Oktober 28, 2022

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Oktober 28, 2022

Airbus muss weitere Verzögerung des A321XLR eingestehen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im dritten Quartal 2022 den Umsatz um 27 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro steigern. Allerdings musste man gleichzeitig bekanntgeben, dass es beim A321XLR-Programm zu einer weiteren Verzögerung kommt. Der Konzern konnte ein bereinigtes Ebit in der Höhe von 836 Millionen Euro verkünden. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist dieses um 26 Prozent gestiegen. Der Überschuss verbesserte sich um 66 Prozent auf 667 Millionen Euro. Der U.S.-amerikanische Konkurrent Boeing musste diese Woche einen äußerst hohen Quartalsverlust verkünden. Airbus geht davon aus, dass man im Gesamtjahr 2023 einen operativen Gewinn in der Höhe von rund 5,5 Milliarden Euro erzielen wird. Am gesteckten Ziel, dass man 700 zivile Maschinen an Kunden übergeben will, hält man fest. Negativ wirkt sich derzeit der schwache Euro-Kurs aus, jedoch konnte man den Cashflow insofern steigern, weil man hohe Anzahlungen von Fluggesellschaften und Leasingfirmen erhalten hat. Der europäische Flugzeugbauer musste aber auch verkünden, dass die XLR-Variante des A321 abermals später als ankündigt kommen wird. Für das Zulassungsverfahren benötigt man mehr Zeit als gedacht. Man wollte dieses Langstreckenflugzeug ursprünglich Ende 2023 ausliefern, jedoch erklärte nun das Management, dass es nicht vor dem zweiten Quartal 2024 soweit sein wird.

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Antwerpen: Luxair nimmt London-City auf

Auf der Strecke Antwerpen-London City haben sich schon viele Fluggesellschaften probiert. Dauerhafter Erfolg ist aber ausgeblieben. Nun will es Luxair wissen, denn am 16. Jänner 2023 wird man eine Nonstop-Verbindung zwischen den beiden Städten aufnehmen. Zunächst will man diese Route viermal wöchentlich bedienen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 eingesetzt werden. Mit 29. März 2023 erhöht man auf fünf Rotationen pro Woche. Das Fluggerät wird nicht in Antwerpen stationiert, sondern wird von London-City aus einfliegen. Der Carrier steuert den innerstädtischen Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs auch ab der Homebase Luxemburg an. In der Vergangenheit haben sich unter anderem BA Cityflyer, VLM, Cityjet und Air Antwerp zwischen London-City und Antwerpen versucht. Dauerhaft erfolgreich waren aber weder die genannten Carrier noch die vielen, die gar nicht aufgezählt wurden. Luxair wird also beweisen müssen, dass man auf dieser Route wirtschaftlich erfolgreich fliegen kann.

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Leiche gefunden: Lufthansa und AUA setzen Teheran-Flüge aus

Lufthansa und Austrian Airlines setzen ihre Flüge nach Teheran temporär aus. Hintergrund ist ein Zwischenfall, der sich am 27. Oktober 2022 rund um den mit dem Airbus A340-300 D-AIGW durchgeführten Flug LH601 ereignet hat. Nach der Landung aus dem Iran kommend in Frankfurt am Main wurde laut einer vorliegenden internen Mitteilung ein Routinecheck an der D-AIGW vorgenommen. Dabei fand man in einem nicht näher bezeichneten Fahrwerkschaft eine tote Person. Der Airbus A340-300 führte zuvor den Lufthansa-Flug LH601 aus der Hauptstadt des Irans zum Kranich-Hauptdrehkreuz in Deutschland durch. Bereits seit einigen Wochen gilt die Sicherheitslage im weitgehend abgeschotteten Staat als stark abgespannt. Proteste, die sich gegen das Regime richten, werden durchaus brutal aufgelöst. Die so genannte „Sittenpolizei“ nimmt immer wieder fragwürdige Verhaftungen vor. Der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini hat Protestwellen ausgelöst. Verschiedene Staaten, darunter auch Deutschland, haben aufgrund des instabilen Zustands Reisewarnungen für den Iran ausgesprochen. Bis zur vollständigen Klärung der Umstände und um LH601 werden Austrian Airlines und Lufthansa temporär nicht mehr in den Iran fliegen.

