November 3, 2022

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November 3, 2022

Nice Air nimmt Kurs auf Düsseldorf

Das isländische Unternehmen Nice Air plant im Sommerflugplan 2023 zwei neue Strecken ab Akureyri anzubieten. Diese sollen nach Alicante und Düsseldorf führen. Die operative Durchführung soll durch Hifly Malta mit Airbus A319 erfolgen. Nice Air verfügt über kein eigenes AOC, sondern ist ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Daher handelt es sich formell um Charterflüge. Nach Alicante will man ab 14. April 2023 bis vorerst 24. Mai 2023 einmal wöchentlich fliegen lassen. Düsseldorf will man ab 6. Mai 2023 in selber Frequenz anbieten, so das isländische Unternehmen. Der Start von Nice Air ist durchaus holprig verlaufen, da man die geplanten UK-Ziele nicht anbieten konnte. Die notwendige Genehmigung wurde versagt, da maltesische Luftfahrtunternehmen – bedingt durch den Brexit – keine kommerziellen Flüge zwischen Island und dem Vereinigten Königreich durchführen dürfen. Das hat man bei den Planungen vergessen.

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Lufthansa erhöht Preise für Speisen und Getränke

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, hat einen neuen Verkaufskatalog für das Buy-On-Board-Catering der Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke herausgebracht. Dabei wurden auch die Preise – zum Teil kräftig – erhöht. Bereits seit etwa 1,5 Jahren bieten Lufthansa und ihre Töchter Speisen und Getränke in der Economy-Class nur noch gegen Bezahlung an. In regelmäßigen Abständen werden neue Verkaufskataloge aufgelegt. Diesmal hat man die Gelegenheit auch genutzt, um die Preise zu erhöhen, wie zunächst das Portal Frankfurt Flyer berichtete. Viele Produkte wurden im Schnitt um 50 Cent verteuert. Beispielsweise muss man für den Kaffee 50 Cent mehr bezahlen. Sandwiches kosten nun sechs Euro und in Kombination mit einem Getränk muss man sieben Euro auf den Tisch legen. Akzeptiert werden weiterhin nur Kartenzahlungen. Die Winter-Speisekarte von Lufthansa ist unter diesem Link im PDF-Format zur Einsicht bereitgestellt.

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Indien: Altlasten behindern Jet-Airways-Neustart

Der Neustart der ehemaligen Etihad-Airways-Beteiligung Jet Airways ist bis dato entgegen anderslautender Ankündigungen noch nicht erfolgt. Als regelrechter Hemmschuh erweisen sich Altlasten wie beispielsweise unbezahlte Löhne. Die Schulden resultieren von der „alten“ Jet Airways, die von einem Konsortium rund um Jalan-Kalrock aus der Insolvenz herausgekauft wurde. Allerdings scheint sich die Lösung dieser Altlasten deutlich komplizierter zu gestalten als von den handelnden Personen angenommen. Die Folge daraus ist, dass der Comeback-Flug schon wiederholt verschoben werden musste. Man hat zwar AOC und Betriebsgenehmigung seit einigen Monaten zurück, aber den Flugbetrieb konnte man bislang nicht reaktivieren. Nun ist völlig unklar, ob dies überhaupt noch in diesem Jahr gelingen wird. „Für die Wiederbelebung und den Neustart einer Fluggesellschaft gibt es in Indien keinen Präzedenzfall. Es dauert zwar etwas länger, als wir ursprünglich gehofft hatten, aber wir nähern uns dem Ziel. Es ist ein komplexer Prozess, und wir wollen nicht überstürzt handeln und es später bereuen“, so ein Firmensprecher. Das Unternehmen wurde von einer lokalen Behörde explizit angewiesen, dass man vor einem eventuellen Neustart die Problematik rund um noch ausstehende Löhne regeln muss. Dies gestaltet sich aber durchaus kompliziert, da Unterlagen fehlen. Es bleibt daher abzuwarten wie lange Jet Airways benötigt, um diesen Hemmschuh aus der Welt zu schaffen.

