August 22, 2022

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August 22, 2022

Ian Malin wird neuer Wizz-Air-Finanzchef

Die Wizz Air Group bekommt mit Ian Malin einen neuen Finanzchef. Der Manager wird sein Amt am 1. Oktober 2022 antreten und folgt auf Jourik Hooghe, der den Konzern auf eigenen Wunsch verlassen wird. Der amtierende Finanzchef soll noch bis zum 31. Dezember 2022 zur Verfügung stehen, um eine geordnete Übergabe an seinen Nachfolger zu vereinfachen. Malin wird vom Standort Budapest aus für den Lowcoster arbeiten. In das Finanzressort fallen unter anderem die Agenden Finanzplanung, Controlling, Buchhaltung, Treasury, Investor Relations und digitale Entwicklung. Als Vorstandsmitglied wird Ian Malin direkt an Konzernchef Jozsef Varadi berichten.

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München: Terminal 1 wegen Sprengstoffverdacht zeitweise gesperrt

Am Flughafen München musste am Samstagvormittag ein Teilbereich des Terminals 1 geräumt und temporär gesperrt werden. Ursache hierfür war laut Bundespolizei, dass bei der Sicherheitskontrolle im Bereich A der Sprengstoffalarm ausgelöst hat. Aus Sicherheitsgründen verfügte die Bundespolizei die temporäre Sperrung des Terminalbereichs. Die Reisenden hatten das Abfertigungsgebäude zu verlassen. Der Alarm wurde laut Exekutive gegen 9 Uhr 50 ausgelöst. Das Handgepäckstück, das einem Passagier zugeordnet werden konnte, wurde anschließend von Experten der Bundespolizei untersucht. Auch wurde ein speziell ausgebildeter Spürhund eingesetzt. Während der behördlichen Maßnahme wurde der Besitzer des Koffers unter Beobachtung der Exekutive gestellt. Nach umfangreicher Untersuchung unter schweren Sicherheitsvorkehrungen konnte die Bundespolizei Entwarnung geben. Es wurden weder Sprengstoff noch sonstige explosive Materialien im Gepäckstück des Reisenden gefunden. Was dazu geführt hat, dass die Scanner positiv angeschlagen haben, ist unklar.

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Rechnung nicht mit dem Wirt gemacht: Wizz Air Abu Dhabi sagt Russland-Flüge ab

Die Fluggesellschaft Wizz Air Abu Dhabi wollte eigentlich ab Herbst 2022 wieder zwischen der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate und Moskau-Vnukovo fliegen. Diesen Plan hat man nun abgesagt und den Verkauf eingestellt. Während man mit dem ungarischen AOC aufgrund der gegenseitigen Luftraumsperren Ziele in der Russischen Föderation nicht anfliegen darf, wäre dies mit dem Zertifikat der Tochtergesellschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten möglich. Wizz Air Abu Dhabi wäre auch nicht der einzige Anbieter, jedoch jener, der aufgrund des starken Europabezugs im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Wizz Air in sozialen Medien einen regelrechten Shitstorm eingehandelt hat. Einerseits bewirbt man, dass man Freitickets an ukrainische Staatsbürger vergibt und diese damit unterstützen möchte und auf der anderen Seite will die VAE-Tochtergesellschaft wieder die russische Hauptstadt ansteuern. Dass dieser Spagat nicht gelingen kann, zeigen unzählige Reaktionen in sozialen Medien. Allerdings dürfte hinter der Entscheidung, dass die Russland-Flüge auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt werden, auch ein gänzlich anderer Umstand stecken. Die komplette Flotte der Wizz Air Group ist geleast. Äußerst viele Maschinen sind Eigentum U.S.-amerikanischer Lessoren und dazu kommt, dass die börsennotierte Muttergesellschaft beispielsweise mit IndiGo-Partners große Aktionäre aus den Vereinigten Staaten von Amerika hat. Die USA legen die Sanktionen gegen Russland sehr streng aus und verpflichten amerikanische Unternehmen auch, dass diese sicherstellen müssen, dass diese auch von Töchtern bzw. Beteiligungen im Ausland eingehalten werden. Die Folge daraus: Wizz Air Abu Dhabi bekommt indirekt erheblichen Druck aus den Vereinigten Staaten von Amerika und weil den U.S.-Unternehmen bei

