August 31, 2022

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August 31, 2022

Air Baltic nimmt wieder Kurs auf Salzburg

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird im Winterflugplan 2022/23 wieder Nonstop-Flüge zwischen Riga und Salzburg anbieten. Diese richten sich primär an Wintersportler, die ihren Urlaub im Einzugsgebiet des zweitgrößten Flughafens Österreichs verbringen wollen. Bereits seit vielen Jahren bietet Air Baltic während der Wintermonate Flüge zwischen den beiden Städten an. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diese in den letzten beiden Winterperioden teilweise vollständig zum Erliegen gekommen. Ein weiteres Ziel, das sich primär an Wintersportler richtet, ist Verona. Auch dieses bietet Air Baltic im Winter 2022/23 ab Riga an. Derzeit ist vorgesehen, dass die Salzburg-Flüge ab 17. Dezember 2022 durchgeführt werden sollen. Als Maschinentyp sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A220-300 eingesetzt werden. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Samstag erfolgen. Vorerst ist die saisonale Route bis 18. März 2023 befristet. Je nach Nachfrage und Schneelage besteht die Option auf Verlängerung.

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Lufthansa kommt nicht zum Zug: Ita Airways geht an Certares/Delta/Air France-KLM

Die italienische Regierung will Ita Airways nicht an das die Reederei MSC und Lufthansa verkaufen, sondern an das Konsortium Certares/Delta/Air France-KLM. Das Finanzministerium erklärte am Mittwoch, dass nun exklusive Verhandlungen aufgenommen werden. In den letzten Monaten wurden MSC und Lufthansa von diversen Medien, aber auch von einigen italienischen Gewerkschaften als gewünschter Käufer gehandelt. Auch die Geschäftsführung von Ita Airways machte keinen Hehl daraus, dass man von Lufthansa „geschluckt“ werden möchte. Allerdings fand das Angebot beim italienischen Finanzministerium keinen Anklang. Für Delta und Air France-KLM geht es um wesentlich mehr als „nur“ die Übernahme des Alitalia-Nachfolgers. Es geht um den möglichen Verlust eines wichtigen Skyteam-Mitglieds an die konkurrierende Star-Alliance. Diese würde den italienischen Markt nahezu vollständig verlieren, denn einen alternativen Partner für Anschlüsse bzw. Feeder gibt es nicht. Das wusste man auch in Frankfurt am Main sehr genau, weshalb man als Junior-Partner der Reederei MSC mitgeboten hat. Für die italienische Regierung dürfte aber ausschlaggebend gewesen sein, dass jenes Konsortium, dem der Zuschlag erteilt wurde, sich mit weniger Anteilen zufrieden gibt und der Staatsführung ein doch sehr weitgehendes Mitspracherecht einräumen will. Genau das scheint den Politikern zu schmecken, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass ein erheblicher Teil der Misere der Alitalia auch auf das Konto politischer Einmischung geht. Das Finanzministerium erklärte weiters, dass das Angebot von Certares und seiner Partner deutlich mehr den Anforderungen, die man im Rahmen der Ausschreibung gestellt hat, entspricht. Man tritt nun in exklusive Verhandlungen und schließt am Ende dieser im Optimalfall einen Kaufvertrag ab. Die Regierung

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Bremen: Alba Star und Sundair legen zusätzliche Palma-Flüge auf

Der norddeutsche Flughafen Bremen ist eigenen Angaben nach gut durch die Sommerreisewelle gekommen. In den letzten Wochen soll die Situation in den Terminals trotz hoher Nachfrage weitgehend ruhig gewesen sein. Sundair und Alba Star legen im September 2022 Sonderflüge nach Palma de Mallorca auf. Während der Bremer Sommerferien 2022 zählte der Airport rund 220.000 Passagiere, die auf 2.602 Verbindungen unterwegs waren. Im direkten Vergleich mit den Werten, die man im Sommer 2019 erzielen konnte, entspricht dies in etwa 73 Prozent des damaligen Aufkommens. „Wir am Bremer Flughafen sind wirklich gut durch die Sommerferien gekommen“, resümiert Flughafen-Geschäftsführer Marc Cezanne die vergangenen Wochen. „Unsere Tipps für einen reibungslosen Start in den Urlaub wurden von vielen Reisenden beherzigt und die Lage in den Terminals war zu jeder Zeit ruhig und überschaubar. Mein besonderer Dank gilt unseren vielen fleißigen Kolleginnen und Kollegen am Bremen Airport, die in den Ferienwochen wieder ihr Bestes gegeben haben, um allen Passagieren einen guten Start ab Bremen in ihren Urlaub zu ermöglichen. Alle Beteiligten haben großartig zusammengearbeitet und den Bremer Flughafen am Laufen gehalten.“ Im September 2022 legen Alba Star und Sundair zusätzliche Flüge zwischen Bremen und Palma de Mallorca auf. Jene der spanischen Fluggesellschaft sollen am 10., 17. und 24. September 2022 durchgeführt werden. Buchbar sind diese über diverse Reiseveranstalter. Der deutsche Mitbewerber wird ebenfalls zusätzliche Palma-Flüge anbieten. Im Winterflugplan 2022/23 plant Sundair ab Bremen unter anderem nach Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa Süd, Beirut und Hurghada zu fliegen.

