November 18, 2022

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November 18, 2022

Wien: Betriebsversammlungen des Sicherheitspersonals angekündigt

Am Dienstag wollen die Arbeitnehmervertreter eine Betriebsversammlung für das am Flughafen Wien tätige Sicherheitspersonal abhalten. Diese soll um 9 Uhr 00 beginnen. Es wird mit einer hohen Beteiligung gerechnet, so dass es zu Beeinträchtigungen bei der Passagierabfertigung kommen könnte. Betroffen sind die Beschäftigten der Vienna International Airport Security Services. Gegenüber dem Kurier sagte Betriebsratschef Walter Burianek, dass er damit rechnet, dass sich etwa 600 bis 800 Mitarbeiter an der Versammlung beteiligen werden. Gefordert werden höhere Löhne. Die Gewerkschaft Vida bezeichnet das momentane Niveau als „Hungerlöhne“. Der Flughafen Wien zeigte sich gegenüber dem „Kurier“ überrascht. Ein Sprecher sagte unter anderem: „Das hier von der Gewerkschaft zelebrierte Säbelrasseln auf dem Rücken der Passagiere ist aus Sicht des Flughafens völlig unnötig“. Auch verweist man darauf, dass das aktuelle Entlohnungssystem erst im Sommer 2022 mit Gewerkschaft und Betriebsrat vereinbart wurde.

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Flughafen Wien: Genehmigungsverfahren für IFM-Angebot verlängert

Die IFM-Tochter Airports Group Europe S.à r.l. hat am Freitag mitgeteilt, dass das Genehmigungsverfahren des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft für das öffentliche Teilangebot für rund 9,99 Prozent der Aktien der Flughafen Wien AG in „Phase II“ geht. Die Verlängerung, die im Rahmen des österreichischen Investitionskontrollgesetzes erfolgt ist und bis zu zwei Monate dauern kann, wurde erwartet und ist bei kritischen Infrastrukturanlagen nicht unüblich, so das Unternehmen in einer Aussendung. „Wir sind uns bewusst, dass das öffentliche Teilangebot für Aktien des Flughafen Wien stark debattiert wurde. Die öffentliche Aufmerksamkeit ist angesichts der Bedeutung des Flughafens für Österreich und die österreichische Wirtschaft insgesamt verständlich. IFM Investors wurde vor mehr als 25 Jahren von gemeinnützigen australischen Pensionsfonds in Partnerschaft mit der australischen Gewerkschaftsbewegung gegründet, um die Altersvorsorge von Erwerbstätigen zu schützen und auszubauen. Heute investieren wir hauptsächlich im Namen von Pensionsfonds aus Australien, Europa, den USA und Kanada, die mehr als 120 Millionen Arbeitnehmer weltweit repräsentieren, darunter Pflegepersonal, Lehrer, Pflegekräfte und Beschäftigte im Bau- und Gastgewerbe“, erklärt Werner Kersch, IFM Investors Executive Director Infrastructure.

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Ryanair gibt Sommerflugplan 2023 zur Buchung frei

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag große Teile des Sommerflugplans 2023 zur Buchung freigegeben. Der Carrier bietet eigenen Angaben nach rund 2.500 Strecken an. In den nächsten Wochen sollen weitere Strecken angekündigt werden. „Ostern und der Sommer 2023 rücken immer näher und Frühbucher, die sich ein Schnäppchen sichern wollen, können jetzt unseren Sommerflugplan 2023 auf Ryanair.com buchen. Bei einer unschlagbaren Auswahl von fast 2.500 Strecken zu den beliebtesten europäischen Urlaubszielen sollten Sie frühzeitig buchen, um von den günstigsten Tarifen zu profitieren und sich auf einen sonnigen Sommer mit Freunden, der Familie oder einem besonderen Menschen freuen zu können, wenn die tristen Wintermonate vorbei sind“, so Dara Brady von Ryanair.

