September 16, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 16, 2022

Gemeinsam mit Deutschland: Bundesheer trainiert in Niederösterreich mit Helikoptern

Das österreichische Bundesheer führt zwischen 19. und 30. September 2022 in Kooperation mit deutschen Fliegerkräften im Raum Niederösterreich spezielle Absetz- und Aufnahmeübungen durch. Dabei handelt es sich um Schnellanlandungen und einsatzrelevante Seiltechniken am Luftfahrzeug. Insgesamt nehmen rund 120 Soldaten mit acht Hubschraubern (2 OH-58 „Kiowa“, 1 S-70 „Black Hawk“ aus Österreich und 5 H145M aus Deutschland) an dieser binationalen Übung teil. Vor allem am 20., 22. und 27. September kann es in der Nacht bis maximal 22:00 Uhr zu Lärmentwicklung im Raum Tulln, Raum Allentsteig und Raum Wr. Neustadt (Großmittel) kommen. „Um am Puls der Zeit zu bleiben, bedarf es einer ständigen Erweiterung und Anpassung der eigenen Fähigkeiten. Beim zweiwöchigen Workshop des Jagdkommandos mit eigenen Hubschraubern und mit Fliegerkräften der deutschen Bundeswehr, werden genau diese Fähigkeiten geübt. Ich wünsche allen eingesetzten Kräften einen unfallfreien und horizonterweiternden Übungsverlauf“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

weiterlesen »

Zürich: Pilotengewerkschaft lehnt neues Swiss-Angebot ab

Im Tarifstreit zwischen der Pilotengewerkschaft Aeropers und der Fluggesellschaft Swiss konnte bislang kein Kompromiss erzielt werden. Die Arbeitnehmervertreter haben das jüngste Angebot der Geschäftsleitung als unzureichend zurückgewiesen. In einer Medienmitteilung zeigt sich Swiss regelrecht verschnupft und verweist darauf, dass man das Offert für einen neuen Cockpit-Gesamtarbeitsvertrag um 60 Millionen Schweizer Franken nachgebessert habe. Die Gewerkschaft hingegen fordert rund 200 Millionen Franken mehr. Das Unternehmen erklärt aber, dass man für weitere Verhandlungen zur Verfügung stehen würde. Es ist nicht das erste Mal, dass die Aeropers ein Angebot der Swiss-Geschäftsleitung ablehnt. Bereits im August 2022 hat man das damalige Offert als unzureichend zurückgewiesen. Swiss betont, dass man dieses stark nachgebessert hat, jedoch ist es aus der Sicht der Arbeitnehmervertreter noch immer zu weit von den Forderungen entfernt.

weiterlesen »

Verkehrsbüro-Ruefa-Reisen hofft auf starke Wintersaison 2022/23

Annäherung an Vorkrisenniveau „Die Sommersaison 2022 war für uns aus touristischer Sicht bislang durchaus erfolgreich“, fasst Helga Freund, Geschäftsführerin Ruefa, beim Ruefa Trend Talk am Dienstag zusammen. „Obwohl noch zwei Monate bis zum Ende der touristischen Sommersaison fehlen, stimmen uns die Zahlen zuversichtlich. Sie werden jedenfalls deutlich besser als jene 2021 und 2020 sein und der Abstand zum Rekordergebnis 2019 wird deutlich geringer ausfallen: Bereits jetzt konnten wir den Umsatz aus dem Sommergeschäft im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln (+253 Prozent). Verglichen mit dem Rekordsommer 2019 liegen wir bei aktuell 70,6 Prozent, konnten also bis dato gut zwei Drittel des Sommerumsatzes von 2019 erwirtschaften.“ „Ganz ungetrübt waren die letzten Monate aber nicht – wir hatten mit Teuerungen, Flugchaos an neuralgischen Airports und natürlich auch mit den weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen einige Spielverderber dabei. Das hat bei manchen Urlauber die Erinnerung an den Sommer wohl etwas getrübt – und uns in den Reisebüros sehr viel mehr Aufwand gebracht“, so Freund. Konkret mussten die Kollegen in den Reisebüros jede vierte Buchung, die einen oder mehrere Linienflüge beinhaltete, mehrfach bearbeiten. Charterflüge hingegen waren von den Schwierigkeiten wenig bis gar nicht betroffen. „Die Anfragen und Buchungen für die Sommersaison zogen mit Jahreswechsel 2021/22 bereits an. Mit Beginn des Ukrainekrieges erreichte uns eine kurzzeitige Abschwächung. Trotz und gerade wegen der anstehenden Teuerungen buchten die Österreicher dann ab Mai aber mit großer Freude – und auch sehr kurzfristig“, gibt Freund weitere Einblicke in die Sommersaison. Frühbucherangebote waren genauso gefragt wie Last Minute (in Hinblick auf kurzfristige

weiterlesen »

