Oktober 12, 2022

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Oktober 12, 2022

Hoffnung auf Linienflüge: Portorož saniert das 1970er-Jahre-Terminal

Der slowenische Flughafen Portorož hofft darauf, dass man im Sommerflugplan 2023 nach einigen Jahren „Pause“ wieder regelmäßige Linienflüge hat. Aus diesem Grund verpasst man dem aus den 1979er-Jahren stammenden Terminal ein umfangreiches Fresh-Up. Man will künftig übliche Leistungen wie beispielsweise eine Lounge anbieten können. Hinsichtlich der Passagierzahlen ist Portorož der zweitgrößte Airport Sloweniens. Da es jedoch keine regelmäßigen Linienflüge gibt, sind derzeit alle Reisenden mit der Bedarfsluftfahrt bzw. im Rahmen der General Aviation unterwegs. In diesem Segment ist der kleine Flughafen besonders stark. Aufgrund der kurzen Piste ist man im Linienverkehr stark eingeschränkt, da beispielsweise Airbus A320 oder Boeing 737 hier weder starten noch landen können. Derzeit befindet man sich mit Air Serbia und Van Air Europe in Verhandlungen über die Aufnahme von Linienflügen. Derzeit stehen Destinationen wie Lugano, Budapest, Brno, Prag und Belgrad zur Debatte. Endgültige Zusagen hat man von den beiden Carriern aber noch nicht bekommen. Die Verantwortlichen wollen Portorož auch nicht als Billigdestination positionieren, sondern als eine Art Saint-Tropez Sloweniens. Daher ist – im Falle einer Aufnahme von Linienflügen – nicht mit billigen Ticketpreisen zu rechnen. Zum angestrebten Anspruch passt das momentane Terminal, das noch aus den 1979er-Jahren stammt, nicht wirklich. Daher renoviert man dieses zügig, so dass es im Sommerflugplan 2023 in neuem Glanz erscheinen wird. Unter anderem will man eine Lounge, einen hellen Wartebereich, ein Restaurant, einen Duty-Freeshop sowie Räumlichkeiten für die Flugsicherung, den Zoll und die Polizei schaffen bzw. erneuern. Auf dem Parkplatz will man künftig Ladesäulen für Elektroautos anbieten. Die MK-Group, die Mehrheitseigentümerin

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Schottland: Loganair steht zum Verkauf

Die schottische Regionalfluggesellschaft Loganair könnte schon bald verkauft werden, denn die bisherigen Eigentümer haben entschieden, dass sie sich aus dem Unternehmen zurückziehen werden. Derzeit strebt man an, dass der Verkauf bis etwa Mitte 2023 abgeschlossen werden soll. Aus Altersgründen wollen sich Stephen und Peter Bond aus der Luftfahrt verabschieden. Daher befindet man sich für Loganair auf der Suche nach einem Käufer. Es wurde bereits ein Berater beauftragt, der bei der Suche nach einem geeigneten Investor oder Käufer unterstützen soll. Geschäftsführer Jonathan Hinkles bestätigte dies. Man strebt momentan an, dass Loganair bis Mitte 2023 an neue Eigentümer übergeben wird. Noch ist völlig unbekannt an wen der Carrier gehen soll. Laut Fluggesellschaft befindet sich das Verkaufsverfahren in einer frühen Marktevaluierungsphase. Man verspricht Interessenten eine profitable Regionalfluggesellschaft, die sämtliche Covid-19-Schulden bereits vorzeitig zurückgezahlt hat. Stephen und Peter Bond wollen ihren Nachfolgern den Carrier geordnet übergeben. Eine finanzielle Notwendigkeit zum Verkauf besteht offiziellen Angaben nach nicht. Der Rückzug erfolge aus Altersgründen. Die beiden Brüder sind im Jahr 1997 bei Loganair, die lange Zeit als Franchisenehmer unter der Marke Flybe aktiv war, eingestiegen. Schrittweise hat man das Unternehmen komplett übernommen. Seit dem Jahr 2012 sind die beiden Bonds die alleinigen Eigentümer der schottischen Regionalfluggesellschaft. Laut CH-Aviation.com besteht die Flotte momentan aus 44 Maschinen. Man betreibt ATR72, ATR42, Saab 340, Embraer ERJ-145, de Havilland DHC-6 Twin Otter und Britten-Norman BN-2 Islander. In der Vergangenheit hatte man auch zahlreiche andere Muster, darunter Embraer ERJ-135 und Saab 2000.

