November 22, 2022

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November 22, 2022

Lufthansa bleibt Ljubljanas verkehrsstärkste Fluggesellschaft

Lufthansa hat ihre Position als Sloweniens verkehrsreichste Fluggesellschaft gefestigt und in den ersten drei Quartalen des Jahres 106.874 Passagiere auf ihren Flügen nach Ljubljana abgefertigt. Die deutsche AUA-Muttergesellschaft hält einen Marktanteil von 14,3 Prozent am Flughafen Ljubljana, vor der zweitplatzierten Turkish Airlines mit einem Passagieranteil von 11,7 Prozent. Zusammen mit Swiss und Brussels Airlines spielt die Lufthansa Group seit der Insolvenz von Adria Airways im Jahr 2019 eine führende Rolle im slowenischen Luftverkehrssektor. Die Passagierzahlen auf Flügen nach Deutschland seien jedoch immer noch deutlich niedriger als im gleichen Zeitraum vor drei Jahren, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Damals war Adria die einzige Fluggesellschaft und beförderte fast 214.000 Passagiere, also fast doppelt so viele wie die Lufthansa. Das erste Quartal dieses Jahres war noch stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen.

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Schweiz: Externe Studie zeigt wirtschaftliche Relevanz des Flughafens Zürich

Um den Covid-19-Effekt bereinigt, generiert der Flughafen Zürich laut Studie eine Wertschöpfung von 7 Milliarden Franken und schafft Arbeitsplätze für 27.400 Mitarbeitende bei über 300 Unternehmen. Alle fünf Jahre lässt die Flughafen Zürich AG extern die wichtigsten volkswirtschaftlichen Kennzahlen erheben. Die neuste Studie hat das Forschungs- und Beratungsunternehmen Infras mit Referenzjahr 2021 erstellt. Berechnet wurden zwei Szenarien: die Wertschöpfung ohne Covid-19 (basierend auf dem Wachstum der Jahre 2017-2019) und der effektive Verlust aufgrund der Pandemie im Vergleich zur letzten Erhebung vor fünf Jahren. Zum ersten Mal in die Erhebung eingeflossen ist der Circle, der 2020 eröffnet wurde. Die am Flughafen Zürich ansässigen Unternehmen hätten ohne die Covid-19-Pandemie eine Wertschöpfung von 7 Milliarden Franken pro Jahr generiert. Das würde 4,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) des Kantons Zürich oder knapp 1 Prozent des nationalen BIP entsprechen, so der Airport. 2021 wäre die Anzahl der Vollzeitäquivalente am Flughafen Zürich wegen Corona im Vergleich zu 2016 um 14 Prozent gesunken und hätte zu einem Wertschöpfungsverlust von 43 Prozent geführt, wäre nicht 2020 der Circle eröffnet worden. Die Inbetriebnahme des neuen Quartiers im Flughafen kompensierte einen Teil dieses Verlustes: Die gesamte Wertschöpfung sank um 16 Prozent, die Vollzeitäquivalente nahm dank den vielen neuen Unternehmen im Circle insgesamt sogar um total 4 Prozent auf 22.800 zu. Mit 40 Prozent der wertmäßigen Exporte (130 Milliarden Franken pro Jahr) ist die Luftfracht weiterhin von großer Relevanz für die Schweizer Wirtschaft. Am Flughafen Zürich werden im Schnitt täglich 1.076 Tonnen Fracht abgefertigt, inklusive Transitgüterverkehr. Dies unterstreiche die Bedeutung eines

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Flughafen Genf automatisiert Prozesse

Fluggäste, die vom Flughafen Genf abreisen, sollen dank neuer Self-Service-Anlagen der Firma Sita jetzt Check-in, Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle schneller durchlaufen. Sita hat in den vergangenen Wochen bereits seine Self-Service-Gepäckautomaten an die Fluglinien des Lufthansa-Konzerns sowie E-Gates zu den Sicherheitskontrollen ausgeliefert. Rechtzeitig vor dem Sommer 2023 will das Unternehmen zudem 15 Self-Service-Gepäckautomaten liefern sowie 30 Anlagen mit Zahlungsfunktion, etwa für Übergepäck. Diese können unter anderem auch Skier annehmen – ein Novum für Easyjet-Fluggäste, die von Genf abfliegen. Die Bezahl-Anlagen sind zudem zur biometrischen Authentifizierung in der Lage, was es dem Flughafen ermöglicht, diese Funktion zu einem späteren Zeitpunkt einzuführen. Nach Aktivierung dieser Funktion können Fluggäste verschiedene Schritte der Reise wie Check-in oder Gepäckaufgabe durchlaufen, indem sie ihr Gesicht scannen. Langstreckenpassagiere können von jetzt an auch sogenannte Smart Path Gates nutzen, die im kürzlich eröffneten Ostflügel des Flughafens installierten wurden. Dabei scannen sie ihr Smartphone ein, um das Flugzeug zu besteigen. Dies gestaltet die Bordkarten-Kontrolle vollständig kontaktlos und automatisiert.

