Dezember 7, 2022

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Dezember 7, 2022

MUC: Sicherheitskontrolle in Terminal 2 wird umgebaut

Start der Umbauarbeiten im Terminal 2 des bayerischen Flughafens: Bis voraussichtlich Herbst 2024 wird die zentrale Sicherheitskontrolle modernisiert und technisch aufgerüstet. eu Anstelle der bekannten, klassischen Kontrollstellen sollen zukünftig Spuren mit innovativer Technik zum Einsatz kommen. Ab dem 12. Dezember 2022 wird zunächst die Service-Insel von Lufthansa auf der Abflugebene 04 eingehaust. Sie wird danach in den kommenden Wochen zurückgebaut, um die nötigen freien Flächen zu schaffen. Während der Umbauphase der Kontrollspuren ab kommenden Januar werden Passagiere veränderte Wegeführungen vorfinden – zudem ist die Zahl der Kontrollspuren teilweise reduziert, so der Flughafen München. Nach Abschluss der Arbeiten profitieren die Fluggäste am Münchner Flughafen in Terminal 2 von insgesamt 15 neuen Sicherheitskontrollspuren, die höchste Ansprüche an Komfort und Ergonomie erfüllen. Das für die Passagierkontrollen am Münchner Airport verantwortliche Luftamt Süd der Regierung von Oberbayern setzt dabei spezielle Computertomographen (CT-Scanner) ein.

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AK Kärnten gewinnt Klage gegen deutschen Reiseanbieter

Aufgrund der Corona-Reisewarnung stornierte eine Kärntnerin ihre Türkeireise im August 2020. Der Anbieter aus Deutschland behielt sich nicht nur die Anzahlung ein, sondern klagte die Frau außerdem auf eine Stornogebühr von 1.800 Euro. Ein Türkeiurlaub, der niemals stattfand, wurde für eine Kärntnerin zur bürokratischen Odyssee. Zum Zeitpunkt des Reiseantritts bestand in Österreich eine Reisewarnung für die Türkei, weshalb die Konsumentin den Urlaub stornierte. Der Reiseanbieter aus Deutschland beharrte auf dem Standpunkt, dass er die Anzahlung von fast 600 Euro einbehalten darf, denn Deutschland hatte zum Zeitpunkt des geplanten Urlaubs keine Reisewarnung mehr für die Türkei aufrecht. Und dem nicht genug: Der Anbieter stornierte die Reise kostenpflichtig und verlangte dafür eine 80-prozentige Stornogebühr und leitete ein Mahnverfahren in Deutschland ein – 1.800 Euro sollten von der Frau bezahlt werden. Die Frau wandte sich mit ihrem Fall an den Konsumentenschutz der AK Kärnten. Sie hatte insgesamt rund 2.400 Euro zur verlieren. „Unserer Rechtsansicht nach war weder die Einbehaltung der Anzahlung noch die 80-prozentige Stornogebühr rechtens, weshalb wir tätig wurden“, erklärt AK-Konsumentenschützer Herwig Höfferer den Sachverhalt. Die AK erhob also 2021 gegen das Mahnverfahren in Deutschland Einspruch, mit Erfolg. In Deutschland wurde das Verfahren gegen die Kärntnerin eingestellt. „Und dann kam noch das österreichische Recht ins Spiel“, führt Höfferer aus und erklärt: „Wir vertraten den Standpunkt, dass der Frau auch die Anzahlung von rund 600 Euro zustehen. Also klagten wir den Anbieter und bekamen Recht. Der Frau entstehen für die nie angetretene Reise keine Kosten!“ „Bei Unsicherheit oder Fragen zu Reisethemen kann sich jede

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Flughafen Leipzig/Halle regelt Kurzparkzeiten neu

Der Flughafen Leipzig/Halle regelt sein Parksystem neu, ab Januar 2023 tritt eine neue Parkordnung in Kraft. Die drei Vorfahrtspuren vor dem Terminal B werden gebührenpflichtig und beschrankt. Bereiche für Vertragskunden wie Taxis, Transferfahrzeuge oder GAT-Gäste auf den Spuren 1 und 2 werden so eindeutiger zuordenbar und für diese Kundengruppen besser nutzbar. Neuerungen für Fluggäste und Besucher In den ersten zehn Minuten ist Spur 3 im Vorfahrtbereich für „Kiss & Fly“ für Privatpersonen kostenfrei nutzbar. So können diejenigen, die mit dem PKW anreisen und Fluggäste bringen oder abholen möchten, auch weiterhin ohne zusätzliche Kosten direkt am Terminal halten. Beim Durchfahren der Schrankenanlage zu den Vorfahrtspuren wird automatisch das Kennzeichen des Fahrzeugs erfasst. Bei einem Aufenthalt von bis zu zehn Minuten auf Spur 3 kann direkt die kostenfreie Ausfahrt erfolgen. Das System erkennt das jeweilige Fahrzeug anhand des Kennzeichens. Werden mehr als zehn Minuten benötigt, können die Gebühren entweder an Kassenautomaten im Terminal oder bei der Ausfahrt mit Bargeld, Karte oder kontaktlos bezahlt werden. Im System ist die erfolgte Bezahlung dann mit dem Kennzeichen hinterlegt und die Ausfahrtschranke öffnet sich. Abholer, die mehr Zeit benötigen, können den Parkplatz P1 direkt gegenüber vom Terminal nutzen. Auch auf diesem Parkplatz sind die ersten zehn Minuten kostenfrei. Bei einer Parkdauer von 30 oder 60 Minuten belaufen sich die Parkgebühren hier auf 2 bzw. 3 Euro.