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Düsseldorf mit 120 Zielen im Winterflugplan 2022/23

In der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 bieten insgesamt fliegen insgesamt 46 Fluggesellschaften ab Düsseldorf zu 120 Zielen in 41 Ländern. Die eine oder andere neue Destination ist ebenfalls enthalten. „Wir freuen uns, dass viele neue oder wieder aktivierte Strecken aus dem Sommer auch außerhalb der Hauptsaison fortgeführt werden“, erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Flugpläne unserer Airline-Partner weitgehend stabil bleiben und auch attraktive Streckenpremieren enthalten. Der Aufwärtstrend am Düsseldorfer Airport geht weiter, und unsere Passagiere, ob Geschäftsreisende oder Urlauber, können sich auf ein vielfältiges Angebot mit tollen neuen Zielen freuen.“ Besonders viele Destinationen werden in Spanien angesteuert. Die ab Düsseldorf tätigen Fluggesellschaften steuern insgesamt 14 Destinationen in diesem Land an. In Richtung Italien hat man neun Ziele im Portfolio. Häufig geht es aber auch auf die Kanaren: So fliegen Condor, Corendon Europe, TUIfly und Eurowings beispielsweise insgesamt jeweils über 20-mal wöchentlich nach Gran Canaria oder Teneriffa. Viele Flüge gibt es auch in Richtung Türkei. Diese werden beispielsweise von Turkish Airlines, Corendon, SunExpress und Pegasus durchgeführt. In Ägypten werden Klassiker wie Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Shaik angesteuert. Neu im Programm ist Luxor, das von Tuifly bedient wird. Ebenso fliegt der Carrier zusätzlich zu den bisherigen Flügen nach Sal und Boa Vista auch nach Dakar. Eurowings bietet unter anderem die nordischen Ziele Lulea, Kittilä und Kiruna an. Rovaniemi und Keflavik hat man ebenfalls im Programm. Auch auf der Langstrecke ist Bewegung. Der langjährige Partner des Düsseldorfer Airport Emirates stockt die

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TAP will Staatshilfen nicht zurückbezahlen

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP will die im Zuge der Corona-Pandemie erhaltenen Staatshilfen in der Höhe von 3,2 Milliarden Euro nicht zurückbezahlen. Man argumentiert unter anderem, dass die von der EU-Kommission genehmigten Verträge eine Rückzahlung gar nicht vorsehen würden. Dies wurde bereits wiederholt von der Regierung erklärt, jedoch erst diese Woche offiziell von TAP Air Portugal bestätigt. Es handle sich um einen staatlichen Zuschuss und kein Darlehen. Daher wäre eine Rückführung der 3,2 Milliarden Euro auch nicht vorgesehen. Der Staat könne das Geld durch einen Verkauf des Unternehmens „zurückverdienen“.

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In Frankfurt sitzen gelassen: Lufthansa muss Schulklasse entschädigen

Eine Schulklasse des Gymnasiums Köflach ist auf dem Weg von London-Heathrow über Frankfurt nach Graz in Deutschland gestrandet. Lufthansa hatte den Weiterflug gestrichen und sich anschließend hinsichtlich der Entschädigungen sowie dem Ersatz von Auslagen bockig gestellt. Die österreichische Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte teilte mit, dass sich Lufthansa in Frankfurt am Main weder um Ersatzbeförderung, noch um Verpflegung oder Unterkunft gekümmert habe. Die Hotline wäre für die Lehrer nicht erreichbar gewesen. Die Schüler und deren Lehrer hätten die Nacht im Terminal 1 verbringen müssen. Erst am nächsten Morgen gab es dann eine Lösung: Die Schulklasse sollte nach Linz fliegen und dann mit einem Bus nach Köflach gebracht werden. Auf die prompte Beschwerde von Seiten der AHS Köflach reagierte die Lufthansa nicht fristgerecht (innerhalb von 6 Wochen). Die APF konnte schließlich die Zahlung von 6.132 Euro von Seiten der Lufthansa an die Schüler und das Lehrpersonal vermitteln. Die 6.000 Euro setzen sich aus 24 Mal der Zahlung von 250 Euro zusammen, die für Flüge von unter 1.500 Kilometern gemäß der EU-Fluggastrechte-Verordnung zu bezahlen sind + 132 Euro für Betreuungsleistungen (Verpflegung).

