November 2, 2022

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November 2, 2022

Flugzeuge in Russland: Leasinggeber Carlyle klagt Versicherungen auf 700 Millionen U.S.-Dollar

Die Leasinggesellschaft Carlyle Aviation Partners will nun für 23 Flugzeuge, die an Carrier in der Russischen Föderation verleast sind, jedoch trotz wiederholter Aufforderung nicht zurückgegeben wurden, Entschädigungen von den Versicherern sehen. Man macht rund 700 Millionen U.S.-Dollar gegen rund 30 Assekuranzen geltend. Im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine wurden unter anderem seitens der USA und der Europäischen Union eine Reihe von Sanktionen verhängt. Diese betreffen auf Leasingunternehmen, denn die Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen musste beendet werden. Die Lessoren haben daher ihr Eigentum zurückgefordert, jedoch wurden die Maschinen nur in wenigen Fällen tatsächlich retourniert. Unter anderem Irland und die Bermuda Inseln haben alle Flugzeuge, die von russischen Airlines bzw. Personen genutzt werden, aus ihren Registern gestrichen. Darauf reagierte die russische Regierung mit einem Dekret, das es ermöglicht, dass die betroffenen Maschinen im Expresstempo ins RA-Register überführt werden können. Weiters wurde auferlegt, dass Leasingraten in Rubel auf so genannte C-Konten zu bezahlen sind. In der Theorie können die Lessoren das Geld abrufen, jedoch ist das in der Praxis aufgrund der Sanktionen nicht möglich. Russische Fluggesellschaften meiden seither Länder, in denen die Pfändung der Flugzeuge droht. In der westlichen Welt spricht man von staatlich organisiertem Flugzeugdiebstahl, während man in Russland die Lage gänzlich anders sieht. Flugzeugversicherer können vor finanziellem Debakel stehen Bereits im Mai 2022 erklärte eine Expertin für Flugzeugversicherungen im Rahmen einer Konferenz, die im maltesischen Qawra abgehalten wurde, dass die Assekuranzen auf enorm hohe Kosten zusteuern, wenn die Lessoren Versicherungsentschädigungen für ihr Eigentum, an das sie

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Brasilien: LKW-Fahrer blockierten Zufahrt von Flughafen Guarulhos

In Brasilien mussten am Montag und Dienstag wegen Protesten, die im Nachgang der Präsidentschaftswahlen in weiten Teilen des Landes über die Bühne gegangen sind, zahlreiche Flüge gestrichen werden. In São Paulo war überwiegend der Flughafen Guarulhos betroffen, jedoch kam es auch in Congonhas zu Ausfällen. Zahlreiche Carrier mussten kurzfristig ihre Flugpläne umstellen. Beispielsweise kehrte eine aus Chicago kommende United-Airlines-Maschine um. Laut lokalen Medien wurden die Zufahrtsstraßen des Flughafens Guarulhos unter anderem von LKW-Fahrern blockiert. In sozialen Medien sind Fotos und Videos zu sehen, in denen Passagiere versuchen zu Fuß zum Airport zu gelangen. Punktuell kam es auch am innerstädtischen Airport Congonhas sowie an anderen Airports zu Verzögerungen und Ausfällen.

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Auch nach Berlin: FlyOne kündigt fünf neue Strecken an

Die Fluggesellschaft FlyOne beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 fünf neue Strecken aufzunehmen. Diese sollen an Chisinau, Hauptstadt der Republik Moldau, angeboten warden und nach Spanien, Italien, Deutschland und Georgien führen. Ab 18. Mai 2023 will der Carrier an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag nach Berlin fliegen. Mailand-Malpensa will man ab 27. März 2023 jeweils an Montagen und mittwochs anfliegen. Nach Rom-Fiumicino geht es an Dienstagen und Freitagen ab 16. Mai 2023. Tiflis will FlyOne ab 1. Juni 2023 täglich ansteuern. Nach Valencia geht es ab 3. Juni 2023 zunächst einmal wöchentlich. Ab 20. Juni 2023 will man dienstags und samstags fliegen. Alle fünf angekündigte Strecken sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden.

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Air Malta legt Zusatzflüge nach Rom, Catania und Wien auf

Die Fluggesellschaft Air Malta legt auf den Strecken nach Catania, Rom-Fiumicino und Wien zusätzliche Flugpaare auf. Diese werden aufgrund momentan hoher Nachfrage aufgelegt. Laut Mavio News sollen in Richtung der Hauptstädte von Österreich und Italien am 8. Dezember 2022 weitere Flüge durchgeführt werden. Catania stockt man am 30. Dezember 2022 und am 2. Januar 2023 mit Sonderflügen auf.

