September 6, 2022

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September 6, 2022

Taiwan erleichtert die Einreise

Nach Japan und Korea erleichtert ein weiteres fernöstliches Land die Einreise für Touristen: Ab dem 12. September 2022 hebt Taiwan die zu Corona eingeführte Visumpflicht wieder auf.  Diesen Schritt gab gemäß dem Online-Portal fvw das Seuchenbekämpfungszentrum Central Epidemic Command Center (CECC) bekannt. Die Visumbefreiung gilt für Staatsangehörige der europäischen Länder, der Vereinigten Staaten, Kanadas, Neuseelands, Australiens und der diplomatischen Verbündeten Taiwans. Damit sind die Staaten gemeint, welche Taiwan als unabhängigen Staat anerkennen und offizielle diplomatische Kontakte pflegen. Wie es von Seiten des CECC verlautet, will man auf diese Weise „den internationalen Trends gerecht werden und ein Gleichgewicht zwischen den Erfordernissen der Seuchenvorbeugung und der Förderung wirtschaftlicher und sozialer Aktivitäten herstellen“.  Keinesfalls sei der Schritt jedoch in Stein gemeisselt. Alle Grenzmaßnahmen und einschlägigen Maßnahmen zur Epidemie-Prävention würden je nach Entwicklung der Pandemiesituation laufend angepasst. Touristische Gruppenreisen seien allerdings nach wie vor nicht möglich.  Weiterhin gilt, dass alle Taiwan-Reisenden sich ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit oder Herkunftsland nach Einreise drei Tage in Isolation zu begeben haben mit anschliessenden vier Tagen verschärfter Selbstkontrolle. Hier ist bei notwendigem Verlassen der Unterkunft ein Schnelltest erforderlich, Kontakte sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Ansonsten hat die Quarantäne in einer von der Regierung bestimmten Quarantäneunterkunft (Hotel) zu erfolgen. Die Isolation im Quarantänehotel muss in einem Einzelzimmer erfolgen. Die Kosten sowohl für anfallende Covid-19-Tests als auch einer eventuellen Covid-19-Behandlung muss der Reisende tragen.Direkt nach der Einreise am Flughafen ist zwingend ein weiterer PCR-Test erforderlich. Der Test wird durch das Flughafenpersonal organisiert.

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Passagierzahl am BER auf konstantem Niveau

Die Zahl der Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg ist weiterhin konstant. Im vergangenen August starteten und landeten 1,94 Millionen Fluggäste am BER. Damit ist die Zahl der monatlich abgefertigten Passagiere seit Mai 2022 nahezu gleichgeblieben. Im August 2021 nutzten 1,4 Millionen Menschen den BER. Im August des Vor-Corona-Jahres 2019 zählten die damaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld 3,2 Millionen Passagiere und damit etwa 40 Prozent mehr als im August 2022. Insgesamt nutzten in den ersten acht Monaten dieses Jahres 12,6 Millionen Menschen den BER, wie der Hauptstadtflughafen in einer Aussendung mitteilt. Im vergangenen Monat starteten und landeten 14.800 Flugzeuge in der Hauptstadtregion und damit 400 weniger als im Juli 2022. Im August 2021 wurden 12.600 Starts und Landungen gezählt, im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 25.000.  Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 2.600 Tonnen Luftfracht umgeschlagen und damit 400 Tonnen mehr als im Vorjahresmonat 2021. Im August 2019 waren es 3.100 Tonnen Luftfracht. „Die Zahl unserer Passagiere bewegt sich weiterhin auf einem stabilen Niveau. Allein während der Ferien haben wir drei Millionen Fluggäste am BER begrüßt. Für den gesamten Sommerreiseverkehr bis Ende August galt: Die Abläufe an unserem Flughafen waren geordnet und weitgehend reibungslos. Die langen und gründlichen Vorbereitungen der Flughafengesellschaft zusammen mit allen ihren Partnern haben sich gelohnt. Für alle Anstrengungen und die hohe Motivation der Mitarbeitenden möchte ich mich herzlich bedanken“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. 

