August 2, 2022

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August 2, 2022

Ab 12. August 2022: Hainan Airlines kehrt nach Berlin zurück

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines wird ab 12. August 2022 wieder einmal wöchentlich den deutschen Flughafen Berlin ansteuern. Die Route pausiert seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Bedingt dadurch, dass Hainan in der Vergangenheit den nicht mehr aktiven Flughafen Tegel angesteuert hat, ist es formell gesehen ein Neuzugang am BER. Gegenüber Aviation Services & Media bestätigte der Carrier, dass man ab 12. August jeweils an Freitagen den Berlin-Brandenburg Airport ab Peking ansteuern wird. Flug HU489 wird jeweils um 2 Uhr 30 Lokalzeit in Peking International (Terminal 2) abheben und die deutsche Bundeshauptstadt gegen 6 Uhr 40 Lokalzeit erreichen. Der Rückflug HU490 hebt um 16 Uhr 50 in Berlin ab und setzt am Folgetag um 8 Uhr 25 in Dalian-Zhoushuizi zur Zwischenlandung an. Diese chinesische Stadt wird man um 23 Uhr 45 Lokalzeit wieder verlassen und Peking um 1 Uhr 10 am Tag darauf erreichen. „Die Landung in Dalian ist eine technische Zwischenlandung entsprechend den Maßnahmen zu Bekämpfung der Corona Pandemie. Zu Beginn der Operation werden Flugzeuge des Typs A330 eingesetzt. Im Laufe der Zeit werden auch Flugzeuge vom Typ Boeing 787-9 eingesetzt“, erklärt Hainan Airlines in einer Stellungnahme.

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Russland hebt Grounding für 737 MAX auf

Russland hat das Grounding für die 737 MAX aufgelöst. Davon machte bisher erst eine Airline Gebrauch. Die 737 MAX steht nach den tödlichen Abstürzen bei Lion Air und Ethiopian Airlines auch in Russland nicht länger unter Flugsperre. Die russische Luftfahrtbehörde habe das Grounding aufgehoben, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf russische Nachrichtenagenturen berichtet. Die Wiederfreigabe sei vorerst auf Betreiber aus „befreundeten Staaten“ beschränkt. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist der Flugverkehr zwischen dem Westen und Russland durch gegenseitige Luftraumsperren allerdings ohnehin nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Nach Informationen von „ch-aviation.com“ habe bisher nur die belarussische Airline Belavia von der Aufhebung des Groundings Gebrauch gemacht und die 737 MAX 8 EW-528PA am 21. Juli auf einem Flug von Minsk nach Georgien durch russischen Luftraum geroutet. Der einzige russische Betreiber S7 Airline setzt zwei geleaste 737 MAX 8 derzeit nicht ein. Die Wiederfreigabe könnte gleichwohl Turkish Airlines auf Russland-Umläufen zu mehr Flexibilität verhelfen. Die türkische Airline hat ihre 737-MAX-Flotte in den vergangenen Wochen durch neue Auslieferungen auf 25 Flugzeuge erweitert.

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Japanische ANA kehrt in die Gewinnzone zurück