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Aeroitalia least drei Boeing 737-Max-8 von ALC

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia und die Air Lease Corporation haben langfristige Verträge über drei werksneue Boeing 737 Max 8 unterschrieben. Die Maschinen sollen zwischen 2023 und 2024 übergeben werden und stammen aus einer bestehenden ALC-Order. „Wir freuen uns sehr, die Bestellung von drei neuen Boeing 737-8 Flugzeugen bei Aeroitalia bekannt geben zu können“, sagte Steven F. Udvar-Házy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. „Die Fähigkeiten der Boeing 737-8 werden die betriebliche Effizienz und die wachsende Flotte von Aeroitalia mit den modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeugen erheblich verbessern.“ Gaetano Intrieri, Chief Executive Officer von Aeroitalia, fügte hinzu: „Mit diesem Leasingvertrag stärken wir unsere Geschäftsbeziehungen zu ALC.  Wir betrachten diese Vereinbarung als einen sehr wichtigen Schritt für Aeroitalia in ihrem Plan für nachhaltiges, grünes Wachstum und zur Unterstützung des italienischen Marktes.  Unser Team ist sehr stolz auf die Unterstützung und das Vertrauen, das wir von ALC, einem der weltweit bedeutendsten Leasinggeber, erhalten haben.  Ich möchte mich besonders bei Herrn Hazy dafür bedanken, dass er an unser Projekt geglaubt hat.“

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Air Malta hatte 1,1 Millionen Passagiere im Sommer 2022

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta konnte während dem Sommerflugplan 2022, der am 31. Oktober 2022 endete, rund 1,1 Millionen Passagiere befördern. Damit lag der Carrier deutlich über den eigenen Erwartungen. Unternehmensangaben nach lag die Auslastung zwischen Juni und Ende Oktober 2022 bei rund 90 Prozent. Diesen Wert konnte Air Malta in der gesamten Unternehmensgeschichte noch nicht durchgehend in einer Sommersaison erreichen. Befördert hat man rund 1.100.000 Fluggäste von/nach Malta.

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Singapore Airlines baut Codeshare-Zusammenarbeit mit Lufthansa aus

SIngapore Airlines baut im Winterflugplan 2022/23 die Codeshare-Zusammenarbeit mit Star-Alliance-Partner Lufthansa weiter aus. Der SQ-Code wird auf 17 weitere von der Kranich-Fluggesellschaft bediente Strecken gelegt. Ab München handelt es sich um Dortmund, Danzig, Krakau, Poznan, Timisoara, Wroclaw, Sibiu und Cluj. Ab Frankfurt am Main legt Singapore Airlines den SQ-Code auf die Lufthansa-Strecken nach Cluj, Danzig, Krakau, Kattowitz, Luqa (Malta), Sarajewo, Poznan, Timisoara und Wroclaw.

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Wizz Air macht Basis Chisinau erneut dicht

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat angekündigt, dass die Basis Chisinau ab 1. Dezember 2023 temporär geschlossen werden soll. Als Begründung gab der Konzern an, dass man aufgrund des Krieges in der Ukraine Sicherheitsbedenken hat. Das Flugangebot wird überwiegend nach Rumänien verlagert. Erst vor wenigen Wochen hat Wizz Air die Chisinau-Flüge wieder aufgenommen. Demnächst ist damit wieder Schluss. „Nach einer eingehenden Risikobewertung und unter Berücksichtigung der Risiken einer Schließung des Luftraums in Moldawien haben wir unseren Winterflugplan 2022-2023 in Chisinau angepasst, um sicherzustellen, dass der Flugbetrieb aufrechterhalten werden kann. Um die allgemeinen Störungen für unsere Kunden in Moldawien zu minimieren, werden wir ab dem 1. Dezember 2022 die meisten unserer Inbound-Flüge nach Chisinau von anderen Basen des Wizz-Netzwerks aus durchführen“, teilte das Unternehmen mit. Der Carrier hat noch immer drei Airbus A320 auf dem Flughafen Kiew-Schuljany festsitzen. Aus Lwiw konnte man eine Maschine ausfliegen. Am Montag teilte das moldauische Verteidigungsministerium mit, dass Raketentrümmer im nördlichen Dorf Naslavcea gelandet seien, nachdem das russische Geschoss von der ukrainischen Luftabwehr abgefangen worden war. Berichten zufolge wurde niemand verletzt, aber die Fenster mehrerer Häuser gingen zu Bruch, so das Ministerium in einer Pressemitteilung.

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USA: Delta-Piloten drohen mit Streik

Der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines steht ein Streik bevor. Die von der Gewerkschaft Alpa vertretenen Piloten haben für Arbeitskampfmaßnahmen gestimmt. Vorerst handelt es sich nur um ein Druckmittel, denn die Arbeitnehmervertreter wollen deutlich höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen. Ein Angebot, das bis zu 15 Prozent erhöhte Gehälter vorgesehen hat, wurde seitens der Gewerkschaft, die eigenen Angaben nach etwa 15.000 Delta-Piloten vertritt, abgelehnt. In den Streik treten will man nur dann, wenn die laufenden Verhandlungen scheitern sollten.

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