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Antalya: Neue Charterfluggesellschaft BBN Airlines will im Dezember 2022 starten

In der Türkei will im Dezember 2022 ein neuer Anbieter, der sich auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisieren wird, an den Start gehen. BBN Airlines mit Sitz in Antalya will zunächst zwei Airbus A321 betreiben. Die türkische Zivilluftfahrtbehörde erklärte unter anderem, dass sich das Start-up derzeit im Zulassungsverfahren befindet. Einen genauen Zeitpunkt für die mögliche Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wollte man aber nicht nennen. Der Firmensitz von BBN Airlines befindet sich in Antalya. Derzeit ist nicht viel über mögliche Charter- und/oder Wetlease-Kunden bekannt. Auf Anfrage erklärte der Carrier lediglich, dass man primär Charterflüge zwischen der Türkei und anderen europäischen Ländern durchführen wird. Diese sollen vorwiegend nach Antalya führen. Auch könnte man im Auftrag anderer Fluggesellschaften fliegen. Die beiden Maschinen des Typs Airbus A321, die noch nicht näher bezeichnet wurden, werden eine Einklassen-Konfiguration aufweisen. Da man sich auf Ferienflüge konzentriert, soll laut lokalen Medienberichten die Bestuhlung entsprechend eng sein. Erst in diesem Jahr ist mit Mavi Gök Airlines ein Mitbewerber, der ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgt, an den Start gegangen. Antalya erlebt derzeit einen regelrechten Boom. Das liegt auch daran, dass sich die Türkei momentan als Destination für Billigurlaube positioniert hat. Man versucht sowohl aus der EU als auch aus der Russischen Föderation möglichst viele Urlauber anzuziehen. Der Verkehr zwischen Moskau und Antalya glich während der Sommerzeit einer regelrechten Luftbrücke. Die Fluggesellschaft Southwind konzentriert sich derzeit besonders stark auf den Russland-Verkehr.

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Schardscha: Air Arabia baut Russland-Verkehr kräftig aus

Die Billigfluggesellschaft Air Arabia baut den Verkehr zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Russland weiter aus. Ab Schardscha reaktiviert man mit Ekaterinburg, Kazan und Ufa drei Strecken, die man zuletzt im Jahr 2015 bedient hat. In die zuerst genannte Stadt will der Lowcoster ab 2. Dezember 2022 zunächst dreimal wöchentlich fliegen. Per 21. Dezember 2022 stockt man auf vier Umläufe pro Woche aus. Per 10. Feber 2023 reduziert Air Arabia auf drei Rotationen und per 22. März 2023 auf zwei Kurse pro Woche. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 geplant. Ab 3. Dezember 2022 will der Billigflieger zweimal wöchentlich zwischen Schardscha und Kazan fliegen. Auch diese Strecke soll per 26. Dezember 2022 auf zunächst drei Kurse pro Woche aufgestockt werden. Zwischen 15. Feber 2023 und 20. März 2023 sind zwei wöchentliche Rotationen geplant. Danach will man wieder dreimal pro Woche mit Airbus A320 fliegen. Ebenso ab Schardscha reaktiviert Air Arabia die Nonstop-Verbindung nach Ufa. Diese wird ab 1. Dezember 2022 zweimal wöchentlich bedient. Mit 25. Dezember 2022 stockt man um einen weiteren Umlauf auf. Mit 13. Feber 2022 reduziert man wieder auf zwei Rotationen pro Woche. Die drei genannten Destinationen in der Russischen Föderation hatte man zuletzt im Jahr 2015 im Programm. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Air Arabia den Verkehr zwischen Schardscha und Moskau-Domodedovo ausbauen wird. Mittlerweile hat der Carrier nochmals nachgelegt und stockt mit Wirksamkeit zum 22. Dezember 2022 abermals auf. Es werden dann bis zu 25 Umläufe pro Woche angeboten.

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Hamburger Winterflugplan 2022/23 mit kleinen Neuerungen

