November 3, 2022

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November 3, 2022

OLG Wien kippt Klauseln deutscher Schifahrer-Versicherung

Der deutsche Versicherungsanbieter „Freunde des Skisports e.V. im Deutschen Skiverband“ hat vor dem Oberlandesgericht Wien eine Klage des VKI verloren. Unter anderem gingen die österreichischen Konsumentenschützer gegen eine automatische Verlängerung von Schifahrerversicherungen vor. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Zuerst musste sich das OLG Wien damit auseinandersetzen, welches Recht anzuwenden ist – deutsches oder österreichisches. Das Gericht entschied auf österreichisches und damit zugunsten des VKI. „Das OLG Wien bestätigt erfreulicherweise die Entscheidung des Erstgerichts, dass hier das österreichische Konsumentenschutzgesetz angewendet werden muss“, kommentiert VKI-Juristin Marlies Leisentritt das Urteil. „Die angesprochene Klausel zur automatischen Vertragsverlängerung wurde für unzulässig erklärt. Denn der deutsche Verein,Freunde des Skisports e.V. im Deutschen Skiverband‘ verpflichtet sich im Vertrag nicht dazu, Verbraucher zu Beginn der Kündigungsfrist darauf hinzuweisen, dass es zu einer Vertragsverlängerung kommt, sollten diese nicht rechtzeitig kündigen.“ Auch fünf weitere Klauseln beurteilte das OLG Wien als gesetzwidrig. So wurde eine Klausel, nach der Verbraucher für die Abwicklung von Beschädigungs- und Diebstahlsfällen den Originalkaufbeleg benötigen, als intransparent, gröblich benachteiligend und überraschend beurteilt. Der deutsche Verein „Freunde des Skisports e.V. im Deutschen Skiverband“ bietet auch in Österreich Mitgliedschaften mit Skiversicherungen an. Online wie auch in Sportartikelgeschäften. Im Anlassfall hatte ein Konsument in einem Skigeschäft in Schladming beim Kauf von neuen Skiern auch eine dort angebotene Skiversicherung abgeschlossen. Mehr als einen Monat vor der Verlängerung der Laufzeit wollte er die Skiversicherung kündigen. Doch der Verein teilte ihm mit, dass er nicht fristgerecht gekündigt hätte und er noch für ein weiteres Jahr zahlungspflichtig wäre. Dabei berief sich der Verein

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CSA least zweiten Airbus A320

Die tschechische Fluggesellschaft CSA wird in Kürze einen zweiten Airbus A320 einflotten. Dieser wird die Registrierung OK-IOO tragen und war vormals bei Cebu Pacific im Einsatz. Erst kürzlich hat sich der Carrier vom letzten Airbus A319, er sich im Eigentum von CSA befand, getrennt. Dadurch ist die Flotte auf nur einen A320 geschrumpft. Das Portal Zdopravy.cz berichtet, dass die künftige OK-IOO, ehemalige RP-C324, in den nächsten Wochen eingeflottet werden soll. Offiziell will sich das Unternehmen dazu aber noch nicht äußern. CSA will im kommenden Jahr auch Airbus A220 einflotten.

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Sommer 2023: Condor erhöht Wien-Frequenzen

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommer 2023 die Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat zu erhöhen. Der Carrier hat in den letzten Tagen zusätzliche Frequenzen auf zwei Strecken, die man bereits im Sommer 2022 bedient hat, eingespielt. Während der Winterflugplanperiode 2022/23 ist Condor nicht in Wien präsent. Im Sommer 2023 will man aber ausbauen. Im Reservierungssystem ist ersichtlich, dass Heraklion mit Wirksamkeit zum 12. Mai 2023 viermal wöchentlich bedient werden soll. Nach Rhodos soll es per 16. Mai 2023 dreimal pro Woche gehen. Damit stockt der Carrier beide Routen um je einen wöchentlichen Umlauf auf. Auf der Kippe stehen allerdings die Kos-Flüge. Diese sind derzeit nicht buchbar.

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SkyUp wieder auf „dringender Suche“ nach Wetlease-Aufträgen

