November 15, 2022

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November 15, 2022

Ab Neapel und Venedig: Volotea nimmt Algier auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea beabsichtigt ab Italien zwei Algerien-Strecken aufzunehmen. Die notwendigen Genehmigungen hat man bereits seitens der Behörden erteilt bekommen. Ab Neapel und Venedig (Marco Polo) will der Lowcoster je zweimal pro Woche nach Algier fliegen. Es handelt sich ab diesen beiden Airports um die ersten Verbindungen zwischen den beiden Ländern, denn momentan gibt es keine Nonstopflüge nach Algerien. Die Erstflüge sollen am 28. bzw. 29. November 2022 durchgeführt werden, so Volotea. Die an den spanischen Billigflieger vergebenen Genehmigungen sind insofern eine kleine Besonderheit, weil das Luftfahrtabkommen zwischen Italien und Algerien bislang nur Ita Airways und Air Algérie zu Nonstopflügen zwischen den beiden Staaten berechtigt hat.

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Austrian Airlines brachte Friedenslicht nach Österreich

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines das traditionelle ORF-Friedenslicht aus Israel nach Österreich gebracht. Entzündet wurde es durch die 12-jährige Sarah Noskau, die aus Altenberg stammt, in Bethlehem. Während des Fluges befand sich das leuchtende Weihnachtssymbol in einem feuerfesten Spezialbehälter. Am 14. Dezember 2022 soll es in Rom an Papst Franziskus übergeben werden. Der Heilige Vater wird das Symbol des Weihnachtsfriedens im Rahmen einer Generalaudienz in Rom empfangen.

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German Airways bringt Pralinenjet in die Luft

Die Fluggesellschaft German Airways hat dem Embraer 190 mit der Registrierung D-APRI eine Pralinen-Sonderbeklebung verpasst. Der Jet wirbt für Leysieffer, die im September 2022 von der Konzernmutter Zeitfracht übernommen wurde. Die Flotte der deutschen Airline ist zwischenzeitlich auf acht E190 angewachsen. Diese werden im Charter sowie im Wetlease eingesetzt. German Airways selbst bezeichnet die Sonderbeklebung als „die wahrscheinlich schnellste Praline der Welt“. „Wir sind nun mit unserem neuen Design für Leysieffer rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäfts europaweit sichtbar. Und wir freuen uns sehr über unsere schokoladige Embraer, die hoffentlich vielen Menschen Lust auf Süßes von Leysieffer macht“, so Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Frankfurt will Terminal 2 vom Netz nehmen

Mit der für das Jahr 2026 geplanten Eröffnung des Terminals 3 am Flughafen Frankfurt am Main soll das T2 erneut temporär stillgelegt werden. Man will es in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren umfassend sanieren. Das Portal Aero.de berichtet dazu weiters, dass jene Airlines, die momentan das Terminal 2 nutzen in das bereits fertiggestellte T3 umziehen werden. Das T2 werde dann als „Backup-Terminal“ in Bereitschaft gehalten und anschließend soll es saniert werden.  Die Fraport AG sieht derzeit keinen Bedarf für den Betrieb von drei Abfertigungsgebäuden. Ursprünglich war das T3 als Lowcost-Terminal angekündigt. Es ist bereits betriebsbereit, jedoch wird man es aufgrund der wegen der Coronapandemie gesunkenen Nachfrage erst im Jahr 2026 eröffnen. Das T2 soll dann zu Sanierungs- und Backup-Zwecken vom Netz genommen werden.

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Amadeus beantragt E-Geld-Lizenz

Der GDS-Betreiber Amadeus hat eine so genannte E-Geld-Lizenz beantragt. Diese soll dem Konzern auch die Ausgabe von Prepaid-Zahlungskarten ermöglichen. Der Antrag wurde bei der spanischen Zentralbank gestellt. Outpayce wird sich darauf konzentrieren, sein aktuelles End-to-End-Zahlungsangebot zu stärken und ein integriertes Ecosystem für Zahlungen zu entwickeln, an das sich Reiseunternehmen anschließen können, um Zugang zu den neuesten Fintech-Innovationen zu erhalten. Als hundertprozentiges Unternehmen von Amadeus wird Outpayce weiterhin die Zahlungsanforderungen von Fluggesellschaften, Reiseverkäufern und Unternehmen unterstützen, mit dem Ziel, das End-to-End-Zahlungserlebnis für Reisende und für Kunden im B2B-Zahlungsverkehr zu verbessern.

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Nigeria: Air Peace muss Dubai-Flüge einstellen

Die Fluggesellschaft Air Peace setzt ihre Flugverbindungen zwischen Nigeria und den Vereinigten Arabischen Emiraten ab 22. November 2022 aus. Hintergrund ist, dass die VAE vorerst keine weiteren Visa mehr ausstellt. Laut Air Peace sollen die Flüge ab Abuja und Lagos nach Dubai auf unbestimmte Zeit pausiert werden. Dahinter dürfte auch ein erheblicher Streit zwischen Emirates und der Regierung von Nigeria stecken. Die Vereinigten Arabischen Emirate scheinen die Nicht-Erteilung von Visa als Druckmittel zur Freigabe von Emirates-Ticketgeldern einzusetzen.

