September 7, 2022

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September 7, 2022

Deutschland: Maskenpflicht in Flugzeugen vor dem Aus

Eigentlich wollte Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Maskenpflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen verschärfen, jedoch scheint es nun anders zu kommen. Die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase in Flugzeugkabinen steht vor dem Aus. Fast alle europäischen Länder haben die Maskenpflicht an Bord schon längst abgeschafft. Deutschland geht allerdings einen einsamen Sonderweg. Karl Lauterbach wollte gar auf FFP2-Masken verschärfen, jedoch hegte sich seitens Koalitionspartner FDP, aber auch seitens der Lufthansa, Widerstand gegen das Vorhaben. Wie zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete wurde die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase in Flugzeugkabinen aus dem Entwurf des Infektionsschutzgesetzes gestrichen. Lauterbach soll diese jedoch bei ungünstigen Zahlen mittels Verordnung anordnen können. Hierzu ist jedoch dann die Zustimmung aller Ressorts, also auch der FDP-Ministerien notwendig. Damit gilt die Maskenpflicht als defacto abgeschafft. In den letzten Wochen ist das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ wiederholt mit Berichten, die ausländischen Fluggesellschaften die Missachtung deutschen Rechts vorwerfen, aufgefallen. Dabei wurde ausgeklammert, dass aufgrund zum Teil jahrzehntealter internationaler Luftfahrtabkommen bei grenzüberschreitenden Flügen an Bord das Recht des Registerstaats gilt. Zunächst prangerte man an, dass Swiss bei Deutschland-Flügen keine Masken mehr verlangt und kurze Zeit später traf es die österreichische Eurowings Europe. Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, war schon vor einigen Monaten nicht mehr bereit die deutsche Maskenpflicht auf Biegen und Brechen durchzusetzen. In den letzten Wochen positionierte man sich – auch unter Verweis auf die internationale Praxis – klar gegen die Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase. Man appelliert in Richtung Freiwilligkeit und sieht beim Zwang war wirtschaftliche Nachteile,

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Verhandlungen: South African könnte British-Airways-Franchisenehmer werden

Die Pleite der südafrikanischen Fluggesellschaft Comair hat zur Folge, dass die Marke British Airways nicht mehr omnipräsent ist. Deswegen sieht sich das IAG-Konzernmitglied nach einem neuen Franchisenehmer um und könnte bei South African Airways fündig geworden sein. Derzeit ist die dänische Sun Air of Scandinavia das einzige konzernfremde Luftfahrtunternehmen, das die Marke British Airways in Lizenz nutzt. Zuvor war in Südafrika viele Jahre lang Comair in den Farben der Briten unterwegs. Bedingt durch die Insolvenz ist dieser Franchisenehmer weggefallen, jedoch scheint es der IAG sehr wichtig zu sein, dass man auch weiterhin innerhalb von Südafrika mit dem BA-Brand präsent ist. Derzeit befindet man sich mit South African Airways in Verhandlungen über mögliches Franchising. Der Carrier bestätigte die Gespräche, nannte jedoch keine näheren Details. Das Thema gilt durchaus als heikel, denn es könnte gar Auswirkungen auf die Mitgliedschaft in der Star Alliance haben. Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass SAA in den Farben von British Airways in diesem Bündnis verbleiben würde. Ein Wechsel in die Oneworld ist zumindest nicht abwegig. South African Airways selbst hat schwere Zeiten hinter sich. Das Unternehmen kollabierte während der Coronapandemie unter einem über viele Jahre hinweg angehäuften Schuldenberg. SAA wurde im Zuge eines Insolvenzverfahrens verkauft und ging in deutlich verkleinertem Umfang wieder an den Start. Das Vertrauen in die einst starke Marke ist stark beschädigt. Die Nutzung der Marke British Airways könnte für SAA den Vorteil bieten, dass man mehr Vertrauen auf dem lokalen Markt erlangen könnte. Gleichzeitig hätte die IAG wieder die Möglichkeit Anschlussflüge unter

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