November 8, 2022

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November 8, 2022

Eurowings Discover: Airbus A330 sammelt Klimadaten

Ein Airbus A330 von Eurowings Discover wurde mit Messinstrumenten, die Daten für die weltweite Klimaforschung sammeln sollen, ausgerüstet. Mittlerweile verfügen drei Flugzeuge der Lufthansa Group über eine derartige Ausstattung. Das umgerüstete Langstreckenflugzeug der Ferienfluggesellschaft der Lufthansa Group mit der Kennung D-AIKE, „Kilo-Echo“, fliegt im weltweiten Liniendienst – mit Destinationen in Nordamerika, der Karibik, dem indischen Ozean und Afrika. Bereits seit über sieben Jahren hat Lufthansa zwei Langstreckflugzeuge im Einsatz, die mit dem Messsystem des europäischen Forschungsprojektes IAGOS (In-service Aircraft for a Global Observing System) ausgestattet sind. Dank der nun zusätzlichen A330 erhebt die Lufthansa Group künftig auf zusätzlichen Flugrouten rund um den Globus Klimadaten für die Wissenschaft. IAGOS bündelt unter Federführung des Forschungszentrums Jülich die Expertise von Partnern aus Forschung, Wetterdiensten, Luftfahrtindustrie und Fluggesellschaften. IAGOS Deutschland wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das kompakte System des europäischen Forschungsprojektes ist unterhalb des Flugzeugcockpits fest installiert. Eine kurze Verbindung führt von dort zu zwei im Flugzeugrumpf eingebauten Messsonden. Die erfassten Messdaten werden nach jedem Flug automatisch zur zentralen Datenbank des Forschungszentrums CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique) in Toulouse übermittelt. Sie sind für die globale Forschung frei und offen zugänglich und werden derzeit von rund 300 Organisationen weltweit genutzt. Sie helfen Forschenden, neue Erkenntnisse über die Entwicklung des Klimas und die Zusammensetzung der Atmosphäre zu gewinnen und langfristige Veränderungen festzustellen, Klimamodelle zu präzisieren und die Wettervorhersagen zu verbessern.

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LAT nutzt Airbus Virtual Procedure Trainer

Als weltweit erster Kunde wird Lufthansa Aviation Training den Airbus Virtual Procedure Trainer in Betrieb nehmen. Es handelt sich um einen neuen Weg für Piloten, um Verfahren mit einem intelligenten VR-System zu lernen. Lufthansa Aviation Training (LAT) bietet ein neues und innovatives Verfahrenstraining für Piloten an, indem sie den Airbus Virtual Procedure Trainer (VPT) in ihre Trainingsumgebung integriert. LAT und die Lufthansa Group werden die ersten sein, die mit diesem intelligenten VR-System trainieren. Die VR-Lösung ermöglicht es den Flugbesatzungen, in ein authentisches, digitalisiertes Cockpit einzutauchen, um Airbus Standard Operating Procedures (SOPs) zu trainieren. „Im Rahmen dieser einzigartigen Partnerschaft wird das Trainings-Know-how gemeinsam genutzt, um einen innovativen, integrierten Ansatz für die Pilotenausbildung zu entwickeln. Die sich daraus ergebenden Trainingsverbesserungen werden weitere Anwendungsfälle sowie die regulatorische Akzeptanz ermöglichen. Dies wird auf der Grundlage der gemeinsam gesammelten Daten geschehen und zielt auf eine ausbildungsorientierte, flexible Lösung zur Unterstützung von Schlüsselkompetenzen ab“, so Gilad Scherpf, Leiter Aviation Training Development Lufthansa Group.