Ita Airways verbindet Stuttgart mit Mailand-Linate

Der Stuttgarter Flughafen ist ab sofort bis zu zweimal täglich mit dem italienischen Flughafen Mailand-Linate verbunden. Die Fluggesellschaft Ita Airways bedient diese Route jeweils in der Früh und am Abend. Der Linate-Airport befindet sich innerhalb des Stadtgebiets der Metropole Mailand. Die Innenstadt ist rasch mit den städtischen Linienbussen erreichbar. Am „LIN“ unterhält Ita Airways ihr zweites Drehkreuz, jedoch ohne Langstreckenflüge. Man bietet ab Linate zahlreiche Anschlussflüge an. Beispielsweise sind Umstiege zu anderen Destinationen in Italien möglich. Bis zur Aufnahme dieser Route hatte der Flughafen Stuttgart keine Nonstop-Verbindung nach Linate. In der Vergangenheit wurde diese kurzzeitig von Air Berlin und Alitalia angeboten. Laudamotion flog zum Bergamo-Airport und Eurowings nutzt überwiegend den Flughafen Malpensa.

weiterlesen »

Lufthansa Group hat 310 neue Lehrlinge aufgenommen

Bei den Unternehmen der Lufthansa Group haben heuer 310 junge Menschen ihre Berufsausbildung angefangen. Die Lehrlinge werden an 16 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz in 16 Berufen ausgebildet. Für die Stellen habe man „viele tausend Bewerbungen“ erhalten. Die Berufsrichtungen der Lehrlinge reichen von Hotelfachleuten, über Fachinformatiker:innen, technische Berufe in den Wartungsbetrieben der Lufthansa Group bis zu Kaufleuten für Spedition- und Logistikdienstleistung. Hinzu kommen verschiedene duale Studiengänge sowie Traineeprogramme. Die meisten Auszubildenden werden in Frankfurt und Hamburg ihre Ausbildung beginnen, mit 134 Plätzen vor allem in der hessischen Metropole. Lufthansa ist mit rund 34.000 Mitarbeitern der größte private Arbeitgeber Hessens. Auch beim Kabinenpersonal stellen die Airlines der Konzern Nachwuchs-Mitarbeiter ein: So werden im Gesamtjahr 2022 über 1.880 Flugbegleiter eingestellt. Diesen Sommer ist der Betrieb an der European Flight Academy gestartet und mehrere Kurse beginnen dieses Jahr mit der zweijährigen Schulung zur Verkehrsflugzeugführer: Mit dem Neustart der Flugschule bekennt sich die Lufthansa Group weiterhin zur eigenen Ausbildung von Pilotinnen und Piloten auf der Basis eines hohen und weltweit anerkannten Qualitätsstandards bei der Auswahl der Kandidaten und der Durchführung der Schulung. Neben den Angeboten für Schulabgänger und Studenten bietet die Lufthansa Group viele weitere interessante Arbeitsplätze vor allem den verschiedenen Standorten in Deutschland und Europa. Bis Ende 2023 will die Firmengruppe rund 20.000 neue Mitarbeiter einstellen.

weiterlesen »