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Deutschland: Lufthansa lehnt Maskenpflicht in Flugzeugen ab

Hinsichtlich der Maskenpflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen geht Deutschland im europäischen Vergleich einen einsamen Sonderweg. An die Abschaffung denkt Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nicht, sondern gar auf FFP2-Masken soll verschärft werden. Das passt Lufthansa so ganz und gar nicht in den Kram. Über weite Teile der Corona-Pandemie hat sich der Kranich-Konzern zurückgehalten und alle Vorgaben umgesetzt und willig als „Hilfssheriff“ fungiert. Allerdings hat man vor einigen Wochen Änderungen vorgenommen. Da es immer wieder zu Streit über den Wolken gekommen ist, hat man das Kabinenpersonal angewiesen, dass die Maskenpflicht nicht mehr um jeden Preis durchgesetzt werden muss. Seit einigen Tagen tritt Lufthansa in der Öffentlichkeit als entschiedener Gegner der Maskenpflicht über den Wolken auf und kritisiert auch die von Lauterbach geplante Verschärfung heftig. Man ist der Ansicht, dass Passagiere im Rahmen ihrer Eigenverantwortung selbst entscheiden sollten, ob diese Masken tragen oder nicht. Weiters kann man den deutschen Sonderweg nicht nachvollziehen. Im jüngsten Politikbrief schreibt der Carrier unter anderem: „Passagiere, die die Wahl haben, über mehrere Stunden mit oder ohne Maske zu fliegen, entscheiden sich meist für die komfortablere Variante“. Der Kranich-Konzern befürchtet also erhebliche Wettbewerbsnachteile, denn ausländische Fluggesellschaften müssen aufgrund internationaler Luftfahrtabkommen die deutschen Vorgaben nicht durchsetzen. Auch meint Lufthansa, dass die Verschärfung auf FFP2-Masken zu Problemen führt, denn in fast allen Staaten ist das Bedecken von Mund und Nase nicht mehr vorgeschrieben. Passagiere sind oftmals überrascht, dass dies auf Deutschland-Flügen noch der Fall sein soll. Dies führt an Bord der Flugzeuge gelegentlich zu Konfliktsituationen. Auch verweist Lufthansa darauf, dass all

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Swiftair baut Tochter-Airline auf Malta auf

Die spanische Fluggesellschaft Swiftair steht unmittelbar vor der Gründung eines Ablegers mit Sitz auf Malta. Das Unternehmen hat bereits die entsprechende Absicht bekundet. Derzeit verfügt man über Flugbetriebe in Spanien, Griechenland, Schweden und im Vereinigten Königreich. In den letzten Jahren haben zahlreiche Fluggesellschaften Töchter auf den maltesischen Inseln gegründet. Beispielsweise verfügt Ryanair mit Malta Air und Lauda Europe gleich über zwei Ableger. Titan Airways, Corendon Europe und Freebird Europe sind weitere Beispiele. Im Aufbau befinden sich momentan Eurowings Europe, Wizz Air Malta und SkyUp Malta. Laut Mavio News soll Swiftair bereits ein Büro auf Malta eingerichtet haben und zahlreiche Schlüsselkräfte eingestellt haben. Es soll sich dabei auch um Fachkräfte handeln, die den staatlichen Carrier Air Malta aufgrund der unklaren Zukunft verlassen haben. Dieser Umstand führt generell dazu, dass es Neugründungen derzeit recht einfach haben an lokales Fachpersonal zu kommen. Davon profitieren auch SkyUp Malta, Eurowings Europe und Wizz Air Malta. Das Medium berichtet weiters, dass der neue Swiftair-Ableger zunächst mit Frachtflugzeugen des Herstellers ATR an den Start gehen will. Zur genauen Anzahl liegen jedoch noch keine verifizierten Informationen vor. Der Start von Swiftair Malta könnte im Laufe des nächsten Jahres erfolgen.