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp befindet sich auf dringender Suche nach neuen Wetlease-Aufträgen. Das Unternehmen hat dazu einen Aufruf auf der Social-Media-Plattform LinkedIn gepostet. Man schreibt unter anderem, dass man derzeit die einzige ukrainische Fluggesellschaft ist, die noch in der Luft ist. „Während der 8-monatigen Zwangsverlagerung aufgrund der Wet-Lease-Verträge ist es uns gelungen, Flugzeuge und Team zu retten: 11 Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Boeing-737, 408 Flugbegleiter und 204 Piloten“, so das Unternehmen. Eigenen Angaben nach ist man im Sommerflugplan 2022 für zehn Fluggesellschaften, darunter Wizz Air, Smartwings, Freebird, Tailwind und Corendon geflogen. Es handelt sich nicht um den ersten „dringenden Aufruf“, denn bereits im Frühjahr suchte man so nach Wetlease-Kunden. Nun sucht man für den Winter 2022/23 dringend nach neuen Wetlease-Aufträgen. Dazu schreibt der Carrier: „Wir brauchen dringend neue Partnerschaften, damit wir in dieser Wintersaison und darüber hinaus nicht aus der Spur geraten“. Trotz intensiver Bemühungen konnte man im Sommerflugplan 2022 nur einen Bruchteil der Anzahl der Flüge, die man in der Vorjahresperiode hatte, durchführen. Das liegt in erster Linie am Krieg in der Ukraine. Zurückhaltung bezüglich Malta-Tochter SkyUp hat vor einigen Monaten eine Tochtergesellschaft auf Malta gegründet. Diese befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren. Das Unternehmen kündigte ursprünglich an, dass man bereits im Dezember 2022 die ersten Charterflüge durchführen wird. Auch sprach man von einer Flotte von 19 Boeing 737 für den Sommerflugplan 2023. Auch Langstreckenflüge hat man in Aussicht gestellt. Mittlerweile ist man in der Kommunikation deutlich zurückhaltender. Der Malta-Ableger soll dem aktuellen Stand der Dinge nach Ende 2022 oder Anfang

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Russland bringt eigenes Reservierungssystem an den Start

Unter der Bezeichnung AIS OVP wurde in Russland ein neues Reservierungssystem, das hauptsächlich im Inland verwendet werden soll, an den Start gebracht. Dieses dient als Ersatz für internationale GDS-Systeme, von denen die Carrier weitgehend ausgeschlossen wurden. Die gegen die Russische Föderation im Nachgang des kriegerischen Überfalls gegen die Ukraine verhängten Sanktionen haben auch zur Folge, dass russische Fluggesellschaften weitgehend von internationalen Reservierungssystemen ausgeschlossen wurden. Aus diesem Grund hat man ein eigenes System an den Start gebracht, an dem bereits 53 Carrier mit Sitz in der Russischen Föderation teilnehmen. Damit will man sich von westlichen Anbietern unabhängig machen. Zunächst soll die Software primär im Inland eingesetzt werden.

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Ab Amritsar: Spicejet fliegt mit Boeing 737-Max-8 nach Italien

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet steuert mit Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 zwei Destinationen in Italien an. Seit 2. November 2022 fliegt man zweimal wöchentlich zwischen Amritsar und Rom-Fiumicino. Per 5. November 2022 kommt mit Mailand-Bergamo eine zweite Destination dazu. Diese wird zunächst einmal pro Woche bedient ehe man am 6. Dezember 2022 auf zwei Umläufe aufstockt. Die Rom-Strecke wird mit 1. Dezember 2022 auf eine wöchentliche Rotation reduziert. Auf beiden Routen legen die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 einen Zwischenstopp in Tiflis ein.

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Es geht doch um die Wurst: Auch Condor setzt auf Currywürste

Unter den deutschen Fluggesellschaften geht es offensichtlich nicht nur in Sachen Wettbewerb um die Wurst, sondern auch auf den Klapptischen in der Kabine. Nach Tuifly und Eurowings bietet auch Condor Currywürste über den Wolken an. Einst war dieses Produkt das inoffizielle „Nationalgericht“ der Air Berlin. Nach der Pleite ist es ein bisschen in Vergessenheit geraten. Tuifly und später Eurowings haben die Currywurst dann für sich entdeckt und bieten diese im Bordverkauf an. Nun meint auch Condor, dass Passagiere darauf auf keinen Fall verzichten können. Die Würste, die mit Kartoffelspalten serviert werden, können aber nicht spontan wie an der Currywurst-Bude um die Ecke gekauft werden. Es ist eine Vorbestellung notwendig. Diese kann online oder über Reisebüros getätigt werden. Die Mitbewerber setzen auf den spontanen Hunger. In der Condor-Economy Class können Taste the World Gerichte und Snacks bis 24 Stunden vor dem Abflug kostenpflichtig hinzugebucht werden. Im Economy Best Tarif ist ein Snack bereits inkludiert. In der Business Class ist eine kostenlose Auswahl bis 24 Stunden vor Abflug möglich. Die Currywürste werden auf der Kurz- und Mittelstrecke angeboten.

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Deutschland: Fußball-WM lässt Katar-Buchungen um 900 Prozent steigen