Kasachstan: Qazaq Air will mit Regionaljets und Narrowbodies expandieren

Die kasachische Fluggesellschaft Qazaq Air ist derzeit auf die Durchführung von Regionalflügen, vornehmlich im Inland spezialisert. Die derzeit aus fünf de Havilland Dash 8-400 bestehende Flotte soll um Regionaljets und Narrowbodies erweitert werden. Das Luftfahrtunternehmen befindet sich indirekt in Staatseigentum. Geschäftsführer Yerkin Nauryzbayev erklärte gegenüber Aviation Week unter anderem, dass im Inlands- und Regionalverkehr akuter Kapazitätsmangel besteht. Diese Lücke will man füllen und die Flotte um Regionaljets und Schmalrumpfflugzeuge erweitern. Derzeit betreibt Qazaq Air fünf Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400. Das durchschnittliche Alter ist mit 5,7 Jahren äußert jung. Man steht innerhalb von Kasachstan im Wettbewerb mit Scat, FlyArystan und Air Astana. Derzeit verfügt lediglich das zuletzt genannte Luftfahrtunternehmen über Regionaljets. Air Astana hat fünf Embraer 190-E2. Während Scat eine private Fluggesellschaft ist, befindet sich Air Astana mehrheitlich im Eigentum des Staats. FlyArystan ist eine Tochter dieser Airline. Qazaq Air gehört über eine Staatsholding Samruk Kazyna ebenfalls dem Staat. Es gibt immer wieder Stimmen, die die Privatisierung dieses Regiocarriers fordern. Nauryzbayev nannte noch keine näheren Details zu den Maschinentypen und deren Anzahl, die man einflotten möchte. Im Bereich der Narrowbodies scheint man aber zwischen Boeing 737 und Airbus A320 zu sondieren. Bei den Regiojets dürften wohl Embraer und Airbus in direkter Konkurrenz um einen möglichen Auftrag stehen. Alternativ kann man sich auch den Bezug über den Gebrauchtmarkt oder Leasinggeber vorstellen.

weiterlesen »

Air-India-Express-Flug IX442 wegen Triebwerksbrand evakuiert

Am Mittwoch musste Air-India-Express-Flug IX442 in Muscat auf dem Weg zur Runway evakuiert werden. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung VT-AXZ erlitt einen Triebwerksbrand. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet über die Notrutschen verlassen. „Der Air India Express Flug IX 442 von Muscat nach Kochi mit 141 Passagieren an Bord bereitete sich heute um 11:20 Uhr (Ortszeit) auf den Abflug von Muscat vor. Während er sich auf der Rollbahn befand, meldete ein anderes Flugzeug, dass es Rauch aus einem der Triebwerke wahrnahm. Es gab jedoch keine Feuerwarnanzeige im Cockpit“, so der Carrier in einem Statement. Die Zivilluftfahrtbehörde des Omans erklärt: „Die Zivilluftfahrtbehörde hat mit den zuständigen Behörden des internationalen Flughafens von Muscat begonnen, einem Bericht über einen Notfall in einem der Flugzeuge nachzugehen. Die Behörde stellte in Abstimmung mit den omanischen Flughäfen die folgenden Einzelheiten des Unfalls klar: Der Air India Express-Flug Nr. IX442, der um 11:33 Uhr zum indischen Flughafen Delhi unterwegs war, wurde beschädigt, und heute Morgen brach in einem der Triebwerke ein Feuer aus, bevor er vom internationalen Flughafen Muscat abhob. Die Passagiere mussten evakuiert werden, was zu leichten Verletzungen führte, da die Passagiere während des Vorgangs in Panik gerieten. Die Fälle werden mit äußerster Sorgfalt behandelt“. Die rund 13 Jahre alte Boeing 737-800 sollte von Oman nach Cochin fliegen. Dazu kam es aber nicht, denn aus noch unbekannter Ursache wurde Feuer in einem der beiden Triebwerke festgestellt. Die Feuerwehr musste einschreiten. Weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder sind durch diesen Vorfall zu Schaden gekommen.

weiterlesen »

Graz: Eurowings reaktiviert Stuttgart-Flüge

Die Fluggesellschaft Eurowings wird am Montag, den 19. September 2022 die derzeit pausierende Nonstopverbindung zwischen Stuttgart und Graz reaktivieren. Derzeit ist vorgesehen, dass an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag geflogen werden soll. Diese Route war einst eine der so genannten dezentralen Strecken von Austrian Airlines. Vor einiger Zeit wurde entschieden, dass Graz-Stuttgart und Graz-Düsseldorf sowie Linz-Düsseldorf an die Konzernschwester Eurowings übergeben werden. Die AUA flog in der Vergangenheit im Regelfall mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400. Wegen der Corona-Pandemie musste unter anderem die Stuttgart-Strecke wiederholt ausgesetzt werden. Die Übergabe an Eurowings ist flugbetrieblich zwar reibungslos verlaufen, jedoch machten die Pandemie und eine sehr stark schwankende Nachfrage die Bedienung durch Eurowings kompliziert. Der Carrier verschob den Erstflug wiederholt und setzte die Strecke anschließend mehrfach aus. Bereits seit einigen Monaten fliegt die Lufthansa-Tochter auf dieser Route nicht. Das soll sich am Montag ändern, denn dann wird Eurowings wieder zwischen Stuttgart und Graz fliegen. Dazu der Grazer Flughafenchef Wolfgang Grimus: „Stuttgart gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Städten Europas und spielt vor allem, aber nicht nur, für die Automobilbranche eine große Rolle. Baden-Württemberg ist auch ein wichtiger Incoming-Markt für den steirischen Tourismus. Wir freuen uns daher sehr, wieder einen Direktflug in diese Region anbieten zu können.“ Weitere Deutschland-Ziele, die nonstop ab der Steiermark erreichbar sind: Frankfurt am Main, München und Düsseldorf. An allen vier deutschen Airports besteht die Möglichkeit auf andere Flüge der Lufthansa Group umzusteigen. Besonders die Drehkreuze Frankfurt und München gelten als für die Grazer Wirtschaft besonders wichtig.

