November 14, 2022

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November 14, 2022

Lebte 18 Jahre im Flughafen Paris-CDG: Mehran Karimi Nasseri ist verstorben

Jener Flüchtling aus dem Iran, der etwa 18 Jahre lang im Flughafen Paris-Charles de Gaulle lebte und sogar Hollywood für den Film „Terminal“ inspirierte, ist verstorben. Der Airport bestätigte, dass Mehran Karimi Nasseri am Samstagnachmittag im Terminal 2F gestorben ist. Laut Polizei handelt es sich um einen natürlichen Tod ohne Fremdverschulden. Das Schicksal von Nasseri wurde von Stephen Spielberg aufgegriffen und in Form des Filmes „Terminal“ in die Kinos gebracht. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zur realen Geschichte des Iraners, denn in der Realität fand diese in Frankreich statt. Der Flüchtling profitiere aber von der Verfilmung, denn Hollywood ließ ihn finanziell am Erfolg profitieren. Das führte auch dazu, dass der Mann einige Jahre in einem Hotel leben konnte ehe er wieder in den Airport „umgezogen“ ist. Im Jahr 1988 wollte Nasseri, der aus dem Iran gekommen ist, in Paris-Charles de Gaulle umsteigen. Allerdings ist im ein „Hoppala“ passiert. Im Transitbereich hat er Pass inklusive Visum und sonstige Unterlagen verloren. Das führte zur unglaublichen Situation, dass er im „Niemandsland“ gefangen war. Er durfte weder nach Frankreich einreisen, noch in einen anderen Staat weiterfliegen. Somit saß er im Transitbereich des Airports fest. Die Situation war kompliziert, denn stolze 18 Jahre lang lebte er im Terminal und richtete sich gezwungenermaßen häuslich ein. Bemerkenswert ist auch, dass er dann später eine Einreiseerlaubnis nach Frankreich erhalten hat und zunächst in einem Heim lebte und sich mit dem Geld aus Hollywood sogar ein Hotel leisten konnte. Im September 2022 zog es ihn dann zurück an den

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Ukrainisches Militär beschlagnahmt Motor-Sich-Konzern

Die Regierung der Ukraine hat den Motor-Sich-Konzern inklusive ihrer Tochtergesellschaft Motor Sich Airlines unter kriegswirtschaftliche Kontrolle gestellt. Bereits vor einigen Wochen wurde der Firmenchef, dem man Kollaboration mit Russland vorgeworfen hat, abgesetzt. Ihm droht eine Anklage wegen mutmaßlichen Hochverrats. Motor Sich ist ein bedeutender Hersteller von Triebwerken und anderen Komponenten. Der Konzern steht nun unter der Kontrolle des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Laut offizieller Erklärung von Premierminister Denys Shmyhal hat dies zur Folge, dass sämtliche Firmenwerte als militärisches Eigentum betrachtet werden. Allerdings verspricht man gleichzeitig, dass nach Beendigung des Krieges das Unternehmen an die Eigentümer zurückgegeben werden soll bzw. ein etwaiger Wertverlust entschädigt werden soll. Noch machte die Ukraine keine näheren Angaben dazu was das Verteidigungsministerium mit der Beschlagnahme des Motor-Sich-Konzerns bezweckt. Es wurde lediglich mitgeteilt, dass man die Firma benötigt, um den „dringenden Bedarf an Rüstungsgütern“ abdecken zu können. Dies deutet darauf hin, dass eine grundlegende Umstellung der Produktion unmittelbar bevorsteht. Inwiefern die Ukraine tatsächlich eine kriegswirtschaftliche Herstellung von Rüstungsgütern durch Motor Sich umsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die größten Produktionsstätten befinden sich rund um die umkämpfte Stadt Saporischschja. Die konzerneigene Fluggesellschaft Motor Sich Airlines war vor dem Krieg hauptsächlich im Inlandsverkehr tätig. Der Anbieter galt in Luftfahrtkreisen aufgrund des Einsatzes betagten Fluggeräts wie Antonow An-24 auch als „Oldtimer-Airline“. Unter diesem Link findet sich ein Aviation.Direct-Portrait über einen Umlauf auf der Strecke Kiew (Schuljany)-Odessa-Kiew (Schuljany).

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Austrian Airlines fliegt ab Feber 2023 mit mehr Sitzen in Boeing 777-200ER

Ab Feber 2023 wird Austrian Airlines erstmals mit Boeing 777-200ER, deren Sitzplatzangebot auf 330 Sitze erhöht wurde, fliegen. Den aktuellen Planungen nach soll der Ersteinsatz auf der Strecke Wien-Male erfolgen. Kürzlich hat Austrian Airlines angekündigt, dass man die Kapazität ihrer Boeing 777-200ER auf 330 Sitzplätze erhöhen wird. Man baut das Angebot im Bereich der Premium-Economy-Class aus. Gleichzeitig wird man unter jenen Operators, die die meisten Sitzplätze in diesem Maschinentyp anbieten, rangieren. Mit vergleichbar hoher Kapazität sind beispielsweise United Airlines auf Inlandsflügen und British Airways auf Leisure-Strecken unterwegs. Der Umbau der Kabinen der B777-200ER-Flotte von Austrian Airlines erfolgt sukzessive. Daher werden die Maschinen mit erhöhter Kapazität dann schrittweise wieder in den Liniendienst gestellt. Nach Angaben der Fluggesellschaft wird es ab Feber 2023 soweit sein, denn ab diesem Kalendermonat fliegt das erste Langstreckenflugzeug mit 330 Sitzplätzen regulär auf den AUA-Routen. Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass nach heutigem Stand geplant ist, dass die Boeing 777-200ER mit erhöhter Kapazität ab 8. Feber 2023 auf der Route Wien-Male eingesetzt werden. Einen Tag später soll der Ersteinsatz auf der Bangkok-Strecke erfolgen. Nach Cancun geht es ab 12. Feber 2023, nach Mauritius ab 23. Feber 2023 und ab 24. Feber 2023 nach Shanghai. Anschließend gibt es eine Art „kurze Verschnaufpause“, denn erst am 27. März 2023 geht es dann mit dem „330-Sitze-Ersteinsatz“ weiter. Dann folgt nämlich die Route Wien-New York (Newark). Ab 2. April 2023 wird man Chicago (O’Hare) erstmals mit mehr Kapazität bedienen, ab 2. Mai 2023 geht es so nach Tokio (Narita) und am

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