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China Cargo Airlines verlängert Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik

Bereits 2019 hat China Cargo Airlines die Lufthansa Technik AG mit der Komponentenversorgung für ihre Boeing 747-400 Frachtflugzeuge beauftragt.  Mit der Indienststellung der neuen Boeing 777-Frachter hat Lufthansa Technik nun die Komponentenversorgung erweitert. Im Rahmen des 15-Jahres-Vertrages werden mehr als zehn Boeing 777-200 F mit Komponentenservices versorgt. Lufthansa Technik wird die Hauptbasis von China Cargo Airlines in Shanghai mit ihren Komponentenservice-Büros in Shenzhen, Hongkong und Hamburg unterstützen, um die Kundenbetreuung zu koordinieren und die Bereitstellung von weltweiten Services rund um die Uhr an verschiedenen Standorten zu gewährleisten. Die Wartungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen werden in den Komponentenzentren von Lufthansa Technik in Hamburg und Shenzhen erbracht. „Dieser langfristige Vertrag stärkt die Position der Lufthansa Technik als wichtiger MRO-Anbieter für die Boeing 777-Frachterkomponenten“, so Georg Fanta, Leiter des Bereichs Commercial Aircraft Component Services bei Lufthansa Technik. „Darüber hinaus bringen wir unser umfassendes technisches Know-how und unsere langjährige Erfahrung zusammen mit unserem globalen Logistiknetzwerk ein, um unseren Kunden einen nahtlosen Support zu bieten.“

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VIE: Betriebsversammlung ging ohne Auswirkungen für die Flugpassagiere über die Bühne

Die heute um 9.00 Uhr begonnene Betriebsversammlung bei VIAS wurde eigenen Angaben zufolge nach einer Stunde ohne Auswirkungen für die Reisenden beendet. Verzögerungen, Betriebsstörungen oder Flugausfälle habe es keine gegeben. „Der Flughafen Wien bedankt sich dafür beim operativen Personal, das dank seines Einsatzes dafür gesorgt hat, dass die Passagiere plangemäß ihre Abflüge pünktlich erreichen konnten. Das ist ein Beleg dafür, dass die hohe Qualität in der operativen Arbeit am Flughafen Wien auch bei derartigen Sonderereignissen gewährleistet ist“, so der Airport in einer Aussendung. Mit der VIAS-Belegschaftsvertretung würden aktuell konstruktive Gespräche laufen. Die Verhandlungen für die im Mai 2023 vorgesehene KV-Erhöhung würden auf der Ebene der Kollektivvertragspartner GPA, Vida, Wirtschaftskammer und Flughafen Wien zeitgerecht aufgenommen werden.

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WKO-Empfehlung: Westbahn erhöht die Gehälter freiwillig

Der private Eisenbahnanbieter Westbahn wird per 1. Dezember 2022 die Löhne und Gehälter jener Beschäftigten, die dem Eisenbahner-Kollektivvertrag unterliegen, vorläufig und auf freiwilliger Basis erhöhen. Damit folgt man einer Empfehlung der Wirtschaftskammer. Die Verhandlungen der Sozialpartner sind festgefahren. Seitens der Gewerkschaft Vida heißt es, dass das jüngste Angebot lediglich kosmetischer Natur wäre. Die WKO hält dagegen, dass es auch wirtschaftlich darstellbar sein muss und hat vorläufig den Verhandlungstisch verlassen. In einer Aussendung hat man den Eisenbahnunternehmen empfohlen, dass diese freiwillig per 1. Dezember 2022 gemäß dem jüngsten Angebot bezahlen sollen. Dieser Empfehlung folgt nun die Westbahn. Sofern es zu keiner kurzfristigen Absage kommt, soll am Montag, den 28. November 2022 ein österreichweiter Eisenbahner-Streik über die Bühne gehen. Die Gewerkschaft Vida ruft ihre Mitglieder zur ganztägigen Arbeitsniederlegung auf. Während bei den Österreichischen Bundesbahnen mit einer hohen Beteiligung zu rechnen ist, ist unklar wie viele Beschäftige der Privatbahnen sich beteiligen werden. Mit Einschränkungen ist jedenfalls zu rechnen.

