, die in dem Maße niedriger ausfallen werden, wie weniger Flugzeuge tatsächlich ausgeliefert werden“, sagte Finanzvorstand Gerald Laderman.

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EU hat Luftfahrt-Sanktionen gegen Russland minimal gelockert

Die Europäische Union hat die gegen die Russische Föderation ausgesprochenen Sanktionen neuerlich angepasst. Im Bereich von Ersatzteile für Verkehrsflugzeuge kommt es zu minimalen Lockerungen, die an der Börse Moskau regelrecht gefeiert wurden, denn die Aktie von Aeroflot legte deutlich zu. Während in den meisten Bereichen die Sanktionen ausführlich ausformuliert sind, ist der Bereich Verkehrsluftfahrt eher kurz gehalten. Die EU-Kommission hält es nun für „angemessen“, „den Austausch von technischer Unterstützung mit Russland für Luftfahrtgüter und -technologien zuzulassen, soweit dies erforderlich ist, um die Arbeit der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) zur Festlegung technischer Industrienormen zu gewährleisten“. Die westlichen Sanktionen verbieten die Ausfuhr und den Verkauf oder die Weitergabe aller Flugzeuge, Teile und Ausrüstungen an das Land sowie alle damit verbundenen Reparatur-, Wartungs- und Finanzdienstleistungen und das Leasing. Die nunmehrige Änderung bedeutet eine minimale Lockerung.

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