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Herbst 2022: SAS streicht abermals 1.600 Flüge

Die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft SAS dehnt die Kürzungen im Flugplan weiter aus. Von etwa 39.000 im Herbst 2022 geplanten Flugverbindungen werden rund 1.600 gestrichen. Die überwiegende Mehrheit betrifft den Verkehr innerhalb Europas. Das Unternehmen nennt als Ursachen sowohl Personalmangel als auch die verspätete Übernahme von Neubestellungen. Man habe im Herbst 2022 auch deshalb zu wenige Piloten zur Verfügung, weil viele ihre Jahresurlaube nachholen würden. Im Juli 2022 legten die Flugzeugführer den SAS-Flugbetrieb über mehrere Tage hinweg lahm. Die Muttergesellschaft SAS Group meldete in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 an. Mit den Pilotengewerkschaften wurde eine Einigung erzielt.

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Air Baltic verlängert Wetlease-Verträge mit Carpatair

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat die seit einiger Zeit bestehenden Wetlease-Verträge mit Air Balitc bis vorerst 29. Oktober 2022 verlängert. Das rumänische Luftfahrtunternehmen fliegt mit einer Fokker 100 und einem Airbus A319 ab Riga auf zahlreichen Strecken für Air Baltic. Der lettische Carrier selbst ist derzeit mit mehreren A220-300 im Auftrag von Eurowings Discover, Eurowings und SAS im Wetlease-Einsatz. Im Winterflugplan 2022/23 wird man mit sechs Maschinen dieses Typs für Swiss fliegen. Bedingt dadurch, dass ein nicht unerheblicher Teil der Air-Baltic-Flotte für andere Airlines unterwegs ist, hat man im eigenen Streckennetz einen Engpass. Diesen kompensiert man mit eigemietetem Fluggerät. Weiters muss Air Baltic mit Wirksamkeit September 2022 das Angebot reduzieren, da Airbus Canada derzeit Lieferprobleme im Bereich benötigter Ersatzteile hat. Aus einer Kombination aller Gründe hat man die Wetlease-Verträge mit Carpatair bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 verlängert. Neu unter Vertrag genommen hat Air Baltic die Fluggesellschaft Cyprus Airways. Seit Juli 2022 fliegt das zypriotische Luftfahrtunternehmen mit einem Airbus A320 für die Letten. Die Maschine kommt überwiegend ab der Homebase Riga zum Einsatz. Vorerst ist der Wetlease-Auftrag bis Ende August 2022 befristet, jedoch besteht die Option auf Verlängerung.

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München: Blue Air zieht Iasi-Start vor

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air plant die Nonstopverbindung zwischen Iasi und München früher als ursprünglich angekündigt aufzunehmen. Der Carrier will bereits ab 30. Oktober 2022 zwischen den beiden Städten fliegen. Zunächst sollen zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden sollen, angeboten werden. Als Fluggerät sind Boeing 737-500 und -800 geplant. Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2022 bis 22. Dezember 2022 sowie von 8. Jänner 2023 bis 29. Jänner 2023 will man dreimal wöchentlich fliegen. Der dritte Umlauf soll jeweils am Verkehrstag Dienstag durchgeführt werden. Außerhalb der zuvor genannten Zeiträume sind zwei Rotationen pro Woche geplant, die für die Verkehrstage Donnerstag und Sonntag geplant sind. Der rumänische Flughafen Iasi befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Grenze zur Republik Moldau. Dieser Airport wird zunehmend als Alternative für Chisinau genutzt. Die Fahrzeit zwischen dem Flughafen Iasi und der Hauptstadt der Republik Moldau beträgt etwa 2,5 Stunden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert es erheblich länger.

