September 27, 2022

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September 27, 2022

Kanada verabschiedet sich von sämtlichen CoV-Einreiseauflagen

Das im Süden an die USA angrenzende nordamerikanische Land setzt seinen Plan in die Realität um: Kanada schafft die verbliebenen Corona-Einreisebeschränkungen ab dem 1. Oktober endgültig ab. Bislang war der Nachweis über einen vollständigen Corona-Impfschutz zwingende Voraussetzung, um die kanadische Grenze überqueren zu dürfen. Ab dem kommenden Samstag müssen Ankommende kein solches Dokument mehr vorlegen, auch ein negativer Testbescheid ist nicht mehr notwendig. Zudem entfalle auch die Pflicht, sich vor der Einreise online über eine Corona-App registrieren zu müssen, wie das Online-Portal Reisevor9 berichtet. Im Fall einer Infektion sind auch Quarantäne und Isolation nicht mehr Pflicht, sondern freiwillig. Innerhalb Kanadas werden die Vorgaben für Reisende ebenfalls gelockert. Wer öffentliche Verkehrsmittel wie Züge und Flugzeuge nutzt, muss den Mund-Nase-Schutz ab Oktober nicht mehr verpflichtend tragen. Die Behörden empfehlen Reisenden jedoch ausdrücklich das freiwillige Aufsetzen der Maske. Nach Aussage von Kanadas Gesundheitsminister sei in dem nordamerikanischen Land das Schlimmste überstanden. Die letzte Pandemiewelle, ausgelöst durch die Corona-Subvarianten BA.4 und BA.5, habe nach aktuellen Hochrechnungen ihren Höhepunkt überschritten und die Infektionszahlen seien wieder rückläufig.

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Turkish Airlines als beste Fluggesellschaft in Europa ausgezeichnet

Bei den Skytrax World Airline Awards 2022 wurde die Fluggesellschaft nun zur besten Airline Europas gekürt und erhielt zudem die Auszeichnung für das beste Business Class Catering weltweit. Turkish Airlines ist im Rahmen der diesjährigen World Airline Awards auf Grundlage von 14,32 Millionen Kundenbewertungen aus über 100 Nationen, die zwischen September 2021 und August 2022 abgegeben wurden, zur besten Fluggesellschaft in Europa gewählt worden. Zudem erhielt sie Auszeichnungen für das weltweit beste Business-Class-Catering und die beste Fluggesellschaft in Südeuropa. „Wir freuen uns sehr, bei diesem Format wieder mit dabei zu sein, bei dem wir für unseren Service bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Als Turkish Airlines-Familie möchten wir unseren hochgeschätzten Gästen danken, die uns dieser wertvollen Auszeichnungen für würdig erachtet haben, und dem Skytrax-Team, das diese Bewertung umgesetzt hat“, so Turkish Airlines Chairman of the Board and the Executive Committee, Ahmet Bolat. „Mit unserem privilegierten Serviceansatz werden wirweiterhin entschlossene Schritte unternehmen, um die Marke Turkish Airlines zur besten der Welt zu machen.“

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Deutsche Flughäfen können Passagierzahlen im August weiter steigern

Die Erholung der Luftverkehrsnachfrage hat sich auch im August 2022 fortgesetzt: Gegenüber dem Vormonat Juli konnten ca. 700.000 Passagiere mehr begrüßt werden. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 lag das Aufkommensniveau bei 74,8 Prozent Prozent der Reisenden. Die Erholung der Passagiernachfrage an den deutschen Flughäfen setzt sich also fort: Insgesamt 18,39 Millionen Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum August des Vorjahres stieg das Aufkommen um +56,4 Prozent. Es würden aber noch 25,2 Prozent auf das Vorkrisen-Niveau fehlen, so der Flughafenverband ADV in einer Aussendung. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 164.317 Starts und Landungen mit +29,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden mit -22,3 Prozent fast vier Fünftel der gewerblichen Flüge durchgeführt. Von Januar bis August wurden an den deutschen Flughäfen mehr als 104,8 Millionen Passagiere gezählt. Mit +177,6 Prozent verzeichnen die Flughäfen ein intensives Wachstum zum Vorjahr, zum Vorkrisenniveau in 2019 fehlen aber noch 36,5 Prozent. Demgegenüber bleibt das Cargo-Aufkommen knapp unter 400.000 Tonnen: Die 395.290t bedeuten einen Rückgang um -6,8 Prozent zum August 2021. Gegenüber dem Vorkrisenniveau 2019 beträgt das Wachstum +4,6 Prozent. Die Einladungen sinken im August um -5,6 Prozent auf 218.371 Tonnen (gegenüber 2019 +11,0 Prozent). Auch die Ausladungen verringern sich um -8,1 Prozent auf 186.919 Tonnen (gegenüber 2019 +3,1 Prozent). In der kumulierten Betrachtung des Jahres 2022 entwickelte sich das Cargoaufkommen mit -4,2 Prozent auf 3.373.367 Tonnen – zum Vorkrisenniveau 2019 bedeuten dies aber +6,5 Prozent und zusätzliche knapp 200.000t.