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Fußball-WM: MSC setzt drei Kreuzfahrtschiffe als „schwimmende Hotels“ ein

Die Reederei MSC Cruises hat am Sonntag ihr jüngstes Flottenmitglied, die World Europa, offiziell getauft. Das mit LNG angetriebene Kreuzfahrtschiff ist das erste von insgesamt vier Neubauten dieser Klasse. Auch werden zusätzlich Brennstoffzellen zur Energiegewinnung eingesetzt. Die förmliche Zeremonie wurde im Hafen von Doha abgehalten. Das ist kein Zufall, denn die Reederei unterhält mit Qatar Airways eine enge Zusammenarbeit. Drei MSC-Schiffe werden während der Fußball-WM, die in Kürze in Katar über die Bühne gehen wird, als schwimmende Hotels dienen. Das liegt auch daran, dass man seitens der Organisatoren damit rechnet, dass es ohne „temporäre Hotels“ aufgrund der enorm hohen Nachfrage zu Engpässen kommen könnte. Für Kreuzfahrer hat die WM auch andere Auswirkungen. Viele Schiffe dürfen während dieser Zeit in Katar nicht einlaufen. Daher werden einige Anbieter die Stopps in Doha temporär aussetzen. Es gibt aber auch andere Beispiele, denn es gab auch spezielle Pakete inklusive Fußball-WM-Tickets zu kaufen. Die Reederei MSC wird während dem Sportevent ihre Schiffe Poesia, Opera und World Europa als „schwimmende Hotels“ im Hafen von Doha bereitstellen. Möglicherweise könnte noch ein viertes Kreuzfahrtschiff dazu kommen. Nach der Fußball-Weltmeisterschaft soll das zuletzt genannte Schiff auf Jungfernfahrt gehen. Diese führt nach Dubai, Abu Dhabi und Sir Bani Yas Island in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie nach Dammam in Saudi-Arabien. Am März 2023 soll der Neubau auch im Mittelmeer eingesetzt werden.

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Kanada und Indien vereinbaren Openskies

Die Regierungen von Indien und Kanada haben ein Open-Skies-Abkommen abgeschlossen. Dieses kann zum umfangreichen Ausbau der Flugverbindungen zwischen den beiden Staaten führen. Auch die wöchentliche Obergrenze von 35 Flügen wurde aufgehoben. Im Rahmen des Abkommens können kanadische Fluggesellschaften Delhi, Mumbai, Hyderabad, Bangalore, Chennai und Kolkata ohne Einschränkungen anfliegen. Weiters können indische Airlines Toronto, Montreal, Vancouver, Edmonton und zwei weitere Ziele, die die indische Regierung bestimmt, anfliegen.

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Brussels hat neue Trident-Special-Livery vorgestellt

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines hat ihre jüngste Trident-Special-Livery vorgestellt. Diese zeigt sowohl die Red Flames als auch die Red Devils. Das Flugzeug mit der Registriernummer OO-SNO ist ein Mittelstreckenflugzeug (Airbus A320) und wird viele verschiedene europäische Ziele ansteuern. Der allererste Flug (SN3633) wird morgen um 8.15 Uhr Ortszeit nach Paris abheben. „Als Botschafter Belgiens ist es uns eine Ehre, seit vielen Jahren die offizielle Fluggesellschaft sowohl der Red Devils als auch der Red Flames zu sein. Ab heute können wir der Welt zeigen, wie wir diese Botschafterschaft für beide Teams auf die gleiche Basis stellen, indem wir unsere neueste belgische Ikone sowohl den Red Devils als auch den Red Flames widmen. Damit setzen wir uns für gleiche Chancen und Möglichkeiten für alle ein, im Fußball und überall sonst“, so Brussels-Chef Peter Gerber.

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Condor rechnet weiterhin mit hoher Nachfrage

Die deutsche Fluggesellschaft Condor, die in Kürze ihre ersten beiden Airbus A330neo erhalten wird, rechnet trotz der hohen Inflation mit einer weiterhin starken Nachfrage im Bereich Ferienflüge. Auch kündigt Firmenchef Ralf Teckentrup an, dass man bis 2026 die Staatshilfen zurückbezahlt haben will. Gegenüber dem Handelsblatt sagte der Manager unter anderem: „Wir sehen, dass wir auch im Winter die Preise realisieren können, die wir für unsere Ergebnisziele brauchen. Und ich glaube, dass es ein sehr vernünftiger Sommer 2023 werden wird“. Der aufgrund der Corona-Pandemie entstandene Nachholbedarf an Urlauben wäre noch immer nicht gestellt. Teckentrup ist der Ansicht, dass sich die Deutschen auch weiterhin Reisen leisten werde, jedoch geht er davon aus, dass aufgrund der Inflation die durchschnittliche Dauer von zwei Wochen auf zehn Tage sinken wird. Im kommenden Jahr will Condor die von der Bundesrepublik Deutschland über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährten Darlehen weiter tilgen. „Sobald wir 175 Millionen Euro unseres Hilfsdarlehens an die staatliche KfW-Bank zurückgezahlt haben, gehen die restlichen Anteile an Attestor“, so Teckentrup gegenüber dem Handelsblatt. Derzeit hält der Investor 51 Prozent während die öffentliche Hand über eine Beteiligungsgesellschaft mit 49 Prozent im Boot ist. Condor hat wiederholt staatliche Kredite erhalten. Zunächst griff die Regierung dem Carrier im Zuge des Thomas-Cook-Zusammenbruchs unter die Flügen. Anschließend hatte man nach dem geplatzten PGL-Deal nochmals Geld bekommen und später gab es wegen der Corona-Pandemie erneut Geld. Alle Beihilfen und Kredite wurden von der EU-Kommission genehmigt. Insgesamt bekam die Ferienfluggesellschaft 525 Millionen Euro, die man abstottern muss.

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