weiterlesen »

Paris: Hop fliegt ab März 2023 mit Airbus A220-300

Die Air-France-Tochter Hop wird ab dem kommenden Jahr zahlreiche Maschinen des Typs Airbus A220-300 betreiben. Der erste Einheit wird dem heutigen Stand der Dinge nach auf der Strecke Paris CDG-Dublin eingesetzt werden. Die Regionaljets lösen bei der Muttergesellschaft schrittweise die in die Jahre gekommenen Airbus A318 sowie teilweise auch A319 ab. Bei Hop werden die A220-300 primär für Wachstum verwendet, jedoch wird im Gegenzug auch der eine oder andere ältere Embraer 170/190 die Flotte verlassen. Hinsichtlich der Kabinenkonfiguration wird es bei Hop gegenüber der Mainline keine Unterschiede geben. Derzeit ist geplant, dass Hop den ersten Airbus A220-300 zwischen 6. März 2023 und 25. März 2023 zwischen Paris-Charles de Gaulle und Dublin einsetzen wird. Mit der Einflottung weiterer Einheiten dieses Typs wird der Airbus A220-300 dann nach und nach auch auf weiteren Hop-Strecken anzufinden sein.

weiterlesen »

Russischer Minister will Piloten als Mechaniker einsetzen

Viele russische Fluggesellschaften haben in der Vergangenheit ihr Fluggerät aus unterschiedlichen Gründen im Ausland warten lassen. Das ist nur noch sehr eingeschränkt möglich. Im Inland hat man einen Mangel an entsprechendem Fachpersonal. Nun kann sich die Regierung vorstellen, dass Piloten auch im Bereich Reparaturen und Wartungen geschult werden sollen. Der stellvertretende Industrie- und Handelsminister der Russischen Föderation, Oleg Botscharow, äußerte sich im Rahmen des Ostwirtschaftsforums dahingehend, dass russische Piloten künftig „Universalsoldaten“ sein sollen. Er vertritt die Ansicht, dass diese künftig nicht nur lernen sollen wie man Flugzeuge fliegt, sondern diese auch als Mechaniker reparieren können sollen. Auch kann sich das Regierungsmitglied vorstellen, dass Flugzeugführer, die bereits gültige Lizenzen haben, entsprechend nachgeschult werden könnten. Damit will man auf den Fachkräftemangel im Bereich der Wartung von Verkehrsflugzeugen reagieren. Der Vorstoß wird allerdings nicht von allen potentiellen Beteiligten positiv aufgenommen. Russische Medien zitieren Botscharow mit folgenden Worten: „Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium sollten wir Piloten zu Universalkämpfern ausbilden und zertifizieren: Sie sollten gleichzeitig Piloten und Flugzeugtechniker sein. Und die Ausrüstung sollte die Möglichkeit von Feldreparaturen im Betrieb vorsehen“. Darauf haben unter anderem Pilotenvertreter mit einer ordentlichen Portion Skepsis reagiert. Zu Sowjetzeiten reparierten auch Flugingenieure Der stellvertretende Handelsminister blickt auch auf die Vergangenheit zurück, denn früher – und auch heute noch in älteren Maschinen – befand sich in den Cockpits stets ein Flugingenieur. Dieser konnte zwar eine Pilotenlizenz haben, aber in den meisten Fällen war er Ingenieur und auch für kleinere Reparaturen rund um die Flüge zuständig. Zumindest war dies in der Sowjetunion so üblich,

weiterlesen »