Dezember 2, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Dezember 2, 2022

November 2022: Ryanair hatte 11,2 Millionen Passagiere

Die Ryanair Group beförderte im November 2022 rund 11,2 Millionen Passagiere und konnte sich damit im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um zehn Prozent steigern. Die Auslastung legte um fünf Prozentpunkte auf 92 Prozent zu. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres hatte die Ryanair Group 158,4 Millionen Fluggäste an Bord. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode, die stark von der Corona-Pandemie geprägt war, legte man um 144 Prozent zu. Die Auslastung verbesserte sich um zehn Prozentpunkte auf 91 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

weiterlesen »

Indien: Jet-Airways-Neustart hängt an seidenem Faden

Der geplante Neustart der indischen Fluggesellschaft Jet Airways hängt neuerlich an einem seidenen Faden, denn einige Gläubiger klagen gegen die Übernahme durch das Konsortium Konsortium Kalrock Capital/Murari Lal Jalan. Diese wollen erreichen, dass der Carrier endgültig abgewickelt wird und die noch vorhandenen Vermögenswerte verwertet werden. Eigentlich sollte Jet Airways schon längst wieder in der Luft sein, jedoch traten verschiedene Probleme auf, die die Käufer lösen müssen. Beispielsweise zählen zu diesen Altlasten wie offene Lohnansprüche ehemaliger Mitarbeiter. Auch wurde kürzlich die Zulassung als Trainingseinrichtung suspendiert, was sich ebenfalls nachteilig auf den geplanten Neustart auswirkt. In indischen Medien werden mittlerweile jene Stimmen, die erhebliche Zweifel äußern, dass Jet Airways jemals wieder abheben wird, immer lauter. Das zuständige Insolvenzgericht trat vor wenigen Tagen zu einer Verhandlung über die Klagen von Gläubigern zusammen. Eine Entscheidung gab es noch nicht, denn es wurde auf den 6. Dezember 2022 vertagt. Möglicherweise könnten die Richter dann eine Entscheidung verkünden, die für die weitere Zukunft von Jet Airways maßgeblich ist. Momentan ist nicht absehbar, ob die Klagen abgewiesen werden oder aber die endgültige Liquidation angeordnet wird.

weiterlesen »

Kapitalerhöhung: Regierung schießt frisches Geld in Croatia Airlines ein

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines soll eine weitere Kapitalspritze vom Staat bekommen. Diese soll über die Ausgabe neuer Aktien, die dem aktuellen Stand der Dinge nach fast ausschließlich von der Regierung erworben werden sollen, über die Bühne gehen. So sollen knapp über 40 Millionen Euro in den Carrier fließen. Ausgegeben werden sollen 29,6 Millionen neue Aktien, die zu einem Preis von je zehn Kroatischen Kuna angeboten werden. Das hat zur Folge, dass auch eine Kapitalerhöhung von 627,9 Millionen Kuna auf 923,9 Millionen Kuna vorgenommen wird. Formell müssen die Aktionäre den Maßnahmen noch zustimmen, jedoch gilt dies aufgrund des Umstands, dass der Staat Mehrheitseigentümer ist, als reine Formsache. Am 22. Dezember 2022 wird eine außerordentliche Generalversammlung stattfinden. Allerdings könnte die Regierung den formellen Beschluss auch ohne das Gremium fassen, denn man hält 98,76 Prozent an Croatia Airlines. Weiters sind auch staatliche Unternehmen an dieser Fluggesellschaft beteiligt. Die zusätzlichen Finanzmittel sollen auch für die so genannte „Post-Covid-Strategie“ verwendet werden. Croatia Airlines soll grundlegend modernisiert werden. Dazu zählt auch der Plan, dass man die Flotte vollständig auf den Maschinentyp Airbus A220 umstellen wird. Erst diese Woche wurde verlautbart, dass man sechs A220-300 direkt beim Hersteller bestellt hat. Weitere Exemplare bezieht man über verschiedene Leasinggeber, so dass man sich unter dem Strich bereits 15 Einheiten gesichert hat.

weiterlesen »