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Zeitfracht Gruppe: Eine Embraer E190 der German Airways wird Markenbotschafter der neuen Feinkostmarke

Leysieffer, ein Pralinenhersteller mit Sitz in Osnabrück, bekommt im November mit einem German Airways Jet einen neuen Markenbotschafter. Das Flugzeug wird dann im Pralinen-Design an Flughäfen in ganz Europa präsent sein. Das Unternehmen ist seit kurzem Teil der Zeitfracht Gruppe. Die auffällige Bemalung ist möglich, weil die Flotte von German Airways noch in diesem Jahr um zwei Flugzeuge wächst. Die meisten der 100-sitzigen Embraer E190 der zweitältesten deutschen Fluggesellschaft sind derzeit für andere Airlines in Europa unterwegs und fliegen im sogenannten Wetlease in deren Auftrag. Welches der Flugzeuge genau künftig als süßer Botschafter der Osnabrücker Pralinen- und Feinkostmanufaktur unterwegs sein wird, entscheide sich kurzfristig, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die Gestaltung sei nicht so einfach, denn die Produkte von Leysieffer müssen auch aus der Ferne gut erkennbar sein. Daher haben die Gestalter der Zeitfracht-eigenen eCommerce- und Werbeagentur coconad sich schließlich für wenige, dafür größere Produkte entschieden. Die Motive werden auf eigens dafür zugelassenen Folien aufgeklebt. „Wir werden mit unserem neuen Design für Leysieffer rechtzeitig zum Start des Weihnachtsgeschäfts sichtbar sein. Und wir freuen uns schon sehr auf unsere schokoladige Embraer, die hoffentlich vielen Menschen Lust auf Süßes von Leysieffer macht“, so Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways. Leysieffer gehört seit Mitte September dieses Jahres zur Zeitfracht Gruppe. Das Produktportfolio des Unternehmens umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Pralinen, Schokoladen, Kuchen, Torten, Fruchtaufstrichen und Marzipan. Darüber hinaus zählen auch Produkte wie Kaffee, Tee oder alkoholische Getränke zum Sortiment.

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Rumänien sperrt Blue-Air-Konten: Flugbetrieb weitgehend eingestellt

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air muss den Flugbetrieb weitgehend einstellen. Das Unternehmen bezahlte eine von der Verbraucherschutzbehörde verhängte Geldbuße nicht. Daher wurden gerichtlich die vorläufige Pfändung von Bankguthaben sowie die Sperre von Firmenkonten verfügt. Der Lowcoster kann Lieferanten nicht mehr bezahlen. Laut offizieller Erklärung von Blue Air soll der Flugbetrieb bis vorläufig Montag, 12. September 2022 eingestellt bleiben. Man hofft, dass man bis dahin die Aufhebung der Pfändung bzw. Kontensperre erwirken kann. Der Umstand, dass die Finanzlage von Blue Air stark angespannt ist, war schon länger ein offenes Geheimnis. Der Carrier hat sich viel Zeit bei der Erstattung von Ticketgeldern gestrichener Flüge gelassen. So viel, dass man sich eine heftige Strafe der Verbraucherschutzbehörde eingehandelt hat. Der Carrier konnte offenbar das Bußgeld in der Höhe von zwei Millionen Euro nicht fristgerecht bezahlen und soll es Behördenangaben nach auch verabsäumt haben ein aufschiebendes Rechtsmittel einzulegen oder aber eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Daher fährt das staatliche Amt nun den harten Kurs der Zwangsvollstreckung. Bereits vor ein paar Tagen hat der Leiter der Verbraucherschutzbehörde ANPC öffentlich zum Boykott von Blue Air aufgerufen. Dies brachte ihm durchaus Kritik ein, denn die Fluggesellschaft konterte mit einer Strafanzeige wegen mutmaßlichem Amtsmissbrauch. Unabhängig davon dürfte sich der Schlagabtausch negativ auf die Buchungszahlen ausgewirkt haben. Blue Air teilt nun mit, dass aufgrund der „unvorhersehbaren Situation“ sämtliche Flüge, die von/nach Rumänien geplant sind bis vorläufig 12. September 2022 abgesagt werden müssen. Als Begründung nannte man den Umstand, dass man aufgrund der behördlich verfügten Kontensperre die Lieferanten nicht bezahlen kann Eigenen

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Lufthansa: VC zieht Streikaufruf zurück

Der für Mittwoch und Donnerstag angekündigte Streik der Lufthansa-Piloten wurde abgesagt. Die „Last-Minute-Verhandlungen“ sollen zu einem Durchbruch geführt haben. Beide Seiten hüllen sich über das Ergebnis noch in Schweigen. Es ist anzunehmen, dass Details noch verhandelt werden. Die Vereinigung Cockpit setzte bereits frühzeitig ein Signal an die Arbeitgeberseite und nahm den Streikaufruf für Lufthansa und Lufthansa Cargo zurück. Im Passagiergeschäft hätte die Arbeit ab morgen für zwei Tage niedergelegt werden sollen und bei Lufthansa Cargo sogar für drei Tage. Im Zuge des Streikaufrufs erhob die VC schwere Vorwürfe und behauptete unter anderem, dass man kein nachgebessertes Angebot erhalten habe. Der Kranich konterte verschnupft, dass man darüber verärgert ist, dass noch vor einer Verhandlungsrunde zum Streik aufgerufen wurde. Letztlich scheint man sich in den „Last-Minute-Verhandlungen“ soweit angenähert zu haben, dass die VC den Streikaufruf zurückgezogen hat. Nähere Einzelheiten zu einem möglichen Kompromiss sollen in den nächsten Stunden bzw. Tagen kommuniziert werden. „Wir freuen uns, dass ein Ergebnis am Verhandlungstisch erzielt werden konnte und dadurch weitere Nachteile für Kunden, Mitarbeiter und Unternehmen vermieden werden können“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik, „heute wurden wichtige erste Schritte in Richtung einer nachhaltigen Zusammenarbeit erzielt“