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Air Seychelles konnte das Insolvenzverfahren verlassen

Die ehemalige Etihad-Airways-Beteiligung Air Seychelles konnte am 14. November 2022 das Insolvenzverfahren verlassen. Dieses hatte man im Oktober 2021 beantragt, um den Carrier neu aufstellen zu können Laut Verkehrsministerium hat der vom Gericht eingesetzte Sonderverwalter seine Arbeit beendet, so dass Air Seychelles wieder unter der der Führung des Managements steht. Zwischen der Regierung und Etihad Airways war es zu Unstimmigkeiten gekommen. Der Konzern aus Abu Dhabi trimmte den Carrier stark auf Expansion, so dass dieser einen beträchtlichen Schuldenberg anhäufte. Letztlich ging die 40-prozentige Beteiligung zurück an die Regierung der Seychellen. Allerdings versuchte EA Partners die Schulden, die aus einer Anleihe resultierten, geltend zu machen. Im August 2021 gipfelte dies in einem Antrag auf Liquidation von Air Seychelles. Der Carrier war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage die Schulden gänzlich zurückzubezahlen, weshalb man sich in ein Insolvenzverfahren begeben hat. Dieses führte auch dazu, dass die Gläubiger einer 66,67-prozentigen Reduktion ihrer Forderungen zugestimmt hatten. Nach Bezahlung des Vergleichs wurde der Antrag auf Liquidation im Mai 2022 zurückgezogen. Die Mittel wurden zumindest teilweise von der Regierung bereitgestellt. Weiters gewährte diese einen Kredit in der Höhe von 13 Millionen U.S.-Dollar. Dieser hat eine Laufzeit von sechs Jahren.

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Schauinsland-Reisen mit kräftigem Umsatzplus

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen konnte im Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatz in der Höhe von 1,86 Milliarden Euro verzeichnen. Damit lag man um 34 Prozent über dem letzten vollständigen Geschäftsjahr vor der Corona-Pandemie. Auch hatte man um 7,5 Prozent mehr Kunden als vor der Krise. Das Unternehmen verzeichnete eigenen Angaben nach überproportional mehr Pauschalreisen-Buchungen. „Die Pauschalreise hat in diesem Jahr eine regelrechte Renaissance erlebt. Sie steht für Sicherheit und Verlässlichkeit, da die Kunden alle Bestandteile der Reise aus einer Hand buchen“, so Geschäftsführer Gerald Kassner.

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Passagierzahlen: Dresden und Leipzig im Aufwind

Die deutschen Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle konnten im Oktober 2022 das höchste Passagieraufkommen seit dem Beginn der Corona-Pandemie verzeichnen. Die Geschäftsführung der MDF AG vertritt die Ansicht, dass der Aufwärtstrend weiter anhaltend ist. Den Flughafen Leipzig/Halle nutzten im Oktober 219.556 Fluggäste, das waren 38 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Oktober zählte der Airport insgesamt 1.379.165 Passagiere, 147 Prozent mehr als im Jahr 2021. Der Flughafen Dresden begrüßte im Oktober 107.271 Passagiere. Damit steigerte sich das Aufkommen um 44 Prozent zum Vorjahresmonat. Insgesamt nutzten von Januar bis Oktober 740.080 Passagiere den Flughafen der Landeshauptstadt, 170 Prozent mehr als im Vorjahr 2021.

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UFO-Mitglieder nehmen Lufthansa-Tarifabschluss an

Die von der Gewerkschaft UFO vertretenen Lufthansa-Flugbegleiter haben den Tarifabschluss vom 1. November 2022 mit einer 86,6-prozentigen Mehrheit angenommen. Die Abstimmung endete am Donnerstag. Vorgesehen ist unter anderem, dass der Krisentarifvertrag beendet wird, die Funktionszulagen um bis zu 30 Prozent angehoben werden, die Spesen um 20 Prozent erhöht werden und die Löhne um etwa 12 Prozent nach oben geschraubt werden. Weiters soll ein Teilzeitmodell abgeschafft werden.  „Wir freuen uns sehr über die große Zustimmung unserer Mitgliedschaft. Das bestätigt auch unsere Einschätzung, dass wir hier ein gutes und ausgewogenes Tarifergebnis erreichen konnten, bei dem alle Mitarbeiter der Lufthansa-Kabine erst einmal nur gewinnen können. Denn die Vergütungserhöhungen wurden nicht mit teuren Zugeständnissen „erkauft“, so Stefan Schwerthelm, UFO-Vorstand für Tarifpolitik.