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Lufthansa kürzt den Winterflugplan 2022/23

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, nimmt bereits jetzt zahlreiche Verbindungen aus dem Winterflugplan 2022/23 heraus. Die Kürzungen betreffen in erster Linie den innerdeutschen und europäischen Verkehr, jedoch reduziert man auch die eine oder andere Langstrecke. Der Carrier informierte die Vertriebspartner in einem Rundschreiben über die jüngsten Anpassungen. Ans Begründung nennt Lufthansa unter anderem, dass man den „Fluggästen einen verlässlichen und planbaren Flugplan anbieten“ will. Bereits jetzt sollen betroffene Passagiere direkt bzw. über ihre Reisebüros über etwaige Streichungen informiert werden. Der Kranich-Konzern nennt keine Details wie viele Flüge man tatsächlich aus der Planung genommen hat. Es soll sich jedoch überwiegend um Verbindungen, für die es Ersatzbeförderungsmöglichkeiten gibt, handeln. Ab Frankfurt und München wird auch das Angebot auf der Langstrecke punktuell reduziert. Lufthansa musste den Sommerflugplan 2022 in mehreren Schritten aufgrund von akutem Personalmangel kürzen. Dieser betrifft sowohl den eigenen Konzern als auch Flughäfen, die man im Streckennetz hat. Die jüngsten Kürzungen sind ein Indiz dafür, dass man nicht damit rechnet, dass man den Engpass über den Winter 2022/23 in den Griff bekommen wird. Allerdings nehmen auch andere Fluggesellschaften viele Flüge aus der Planung, denn in der Branche rechnet man damit, dass aufgrund der starken Inflation, aber auch wegen möglicher neuerlicher Coronamaßnahmen, die Nachfrage stark einbrechen könnte.

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Schon wieder: Präsidenten-Maschine von Guinea-Bissau legte Flughafen Lissabon lahm

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Wochen blockierte eine im Auftrag des Präsidenten von Guinea-Bissau fliegende Maschine die Runway des Flughafens Lissabon. Am vergangenen Dienstag erlitt der Privatjetnach der Landung einen Fahrwerksdefekt. Dies hatte zur Folge, dass die Piste für rund 35 Minuten gesperrt werden musste. Eine vergleichbare Situation gab es bereits am 1. Juli 2022, denn damals platzte ein Reifen eines Privatjets und ausgerechnet war die Gulfstream für den Präsidenten von Guinea-Bissau unterwegs. Die Runway musste einige Zeit gesperrt werden und 23 Maschinen wurden auf andere Airports in Portugal umgeleitet. Im Juli 2022 sollte das offensichtlich störanfällige Flugzeug Umaro Sissoco Embaló nach seiner Teilnahme an der Ocean-Conference abholen. Am 16. August 2022 sollte die gleiche Gulfstream des Staatspräsidenten des westafrikanischen Landes in Lissabon abholen und just kam es erneut zu Fahrwerksproblemen. Während der 35-minütigen Sperre der Runway mussten elf Flüge auf andere Airports umgeleitet werden. Businessjets sind auf dem Flughafen Lissabon nicht gern gesehen, da der stadtnahe Flughafen als chronisch überlastet gilt. Allerdings dürfen offizielle Regierungsmaschinen, zu denen auch der Privatjet des Präsidenten von Guinea-Bissau zählt, praktisch jederzeit landen. Die Business Aviation ist eigentlich dazu angehalten den Flugplatz Cascais zu nutzen. Dieser wurde vor einiger Zeit modernisiert und zwar mit dem Zweck den Lissabon Airport zu entlasten. Ein portugiesischer Luftfahrtexperte fordert nun, dass der Hauptstadtflughafen künftig keine Regierungsflüge mehr annehmen sollte, sondern auch diese von/nach Cascais durchgeführt werden sollten. Dafür benötigt man aber eine explizite Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde. Eine solche gibt es momentan nicht. Der Flughafen Lissabon verfügt nur

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