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Wegen defektem E190: Kunterbunte Subcharter bei Lübeck Air

In der vergangenen Woche wurde der Flugplan von Lübeck Air aufgrund eines technischen Defekts, den der von German Airways betriebene Embraer 190 mit der Registrierung D-AJHW in Preveza erlitt, durcheinandergewirbelt. Zahlreiche Subcharter kamen zum Einsatz. Unter anderem war Jump-Air auch auf den Salzburg-Flügen mit der ATR72-500 mit der Registrierung LY-JUP für Air Alsie im Einsatz. MHS Aviation half mit einer Dornier 328 (D-CMHB) in den Farben von Rhein-Neckar Air aus. Dieses Flugzeug flog innerdeutsch sowie nach Bergen. Copenhagen Air Taxi setzte die Bombardier CRJ-200 mit der Registrierung OY-CRJ auf Flügen von Lübeck nach Olbia ein. Die maltesische Luxwing rückte in den Farben von Skyalps mit der de Havilland Dash 8-400 an und hat ab Bern den Flug nach Olbia übernommen. Es kam die 9H-EVA zum Einsatz. Am Wochenende war dann die D-AJHW wieder fit und steht mittlerweile wieder im regulären Dienst. Die Maschine wird im Auftrag von Air Alsie betrieben und ist an Lübeck Air verchartert. Die Hausmarke des norddeutschen Airports befindet sich derzeit im Zulassungsprozess eine eigenständige Fluggesellschaft zu werden.

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Offene Bewerbertage: Lauda Europe sucht Flugbegleiter in Wien

Die Ryanair-Tochter Lauda Europe befindet sich auf der Suche nach rund 50 neuen Flugbegleitern. In Kooperation mit dem Personaldienstleister Crewlink wird man im September 2022 zwei offene Bewerbertage im Wiener Le Meridien Hotel veranstalten. Am 10. September 2022 und am 24. September 2022 können Interessierte jeweils um 10 Uhr 00 und 15 Uhr 00 zu offenen Bewerbertagen im Hotel Le Meridien Wien, Robert-Stolz Platz 1, 1010 Wien, erscheinen. Alternativ kann unter der E-Mail-Adresse [email protected] ein individueller Termin vereinbart werden. „Unsere Kabinenbesatzung bietet ehrgeizigen Besatzungsmitgliedern aufregende Karrieremöglichkeiten, während sie die beliebtesten Reiseziele Europas erkunden. Wir haben diesen Rekrutierungstag organisiert, um interessierte Kandidaten persönlich zu treffen und ihnen die spannenden und dynamischen Karrieremöglichkeiten bei Europas größter Group Airline zu vermitteln“, so Andrew Swan von Crewlink.

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Malta: Busverkehr ab 1. Oktober 2022 mit Tallinja-Card kostenfrei

Ab 1. Oktober 2022 wird der öffentliche Personennahverkehr in der Republik Malta weitgehend kostenlos sein. Nach Luxemburg ist man der zweite EU-Staat der sich zu einem solchen Schritt entschlossen hat. Die Maßnahme wurde bereits vor über einem Jahr und damit vor den jüngsten Teuerungen beschlossen. Allerdings werden nicht alle Nutzer der Öffis vom Entfall der Fahrkarten profitieren, denn Touristen sollen auch weiterhin die regulären Tarife bezahlen müssen. Personen mit Wohnsitz auf Malta sowie Inhaber der personalisierten Tallinja-Cards sollen ab 1. Oktober 2022 nichts mehr für die Nutzung der Busse bezahlen müssen. Transport Malta erklärte unter anderem, dass die personalisierte Tallinja-Karte die Grundlage für die kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist. Diese muss weiterhin beim Einsteigen in den Bus gescannt werden. Allerdings wird künftig kein Guthaben mehr abgebucht. Wer eine solche Karte nicht hat oder aber oder andere Ausnahmen fällt, muss weiterhin bezahlen. Touristen, die sich keine personalisierte Tallinja-Card organisieren, müssen auch nach dem 1. Oktober 2022 die regulären Tarife bezahlen. Im Sommer fallen pro Busfahrt zwei Euro und im Winter 1,50 Euro an. Es wird auch weiterhin spezielle Touristenkarten, jedoch kostenpflichtig geben. Die personalisierten Tallinja-Cards sind nicht an einen Wohnsitz auf Malta geknüpft und können von jeder Person gegen eine Bearbeitungsgebühr bezogen werden. Auch die Onlinebestellung samt Versand ins Ausland ist möglich. Bis zum 30. September 2022 kostet eine Busfahrt mit der Standard-Karte (Adult) 75 Cent statt zwei Euro. Ab 1. Oktober 2022 bezahlt man damit überhaupt nichts mehr.