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Eurowings führt Sneakers-Flug Nummer 1.000 durch

Die Fluggesellschaft Eurowings wird eigenen Angaben nach am 4. November 2022 den Flug Nummer 1.000, bei dem die Besatzung Sneakers trägt, durchführen. „Die nächste Airline, bei der Flugbegleiter High Heels gegen Sneaker eintauschen“, heißt es in Reise-Blogs zur Causa Eurowings. In sozialen Medien melden sich zahlreiche Airline-Beschäftigte zu Wort, die sich für das Tragen von Sportschuhen an Bord von Flugzeugen aussprechen. Es gebe inzwischen „eine internationale Diskussion“ über die Wahl der Schuhe, schreibt die schwedische Zeitung „Aftonbladet“. Zu den Vorreitern unter Airlines, die Sneakers an Bord in ihre Uniform-Trageordnungen integriert, gehören die ukrainische SkyUp Airlines, die isländische Play sowie der japanische Carrier Zipair. Eurowings hat ihre „Sneaker Flydays“, die zurzeit immer am jeweils ersten Freitag eines Monats stattfinden, bewusst als Testphase erklärt. Zunächst will die Lufthansa Group Airline die Reaktionen ihres eigenen Personals sowie von Kund:innen analysieren. Sollte das Feedback zu den Sneakers derart positiv bleiben, überlegt Eurowings die Frequenz der „Sneaker Flydays“ im neuen Jahr auszuweiten.

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Wien: Sparfell bezieht Büros im GAT

Der Businessjet Operator Sparfell Luftfahrt GmbH hat im General Aviation Terminal des Flughafens Wien-Schwechat eine Niederlassung eröffnet. Mit dem Einzug des Anbieters sind die Büroflächen im GAT nun vollständig ausgelastet. „Sparfell ist ein wichtiger Player mit Wachstumspotential im General Aviation Markt und wir freuen uns daher sehr über die Entscheidung, direkt bei uns am Standort die Österreich-Zentrale zu betreiben. Der Flughafen Wien bietet im General Aviation Terminal hohe Servicequalität und topmoderne Büroräumlichkeiten in exklusivem Ambiente. Mit dieser Betriebsansiedlung sind die Büroflächen im General Aviation Terminal vollständig ausgelastet“ so Michael Zach und Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Vienna Aircraft Handling GmbH.

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Bosnien: Ryanair hat Tuzla-Flüge aufgenommen

Mit Wechsel auf die Winterflugplanperiode 2022/23 hat die Billigfluggesellschaft Ryanair ihr Flugangebot von/nach Tuzla aufgenommen. Man tritt in den direkten Wettbewerb mit Wizz Air. Der Erstflug landete aus Wien kommend und wurde von Lauda Europe durchgeführt. Vorerst bietet der Lowcoster ab Tuzla die Destinationen Wien, Memmingen und Stockholm-Arlanda an. Der Konkurrent Wizz Air hat erst kürzlich die Präsenz in dieser Stadt erhöht und eine neue Verbindung nach Eindhoven aufgenommen. Allerdings hat man die Basis in Sarajevo geschlossen. Ryanair und der pinkfarbene Konkurrent steuern in Bosnien auch Banja Luka an.

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Flughafen Frankfurt stellt erstes Sky-Line-Fahrzeug vor

Am Flughafen Frankfurt am Main wird unter dem Namen „Sky Line“ eine Verbindung zwischen den Terminals 1 und 3 hergestellt. Das Transportsystem, das stündlich bis zu 4.000 Passagiere befördern soll, wurde nun vorgestellt. Erste Testfahrten werden im kommenden Jahr durchgeführt. Die neue Sky Line ergänzt das bestehende Transportsystem, das die Passagiere seit vielen Jahren nutzen, um zwischen den Terminals 1 und 2 zu gelangen. Das neue fahrerlose System wird eine ausreichende Kapazität haben, um bis zu 4.000 Personen pro Stunde und Richtung zu den Terminals 1 und 2 und zum Terminal 3 zu befördern. Es wird rund um die Uhr vollautomatisch arbeiten. Jedes der 12 geplanten Fahrzeuge wird aus zwei fest miteinander verbundenen Wagen bestehen, die jeweils 11 Meter lang und 2,8 Meter breit sind und 15 Tonnen wiegen. Ein Wagen jedes Fahrzeugs wird für Nicht-Schengen-Reisende reserviert. Die Fahrzeuge werden von Siemens in Wien hergestellt. „Ich freue mich sehr, heute einen Teil der Zukunft des Frankfurter Flughafens vorstellen zu können. Die neue Sky Line wird das Terminal 3 in die bestehende Flughafeninfrastruktur integrieren. Die Ankunft dieses ersten Fahrzeugs ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im Gesamtprojekt. Mit modernster Technik und intelligenten Baumethoden setzen wir unsere Vision eines zukunftsweisenden Flughafenterminals um. Reisende, Gäste und Mitarbeiter können sich auf kurze Wege, hohe Frequenzen und ein Höchstmaß an Komfort freuen“, so Fraport-Chef Stefan Schulte.

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