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Eurowings und Aegean bauen Codeshare-Zusammenarbeit aus

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines und die Lufthansa-Tochter Eurowings arbeiten seit wenigen Wochen im Rahmen eines Codeshare-Abkommens zusammen. Dabei wurde der Aegean-Code auf insgesamt 31 von Eurowings bediente Strecken gelegt. Es handelt sich ausschließlich um Ziele zwischen Deutschland, Österreich, Schweden und Griechenland. Mit wenigen Ausnahmen sind es Flüge auf die griechischen Inseln, die von Eurowings bedient werden. Diese werden nun auch von Aegean Airlines im Rahmen des Codeshare-Abkommens vermarktet. Ab Köln/Bonn handelt es sich um folgende Strecken: Santorini, Rhodos, Mykonos, Kos, Herakltion und Korfu. Ab Berlin wurde der Aegean-Code auf die Eurowings-Strecke nach Kos gelegt. Ab Dortmund sind die Ziele Rhodos, Kavala und Heraklion betroffen. Ab Düsseldorf arbeitet man auf den Strecken nach Zakynthos, Volos, Samos, Kavala, Kalamata, Korfu und Chania zusammen. In Hamburg handelt es sich um Kos, Korfu und Chania. Aegean Airlines legt ab Salzburg seinen Code auf die von Eurowings durchgeführten Flüge nach Rhodos, Zakynthos, Kos, Karpathos, Heraklion und Korfu. Ab Stuttgart macht man dies auf den Strecken nach Zakynthos, Kos und Kalamata. Selbiges gilt für Herakltion und Rhodos ab dem schwedischen Stockholm-Arlanda.

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Nach drei Jahren Pause: Flüge zwischen Kolumbien und Venezuela reaktiviert

Zwischen den südamerikanischen Ländern Venezuela und Kolumbien herrschte über einen längeren Zeitraum ein frostiges diplomatisches Klima. Daher gab es auch keine kommerziellen Flüge. Das änderte sich am Montag, denn Turpial Airlines hat Caracas-Bogota reaktiviert. Somit gibt es nach über drei Jahren wieder kommerzielle Linienflüge zwischen den beiden Staaten. Derzeit werden zwei Umläufe pro Woche angeboten. Erst seit kurzer Zeitunterhalten Venezuela und Kolumbien wieder diplomatische Beziehungen miteinander. Diese wurden vor einigen Jahren aufgrund eines Streits abgebrochen. Nach einer kurzzeitigen Öffnung der Grenzen wurden diese wegen der Coronapandemie erneut dicht gemacht.

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Finnair und Qatar Airways bauen Codeshare-Kooperation aus

Mit Wirksamkeit zum 3. November 2022 bauen die Oneworld-Mitglieder Finnair und Qatar Airways die Codeshare-Zusammenarbeit in Richtung Australien aus. Der finnische Carrier wird seinen Code auf insgesamt vier weitere Strecken legen. Ab 14. November 2022 arbeiten die beiden Fluggesellschaften ab Doha auf den von Qatar Airways durchgeführten Flugverbindungen nach Sydney, Perth, Brisbane und Adelaide zusammen. Finnair legt seinen Code auf die genannten vier Verbindungen. Mit Umstieg in der Hauptstadt von Katar können dann finnische Passagiere durchgehende Flugscheine nach Australien erwerben.

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19. November 2022: Bewerbertag bei Austro Control

Die österreichische Flugsicherung Austro Control führt am 19. November 2022 wieder einen Bewerbertag durch. Interessierte können sich am Standort Schnirchgasse in Wien über den Beruf des Fluglotsen informieren und auch gleich bewerben. Wer sich für diesen herausfordernden und abwechslungsreichen Job interessiert, hat am 19. November wieder live die Möglichkeit, sich direkt bei Austro Control zu informieren. Auf dem Programm steht ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung inklusive Besuch in unserem 360° Tower-Simulator. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab. Termin auf einen Blick:

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China Southern hat letzten Airbus-A380-Flug durchgeführt