Die japanische Airline kehrt nach zehn Quartalen Verlust wieder in die Gewinnzone zurück: Bei einem um 76 Prozent auf umgerechnet etwa 2,5 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz meldet das börsennotierte Unternehmen heute praktisch eine schwarze Null für das zurückliegende erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres. In der Luftfahrtbranche erholt sich die Passagiernachfrage aktuell sehr schnell. Bei Betriebskosten von 2,54 Milliarden Euro erreicht ANA einen Nettogewinn von umgerechnet etwa 7,23 Millionen Euro nach einem Minus von knapp 370 Millionen Euro für das Vergleichsquartal im Vorjahr. „Wir freuen uns sehr über die Ergebnisse des ersten Quartals, die wir der gestiegenen Passagiernachfrage nach Inlands- und Auslandsreisen sowie höheren Einnahmen in allen unseren Geschäftssegmenten zu verdanken haben“, so Kimihiro Nakahori, Executive Vice President und CFO der ANA Gruppe. „Dies ist das Ergebnis der engagierten Bemühungen des globalen ANA-Teams und trägt dazu bei, dass wir auch in diesem herausfordernden Geschäftsumfeld die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen können.“ Im Frachtgeschäft war das auf den internationalen Strecken transportierte Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig, was auf die Streichung von Flügen auf Europa-Routen aufgrund des Konflikts in der Ukraine und auf einen Nachfragerückgang bei Gütern wie Automobilteilen zurückzuführen sei, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Im Low Cost Sektor, in dem die Gruppe durch den Betrieb von Peach Aviation aktiv ist, stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr um das 3,4-fache.Der Umsatz übertraf das Vorjahr mit einem Plus von fast 300 Prozent auf ungefähr 112 Millionen Euro bei weitem. Peach Aviation beförderte im Quartal etwa 1,7 Millionen Fluggäste. Insgesamt hält die ANA Holding weiterhin an ihrer konsolidierten Finanzprognose von

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Korean Air nimmt Flüge nach Rom und Barcelona wieder auf

Korean Air fährt ihre europäischen Verbindungen schrittweise wieder hoch: Die Fluggesellschaft nimmt die Flüge nach Rom und Barcelona ab September wieder auf, nachdem sie im März 2020 wegen der Pandemie ausgesetzt wurden. Anfang dieses Monats wurden auch die Routen nach Mailand und Wien wieder aufgenommen.  Die Flüge nach Rom werden ab dem 1. September wieder aufgenommen und dreimal wöchentlich – dienstags, donnerstags und samstags – mit Abflug in Incheon um 13.00 Uhr und Ankunft in Rom um 19.30 Uhr, durchgeführt. Die Rückflüge starten um 21.25 Uhr in Rom und erreichen Incheon am darauffolgenden Tag um 15.40 Uhr. Drei wöchentliche Flüge nach Barcelona werden ab dem 2. September wieder aufgenommen und finden jeweils montags, mittwochs und freitags statt. Die Flüge starten um 11:40 Uhr in Incheon und kommen um 19:00 Uhr in Barcelona an. Die Rückflüge verlassen Barcelona um 21:00 Uhr und landen am nächsten Tag um 16:05 Uhr in Incheon. „Wir freuen uns, die Passagiere nach zweieinhalb Jahren wieder in Rom und Barcelona begrüßen zu können. Der europäische Markt erholt sich schneller als erwartet, und wir sehen eine starke Reisenachfrage. Vor kurzem haben wir unsere Flüge nach Mailand und Wien wieder aufgenommen und die Kapazität auf anderen Strecken erhöht. Wir werden die Markttrends weiterhin genau beobachten und unser verbleibendes Streckennetz entsprechend wieder aufnehmen, während wir auf eine vollständige Erholung hinarbeiten“, so Jumin Kim, General Manager und Director of Western Europe Regional Office von Korean Air.

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Tel Aviv: El Al plant Nonstop-Flüge nach Melbourne und Tokio