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Brussels Airlines nimmt Brüssel-Brindisi auf

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines legt für den Sommerflugplan 2023 eine Nonstop-Verbindung zwischen Brüssel und dem italienischen Brindisi auf. Diese soll mit den Maschinentypen Airbus A319 und A320 bedient werden. Der Erstflug ist für den 29. April 2023 angekündigt. Zunächst sollen zwei Umläufe pro Woche bedient werden. Am Verkehrstag Mittwoch soll mit Airbus A320 zwischen den beiden Städten geflogen werden. An Samstagen will Brussels Airlines den kleineren A319 einsetzen. Vorerst ist die Verbindung für die Sommerperiode 2023 befristet.

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Frankfurt: Condor fliegt wieder nach Grenada und Tobago

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am Sonntag ihre Flüge nach Grenada und Tobago reaktiviert. Den Auftakt machte Flug DE2224, bedient mit der Boeing 767 mit der Registrierung D-ABUC. Es handelt sich um keine Nonstop-Flüge, sondern um einen so genannten Direktflug. Die beiden Begriffe werden von Passagieren oftmals verwechselt und auch in der Werbung von Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften häufig absichtlich durcheinandergebracht. Nonstopflüge fliegen von A nach B ohne Zwischenlandung. Direktflüge dürfen – sofern die Flugnummer gleichbleibt – eine beliebige Anzahl von Stopps aufweisen. Condor-Flug DE2224, der einmal wöchentlich durchgeführt wird, fliegt zunächst von Frankfurt am Main nach Point Salines (Grenada). Anschließend geht es weiter nach Scarborough (Tobago) und dann zurück nach Frankfurt. Die Flugnummer bleibt auf allen Teilstrecken gleich. Zuletzt flog Condor die beiden Ziele vor zwei Jahren regelmäßig an. Grenada ist vor allem als Gewürzinsel bekannt, da sie zu den führenden Herstellern von Muskat, Zimt, Ingwer und Nelken zählt. Neben Plantagen finden Gäste zudem traumhafte Strände, wie den Grand Anse Beach in St George’s, der zu den schönsten der Welt gehört. Bilderbuchstrände erwarten Gäste auch auf Tobago. Die kleinere der beiden Hauptinseln des Karibikstaats Trinidad und Tobago begeistert außerdem mit rauschenden Wasserfällen und tropischem Regenwald.

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Twinjet nimmt Lyon-Bologna auf

Die französische Regionalfluggesellschaft Twinjet wird am 1. Dezember 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Lyon und Bologna aufnehmen. Diese soll mit Turbopropflugzeugen des Typs Beechcraft 1900D bedient werden. Der Carrier wird das Kurspaar T76613/ T76614 an den Verkehrstagen Montag bis Freitag bedienen. An den Wochenenden sind keine Flüge vorgesehen. Die Flotte von Twinjet besteht derzeit aus elf Beechcraft 1900D, die mit 19 Sitzplätzen bestuhlt sind. In Deutschland steuert man ab Lyon den Flughafen Stuttgart an und in der Schweiz bedient man Zürich an. Abgesehen von Mailand und Bologna fliegt man ansonsten linienmäßig innerhalb Frankreichs.

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Silversea Cruises legt 27 Polarreisen auf

In der Saison 2024/2025 wird Silversea Cruises 27 neue Polarreisen, die mit der Silver Endeavour durchgeführt werden sollen, anbieten. Neben der Antarktis und der Artikis nimmt man auch Kurs auf die Britischen Inseln und Island. In die Antarktis sind derzeit 14 Fahrten geplant. Man bietet auch verkürzte Touren an. Diese beinhalten einen Business-Class-Flug durch die Drake-Passage. Die Antarktis-Kreuzfahrten sind in diesen Paketen auf sechs Tage verkürzt. In der Arktis wird man ab Reykjavik neun Ausfahrten anbieten. Ergänzend gibt es einige längere Kreuzfahrten, die auch die Hudson Bay und die Baffin-Insel beinhalten. Die britischen Inseln sind in zwei 14-tägigen Touren, die im Frühjahr 2024 angeboten werden, enthalten. Diese nehmen beispielsweise Kurs auf die Isle of Skye, die Hebriden, Guernsey und die Scilly-Inseln.

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