August 29, 2022

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August 29, 2022

Aeroflot will 323 russische Flugzeuge bestellen

Die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot plant die Kurz- und Mittelstreckenflotte auf Muster, die in der Russischen Föderation gefertigt werden, umzustellen. Dazu sollen insgesamt 323 Maschinen bei der Rostec-Tochter UAC bestellt werden. Derzeit besteht die Flotte in diesem Segment aus Flugzeugen der Hersteller Airbus und Boeing. Aufgrund der Sanktionen, die im Nachgang des Angriffskrieges gegen die Ukraine unter anderem seitens der USA und der Europäischen Union gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, kommt man weder an neues Gerät noch an Ersatzteile. Die russische Regierung forciert daher, dass die Fluggesellschaften auf Flugzeuge, die im Inland gefertigt werden, umsteigen sollen. Allerdings ist das Vorhaben gar nicht so einfach, denn in den aktuellen Mustern ist so einiges an westlicher Technologie verbaut. An diese Komponenten kommt man nicht mehr heran, so dass die Produktion grundlegend umgestellt werden muss. Das geht nicht über Nacht, so dass es noch einige Zeit dauern wird bis die von Aeroflot avisierten Maschinen „rein russisch“ gebaut werden können. Konkret will die staatliche Airline 210 Irkut MS-21, 73 Sukhoi Superjet SSJ-100 und 40 Tupolew Tu-214 bestellen. Beim zuerst genannten Muster ist man Erstkunde und würde eine bestehende Order aufstocken. Die Tu-204/214-Reihe hatte man bereits vor einigen Jahren in Betrieb, jedoch flottete man diese mangels Wirtschaftlichkeit aus. Die Superjets werden seit einiger Zeit sukzessive an die Tochtergesellschaft Rossiya übergeben, so dass damit zu rechnen ist, dass Neuzugänge von dieser betrieben werden könnten.

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Jet2 musste zwischenlanden: Pensionistin randalierte und urinierte auf Sitze

Das Fehlverhalten einer älteren Dame führte am 24. August 2022 dazu, dass Jet2-Flug LS819 auf dem Weg von Manchester nach Rhodos in München zwischenlanden musste. Die über 70-jährige Frau soll an Bord regelrecht randaliert haben und noch dazu auf Sitze uriniert haben. In Deutschland wurde sie von der Bundespolizei abgeführt. Kurz nach dem Start der Boeing 757-200 mit der Registrierung G-LSAI in Manchester wollte die Dame einen kostenfreien Champagner haben. Diesen bekam sie nicht und entschied sich dann für einen Gin-Tonic. Allerdings war sie laut Augenzeugen mit dem Umstand, dass sie keinen Champagner für lau bekam sehr unzufrieden. Ihren Unmut tat sie lautstark kund. So heftig, dass sich das Kabinenpersonal dazu entschloss ihr das alkoholische Getränk wegzunehmen. Bei der über 70-jährigen Dame brannten dann die Sicherungen durch. Zunächst schrie sie lautstark herum. Nach einer kurzen „Pause“ machte sie sich auf den Weg zu einer der Türen und versuchte diese während dem Flug zu öffnen. Das Kabinenpersonal schritt ein und versuchte die Frau zu beruhigen. Doch die Passagierin dachte gar nicht daran sich zu besinnen, sondern schlug einem Flugbegleiter zumindest zweimal ins Gesicht. Zwei männliche Passagiere versuchten zu helfen, jedoch wurden auch diese von der älteren Dame angegriffen. Anschließend soll die Frau auch noch ungeniert und vorsätzlich auf zumindest drei Sitze uriniert haben. Der Kapitän entschied sich zu einer außerplanmäßigen Zwischenlandung im deutschen München und forderte die Hilfe durch die Bundespolizei an. Die Exekutive führte die Dame, die lautstarken Protest und Widerstand leistete, ab. Anschließend wurde die Reise fortgesetzt, wobei sich

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Flughafen BER: Starkregen führte zu Wassereinbruch