Über Jahrzehnte hinweg war der Luftraum von Saudi-Arabien für Fluggesellschaften aus Israel tabu. Das änderte sich vor einigen Wochen, so dass beispielsweise El Al keine langen Umwege mehr fliegen muss. Nun denkt man über Nonstopflüge nach Melbourne und Tokio nach. Bedingt dadurch, dass beispielsweise El Al nun den Luftraum von Saudi-Arabien nutzen darf, entfallen zuvor praktizierte Umwege. Für den Carrier eröffnet das neue Möglichkeiten, die man ergreifen möchte. Ab der Homebase Tel Aviv will man Melbourne und Tokio aufnehmen, jedoch wurden noch keine konkreten Termine für die Erstflüge genannt. Rein theoretisch hätte man diese beiden Ziele auch schon vor der Aufhebung des Flugverbots im Luftraum von Saudi-Arabien anbieten können, jedoch vertrat man bei El Al die Ansicht, dass diese aufgrund der notwendigen Umwege unwirtschaftlich gewesen wären. Firmenchefin Dina Ben Tal Ganancia kündigte nun an, dass man Nonstop-Flüge nach Melbourne und Tokio aufnehmen möchte. Die Managerin sieht auch Potential zahlreiche Umsteiger, beispielsweise aus Europa, über Tel Aviv nach Japan und Australien befördern zu können. Derzeit laufen die Planungen für die Aufnahme der beiden Routen, jedoch stehen noch keine Termine für die Erstflüge fest.

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Stuttgarter Flughafenchef Schoefer rechnet mit höheren Ticketpreisen

Flugtickets für 9,90 Euro oder 29,90 Euro wird es nach Ansicht von Walter Schoefer, Geschäftsführer des Stuttgarter Flughafens, künftig nicht mehr geben. Allein die stark steigenden Treibstoffpreise würden dafür sorgen, dass „das Fliegen teurer werden muss“, so der Manager. Im Zuge der Corona-Pandemie hat der Flughafen Stuttgart nahezu das komplette Lowcost-Angebot verloren, denn unter anderem Easyjet und Ryanair haben sich zurückgezogen. Dem Airport werden seitens Airlines hohe Gebühren vorgeworfen. Es dürfte aber auch ganz im Sinn der grünen Landesregierung sein, dass ultrabillige Flugtickets ab Stuttgart nur noch der absolute Ausnahmefall sind. Im Gespräch mit der Südwestpresse erklärte Schoefer, dass seiner Ansicht nach Billigflieger gerade wegen der starken Inflation einen gewissen Wettbewerbsvorteil haben. Er rechnet damit, dass diese auch weiterhin mit günstigen Preisen werben werden. „Flüge für 9,90 oder 29,90 Euro wird es nicht mehr geben. Wenn Lebensmittel allgemein teurer werden, macht auf Anbieterseite auch nicht der Discounter als erster schlapp“, so der Stuttgarter Flughafenchef. Angesprochen auf das Personalchaos, das an einigen deutschen Airports herrscht, betont der Manager gegenüber der Südwestpresse unter anderem, dass man während der Pandemie keine Kündigungen ausgesprochen habe. Dies würde sich jetzt auszahlen. Schoefer sieht den Flughafen Stuttgart für die Reisewelle während der Sommerferien von Baden-Württemberg gut aufgestellt.

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Personalmangel bereitet IAG trotz Quartalsgewinn Sorgen

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling angehören, verzeichnete im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Gewinn in der Höhe von 133 Millionen Euro. Damit ist man nach längerer „Durststrecke“ in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Umsatz lag bei 5,9 Milliarden Euro. Befördert wurden im zweiten Quartal des Jahres 2022 rund 25,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich damit in etwa um das Fünffache steigern. Die International Airlines Group gibt für das Gesamtjahr eine zurückhaltende Prognose ab. Hintergrund ist der akute Personalmangel an diversen europäischen Flughäfen, insbesondere London-Heathrow. Dies hat zur Folge, dass British Airways nur etwa 75 Prozent des Vorkrisenniveaus anbieten kann. Gruppenweit liegt man momentan bei 80 Prozent und rechnet damit, dass es gegen Jahresende etwa 85 Prozent sein werden. Im zweiten Quartal des Jahres 2021 schrieb die IAG einen Verlust von rund einer Milliarde Euro.