Fehlerhafte Passagiergebühren: Sammelklagen gegen Arkia und Israir

Die Fluggesellschaft Arkia und Israir haben Sammelklagen über umgerechnet rund sechs Millionen U.S.-Dollar am Hals, denn den beiden Unternehmen wird vorgeworfen, dass diese angeblich Passagiergebühren am Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion fehlerhaft verrechnet haben sollen. Der Streitwert verteilt sich wie folgt: Von Arkia werden rund 3,15 Millionen U.S.-Dollar gefordert und von Israir 2,85 Millionen U.S.-Dollar. Beide Carrier wollen sich zu der gerichtsanhängigen Angelegenheit unter Verweis auf laufende Verfahren nicht äußern. Konkret geht es darum, dass der Betreiber des Airports für die Nutzung des Terminals 1 ein niedrigeres Entgelt erhebt. Laut offizieller Gebührenordnung fallen für abfliegende Passagiere 13,94 U.S.-Dollar an. Im Terminal 3 werden stolze 30,25 U.S.-Dollar fällig. Das Nutzungsentgelt wird von den Airlines gemeinsam mit dem Ticketgeld eingehoben und anschließend an die Flughafenbehörde Israels weitergeleitet. Allerdings: Nur wenn der Fluggast tatsächlich fliegt. Für so genannte No-Shows wird keine Passagiergebühr fällig, da die Leistung nicht in Anspruch genommen wurde. Laut einem Bericht der Times of Israel, der sich auf Gerichtsunterlagen bezieht, soll genau hier das Problem liegen, denn bei Erstattungen sollen die beiden Carrier zumeist die niedrigere Gebühr zurückbezahlt haben, obwohl zuvor jene für das Terminal 3 in Rechnung gestellt wurde. Vergleichbar soll es sich verhalten, wenn Flüge kurzfristig ins Terminal 1 verlagert wurden. Das Medium berichtet über einen Musterfall. Deren Abflüge hätten im Ben-Gurion-Terminal 3 stattfinden sollen. Mit der Buchung wurde auch die entsprechende Passagiergebühr an die Airline entrichtet. Allerdings wurde der Flug kurzfristig ins günstigere Terminal 1 verlagert. Die beklagte Fluggesellschaft verweigerte aber die Erstattung der Differenz. Im Rahmen der

weiterlesen »

Israir konkretisiert Smartwings-Übernahmeangebot

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass sich Israir um die Übernahme der tschechischen Fluggesellschaft Smartwings bemüht. Nun veröffentlichte der Konzern mit Sitz in Tel Aviv nähere Einzelheiten zur avisierten Transaktion. Insgesamt will Israir für das tschechische Luftfahrtunternehmen rund 44 Millionen Euro bezahlen. Allerdings soll mehr als die Hälfte der Summe für Darlehen, die seitens der Unimex-Gruppe an Smartwings gewährt wurden, verwendet werden. Die Aktien wurden mit etwa acht Millionen Euro bewertet. Die Mehrheit von Smartwings befindet sich formell im Eigentum der Unimex Group. Hinter dieser steht beispielsweise der tschechische Unternehmer Jiří Šimáně, der ursprünglich im Bereich Duty-Freeshops und Baumärkte tätig war. Später stieg er in die Luftfahrt ein, beteiligte sich an Smartwings und war die maßgebliche Kraft, die nach dem Ausstieg von Korean Air zur Übernahme von CSA beigetragen hatte. Mittlerweile wurde Czech Airlines aus dem Smartwings-Konzern herausgelöst, jedoch sind die Aktionäre weitgehend deckungsgleich. Šimáně ist derzeit 72 Jahre alt. Smartwings schweigt, Israir gibt offizielle Börsenmitteilungen heraus Seitens Smartwings gibt man sich zu den Übernahmeplänen von Israir weiterhin bedeckt. Bereits vor einigen Wochen wollte das Unternehmen weder dementieren noch bestätigen. Wesentlich auskunftsfreudiger ist der potentielle Käufer: Dieser erklärt unter anderem, dass das Übernahmeangebot eine 120-tägige Exklusivität beinhaltet und auch denkmöglich ist, dass ein zusätzlicher Investor einsteigen könnte. Als börsennotiertes Unternehmen muss Israir so allerhand veröffentlichen. Das schließt auch das Übernahmeangebot für Smartwings ein. Aus diesem geht hervor, dass man den Wert der Smartwings-Aktien, die man kaufen möchte, mit etwa acht Millionen Euro bewertet hat. Etwa 36 Millionen Euro sollen der

weiterlesen »