November 17, 2022

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November 17, 2022

Australien: Jetstar wirft Elfjährigen aus dem Flugzeug

Die Billigfluggesellschaft Jetstar Airways sorgte aufgrund des Umstands, dass man einem elfjährigen Kind den Mitflug verweigert hat, jedoch gleichzeitig seine 13-jährige Schwester an Bord bleiben durfte, für Aufsehen. Die beiden waren unbegleitet unterwegs. Laut lokalen Medienberichten hat sich der Vorfall bereits im Oktober 2022 ereignet. Die beiden wollten von Sydney nach Gold Coast fliegen. Eigentlich hätte der Vater die beiden Kinder begleiten sollen, jedoch konnte dieser kurzfristig nicht. Die Mutter hatte sich mit Qantas, die das Ticket verkauft hatte, in Verbindung gesetzt und sich von der Airline bestätigen lassen, dass die beiden unbegleitet reisen können. Ihr wäre von der Jetstar-Konzernmutter klar und deutlich erklärt worden, dass es keine Probleme geben wird. Das Boarding verlief noch ganz normal und die beiden Kinder nahmen ihre Sitze ein. Doch dann wurde der Elfjährige von Jetstar-Mitarbeitern aufgefordert das Flugzeug unverzüglich zu verlassen. Seine Schwester hingegen musste an Bord bleiben. Der Grund: Das Mindestalter, um unbegleitet fliegen zu dürfen, wäre unterschritten und die Schwester ist zu jung, um als Begleitperson fungieren zu dürfen. Allerdings hat die junge Dame selbst das Mindestalter erfüllt, um alleine fliegen zu dürfen. Der Vorfall sorgt insofern für Aufsehen, weil die beiden Kinder getrennt wurden und im Vorfeld die Eltern alles unternommen haben, um die Situation mit der Fluggesellschaft abzuklären. Offensichtlich wurde diesen eine Fehlauskunft erteilt, denn Qantas und Jetstar haben abweichende Bestimmungen was die Beförderung von unbegleiteten Minderjährigen anbelangt. In einem offiziellen Statement erklärt die Billigfluggesellschaft: „Wir entschuldigen uns aufrichtig bei Frau G. und ihrer Familie für die äußerst peinliche

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Sexuelle Belästigung: 66-Jähriger griff Jet2-Flugbegleiterin unter den Rock

Am Samstag, den 12. November 2022, wurde auf Jet2-Flug LS271 eine Flugbegleiterin von einem betrunkenen Passagier massiv sexuell belästigt. Der Kapitän entschied aufgrund des für die Dame erniedrigenden Vorfalls eine außerplanmäßige Landung im französischen Nantes einzulegen. Die Boeing 737-300 mit der Registrierung G-GDFG befand sich auf dem Weg von Leeds Bradford nach Alicante. Eigentlich ein Routineflug, wenn da nicht ein männlicher Passagier gewesen wäre, der im Suff eine Flugbegleiterin belästigt hat. Er soll der Kabinenmitarbeiterin unter den Rock gegriffen haben und sie gegen ihren Willen entsprechend berührt haben. Der Kapitän wurde verständigt und dieser entschied, dass der männliche Fluggast, der die Flugbegleiterin sexuell belästigt hatte, unverzüglich von Bord geschaffen wird. Daher wurde in Nantes eine Zwischenlandung eingelegt und die französische Polizei führte den betrunkenen Mann ab. Laut französischer Exekutive wurde festgestellt, dass der „unruly Pax“ einen Blutalkoholgehalt von 2,2 Gramm hatte. Ein Untersuchungsgericht hat entscheiden, dass er vorläufig auf freien Fuß kommt, jedoch am 13. Dezember 2022 eine Strafe wegen sexueller Nötigung anzutreten hat. Der 66-Jährige Brite soll sich umfassend geständig gezeigt haben.

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Keine Flugaufträge: White Airways kündigt viele Mitarbeiter

Da die portugiesische Regionalfluggesellschaft White Airways den Wetlease-Auftrag von Tap Air Portugal verloren hat, stehen nun 50 Piloten- und 60 Flugbegleiterstellen akut auf der Kippe. Weiters sollen zehn Verwaltungsmitarbeiter abgebaut werden. Im Rahmen einer Betriebsversammlung wurden die Beschäftigten darüber informiert, dass man derzeit keine Flugaufträge hat und somit in naher Zukunft auch keine Flüge durchgeführt werden können. Aus diesem Grund wird man den Personalstand auf 40 Mitarbeiter verkleinern. Das AOC und die Betriebsgenehmigung will man halten, um im Sommerflugplan 2023 wieder fliegen zu können. Die Pilotengewerkschaft SPAC erklärte, dass ihrem Kenntnisstand nach je 12 Piloten, 12 Flugbegleiter und eine nicht näher genannte Anzahl an Wartungs- und Verwaltungsmitarbeitern im Unternehmen bleiben sollen. Die Vorgehensweise von White Airways wird scharf kritisiert. Der Carrier hatte den Wetlease-Auftrag von Tap Air Portugal per Ende Oktober 2022 verloren. Man war mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 für die größte Airline Portugals unterwegs.

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Ab New York und Boston: Jetblue fliegt mit A321LR nach Paris

Nach London nimmt die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue Kurs auf die französische Hauptstadt Paris. Zunächst will man ab New York-JFK und später auch ab Boston fliegen. Der Ticketverkauf soll in den nächsten Wochen eröffnet werden. Bereits seit dem Jahr 2021 steuert Jetblue in Europa die britische Hauptstadt London an. Man bietet die mit Airbus A321LR durchgeführten Langstreckenflüge sowohl ab Heathrow als auch ab Gatwick an. In Paris hat sich der Billigflieger für den Flughafen Charles de Gaulle entschieden. Auch hier trifft man auf ein durchaus wettbewerbsintensives Umfeld, denn nebst U.S.-amerikanischen und französischen Carriern hat man mit La Compagnie einen Spezialanbieter für reine Businessclass-Flüge ab Orly als Konkurrenten. Auch dieser nutzt den Maschinentyp Airbus A321LR. Jetblue versucht auf der Langstrecke einen Spagat zwischen Lowcost und einer für diesen Maschinentyp durchaus attraktiven Businessclass anzubieten. Man ist der Ansicht, dass es ganz ohne „C“ auf der Langstrecke nicht funktioniert. Damit liegt man möglicherweise richtig, denn sämtliche Anbieter, die sich bislang mit Lowcost-All-Eco-Flügen über den „großen Teich“ versucht haben, sind gescheitert oder haben durchaus Yield-Probleme. Offiziell hat Jetblue das Ziel Paris, das man ab New York-JFK und später auch ab Boston anbieten möchte, erst am Mittwoch angekündigt. Gerüchte gab es schon länger und ernsthaft dementiert wurden diese von der Airline nicht. Man macht keinen Hehl daraus, dass man auf der Suche nach weiteren europäischen Destinationen, die man mit A321LR ansteuern kann, ist. Bezogen auf Paris kündigt man an, dass man „günstige Tarife“ auf die momentanen „Hochpreisstrecken“ bringen werde. „Jetblue bietet auf diesen Strecken etwas völlig

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