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Fotogalerie: Fliegerische Special Visitors des Arraiolos-Treffens

In der vergangenen Woche fand in Malta das Treffen der so genannten Arraiolos-Gruppe statt. Es handelt sich um ein informelles Meeting von Staatsoberhäuptern von 15 EU-Staaten. Der Name des Treffens leitet sich von der portugiesischen Stadt Arraiolos ab, denn im Jahr 2003 fand dort das Meeting erstmals statt. Ursprünglich haben nur sechs Präsidenten an dieser Veranstaltung teilgenommen. Mittlerweile sind 15 Staatsoberhäupter von EU-Staaten vertreten. Im Jahr 2023 wird die Arraiolos-Gruppe ihr zwanzigjähriges Bestehen feiern. Anlässlich des Arraiolos-Treffens, das am 6. Oktober 2022 in Malta stattfand, wurde die Insel von einer Reihe interessanter Flugzeuge besucht. Nachstehende Slideshow zeigt eine Auswahl der Special-Visitors, die anlässlich des Arraiolos-Meetings auf dem Flughafen Luqa zu Gast waren:

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Austrian Airlines lädt erste B777-Strecken mit 330 Sitzen

Vor wenigen Tagen hat Austrian Airlines bekanntgegeben, dass die Kapazität der Boeing 777-200-Flotte erhöht wird. Künftig wird man mit 330 Sitzplätzen unterwegs sein und damit in der Economy Class einen engen Sitzabstand anbieten. Mit vergleichbar hoher Kapazität sind derzeit nur United Airlines auf Inlandsflügen und British Airways in der Leisure-Konfiguration unterwegs. Ab 1. Mai 2023 sollen die ersten B777-200 mit umgerüsteter Kabine auf vorerst fünf Strecken eingesetzt werden. Derzeit hat Austrian Airlines diesen Maschinentyp mit 306 Sitzplätzen bestuhlt. Künftig wird man 32 in der Business-Class (bislang 38 Stück), 40 in der Premium-Economy (bisher 24 Sitze) und 258 in der Economy-Class (bislang 244 Plätze) haben. Mit einer Kapazität für 330 Passagiere wählt man eine besonders enge Bestuhlung, die mit den im ersten Absatz genannten Mitbewerbern vergleichbar ist. In der neuen Konfiguration sollen die Boeing 777-200 ab 1. Mai 2023 nach Bangkok, Chicago, Newark, Shanghai und Tokio eingesetzt werden. Mit Ausnahme des Ziels in der Volksrepublik China will man einmal täglich mit diesem Muster fliegen. In Richtung Shanghai strebt man zwar sechs wöchentliche Flüge an, jedoch ist derzeit nur ein Umlauf pro Woche zur Buchung freigegeben. Das hängt primär damit zusammen, dass China weiterhin komplizierte Einreise- und Quarantänebestimmungen praktiziert. Daher gilt es die weiteren Entwicklungen abzuwarten. Boeing-767-Flotte möglicherweise ohne Nachfolger Es gilt als offenes Geheimnis, dass die Langstreckenflotte von Austrian Airlines mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Seit mehr als einem Jahrzehnt kommen immer wieder Gerüchte auf, dass man unmittelbar vor der Entscheidung über eine mögliche Flottenerneuerung stehen könnten. Letztlich ist bislang

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