November 18, 2022

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November 18, 2022

BER-Terminal 5 wird dauerhaft geschlossen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird das teilweise noch aus DDR-Zeiten stammende Terminal 5 dauerhaft stilllegen. Der Aufsichtsrat erteilte in seiner jüngsten Sitzung die dafür notwendige Zustimmung. Die „Ex-Schönefeld-Gebäude“ sind bereits seit einiger Zeit nicht mehr am Netz. Ursprünglich sollten Charter- und Lowcoster-Flüge weiterhin am Terminal 5 abgefertigt werden. Die Corona-Pandemie würfelte die Pläne aber durcheinander, so dass die Ex-SXF-Gebäude nur wenige Wochen nach der Eröffnung des BER temporär stillgelegt wurden. Zunächst wollte man diese für ein Jahr vom Netz nehmen, jedoch ist es zu keiner Reaktivierung gekommen. Die letzten Nutzer des T5 waren beispielsweise Ryanair und Wizz Air, die in den Terminalkomplex 1+2 umgezogen sind. Der Aufsichtsrat hat nun beschlossen, dass die ehemaligen Schönefeld-Gebäude dauerhaft geschlossen bleiben. Vor dem Hintergrund, dass die Konzentration des Flugverkehrs im Midfield für die Passagiere und die Partner am Flughafen die operativ beste und von allen favorisierte Konstellation ist, beschloss der Aufsichtsrat, das Terminal 5 nicht wieder in Betrieb zu nehmen. Die FBB setzt damit bereits jetzt das Single-Roof-Konzept um, das in der Planfeststellung angelegt ist. Zum Wirtschaftsplan 2023, der von der Geschäftsführung ausführlich vorgestellt und erläutert wurde, empfahl der Aufsichtsrat die Zustimmung durch die Gesellschaftsversammlung. Auch der Wirtschaftsplan der FBB für das kommende Jahr ist von den Nachwirkungen der Pandemie und den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine geprägt. Bei der Erstellung des Wirtschaftsplans wurden deshalb wie in den Jahren zuvor Szenarien und Bandbreiten einer möglichen Entwicklung berücksichtigt. Die FBB geht für 2023 von einem Passagierwachstum auf rund 26 Mio. Passagieren im Jahr und einem

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Disney Cruise Line kauft halbfertige „Global Dream“

Die Disney Cruise Line kündigt den Ankauft eines weiteren Schiffes an. Dieses ist bereits teilweise fertiggestellt und wird in Wismar produziert. Bislang war dieses unter dem Namen „Global Dream“ bekannt. Hersteller ist die deutsche Meyer-Werft. Das Schiff wird umbenannt, in einigen Bereichen unter der Leitung der Walt Disney Imagineers überarbeitet und soll im Jahr 2025 in See stechen. Das neue Schiff, das außerhalb der Vereinigten Staaten beheimatet sein wird, bietet innovative Disney Erlebnisse zusammen mit der einzigartigen Unterhaltung, der erstklassigen Gastronomie und dem legendären Gästeservice, die Disney Cruise Line auszeichnen. Das Äußere des Schiffes wird in den typischen, von Micky Maus inspirierten Farben der Flotte gehalten sein und mit den charakteristischen roten Schornsteinen komplementiert werden. Der Bau wird auf dem Gelände der ehemaligen MV Werften im norddeutschen Wismar unter der Leitung der Papenburger Meyer Werft, die bereits die Disney Dream, Disney Fantasy und Disney Wish gebaut hat, durchgeführt. „Unsere Kreuzfahrtschiffe geben uns die einzigartige Möglichkeit, den Disney Zauber zu den Fans zu bringen, egal wo diese sind. Und mit diesem Schiff wird ein Disney Cruise Line Urlaub für mehr Familien als je zuvor zugänglich gemacht“, sagte Josh D`Amaro, Vorsitzender Disney Parks, Experiences and Products.

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Boeing 737-Max-7: FAA rechnet nicht mit Zulassung vor Jahresende 2022

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA geht nicht davon aus, dass dem Maschinentyp Boeing 737 Max 7 noch vor Ende dieses Jahres die Zertifizierung erteilt werden kann. Welche Auswirkungen das haben wird, ist noch offen. Der Hersteller drohte vor einigen Wochen mit der Einstellung des Programms. Boeing hat es aus gutem Grund besonders eilig, denn mit 1. Jänner 2023 treten neue Vorschriften in Kraft. Dies würde dazu führen, dass zusätzliche Komponenten verbaut werden müssen und Piloten für die einzelnen Max-Typen unterschiedliche Schulungen benötigen würden. Damit würde dem Flugzeugbauer ein wichtiges Verkaufsargument verloren gehen. Für Airlines dürfte es wenig attraktiv sein, wenn man B737-Max-Piloten nicht nach Belieben auf Max-7, -8, -9 und 10 einsetzen kann. Der Hersteller rechnet mit vielen Stornierungen. Boeing hat mittlerweile den Kongress um eine Ausnahmegenehmigung gebeten. Bislang hat dieser aber noch nicht entschieden, ob für die neue Sicherheitsnorm bei der Max-7 und der Max-10 eine Ausnahme gemacht wird. Der amtierende FAA-Leiter, Billy Nolen, sagte, dass er nicht damit rechnet, dass es noch vor Jahresende zu einer Zertifizierung kommen wird. Auch sagte er laut Reuters, dass er den Eindruck hat, dass die Arbeiten nach Ablauf der Frist nicht fortgesetzt werden könnten. Die jüngste Aussage des FAA-Chefs kann, wenn man es so will, auch als Druck in Richtung Kongress interpretiert werden. Dieser muss rasch darüber entscheiden, ob für die beiden Max-Modelle eine Ausnahme gemacht wird oder nicht. Ab 27. Dezember 2022 müssen alle Maschinen, die neu zertifiziert werden, über das modernisierte Sicherheitssystem verfügen. Wird die Zustimmung nicht gewährt, so müsste der