Unter der Flugnummer CZ328 hat die Fluggesellschaft China Southern Airlines den letzten Flug mit dem Maschinentyp Airbus A380 durchgeführt. Dieser führte von Los Angeles nach Guangzhou und wurde mit der B-6139 bedient. Der Superjumbo ist am 6. November 2022 in der U.S.-amerikanischen Metropole gestartet und machte sich letztmalig auf den Rückweg nach China. Mit der Landung in Guangzhou endet die Airbus-A380-Ära bei China Southern Airlines. Der Carrier hat sich bereits vor einiger Zeit zur Ausflottung dieses Musters entschieden. Die Zukunft der Maschinen ist völlig unklar. Es wird damit gerechnet, dass diese zunächst in der U.S.-amerikanischen Wüste eingelagert werden. Möglicherweise könnte auch die Verschrottung drohen, denn das Muster ist auf dem Gebrauchtmarkt so ziemlich überhaupt nicht gefragt.

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Avios sammeln: British Airways und Uber arbeiten zusammen

Der Fahrtenvermittler Uber und das IAG-Vielfliegerprogramm Avios arbeiten künftig zusammen. Ab Ende November 2022 können Teilnehmer des British Airways Executive Club für von Uber vermittelte Fahrten Avios sammeln. Dazu müssen die Nutzerkonten miteinander verknüpft werden. Dieser Vorgang soll mit 250 Bonus-Avios belohnt werden. Die Avios können als Teilzahlung für Prämienflüge verwendet werden, wobei British Airways mindestens 14 Prämienplätze auf jedem Langstreckenflug und 12 auf jedem Kurzstreckenflug nach und von London Heathrow und London Gatwick garantiert. Alle British Airways Executive Club-Mitglieder können ab Ende des Monats Avios über die Uber App sammeln.

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Emirates bestellt fünf weitere B777-Frachter

Golfcarrier Emirates Airline hat fünf zusätzliche Boeing 777-200LR-Frachter bestellt. Die ersten beiden Einheiten sollen im Jahr 2024 ausgeliefert werden. Die restlichen Maschinen der 1,7-Milliarden-Dollar-Bestellung im Jahr 2025. „Emirates investiert in neue Vollfrachter, um die Kundennachfrage weiterhin mit den neuesten treibstoffeffizienten Flugzeugen bedienen zu können. Die Bestellung spiegelt das Vertrauen von Emirates in die Luftfrachtnachfrage und in das allgemeine Wachstum des Luftfahrtsektors wider. Der Auftrag legt auch den Grundstein für unser weiteres Wachstum, das angetrieben wird durch die Reichweite unseres globalen Streckennetzes, die hoch entwickelte Abfertigungsinfrastruktur an unserem Drehkreuz in Dubai sowie durch die maßgeschneiderten Transportlösungen, die Emirates entwickelt hat, um die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse zu erfüllen“, kommentiert Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline and Group. Auf der Dubai Airshow im November vergangenen Jahres kündigte Emirates eine Investition in Höhe von einer Milliarde US-Dollar an, um seine Luftfrachtkapazitäten zu erweitern. Dazu gehören zwei neue Jets des Typs 777F, die bereits 2022 in die Flotte aufgenommen wurden, sowie Pläne zur Umrüstung von zehn Boeing 777-300ER in Vollfrachter. Die Umrüstung soll im Jahr 2023 beginnen.

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Mittwoch: Landesweite Streiks in Griechenland

Für Mittwoch, den 9. November 2022, sind in Griechenland landesweite Streiks angekündigt. Ein Schwerpunkt dieser Arbeitskampfmaßnahme findet auf den Flughäfen statt. Reisende müssen daher mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Mehrere griechische Gewerkschaften rufen ihre Mitglieder zur 24-stündigen Arbeitsniederlegung auf. Das Verkehrswesen ist dabei besonders stark betroffen, da ein Streik-Schwerpunkt an den Flughäfen Griechenlands gebildet wird. Passagiere, die am Mittwoch von/nach Griechenland fliegen oder aber Inlandsflüge gebucht haben, sollten den Status ihrer Buchung im Auge behalten. Derzeit ist nicht abschätzbar wie viele Personen sich tatsächlich an den Arbeitsniederlegungen beteiligen werden.

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