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China Southern Airlines verbindet Frankfurt wieder mit Guangzhou

China Southern Airlines nimmt nach der pandemiebedingten Unterbrechung wieder Flüge ab Deutschland auf. Ab dem 7. Oktober 2022 wird die größte Fluggesellschaft Chinas zunächst einmal pro Woche Frankfurt nonstop mit der Millionenmetropole Guangzhou im Perlflussdelta verbinden. Geflogen wird jeden Freitag, die Flüge ab Frankfurt mit der Flugnummer CZ332 starten jeweils um 18:15 Uhr und erreichen Guangzhous internationalen Flughafen Baiyun nach 10:45 Stunden Flugzeit am nächsten Tag um 11 Uhr Ortszeit. In umgekehrter Richtung hebt Flug CZ331 jeden Freitag um 8:20 Uhr in Guangzhou ab und erreicht die Mainmetropole am gleichen Tag um 14:20 Uhr Ortszeit (12 Stunden Flugzeit). Auf der Verbindung zwischen Frankfurt und Guangzhou setzt China Southern Airlines Flugzeuge vom Typ Airbus A350 ein, vor der Pandemie waren es noch A330-Maschinen. „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt endlich wieder Frankfurt und den deutschen Markt direkt bedienen“, so Mack Su, Passenger Sales Director Europe. „Im Unterschied zu früher entfallen außerdem die Zwischenstopps in Changsha. Somit gelangen unsere Fluggäste nun noch schneller und bequemer nach Guangzhou.“

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Flughafen-Hamburg-Chef Eggenschwiler geht Ende 2023 in Pension

Per 1. Jänner 2024 wird es am Hamburger Flughafen zu einem Führungswechsel kommen. Hintergrund ist, dass der langjährige Firmenchef Michael Eggenschwiler mit Ende 2023 in den Ruhestand treten wird. Der Aufsichtsrat des Airports gab bekannt, dass der Vertrag mit dem Geschäftsführer um ein weiteres Jahr bis 31. Dezember 2023 verlängert wurde. Auf eigenen Wunsch wird Michael Eggenschwiler nicht über diesen Termin hinaus verlängern, denn er wird Ende des kommenden Jahres mit 65 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand treten. Die Gesellschafter der Flughafen Hamburg GmbH werden seine Nachfolge rechtzeitig im Jahr 2023 regeln. Der Vertrag von Geschäftsführer Christian Kunsch wurde um fünf Jahre bis 2027 verlängert. Kunsch gehört der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH seit 1. Juni 2019 an.

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Frankreich: Flughafen Le Touquet-Paris-Plage benennt sich zu Ehren von Queen Elizabeth II um

Der französische Flughafen Le Touquet-Paris-Plage wird künftig einen Beinamen zu Ehren der kürzlich verstorbenen Queen Elizabeth II tragen. Der Airport wird überwiegend von der allgemeinen Luftfahrt genutzt und hat eigenen Angaben nach viele Kunden aus dem Vereinigten Königreich. Laut Mitteilung der Stadtverwaltung soll der entsprechende Beschluss in der nächsten Sitzung des Stadtrats erfolgen. Diese ist für den 24. Oktober 2022 anberaumt. Der kleine Flughafen wurde Mitte der 1930er Jahre gebaut und wird seither überwiegend von britischen Urlaubern genutzt. Zeitweise war man sogar jener Airport, der das drittgrößte Passagieraufkommen Frankreichs hat. Derzeit wird der kleine Airport überwiegend von der allgemeinen Luftfahrt genutzt. In den Sommermonaten gibt es immer wieder Charterflüge, die mit Airbus- und Boeing-Jets durchgeführt werden. Es handelt sich hauptsächlich um Incoming-Charter aus dem Vereinigten Königreich. Mit der Umbenennung zu Ehren von Queen Elizabeth II will man auch den Umstand, dass ihr Onkel Edward VIII häufig in dieser Region Frankreichs urlaubte, Rechnung tragen.

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Transavia France leitet Umflottung auf A320neo ein

Die Billigfluggesellschaft Transavia France wird im April 2023 die Flotte von derzeit 61 Boeing 737 auf 71 Flugzeuge aufstocken. Das Wachstum wird auch mit der Einflottung von Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bewerkstelligt. Bislang ist Transavia-France ein reiner Boeing-Operator. Vor einiger Zeit wurde entschieden, dass man künftig mit den Maschinentypen Airbus A320neo und A321neo fliegen wird. Im kommenden Jahr beginnt die Umflottung. Auch die Konzernschwester KLM, die auf der Kurz- und Mittelstrecke auf Boeing 737 setzt, wird künftig mit Modellen von Airbus fliegen. „Transavia France befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Entwicklung hin zu neuen Märkten und der Möglichkeit, immer günstigere Reiseoptionen bei gleicher Servicequalität anzubieten. Im Jahr 2023 setzen wir auf die Türkei, einen Markt, der sich je nach Destination für Freizeit-, Geschäfts- und Affinity-Kunden eignet“, so Nicolas Hénin, stellvertretender Generaldirektor für Vertrieb und Marketing bei Transavia France. Den genauen Zeitpunkt für die EInflottung des ersten Airbus A320neo teilte die Air-France-KLM-Tochter noch nicht mit. Das Unternehmen spricht derzeit lediglich davon, dass die erste Einheit im Jahr 2023 kommen wird. Wie viele Maschinen dieses Typs man im kommenden Jahr einflotten wird, beantwortete man nicht.