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MSC hat Flaggschiff „Seascape“ übernommen

Die Reederei MSC Cruises hat mit der MSC Seascape das größte Kreuzfahrtschiff, das jemals von einer italienischen Werft gebaut wurde, übernommen. Am 7. Dezember 2022 soll der Liner in New York getauft werden. Zunächst wird die Seascape in der Karibik stationiert werden. Ab Miami wird man zwei unterschiedliche siebentägige Kreuzfahrten anbieten. Diese führen durch die östliche und die westliche Karibik. „Die MSC Seascape ist das zweite Schiff, das in diesem Jahr in Dienst gestellt wird und unsere moderne Flotte auf 21 Schiffe erweitert. Wir sind stolz darauf, das zweite Seaside-EVO-Schiff in unserer Flotte zu haben, um die innovative Seaside-Klasse zu vervollständigen. Die MSC Seascape macht das Meer intensiv erlebbar, denn sie bietet auf insgesamt e, auf denen die Gäste die wunderschöne Karibik, wo das Schiff seine erste Saison verbringen wird, erleben können. Das unverwechselbare Design mit einer weitläufigen Promenade (nahezu 360 Grad) lädt die Gäste ein, ihre Auszeit in vollen Zügen zu genießen und abzuschalten“, so MSC-Chef Gianni Onorato. In Sachen Umweltschutz entspricht der Neubau nach Angaben der Reederei dem aktuellen Stand der Technik. Beispielsweise ist es mit einem System ausgerüstet, das für weniger Lärm sorgen soll. Damit will man Meeresbewohner schützen. Auch hat man neue Katalysatoren im Einsatz, die für bis zu 90 Prozent reduzierte Stickoxid-Emissionen sorgen sollen. MSC verspricht, dass etwa 98 Prozent der Schwefeloxide entfernt werden können.

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Condor legt Fußball-Sonderflüge auf

Die Ferienfluggesellschaft Condor legt anlässlich der Fußballspiele von Borussia Dortmund, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt Sonderflüge aus. Die Vereine nehmen am Achtelfinale der Champions League teil. Besonders Eintracht Frankfurt-Anhänger dürften sich über die Nummer des Rückfluges freuen – DE1899. Anlässlich der Spiele wurden insgesamt drei Sonderflüge ab Düsseldorf, Frankfurt, und Leipzig aufgelegt, die ab sofort als Round-Trips buchbar sind. Die Flüge werden mit A321 und B757 durchgeführt. Borussia Dortmund gegen Chelsea London: Eintracht Frankfurt gegen SSC Neapel RB Leipzig gegen Manchester City

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Airbus A220: Kanada gibt dringende Sicherheitsanweisung aus

Die kanadische Zivilluftfahrtbehörde hat eine dringende Sicherheitsanweisung für den Maschinentyp Airbus A220 herausgegeben. Es geht um ein Problem mit dem Autopiloten, das sicherheitsrelevant sein kann. Betroffen sind folgende Maschinen: Modell BD-500-1A10, alle Seriennummern sowie Modell BD-500-1A11, alle Seriennummern. „Das Einschalten des Autopiloten während des Starts kann zu einer vorzeitigen zu einer vorzeitigen Drehung führen, die möglicherweise einen Tailstrike, Steigflugunfähigkeit oder Verlust der Kontrolle. Ein sofortiges Eingreifen der Besatzung ist erforderlich“, so die kanadische Zivilluftfahrtbehörde in einer Lufttüchtigkeitsanweisung. „Airbus Canada hat die Flugbetriebsübermittlung (FOT) A220-FOT-22-00-001 herausgegeben, die folgende Informationen enthält Betriebsempfehlungen und Verfahren für die Auswahl des Autothrottlereglers und für den Fall einer Autothrottle-Abschaltung während des Starts. Bediener sollten sich darüber im Klaren sein, dass der Autothrottle nicht wieder aktiviert werden kann, wenn er beim Start oberhalb von 60 Knoten (kts) und unterhalb von 400 Fuß unterbrochen wird. Die Besatzung sollte nicht versuchen, den Autopiloten wieder einzuschalten, wenn er beim Start abgekoppelt wird, da dies zu einem unsicheren Zustand führen Zustand führen kann, wenn der Autopilot versehentlich eingeschaltet wird. Diese AD erfordert eine Änderung des Flughandbuchs, um eine neue Warnung bezüglich des Einschaltens des Autopiloten beim Start“, ist in der Direktive zu lesen.