Starke Regenfälle haben am Freitag den Betrieb am Flughafen Berlin-Brandenburg zeitweise beeinträchtigt. Die Abfertigung musste für rund zwei Stunden eingestellt werden, da Reinigungsarbeiten auf dem Vorfeld notwendig waren. Dazu kam, dass Wasser in das Gebäude eingedrungen ist. Immer wieder sorgt der BER aufgrund von Mängeln für Aufsehen. Diesmal drang eine größere Menge Regenwasser durch einen Lüftungsschacht in einen Bereich, in dem unter anderem die Sicherheitskontrollen für die Bediensteten durchgeführt werden, ein. Das Wasser soll zumindest knöchelhoch gestanden sein. Es ist ein möglicherweise nicht unerheblicher Sachschaden entstanden, wobei die Höhe noch durch Sachverständige ermittelt werden muss. Auch andere Bereiche waren von den Regenfällen stark betroffen. Beispielsweise stand das Wasser auf dem Taxistand vor Terminal 1 sowie auf einem Lieferantenparkplatz so hoch, dass diese zeitweise nicht genutzt werden konnten. Bezogen auf die Wassereinbrüche in Terminal 1 wollte dies die Betreibergesellschaft weder bestätigen noch dementieren. Es habe jedoch in mehreren Gebäuden Wassereinbrüche gegeben, wobei es sich um Verwaltungsbauwerke sowie Werkstätten gehandelt haben soll. Gleichzeitig hat man am Flughafen Berlin-Brandenburg noch ein ganz anderes Problem: Weiterhin lagern viele Gepäckstücke von Reisenden in Räumlichkeiten des BER. Diese sind aus den unterschiedlichsten Gründen liegen geblieben. Ein eigenes Team muss sich darum kümmern diese zu registrieren, um die Zuordnung und Auslieferung ermöglichen zu können. Laut Flughafengesellschaft habe sich das „Kofferchaos“ nicht verbessert. Die Fluggesellschaften würden den Rückstau Stück für Stück abarbeiten. Einige Beschäftigte behaupten, dass sich mittlerweile ein erheblicher Gestank entwickelt haben soll.

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Defekte Bremsen: Runway in Teneriffa Süd vier Stunden von Ryanair-B737 blockiert

Eigentlich sollte Ryanair-Flug FR6763 am Samstag von Teneriffa Süd nach Bournemouth fliegen. Aus technischen Gründen musste der Startvorgang der Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EFC abgebrochen werden. Anschließend blockierte die Maschine die Piste 07 für rund vier Stunden. Der Ryanair-Mittelstreckenjet machte sich auf den Weg zur Runway und begann mit dem Beschleunigen. Soweit ein alltäglicher Vorgang, aber dann stellten die Piloten fest, dass etwas nicht stimmt. Die Boeing 737-800 beschleunigte langsamer als gewohnt und plötzlich gab es Warnmeldungen. Die Piloten entschieden sich dann den Start abzubrechen. Laut spanischer Flugsicherung war die Ursache für den Abbruch, dass die Bremsen aus noch nicht geklärter Ursache blockiert haben und dadurch schnell und stark erhitzten. Gegen 12 Uhr 45 Lokalzeit kam die EI-EFC auf der Piste 07 des Flughafens Teneriffa Süd zum Stillstand. Die Entscheidung des Kapitäns, dass aus Sicherheitsgründen der Start abgebrochen wurde, ist grundsätzlich nach dem Grundsatz „Safety First“ korrekt, jedoch find der Ärger für die Passagiere jetzt erst an. Wer vermutet, dass nun eine hastige Evakuierung folgte, liegt falsch. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Reisenden mussten über eine Stunde an Bord der Boeing 737-800, die auf gefühlten Dreivierteln der Rollstrecke der Start- und Landebahn stand, ausharren. Erst nach rund einer Stunde durften die Passagiere aussteigen und wurden zum Terminal gebracht. Der Ryanair-Jet stand jedoch noch drei weitere Stunden auf der Runway, weshalb zahlreiche Flüge auf andere Airports umgeleitet werden mussten. Die Ursache dafür, dass die Boeing 737-800 so lange auf der Runway verlieben ist, ehe sie dann zur Reparatur

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