Das Interesse der Deutschen an Flugreisen zur Fußballweltmeisterschaft in Katar steigt. Die Zahl der Flugreisen von Deutschland nach Katar lag im September um rund 900 Prozent über den Werten vom Januar. Damit liegt das Interesse der deutschen Fans zwar hinter anderen Quellmärkten, Deutschland belegt jedoch mit 2,6 Prozent Anteil am Gesamtaufkommen von WM-Touristen Platz 12. Das ergeben Daten des Touristikmarketings-Unternehmens Sojern, das das Buchungsverhalten von Reisenden weltweit erfasst. Nach Sojerns Analysen kommen die meisten WM-Touristen aus den Nachbarländern der Arabischen Emirate (17 Prozent), gefolgt von den USA (7 Prozent), Indien (7 Prozent), Großbritannien (6 Prozent). Die meisten deutschen WM-Fans gelangen via Frankfurt (51 Prozent) nach Katar. München (19 Prozent), Berlin (14 Prozent) und Düsseldorf (8 Prozent) folgen. Starkes Wachstum zeigen zuletzt auch die Städte Hannover und Stuttgart. Mathias Gerber, Sales Director Sojern DACH: „Deutschland liegt im internationalen Vergleich auf dem 12. Platz der Zubringermärkte nach Katar. Die weltweite Nachfrage nach Reisen in den Nahen Osten ist insgesamt hoch und liegt über den Zahlen für 2019. Interessant wird sein, ob die Reiseabsichten nach Katar und in die umliegenden GCC-Länder aus Deutschland über das Turnier hinaus bis ins Jahr 2023 anhalten werden.“

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Zürich: Air Baltic ist für Swiss in der Luft

Der Winterflugplan 2022/23 ist frisch gestartet und Air Baltic fliegt seither mit sechs Airbus A220-300 im Auftrag von Swiss International Airlines. Die Wetlease-Maschinen kommen im europäischen Streckennetz, überwiegend ab Zürich-Kloten, zum Einsatz. Vor einigen Wochen hat die schweizerische Lufthansa-Tochter kommuniziert, dass man vorerst im Winter 2022/23 sechs Airbus A220-300 samt Besatzungen von Air Baltic einmieten wird. Dies wurde seitens lokaler Gewerkschaften zum Teil heftig kritisiert. Mittlerweile hat sich Swiss dazu entschlossen, dass man auch im Sommer 2023 auf die Dienstleistungen des lettischen Carriers setzen wird. Offiziell will man mit den Einsatz der A220-300 von Air Baltic den eigenen Flugbetrieb stabilisieren. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Swiss unter akutem Personalmangel leidet. Dieser hat verschiedene Gründe, jedoch hat man sich aufgrund der firmeninternen Impfpflicht von zahlreichen Flugbegleitern und Piloten getrennt. In der Kabine ist die Anzahl der Kündigungen höher. Für den Sommerflugplan 2023 will man bis zu 1.8000 neue Flugbegleiter einstellen. Neben Air Baltic ist weiterhin auch Helvetic Airways im Auftrag von Swiss unterwegs. Die Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen wurde auch für den Sommer 2023 bestätigt, so dass diese langfristig angelegt ist. Der lettische Carrier setzt derzeit die Maschinen mit den Registrierungen YL-ABC, YL-ABF, YL-AAU, YL-ABG, YL-ABJ und YL-CSD für die schweizerische Lufthansa-Tochter ein. Swiss ist selbst auch ein A220-Operator. Im Eigenbetrieb hat man neun Airbus A220-100 und 21 A220-300.

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Zwei Strecken ab Russland: Azur Air nimmt reine Business-Class-Flüge auf die Malediven auf

In Zusammenarbeit mit einem lokalen Reiseveranstalter bietet die russische Fluggesellschaft Azur Air ab Moskau-Vnukovo und Ekaterinburg reine Business-Class-Flüge auf die Malediven an. Diese werden mit Boeing 757-200, die mit nur 72 Sitzen bestuhlt sind, bedient. Vermarktet wird das Angebot als „Back Jet“ und soll sich an zahlungskräftige Russen, die ihren Urlaub auf den Malediven verbringen wollen, richten. Ab Ekaterinburg können derzeit ausschließlich Pauschalreisen gebucht werden. Ab Vnukovo bietet der Tour Operator auch Flight Only, also ohne Hotel und Transfers an. Die reinen Business-Class-Flüge sollen ab Moskau-VKO am 9. Dezember 2022 aufgenommen werden. Geflogen wird an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag über Nacht als ZF707. Die Rückflüge werden jeweils an Donnerstagen und Samstagen als ZF708 durchgeführt. Die Charterflüge ab Ekaterinburg sollen am 14. Dezember 2022 aufgenommen werden. Unter der Flugnummer ZF738 soll es mittwochs von Malé in die russische Stadt gehen. In die umgekehrte Richtung fliegt man an Donnerstagen über Nacht. Die nachstehende Fotogalerie zeigt einige Außenaufnahmen der betroffenen Boeing 757-200. Leasinggeber fordert betroffenes Flugzeug zurück Die RA-73029 (vormals: VQ-BZE) ist die derzeit einzige Boeing 757-200 des russischen Carriers, die als VIP-Flugzeug vermarktet wird. Der Jet verfügt über 72 Business-Class-Sitze und befindet sich im Eigentum des Leasinggebers AerCap. Trotz wiederholter Aufforderung wurde die einstige VQ-BZE bislang nicht zurückgegeben, sondern als RA-73029 ohne Zustimmung des Flugzeugbesitzers in das russische Luftfahrtregister überführt. Derzeit besteht die Flotte von Azur Air aus acht Boeing 757-200, sieben B767-300ER und einer B777-300ER. Weiters verfügt man – zumindest in der Theorie – auch über eine Boeing 737-800. Diese

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