November 28, 2022

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November 28, 2022

Air Montenegro reaktiviert Podgorica-Istanbul

Die Fluggesellschaft Air Montenegro wird ab 15. Dezember 2022 wieder zwischen Podgorica und Istanbul fliegen. Die Route wurde mit Ende der Sommerflugplanperiode 2022 temporär eingestellt. Zunächst wird der Carrier an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zwischen den beiden Städten fliegen. Man tritt wieder in den direkten Wettbewerb mit Turkish Airlines. Ebenfalls bietet man Istanbul ab Tivat an. Vorerst ist die Wiederaufnahme ab Podgorica für die Winterflugplanperiode 2022/23 befristet.

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Treibstoff: Shell zieht sich vom Flughafen Klagenfurt zurück

Nach über 30 Jahren zieht sich der Mineralölkonzern Shell vom Flughafen Klagenfurt zurück. Das Unternehmen stellt mit 31. Dezember 2022 die Lieferung von Treibstoffen für Flugzeuge und Helikopter am Kärntner Flughafen ein. Zu den Gründen der Beendigung der Tätigkeit auf dem österreichischen Airport machte Shell keine Angaben. Es ist aber anzunehmen, dass der Absatz für den Mineralölkonzern nicht lukrativ genug ist. Man ist seit etwa 30 Jahren am Klagenfurter Flughafen tätig. Dieser muss nun einen neuen Anbieter finden oder aber den Verkauf von Treibstoffen in Eigenregie auf die Beine stellen. Derzeit ist noch nicht bekannt wer ab 1. Jänner 2023 Flugbenzin und Kerosin am Kärntner Airport verkaufen wird. Lilihill will im Dezember 2022 eine Neuregelung, die nahtlos erfolgen soll, vorstellen.

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Air India reaktiviert Delhi-Wien

Ab 18. Feber 2023 wird Air India wieder auf der Strecke Delhi-Wien fliegen. Derzeit ist geplant, dass drei wöchentliche Umläufe mit Boeing 787-8 durchgeführt werden sollen. „Die Langstrecke in Wien legt weiter zu: Mit Air India ist die Wiederherstellung einer Direktverbindung in die Hauptstadtregion Indiens gesichert und das ist ein erfreulicher Erfolg. Delhi ist nicht nur wichtigstes Wirtschaftszentrum Indiens, sondern auch in touristischer Hinsicht eine attraktive Destination und Wien ein wichtiger Markt für den indischen Tourismus. Wir freuen uns wieder an die gute Zusammenarbeit mit Air India anknüpfen zu können“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Flugverbindung wird mit einem Boeing Dreamliner 787-8 jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient. Die Flugzeit zwischen Delhi und Wien beträgt etwa sieben Stunden.

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Ab Nürnberg und Köln: Ryanair baut Kanaren-Angebot aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt ab Köln/Bonn und Nürnberg je eine Kanaren-Strecke auf. Vom NRW-Airport aus geht es nach Lanzarote und ab dem bayerischen Flughafen nach Teneriffa. Beide Strecken werden im April 2023 aufgenommen und sollen zunächst zweimal pro Woche bedient werden, so der Lowcoster in einer Medienmitteilung. „Mit Ostern und dem nahenden Sommer ’23 freuen wir uns, unseren deutschen Kunden mit der Aufnahme dieser beiden neuen Strecken – Köln nach Lanzarote und Nürnberg nach Teneriffa – in unseren Sommer ’23-Flugplan noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten“, erklärt Annika Ledeboer, Ryanairs Country Managerin für die DACH-Region.

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British Airways verdoppelt Gatwick-Flotte

Das IAG-Konzernmitglied British Airways will die auf dem Flughafen London-Gatwick stationierte Flotte auf bis zu 28 Maschinen verdoppeln. Hintergrund ist, dass man aufgrund einer weiteren Gebührenerhöhung an der Homebase Heathrow so die Kosten reduzieren will. Derzeit setzt British Airways ab dem zweitgrößten Airport der britischen Hauptstadt 14 Maschinen ein. Diese werden von BA Euroflyer, die während der Corona-Pandemie ins Leben gerufen wurde, betrieben. Weiters ist das eine oder andere Wetlease-Flugzeug im Einsatz. Laut einem Bericht der „Sunday Times“ will der Carrier die Präsenz in Gatwick insbesondere wegen einer bevorstehenden Gebührenerhöhung in Heathrow ausbauen. Derzeit ist vorgesehen, dass 24 bis 28 Verkehrsflugzeuge künftig in Gatwick stationiert sein sollen. Auch sollen die anhaltenden Probleme wie die Passagierobergrenze diese Entscheidung beeinflusst haben.