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Quartalszahlen: Air France-KLM kehrt in die Gewinnzone zurück

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM konnte im zweiten Quartal des Jahres 2022 einen Gewinn in der Höhe von 324 Millionen Euro schreiben. Das Betriebsergebnis lag bei 386 Millionen Euro. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum, der tief in den roten Zahlen war, konnte man sich um 1,8 Milliarden Euro steigern. Die der Firmengruppe angehörigen Fluggesellschaften konnten 22,8 Millionen Reisende befördern und sich damit im Jahresvergleich um 225 Prozent steigern. Hinsichtlich der Flotte gab es im zweiten Quartal 2022 bei KLM Neuzugänge: Die Tochtergesellschaft Cityhopper hat drei werksneue Embraer E195-E2 in Betrieb genommen. Bei Air France sind zwei Airbus A220-300 und drei A350-900 eingeflottet worden. Im Gegenzug hat man sich von einer Boeing 777-200, drei Airbus A319 und zwei A320 getrennt. Bei der Regionaltochter Hip wurden fünf Bombardier CRJ-1000 und zwei Embraer E170 ausgeflottet.

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Pakistan International Airlines will Langstreckenflotte erneuern

Die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines plant im ersten Quartal 2023 zumindest drei Langstreckenflugzeuge anzuschaffen. Dabei hat man die Muster Airbus A330 bzw. Boeing 787 ins Auge gefasst. Auf Details hat man sich noch nicht festgelegt. Der Carrier wird in den nächsten Wochen eine offizielle Ausschreibung herausgeben. In dieser sollen dann nähere Einzelheiten zu den von PIA gewünschten Spezifikationen genannt werden, so ein Firmensprecher auf Anfrage. Noch heuer sollen zwei weitere Airbus A320ceo zur Flotte stoßen. Auch wird man die Kabinen von insgesamt fünf Flugzeugen erneuern. Derzeit darf Pakistan International Airlines nicht in die Europäische Union fliegen. Hintergrund ist der Skandal rund um Pilotenlizenzen. Aus diesem Grund hat man einen Airbus A330-200 von Jordan Aviation im Wetlease. Die Langstreckenmaschine kommt überwiegend zu EU-Zielen zum Einsatz. PIA sorgte vor wenigen Wochen für Aufsehen, denn Luftfahrtminister Khawaja Saad Rafiq war mit der Kabine einer Boeing 777-200, die in Richtung Toronto zum Einsatz gekommen war, unzufrieden. Er wies die Airline explizit an, dass der Passagierraum der beiden auf dieser Route eingesetzten B777 umgehend aufgefrischt werden muss.

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Russland will sich mit Ersatzteilen und Wartungsdienstleistungen aus dem Iran eindecken

Die Russische Föderation und der Iran haben ein Abkommen unterschrieben, das den Export von im Iran hergestellten Ersatzteilen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen von Flugzeugen ermöglichen soll. Aufgrund von Sanktionen können beide Staaten derzeit auf dem regulären Weg nichts beziehen. Weiters soll der Vertrag auch Wartungsdienstleistungen sowie technische Unterstützung umfassen. Damit will Russland die Versorgung von Verkehrsflugzeugen, die im Westen gebaut wurden, sicherstellen. Der Iran verfügt über langjährige Erfahrung in der Beschaffung bzw. Herstellung von Ersatzteilen auf dem irregulären Weg. Dass sich die Russische Föderation an den Iran wendet, der aufgrund von U.S.-Sanktionen schon lange nicht mehr auf dem Weltmarkt einkaufen kann, kommt wenig überraschend. Man will sich offensichtlich das Know-how in Sachen Eigenversorgung nützlich machen. Allerdings können Maschinen, die mit Ersatzteilen „Marke Eigenbau“ versehen werden, massiv an Wert verlieren. Am Rande des genannten Abkommens wurde auch vereinbart, dass die Flugfrequenzen zwischen den beiden Staaten auf 35 Rotationen pro Woche angehoben werden sollen. Derzeit sind Mahan Air, Nordwind Airlines und Aeroflot im Russland-Iran-Verkehr tätig. Für Cargoflüge soll es künftig keine Beschränkungen mehr geben.

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