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Kreuzfahrten: Hapag-Lloyd mit Neuerungen für die Saison 2024/25

Die Reederei Hapag-Llyod Cruises hat neue Routen, die man in der Saison 2024/25 anbieten wird, vorgestellt. Insgesamt werden 116 Fahrten zu sieben Kontinenten durchgeführt. Man wird auch drei Expeditionsschiffe einsetzen. Dabei handelt es sich um die Hanseatic Nature, Hanseatic Inspiration und Hanseatic Spirit. Diese werden 64 Ausfahrten unternehmen. Die drei Schiffe sind weitgehend baugleich und können maximal 230 Fahrgäste befördern. Die Nature wird im Sommer 2025 erstmals die Hudson Bay durchfahren. Diese kann aufgrund der Eislage nur an wenigen Tagen genutzt werden. Das Schwesterschiff Spirit wird im Sommer 2025 die Passage von Kangerlussuaq nach Seward durchfahren. Die Inspiration wird selbige Route, jedoch in umgekehrter Richtung, durchfahren. Weiters nimmt diese Kurs auf Vanuatu, Kiribati, die Marschallinseln und Palau. Ebenso werden Fahrten in die Antarktis angeboten. Das Kreuzfahrtschiff Europa wird überwiegend in den Bereichen Asien, Afrika und Ozeanien kreuzen. Man wird beispielsweise von Melbourne nach Mauritius fahren. Allerdings ändert sich die Routenführung. Man bietet verschiedene Etappen an. In Kombination können diese zu Kreuzfahrten mit einer Dauer von bis zu 66 Tagen führen. Neu wird man auch Ko-Kipe, Yanbu und Jeddah ansteuern. Mit der Europa 2 werden insgesamt 28 neue Routen bedient. Man hat erstmals die Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika im Programm. Dabei steuert man beispielsweise Portland und Seattle an. Auch wird man das kanadische Vancouver anlaufen. Die Route führt von Tokio über Hawaii bis nach Los Angeles. Weitere Fahrten nehmen Kurs auf Australien und Neuseeland.

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Fly2Sky hilft mit LZ-MDO bei Air Malta aus

Die bulgarische Fluggesellschaft Fly2Sky hilft mit der LZ-MDO bei Air Malta aus. Intergrund ist, dass der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-AHS aufgrund technischer Probleme temporär nicht zur Verfügung steht. Derzeit ist vorgesehen, dass die München-Kurse KM306/307 von Fly2Sky bedient werden. Sofern die technische Wartung der 9H-AHS bis zum späten Nachmittag fertiggestellt ist, geht es dann um 16 Uhr 00 Lokalzeit als KM9307 wieder zurück nach Sofia. Der genannte Air-Malta-A320 musste am Donnerstag aufgrund von Rauchentwicklung in der Kabine einen Flug von Luqa nach Wien kurz nach dem Start abbrechen. Die Maschine konnte sicher auf dem maltesischen Airport landen. Alle Insassen und Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet unverletzt verlassen.

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Condor startet kostenpflichtiges WLAN im A330neo

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird an Bord ihrer Airbus-A330neo-Flotte kostenpflichtiges WLAN-Internet anbieten. Die Passagiere können aus drei unterschiedlichen Datenpaketen auswählen. Pro Endgerät kann die Chatfunktion für zehn Minuten kostenfrei genutzt werden. Laut Condor gibt es folgende Möglichkeiten: Zur Auswahl stehen die Optionen Chat Unlimited, Basic (zwei Stunden) und Premium (vier Stunden). Für die Nutzung fallen im günstigsten Fall mindestens sieben Euro an. Gäste haben die Möglichkeit, die ersten zehn Minuten die Chatfunktion gratis zu testen und damit beispielsweise Messengerdienste nutzen, bevor sie sich für eines der Datenpakete entscheiden.

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Titan Airways flottet weiteren A321LR ein

Die Fluggesellschaft Titan Airways hat mit der G-POWT einen weiteren Airbus A321LR übernommen. Es handelt sich um die dritte Einheit dieses Typs. Die „Schwesterschiffe“ tragen die Registrierungen G-GBNI und G-XATW. Vor einiger Zeit hat Titan Airways entschieden, dass man auf Maschinen des Herstellers Airbus umflotten wird. Dieser Prozess wird Ende des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Aufgrund des Brexit hat man eine Tochter im EU-Raum ins Leben gerufen. Diese sitzt auf Malta und ist seit einiger Zeit in der Luft. Titan Airways bietet keine Linienflüge auf eigene Rechnung an. Es handelt sich um ein Unternehmen, das auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert ist.

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