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Air Cairo baut Präsenz in Paderborn aus

Die Fluggesellschaft Air Cairo baut im Sommerflugplan 2023 die Präsenz in Paderborn weiter aus. Ab 27. März 2023 sollen 62 Umläufe durchgeführt werden. In diesem Jahr hat man 35 Rotationen im Verkauf. Air Cairo kooperiert im Bereich des Vertriebs mit SunExpress. Das hat zur Folge, dass Tickets auch über das Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines verkauft werden. Die Frequenzen der Hurghada-Flüge sollen ab 27. März 2023 schrittweise erhöht werden. Besonders häufig will man während der Sommerferien 2023 fliegen. Im Sommer 2023 ist Hurghada vom Heimathafen aus bis zu dreimal pro Woche (montags, dienstags und freitags) erreichbar, die Frequenz im Vergleich zum Sommer 2022 erhöht sich damit um einen weiteren wöchentlichen Flug. „Neben den frequenzstärksten Zielen Antalya und Palma de Mallorca etabliert sich Hurghada immer mehr als ein begehrtes Ziel der Urlauberinnen und Urlauber in unserer Region. Wir freuen sehr darüber, dass Air Cairo zusammen mit SunExpress die Perspektiven. ebenfalls positiv einschätzt und die Kapazitäten im kommenden Jahr deutlich hochfährt“, so Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Eurowings Europe nimmt Stockholm-Innsbruck auf

Im Winterflugplan 2022/23 bietet Eurowings erstmals eine Nonstopverbindung zwischen Stockholm-Arlanda und Innsbruck an. Die Flüge sollen einmal wöchentlich durchgeführt werden. Zwischen 14. Jänner und 25. März 2023 will Eurowings Europe jeweils am Verkehrstag Samstag ab Stockholm das Ziel Innsbruck ansteuern. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die sich in erster Linie an schwedische Schifahrer richtet. In Stockholm-Arlanda unterhält Eurowings Europe eine Basis. Ab dieser bietet man im Winter 2022/23 zwölf Destinationen an. Neu im Angebot ist Innsbruck. Der Carrier wird im Laufe der bevorstehenden Winterperiode 2022/23 vom maltesischen Nachfolger Eurowings Europe Ltd. abgelöst. Die Flugzeuge der bestehenden österreichischen Airline werden schrittweise ins 9H-Register überführt. Die heutige Eurowings Europe GmbH wird im Sommer 2023 nicht mehr als Fluggesellschaft tätig sein.

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Selbst Spohr hat es erwischt: QR-Codes von Bordkarten als Türöffner für Datenleaks

Früher enthielten Bordkarten auf der Rückseite einen Magnetstreifen, auf dem relevante Daten für das Boarding gespeichert waren. Die Vordrucke waren nicht nur teuer, sondern Web-Check-In war damit völlig unmöglich. Nach und nach setzten sich Barcodes und QR-Cordes als Nachfolger durch. Doch die „Strichcodes“ haben auch Tücken, wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr am eigenen Leib erfahren musste. In Zeiten, in denen man mit Mobiltelefonen SMS schreiben, telefonieren und allenfalls Snake spielen konnte, war die Gefahr von „Datenleaks über die Bordkarte“ eher von untergeordneter Bedeutung. Mittlerweile kann man selbst mit kostenlosen Apps die QR-Codes problemlos auslesen und kommt im Bruchteil einer Sekunde an die enthaltenen Daten. Im Regelfall sind Ticketnummer und/oder Buchungscode enthalten. Das ist auch schon der „Schlüssel“, um bei vielen Airlines an die persönlichen Daten des Passagiers zu kommen. Beispielsweise genügen bei Lufthansa die Eingabe von Buchungscode oder Ticketnummer sowie Name des Passagiers. Letzteres ist logischerweise auch im QR-Code enthalten, denn dieser dient ja primär dem Boarding. Verbraucherschutzverbände, aber auch Airlines selbst, warnen seit vielen Jahren davor, dass man auf Bordkarten gut aufpassen soll. Besonders sollte man diese nicht einfach nach dem Flug einfach wegwerfen, denn die QR-Codes sind der Schlüssel zum Zugriff auf sensible Daten. Lufthansa-Chef Carsten Spohr scheint die Hinweise, die der von ihm geleitete Konzern ausspricht, selbst nicht ganz ernst genommen zu haben. Mit wenig Aufwand rasch an viele Daten So kam es wie es kommen musste: Wie zunächst das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete, soll eine unbekannte Person eine von Spohr in einem Mülleimer geworfene Bordkarte herausgefischt haben.

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