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Griechenland: Randalierender Trunkenbold nach Easyjet-Flug in Haft

Am Freitag, den 2. September 2022 musste Easyjet-Flug U28935, durchgeführt mit dem Airbus A320neo mit der Registrierung G-UZHV außerplanmäßig in Thessaloniki zwischenlanden. An Bord soll ein 22-jähriger Brite mit mehreren Passagieren und Besatzungsmitgliedern in einen Streit geraten sein. Der Man soll betrunken gewesen sein und musste sich in Griechenland vor einem Untersuchungsrichter verantworten. Dieses hat die Untersuchungshaft angeordnet. Dem Unruly PAX wird vorgeworfen, dass er die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung gefährdet haben soll. Die weitere Vorgehensweise der strafrechtlichen Verfolgung ist noch unklar, jedoch ist mit einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft zu rechnen. Flug U28935 befand sich auf dem Weg von London-Gatwick nach Paphos. Der Mann dürfte eine größere Menge Alkohol konsumiert haben, denn rund um seinen Sitz wurden zahlreiche leere Flaschen gefunden. Er geriet mit der Besatzung und anderen Passagieren in einen heftigen Streit. Der Kapitän entschied sich dann für eine außerplanmäßige Landung, um den Störenfried entfernen zu lassen. Daraus resultiert auch eine mehrstündige Verspätung des Fluges von Paphos nach Gatwick. Easyjet erklärte dazu unter anderem: „Die Kabinenbesatzung von easyJet ist darin geschult, alle Situationen einzuschätzen und schnell und angemessen zu handeln, um sicherzustellen, dass die Sicherheit des Fluges und der anderen Passagiere zu keiner Zeit gefährdet ist. Auch wenn solche Vorfälle selten sind, nehmen wir sie sehr ernst und tolerieren kein missbräuchliches oder bedrohliches Verhalten gegenüber unserem Personal. Die Sicherheit und das Wohlergehen von Fluggästen und Besatzung haben für uns immer höchste Priorität“.

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Lufthansa geht in Last-Minute-Verhandlungen vor nächstem Streik

Vor der Drohkulisse einer zweiten Streikwelle nehmen die AUA-Mutter und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) noch einen Anlauf zur Lösung des Konflikts. Man treffe sich heute zu Verhandlungen, bestätigten beide Seiten in der Früh. Die VC hatte in der Nacht eine zweite Streikwelle ab morgen angekündigt, die nur durch ein „ernstzunehmendes Angebot“ der Lufthansa verhindert werden könne. Unterdessen kündigte die Airline an, in großem Umfang Personal aufbauen zu wollen. Die Verhandlungen haben demnach um 10.00 Uhr begonnen. Bis spätestens 12.00 Uhr müsse entschieden werden, ob für die angedrohten Streiktage ab Mittwoch Flüge gestrichen werden. Dem neuerlichen Streikaufruf zufolge sollen die Abflüge der Lufthansa-Passagiermaschinen aus Deutschland morgen und Donnerstag bestreikt werden. Bei der Frachttochter Lufthansa Cargo ist der Streik von morgen bis Freitag geplant. Bei der ersten Streikwelle am Freitag hatte die Lufthansa das gesamte Programm ihrer Kernairline abgesagt. Mehr als 800 Flüge mit 130.000 betroffenen Passagieren fielen aus und das Unternehmen erlitt nach eigener Aussage einen wirtschaftlichen Schaden von 32 Millionen Euro. Lufthansa will 20.000 Mitarbeiter einstellen Aus rechtlichen Gründen kann die VC nur Arbeitnehmer in Deutschland zum Arbeitskampf aufrufen. Bestreikt werden daher ausschließlich die Abflüge der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie der Lufthansa Cargo von deutschen Flughäfen. Die Tochtergesellschaften Eurowings, Lufthansa Cityline und Eurowings Discover sind von dem Arbeitskampf nicht betroffen. Inmitten des laufenden Streiks gab der Konzern Pläne für einen großen Personalaufbau bekannt. „Fast 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wir bis Ende nächsten Jahres einstellen, das heißt ganz grob 1.000 Mitarbeiter pro Monat“, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei einem Pressegespräch. Dabei

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