November 30, 2022

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November 30, 2022

Oktober 2022: Deutlicher Passagierrückgang bei russischen Airlines

Im Oktober 2022 mussten die russischen Fluggesellschaften im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ordentlich Federn lassen. Man beförderte rund 8,25 Millionen Passagiere und damit um rund ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Die Auslastung sank um zwei Prozentpunkte auf 817 Prozent. Mittlerweile veröffentlichen die russischen Behörden keine Passagierzahlen mehr. Allerdings verlautbaren die meisten Carrier weiterhin ihre Beförderungsleistung. Diese finden dann auch ihren Weg in die Medien. Die Rückgänge sind je nach Carrier unterschiedlich, jedoch mussten die fünf größten Anbieter ausnahmslos im zweistelligen Bereich Federn lassen. Nachstehend sind jene Anbieter, die im Oktober 2022 die meisten Passagiere befördert haben, aufgelistet. Je nach Fluggesellschaft fallen die Rückgänge prozentual stärker bzw. niedriger aus, jedoch sind die „Big Five“ gleichermaßen vom Fluggastschwund betroffen. Finanziell ist es für die Carrier auch nicht sonderlich rosig gelaufen. Nur fünf der 20 größten russischen Fluggesellschaften konnten ihre Betriebsergebnisse verbessern, nämlich Gazpromavia (um 88 %), Izhavia (um 23,5 %), NordStar (um 16,8 %), IrAero (um 9 %) und Smartavia (um 1,7 %). Drei Fluggesellschaften mit einer weit unter dem Marktdurchschnitt liegenden Dynamik waren die Freizeitfluggesellschaften Nordwind (-60%), Azur Air (-54%) und Ikar (-52,6%).

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Nigeria: Air Peace hat zwei weitere Airbus A320 übernommen

Die nigerianische Fluggesellschaft Air Peace hat ihre Flotte um zwei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 erweitert. Damit wird man Unternehmensangaben nach nun zehn Maschinen des europäischen Herstellers betreiben. „Diese neuen Flugzeuge werden dazu beitragen, unseren Flugbetrieb in der bevorstehenden Weihnachtszeit zu stärken und gleichzeitig neue Verbindungen und höhere Frequenzen auf bestimmten Strecken zu ermöglichen“, so die Fluggesellschaft. Die zusätzlichen Maschinen sollen auf dem Murtala Muhammed International Airport stationiert werden und sowohl im Inland als auch im Regionalverkehr eingesetzt werden. „Diese beiden neuen Airbus-Flugzeuge werden uns zusätzlich zu den acht Flugzeugen, die wir bereits besitzen, dabei helfen, unseren Betrieb zu stärken, wenn das Weihnachtsfest näher rückt und wir die Flüge nach Yola, Uyo und Monrovia wieder aufnehmen und unsere neuen Verbindungen sowie die erhöhten Frequenzen auf bestimmten Strecken unterstützen“, so Air Peace.

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Auf „Kundenwunsch“: Frontier nicht mehr telefonisch erreichbar

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines will künftig für ihre Kunden nicht mehr telefonisch erreichbar sein. Man schafft das Callcenter ab und will die Passagiere künftig nur noch per E-Mail und über Chats betreuen. Was macht man, wenn einem ein ständig läutendes Telefon auf die Nerven geht? Beim Festnetz zieht man den Stecker und Handies schaltet man einfach aus. So oder so ähnlich dürfte Frontier denken, denn man betrachtet die starke Nutzung der Hotline als bedeutenden Kostenfaktor, den man schleunigst loswerden will. Gegenüber USA Today bestätigte ein Firmensprecher, dass der Kundenservice nicht mehr telefonisch erreichbar ist. Er hebt hervor, dass die „Umstellung“ am vergangenen Wochenende abgeschlossen wurde und man nun „zeitgemäß vollständig digital erreichbar ist“. Die Kunden sollen davon nur profitieren, so die Vorstellung von Frontier Airlines. Es handle sich gar um einen „wichtigen Kundenwunsch“, denn diese würden die digitale Kommunikation bevorzugen. Allerdings dürfte das Luftfahrtunternehmen die Entscheidung eher getroffen haben, weil die Hotline in den letzten Monaten chronisch überlastet war. Ob man sich selbst wirklich einen Gefallen tut, wird sich noch zeigen. In den USA gibt es bereits erste Kritik seitens Konsumentenschützern, denn schnelle Problemlösungen sind über Chatbots und E-Mails schlichtweg nicht möglich. Auch gibt es an vielen Airports, die von Frontier angesteuert werden, keinen Schalter, an den man sich im Falle des Falles wenden könnte. Damit die Kunden auch gleich verstehen, dass der Betrieb der Hotline zu teuer geworden ist, werden die Anrufer nun mit nachstehender Tonband-Ansage abgewimmelt: „Bei Frontier bieten wir die niedrigsten Tarife in der Branche, indem

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Capital A fusioniert Air Asia und Air Asia X

Der Capital-A-Konzern strukturiert seine Luftfahrtaktivitäten neu, denn man wird Air Asia und Air Asia X fusionieren. Damit werden die Kurz- und Mittelstreckenaktivitäten sowie die Langstreckenflüge künftig in einem Unternehmen geführt werden. Capital A ist die Dachgesellschaft, in der die Air-Asia-Fluggesellschaften organisiert sind. An jenen in Indonesien, Thailand und auf den Philippinen hält man aus rechtlichen Gründen nur eine Minderheitsbeteiligung. Nebst Air Asia X mit Sitz in Malaysia gibt es auch Thai Air Asia X, die ebenfalls auf der Langstrecke tätig ist. Air Asia India wurde an Tata verkauft und die japanische Schwester musste im November 2020 Insolvenz anmelden. Künftig soll jener Teil der Firmengruppe, der sich vollständig im Eigentum von Capital A befindet, also die in Malaysia registrierten Airlines, als Air Asia Aviation auftreten. Als Chef der fusionierten Fluggesellschaft wird Bo Lingam fungieren. Tony Fernandes wird weiterhin an der Spitze der Holdinggesellschaft Capital A stehen. Air Asia Aviation soll auch an die Börse gebracht werden. Dabei zieht man eine doppelte Notierung in Betracht. Diese soll – nebst Malaysia – in den USA oder in einem anderen Land in Asien erfolgen. Weiters will man wieder expandieren und hat dabei die Gründung von Ablegern in Kambodscha und im Vietnam im Fokus. Capital A, wo weiterhin die Wartungs- und Cateringdienste angesiedelt bleiben, plant in Singapur an die Börse zu gehen. Der Zusammenschluss ist größtenteils durch den Status von Capital A als „Practice Note 17“ (PN17) motiviert, der in Malaysia auf Unternehmen in finanzieller Notlage angewandt wird. Auch AirAsia X hat den PN17-Status erhalten,

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