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Skyexpress deutlich aktiver als vor der Corona-Pandemie

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress konnte im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 besonders stark wachsen. Laut von Eurocontrol veröffentlichter Zahlen steigerte sich das Verkehrsaufkommen um 162 Prozent. Damit nimmt man Platz 38 unter den verkehrsreichsten Carriern ein. Im Jahr 2020 überraschte Skyexpress, die zuvor ein reiner Turboprop-Operator war, mit der Bestellung von Airbus A320neo. Viele Fluggesellschaften standen damals unter dem Schock der Corona-Pandemie und die Flugbetriebe waren stark reduziert. Das griechische Luftfahrtunternehmen stockte die Mittelstreckenflotte seither sukzessive auf. Momentan führt man im Durchschnitt 119 Flüge pro Tag durch. Damit ist man wesentlich mehr in der Luft als im Vorkrisenjahr 2019. Der Carrier behauptet, dass man im Sommer 2022 keinen einzigen Flug stornieren musste. In Zukunft will man den Flugverkehr von/nach Griechenland weiter ausbauen und sieht sich das Wachstumsmotor für den Tourismus.

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München: Siko-Panne sorgte für kurzzeitige Sperre des T2

Am Sonntag, den 27. November 2022, mussten am Flughafen München sechs Flüge gestrichen werden. Hintergrund ist, dass es bei der Sicherheitskontrolle im Terminal 2 eine Panne gab, so dass Reisende und deren Handgepäckstücke erneut kontrolliert werden mussten. Laut einem Sprecher der Bundespolizei ist ein Gepäckstück versehentlich nicht kontrolliert worden. Dieses ist quasi „durchgerutscht“. Aus Sicherheitsgründen wurde das Terminal 2 kurzzeitig gesperrt. Die Exekutive konnte den betroffenen Fluggast rasch finden und anschließend wurden er und sein Handgepäckstück genau kontrolliert. Anschließend konnte Entwarnung gegeben werden. Es gibt kein Anzeichen dafür, dass der betroffene Passagier absichtlich gehandelt hat. Vielmehr scheint es sich um ein bloßes Versehen gehandelt zu haben. Dennoch musste der Flugbetrieb für rund eine Stunde eingestellt werden. Daher mussten sechs Abflüge gestrichen werden.

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Norse Altantic beschafft sich frisches Geld

Die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways beschafft sich für die Expansion ihrer im Vereinigten Königreich angesiedelten Tochtergesellschaft frisches Geld. Dazu gibt man in zwei Schritten neue Aktionen aus. Zunächst bietet man im Rahmen einer Privatplatzierung 120 Millionen neue Anteilsscheine zum Preis von je 2,5 Norwegischen Kronen. Dadurch hat man bereits 300 Millionen Norwegische Kronen eingenommen. Im zweiten Schritt sollen abermals 60 Millionen neue Aktien ausgegeben werden.

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Vom Sitz bis zum Trolley: Sundair startet neuen Webshop

Die Ferienfluggesellschaft Sundair startet in Zusammenarbeit mit Blackforest Aviation einen neuen Webshop. In diesem kann man unter anderem Catering-Equipment, Modellflugzeuge und vieles, das an Bord des Carriers im Einsatz war, kaufen. Besonders für Sammler dürfte das Angebot durchaus spannend sein. Für Airlines wird der Bereich Ancillary Business immer wichtiger, denn allein der Verkauf von Tickets wirft besonders bei Billigfliegern nicht genug ab. So bietet man zusätzliche Optionen an, vermittelt Transfers und Hotelzimmer bzw. unterhält an Bord durchaus umfangreiche Shops. Sundair wird nun in Kooperation mit Blackforest Aviation einen umfangreichen Onlineshop anbieten. Selbstverständlich hat man auch die bei Luftfahrtliebhabern beliebten Trolleys im Programm. Nebst Produkten, die vormals bei Sundair im Einsatz waren, kann man auch andere Produkte aus dem Sortiment von Blackforest bestellen. „Mit Backforest Aviation, welches schon seit Jahren in diesem Bereich tätig ist, haben wir den idealen Partner gefunden, um den Shop für die Sundair aufzubauen und die zukunftsweisende strategische Planung fortzuführen“, sagt Robert Stahn, Manager Business Development der Sundair, „wir freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und unseren Gästen sowie Fans auch nach der Flugreise ein Stück Sundair für zu Hause anbieten zu können.“ „Der neu geschaffene Retail-Bereich soll die Markenidentität der Sundair stärken und somit eine bessere Relevanz, sowie auch eine größere Catchment Area erzeugen. Speziell in den Bereichen Content Management und Social Media werden wir unsere Tools einsetzen, um ein bestmögliches Ergebnis liefern zu können“, so Frank Benz, Geschäftsführer von Blackforest Aviation GmbH.

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Eisenbahner-Streik: Schienenersatzverkehr beim City Airport Train

Aufgrund des österreichweiten Eisenbahner-Streiks kann auch der City Airport Train nicht fahren. Hintergrund ist, dass man die Infrastruktur der ÖBB nutzt und diese am Montag nicht zur Verfügung steht. Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen wurde eingerichtet. Im Gegensatz zu den Railjets, die ab Wien Hauptbahnhof verkehren sowie der Schnellbahnlinie S7, können CAT-Fahrgäste auf einen Schienenersatzverkehr umsteigen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Fahrzeit dadurch erheblich länger ist. Am Flughafen Wien fahren die Busse an der Haltestelle 1, die sich vor der Ankunft des Terminals 3 befindet ab. In Wien-Landstraße stehen die Fahrzeuge in der Marxergasse, gegenüber dem Justizzentrum, bereit.

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