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Air Europa least 50 weitere Flugzeuge

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa beabsichtigt ihre Flotte um 50 Maschinen zu erweitern. Dabei handelt es sich um Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 787 sowie B737-Max-Mittelstreckenjets. Diese werden über Leasinggeber bezogen. Derzeit geht man bei Air Europa davon aus, dass die Neuzugänge zwischen 2024 und 2026 übernommen werden können. Es handelt sich um 26 Boeing 737-Max und 24 Dreamliner. Teilweise sollen die Maschinen ältere Flugzeuge ablösen und gleichzeitig auch die weitere Expansion des Carriers ermöglichen. Bemerkenswert ist auch, dass die aktuelle Flotte des Carriers aus 42 Maschinen besteht. Für das kommende Jahr ist ein Ausbau auf 61 Jets vorgesehen. In dieser Zahl sind jene Flugzeuge, die von anderen Carriern im Rahmen von Wetlease-Abkommen oder aber von Tochtergesellschaften betrieben werden, nicht berücksichtigt. Zwischenzeitlich gibt es hinsichtlich der geplanten schrittweisen Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group neuerlich kleine Unstimmigkeiten. Mehrheitseigentümer Globalia ist der Ansicht, dass der Wert des Carriers deutlich gestiegen ist. Also versucht man durch Verhandlungen mehr Geld von der IAG zu bekommen. Der Ausgang ist noch völlig offen.

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Saudi-Arabien: RIA soll früher abheben

Die Regierung von Saudi-Arabien will die neue Fluggesellschaft RIA noch in diesem Jahr an den Start bringen. Zunächst hatte es geheißen, dass diese im Jahr 2024 den Linienflugbetrieb aufnehmen soll. Nun soll alles deutlich schneller gehen. Zunächst soll RIA innerhalb des Landes fliegen sowie Ziele in den Nachbarländern bedienen. Über den Public Investment Fund werden rund 30 Milliarden U.S.-Dollar lockergemacht, um Riad zu einem internationalen Luftverkehrsdrehkreuz ausbauen. Mit Avilease verfügt man auch über einen konzerninternen Leasinggeber. Mit Hilfe des neuen Carriers will man auch Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways Konkurrenz machen. Die lokalen Medien Gulf Insider und Arabian Business berichten übereinstimmend, dass die Vorbereitungen schon weit vorangeschritten sind. In den nächsten Wochen bzw. Monaten soll mit dem Hochfahren des Streckennetzes begonnen werden. Für die geplanten Langstreckenflüge will man etwa vierzig Airbus A350 einsetzen. Diese sollen über die ebenfalls staatliche Saudia bestellt werden, wobei diese hofft ebenfalls das eine oder andere Flugzeug zu bekommen. Es wird erwartet, dass Ria mit bis zu 75 Langstreckenmaschinen operieren wird und dass auch die eine oder andere Order bei Boeing getätigt wird.

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Für Tui: Enterair stationiert Boeing 737-800 in Karlsruhe/Baden-Baden

Die polnische Fluggesellschaft Enterair wird im Sommerflugplan 2023 eine Boeing 737-800 auf dem deutschen Airport Karlsruhe/Baden-Baden stationieren. Mit dieser Maschine wird man im Auftrag von Tui Charterflüge zu diversen Ferienzielen durchführen. Derzeit ist geplant, dass der Mittelstreckenjet ab Anfang Juni 2023 auf dem Baden-Airpark stationiert werden soll. Dem aktuellen Stand der Dinge nach sollen für den Reiseveranstalter insgesamt sechs Ferienziele bedient werden. Derzeit ist der Einsatz von Enterair saisonal angelegt und zunächst für den Sommerflugplan 2023 befristet. Mit Boeing 737-800 von Enterair sollen Tui-Gäste je einmal pro Woche nach Fuerteventura und Gran Canaria geflogen werden. Zwei wöchentliche Rotationen sind nach Kos und Rhodos geplant. Nach Heraklion soll es dreimal pro Woche gehen. Palma de Mallorca wird mit fünf Umläufen am häufigsten angesteuert werden.

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