In Kürze beginnt auch am Hamburger Flughafen der Winterflugplan 2022/23. Der Airport rechnet damit, dass die hohe Sommernachfrage „mitgenommen“ werden kann und verweist in einer Aussendung auf zahlreiche Ferienziele, die ab diesem Flughafen angeboten werden. „Im Winter setzt sich die hohe Nachfrage nach Flugreisen fort. Der Urlaub ist und bleibt für viele Norddeutsche das Highlight des Jahres. Die Fluggesellschaften haben auf dieses Bedürfnis reagiert und bieten einen vielseitigen Mix aus Sonnenregionen, Städten und Skiorten in ganz Europa. Im Herbst startet zugleich die optimale Reisezeit für viele Fernziele. Durch die gute Anbindung an wichtige Drehkreuze sind Regionen auf der ganzen Welt ab Hamburg mit nur einmal Umsteigen erreichbar – zusätzlich zu einer großen Auswahl an Direktzielen“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburger Flughafen. Derzeit geht man davon aus, dass rund 50 Fluggesellschaften den Airport nutzen werden. Diese haben etwa 90 Nonstopziele geplant. Wizz Air erweitert ihr Angebot um ein komplett neues Ziel und fliegt ab Dezember dreimal pro Woche die bulgarische Hauptstadt Sofia an. Insgesamt steuern rund 50 Airlines 90 Ziele direkt ab Hamburg Airport an. Zu den beliebtesten Zielen wie Dubai, den Kanaren oder Hurghada (Ägypten) gelangen die Norddeutschen mehrmals pro Woche. Die spanische Insel La Palma und Ankara in der Türkei werden im Winter wieder nonstop bedient. Im Winter verbinden Eurowings und Condor Hamburg wieder nonstop mit La Palma. Mit Emirates gelangen die Norddeutschen zweimal täglich nach Dubai. Auf dem afrikanischen Kontinent finden sich unter anderem Monastir und Hurghada im Hamburger Winterflugplan. Eurowings und Condor bieten zum Beispiel

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Egyptair stockt Moskau-Flüge um 40 Prozent auf

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair plant im Winterflugplan 2022/23 häufiger zwischen Kairo und Moskau-Domodedowo zu fliegen. Derzeit bietet der Carrier bis zu zehn Umläufe pro Woche an. Die ägyptische Fluggesellschaft beabsichtigt ab 18. Dezember 2022 die Frequenzen zwischen den beiden Hauptstädten um 40 Prozent zu erhöhen. Geplant ist, dass man künftig 14 Umläufe pro Woche anbietet. Diese sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Man ist nicht der einzige Carrier, der im Russland-Verkehr das Angebot ausbaut. Egyptair will ab 18. Dezember 2022 bis zu zwei tägliche Umläufe zwischen Kairo und Moskau-DME durchführen. Das Kurspaar MS729/730 soll am Vormittag bzw. am Abend durchgeführt werden, während die Verbindung MS728/727 abends bzw. zurück in der Nacht geplant ist.

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HB-IOC: Swiss lässt ihren ältesten Airbus A321 verschrotten

Im März 1995 wurde der Airbus A321 mit der Registrierung HB-IOC an die damalige Swissair ausgeliefert. Lange trug die Maschine die olympischen Ringe sowie den Sticker „Official airline of the IOC“. Nun wird der Mittelstreckenjet verschrottet. In den fast 28 Jahren Dienstzeit hatte die HB-IOC verschiedene Namen. An den Start ging die Maschine als „Neuchâtel“ ehe sie im Jahr 1996 in „Lausanne“ umgetauft wurde. Auch die Sitzplatzkapazität änderte sich über die lange Einsatzzeit. Bei Swissair ging dieser Airbus A321 zunächst mit 186 Sitzplätzen an den Start. Mittlerweile sind bzw. waren 219 Sitze verbaut. Nach dem Zusammenbruch der Swissair wurde diese Maschine durch Swiss, die auf der Regionalfluggesellschaft Crossair basiert, übernommen. Auch gab es dann wieder einen neuen Taufnamen, denn seither ist die HB-IOC als „St. Moritz“ unterwegs. Die Kapazität wurde auf 200 Sitze erhöht ehe im Jahr 2015 die damals neue Swiss-Europa-Kabine eingebaut wurde. Bis zuletzt hatte dieser A321 219 Sitzplätze. Während der langen Dienstzeit gab es auch den einen oder anderen Zwischenfall. Beispielsweise hatte man im März 2004 auf dem Inlandsflug LX2806 von Zürich nach Genf einen Tailstrike. Aufgrund der Corona-Pandemie war die HB-IOC wiederholt über längere Zeiträume an diversen Flughäfen, darunter Dübendorf, Bremen, Genf und Amman abgestellt. Zuletzt wurde dieser Airbus A321 am 27. März 2022 in den aktiven Liniendienst zurückgeholt. Das war auch die letzte Reaktivierung, denn der Mittelstreckenjet wird nun in Spanien verschrottet. Die Sitze wurden bereits ausgebaut und werden laut Swiss im Trainingszentrum weitere Verwendung finden. Generell will man alle Teile, die man noch benützten

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