August 24, 2022

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August 24, 2022

Personalmangel: British Airways dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus

Das IAG-Konzernmitglied British Airways dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus. Im Zeitraum zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 wurden rund 1.000 Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke aus dem Verkauf genommen. Die überwiegende Mehrheit der Kürzungen betrifft das Angebot ab London-Heathrow. Ab Gatwick sollen zwar auch Flüge betroffen sein, jedoch deutlich weniger. Im Oktober 2022 sollen insgesamt 629 Verbindungen entfallen. Diese sollen in erster Linie auf das europäische Angebot entfallen, jedoch kommt es laut British Airways punktuell auch zu Kürzungen auf der Langstrecke. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass man mit Hilfe der Streichungen die Häufigkeit von Verspätungen und Ausfällen reduzieren will. Sowohl British Airways als auch die Dienstleister an den Flughäfen Heathrow und Gatwick leiden unter akutem Personalmangel. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der größte Airport des Vereinigten Königreichs die tägliche Passagier-Obergrenze abermals verlängert hat. British Airways betont allerdings, dass die Urlaubsflüge, die während der Herbstferien traditionell stark nachgefragt sind, von den jüngsten Streichungen nicht betroffen sein sollen. Man geht davon aus, dass man aufgrund des Umstands, dass man die Flugplananpassungen frühzeitig vornimmt, für alle Betroffenen Ersatzbeförderungen anbieten kann.

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Künftiger Air-Belgium-Frachter wird in Luqa lackiert

Die Fluggesellschaft Air Belgium wird in Kürze einen Umbaufrachter des Typs Airbus A330-200F übernehmen. Die Maschine wurde ursprünglich im Jahr 2007 an Etihad Airways ausgeliefert. Derzeit wird das Langstreckenflugzeug bei Aviation Cosmetics Malta auf den Ersteinsatz vorbereitet. Derzeit trägt die von Altavair geleaste Maschine die temporäre Registrierung OE-LAL. Dabei ist das Flugzeug nicht mit einem A340, der vormals bei Austrian Airlines dieses Luftfahrtkennzeichen getragen hatte, zu verwechseln. Es besteht kein Zusammenhang und die Registrierung wurde schlichtweg erneut vergeben. Gegenständlicher Airbus A330-200F trägt die Seriennummer 832 und ist derzeit rund 15,3 Jahre alt. Auf dem Flughafen Luqa wird das Frachtflugzeug in die von Air Belgium gewünschten Farben umlackiert. Derzeit trägt der Jet überhaupt keine Livery, sondern wartet auf Malta auf den Termin im Paintshop.

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Straßburg: Happy Airways will mit Losen das „Kleingeld“ für eine neue Airline verdienen

Mit Hilfe von Crowdfunding will auf den Flughafen Straßburg ein Startup in die Luft kommen. Happy Airways plant mit Turbopropflugzeugen ein Streckennetz, das aus 14 Zielen, darunter auch Berlin und Wien, bestehen soll, aufzuziehen. Obwohl Straßburg aufgrund des Umstands, dass hier viele EU-Organisationen angesiedelt sind, eigentlich beste Voraussetzungen für viel Flugverkehr hat, läuft es seit einigen Jahren weniger gut. Das liegt jedoch nicht an der Konkurrenz durch den nahegelegenen Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden, denn gerade Funktionäre der Europäischen Union ziehen Starts und Landungen nahe ihrem Arbeitsort, also in Straßburg, vor. Die Gründer von Happy Airways sind der Ansicht, dass der französische Airport Potential für mindestens 14 Destinationen hat. Diese will man schrittweise aufnehmen. Selbst betrachtet man sich als künftiger „Hybrid-Carrier“, denn man will einen Mix aus günstigen Preisen und hoher Servicequalität anbieten. Der Start soll zunächst mit zwei geleasten ATR72-600 erfolgen. Kooperation mit anderen Airlines angedacht Man ist auch bestrebt Codeshare- und Interline-Abkommen mit anderen Fluggesellschaften abzuschließen, um Zubringer bzw. Anschlüsse anbieten zu können. Allerdings wird man dafür so einiges tun müssen, denn viele größere Fluggesellschaften verlangen als Mindestvoraussetzung das so genannte IOSA-Audit. An Bord will Happy Airways inkludiertes Catering anbieten. Dabei betont man, dass es sich um hochwertige, regionale Waren handeln soll. Inflight-Entertainment will man ebenfalls haben, wobei unklar ist, ob es sich um eine WLAN-Lösung oder in den Sitzen eingebaute Geräte handeln wird. Jedenfalls will man Filme, Musik und Co anbieten können. Interessanterweise versucht sich Happy Airways bereits jetzt einen besonders grünen Anstrich zu geben, denn in einer Erklärung betonen

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