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Winterflugplan 2022/23: Condor lädt erste A330neo-Strecken

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Winterflugplan 2022/23 erstmals werksneue Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-900 im planmäßigen Linienflugbetrieb einsetzen. Dieses Muster ersetzt schrittweise die in die Jahre gekommenen Boeing 767. Condor erneuert in zwei Schritten die Flotte. Im ersten Schritt ersetzt man den Maschinentyp Boeing 767 durch werksneue Airbus A330neo. Auch die temporär genutzten A330 wird das Unternehmen wieder abgeben. In der zweiten Phase flottet der Carrier A320neo und A321neo ein. Im Gegenzug werden Boeing 757 und ältere A320 die Flotte verlassen. Erste Einblicke in die A330neo-Kabine finden sich in diesem Artikel. Aus vorliegenden Flugplandaten gehen jene Routen hervor, die dem heutigen Informationsstand nach mit Airbus A330neo bedient werden sollen. Da kurzfristige Flugzeugwechsel jederzeit möglich sind und bis zum Beginn des Winterflugplans 2022/23 noch einige Wochen vergehen, können Änderungen nicht ausgeschlossen werden. Personen, die unbedingt mit diesem Muster fliegen wollen, sollten sich daher vor einer möglichen Buchung direkt bei Condor informieren. Derzeit ist vorgesehen, dass der Ferienflieger ab Frankfurt am Main den Maschinentyp Airbus A330-900 auf folgenden Routen einsetzen wird: Cancun, Kapstadt, Tobago via Grenada, Male, Mauritius, Santo Domingo via Puerta Plata, Punta Cana, Seattle und Mombasa via Sansibar. Zu beachten ist auch, dass nicht auf allen Frequenzen mit Airbus A330-900 geflogen werden soll. Interessierte sollten daher bei der Buchung genau auf das angegebene Fluggerät achten und gegebenenfalls mit Condor Rücksprache halten.

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Malta: Regierung will auch Malta MedAir dicht machen

Noch vor wenigen Tagen sah es ganz danach aus als könnte die Fluggesellschaft Malta MedAir ab Winterflugplan 2022/23 der neue Flagcarrier der Republk Malta werden. Nun ist ein weiterer Plan der Regierung durchgesickert: Dieser sieht vor, dass sowohl Air Malta als auch Malta MedAir geschlossen und liquidiert werden könnten. Die Nachrichtenplattform „The Shift“ berichtet unter Berufung auf nicht näher genannte Personen des maltesischen Finanzministeriums, dass Finanzminister Clyde Caruana planen soll, dass sowohl Air Malta als auch Malta MedAir geschlossen und liquidiert werden sollen. Als Ersatz will man eine völlig neue staatliche Fluggesellschaft an den Start bringen. Diese soll noch in diesem Jahr den Erstflug absolvieren. Malta MedAir gehört ebenfalls dem Staat und wurde vor einigen Jahren gegründet, um als ACMI-Provider für Air Malta die Kosten reduzieren zu können. Lokale Gewerkschaften haben sich von Anfang an gegen das Projekt, das als „Lohndumpingbude“ bezeichnet wurde, gestemmt. Mittlerweile gibt es keine Verbindungen zwischen den beiden Staatscarriern. Auf dem AOC der Malta MedAir sollte das mittlerweile fallengelassene A321XLR-Langstreckenprojekt umgesetzt werden. Derzeit ist dieser Carrier ausschließlich in den Segmenten ACMI und Charter tätig. Immer wieder bietet man kurzzeitig Linienflüge auf eigene Rechnung an. Der ursprüngliche Plan, der an die Öffentlichkeit geraten ist, sah vor, dass Air Malta mit Ende der Sommerflugplanperiode 2022/23 geschlossen wird. Malta MedAir sollte dann die profitablen Linienstrecken übernehmen und die Nachfolge als Flagcarrier antreten. Immerhin ist der Staat Eigentümer beider Fluggesellschaften. Allerdings will Finanzminister Clyde Caruana noch weitergehen und strebt einen völligen Neustart der staatlichen Luftfahrt der Republik Malta an. Die

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