Oktober 27, 2022

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Oktober 27, 2022

Bislang nur sieben AUA-Jets mit neuer Europa-Kabine unterwegs

Manchen Passagieren fallen eben auch kleinste Details auf, die andere nicht einmal wahrnehmen: Austrian Airlines hat im Airbus A320neo die jüngste Kurzstrecken-Economy-Sitzgeneration der Lufthansa Group verbaut. Diese ist bei der AUA bislang nur in wenigen A320ceo im Einsatz. Derzeit verfügt Austrian Airlines in dieser Größenklasse über 29 Airbus A320ceo, je drei A321-100 und -200 sowie über einen A320neo. Bislang sind nur die Maschinen mit den Registrierungen OE-LZA, OE-LZB, OE-LZC, OE-LZD, OE-LZE und OE-LZF sowie die neue OE-LZN mit dem neuen Standard-Eco-Sitz der Lufthansa Group ausgerüstet. Alle anderen Airbusjets dieser Klasse haben noch die „alten“ Sesseln verbaut. Laut einer Sprecherin handelt es sich um den „Group Standard Sitz“, der seit einigen Jahren in Verkehrsflugzeuge der A320-Reihe des Lufthansa-Konzerns verbaut werden. Bei Austrian Airlines sind bislang nur wenige Maschinen damit ausrüstet. Dies hängt damit zusammen, dass man bislang lediglich sechs A320ceo umgerüstet hat und erst einen A320neo eingeflottet hat. Andere Konzernmitglieder sind mit der „neuen Europakabine“ schon wesentlich weiter. Laut Austrian Airlines mehr Platz und besser gepolstert Passagiere, die nicht sonderlich genau schauen, werden lediglich zwei offensichtliche Merkmale erkennen: Gegenüber dem Vorgängermodell ist das Fach, in dem sich im Regelfall die Safety-Card und der Verkaufskatalog befinden, nicht mehr senkrecht, sondern quer angeordnet. Weiters gibt es beleuchtete USB-Steckdosen, die vormals nicht vorhanden waren. Beim genauen Hinsehen erkennt man auch rasch, dass der Abstand zwischen den Lehnen ein wenig größer ist, die Schriftart auf der Rückenlehne des Vordersitzes anders ist und es auch sonst ein paar kleine Unterschiede gibt. Kein Wunder, denn die aktuelle

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Boeing erleidet 3,3 Milliarden U.S.-Dollar Quartalsverlust

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing steckt weiterhin tief in den roten Zahlen. Der jüngste Quartalsverlust beläuft sich auf 3,3 Milliarden U.S.-Dollar. Dahinter stecken auch erhöhte Kosten für Tankflugzeuge für die U.S. Air Froce sowie der Air Force One. Die Rüstungssparte ist derzeit das große Sorgenkind von Boeing. Man hat viele kostspielige „Baustellen“, die den Konzern noch länger belasten werden. Firmenchef Dave Calhoun gibt sich aber zuversichtlich und betont das Vertrauen in sein Team. Umschwünge bräuchten eben Zeit, so der Boeing-CEO. Im Nachgang der beiden 737-Max-Abstürze, die 346 Menschen das Leben gekostet haben, sind durchaus fragwürdige Vorgänge des Konzerns ins öffentliche Rampenlicht gerückt. Das Unternehmen hatte seither enorm hohe Kosten, von denen man sich so schnell nicht erholen wird. Seither jagt eine Problemserie die andere. Im Zivilbereich durfte man über einen längeren Zeitraum hinweg keine Dreamliner ausliefern und die Max kassierte gar ein weltweites Flugverbot, das zwischenzeitlich aufgehoben wurde. Viele Kunden haben sich die Krise, in der Boeing steckte, nützlich gemacht und besonders billige Preise für Neuflugzeuge herausgehandelt. Im jüngst abgelaufenen Quartal legte der weltweite Umsatz um vier Prozent auf rund 16 Milliarden U.S.-Dollar zu. Die ansonsten ertragreiche Rüstungssparte hatte einen Rückgang um 20 Prozent auf 5,3 Milliarden U.S.-Dollar. Maßgeblich dazu haben erhöhte Kosten bei den Tankflugzeugen, bei einem neuen Tarnkappenbomber, aber auch bei der neuen Air Force One beigetragen. Der ehemalige Boeing-Chef Dennis Muilenburg hatte mit dem damaligen Präsidenten Donald Trump einen Fixpreis ausgehandelt, der sich nun massiv nachteilig für den Flugzeugbauer auswirkt. Die Kosten sind mittlerweile regelrecht durch die Decke

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