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Wiener Start-up eröffnet Store am Wiener Flughafen

Heute hat in der Shopping-Plaza im Terminal 2 das Wiener Start-up waterdrop eröffnet. Der Flughafen Wien erweitert damit sein Angebot an heimischen Marken: Im Terminal 2 hinter der Sicherheitskontrolle in der Shopping-Plaza gelegen hat der neue Store  täglich von 7 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Die Marke will mit ihrem Produkt zum Wassertrinken animieren: Direkt im Store können Wasserflaschen befüllt und verschiedenste natürliche Geschmäcker ausprobiert werden. Die Drops enthalten natürliche Inhaltsstoffe, sind zuckerfrei und können ganz einfach im Glas aufgelöst werden. „Mit waterdrop erhält der Airport prominenten Zuwachs: Die junge Marke hat es vom Start-Up zum erfolgreichen internationalen Unternehmen geschafft. Passagiere haben im neuen Airport-Store die Möglichkeit ein heimisches Qualitätsprodukt auf ihre Reise mitzunehmen. Wir freuen uns sehr, diese kreative österreichische Marke bei uns vertreten zu haben“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Berlin: Norse hat Fort Lauderdale aufgenommen

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 hat die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways eine Nonstopverbindung zwischen Berlin und Fort Lauderdale aufgenommen. Diese wird voraussichtlich bis zum 24. März 2023 angeboten. Über eine mögliche Fortführung im Sommerflugplan 2023 ist noch keine Entscheidung gefallen. Die auf Langstrecken spezialisierte norwegische Lowcost-Airline bedient diese Route drei Mal wöchentlich jeweils sonntags, mittwochs und freitags. Die Flugzeit beträgt ungefähr zehn Stunden und dreißig Minuten. „Für viele Menschen in der Region und in ganz Deutschland ist eine Reise in die USA ein Traum und gerade auch Florida ein Sehnsuchtsort. Mit der Nonstop-Verbindung von Norse Atlantic Airways vom BER nach Fort Lauderdale bei Miami rückt die Erfüllung dieses Traums näher. Ich freue mich über das erweiterte Langstrecken-Angebot, das zugleich auch ein starkes Signal für die transatlantische Partnerschaft ist“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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CGN: Per Zeitfenster zur Sicherheitskontrolle

Der Köln Bonn Airport bietet ab heute mit „CGNGateWay“ einen neuen Service für Reisende an. Künftig können Passagiere dann ab 72 Stunden vor ihrem Abflug online auf der Homepage des Flughafens unter der Rubrik „Flüge“ ein festes Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle reservieren. Der Service ist kostenlos und ab sofort online verfügbar. Ziel sei es, durch eine gezieltere Steuerung der Passagierströme Wartezeiten zu reduzieren, so der Airport in einer Aussendung. „Der neue Service bietet unseren Fluggästen die Möglichkeit, ihre Reise noch besser zu organisieren und eine feste Zeit für die Sicherheitskontrolle einzuplanen“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Mit der stetigen Weiterentwicklung und Digitalisierung von Prozessen optimieren wir unsere Abläufe im Sinne der Passagiere.“ Wer online reserviert, geht über den normalen Weg zur zentralen Sicherheitskontrolle im Terminal 1 und nutzt dort zu einer vorher fest gebuchten Uhrzeit (+/- 10 Minuten) einen separaten Zugang zu einer ausgewählten Kontrollspur. Die Buchung eines Zeitfensters via „CGNGateWay“ ist ab 72 Stunden bis höchstens 1 Stunde vor der Abflugzeit möglich. Zeitfenster können dabei grundsätzlich zu festen Zeitpunkten je Viertelstunde gebucht werden.

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ANA: Oranger Airbus A380 bleibt in der Warteschleife

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways hat angekündigt, dass man auf der Strecke Tokio-Honolulu künftig fünf wöchentliche Umläufe mit Airbus A380 bedienen wird. Der Carrier begründet dies mit der aktuell äußerst hohen Nachfrage. Derzeit ist vorgesehen, dass die Superjumbos ab Narita auf der Hawaii-Strecke eingesetzt werden sollen. Ab Haneda sollen weiterhin andere Muster eingesetzt werden. Die Aufstockung auf fünf wöchentliche A380-Umläufe bedeutet aber nicht, dass der orangefarben lackierte Superjumbo in den Liniendienst gestellt wird. Im Oktober 2021 hatte ANA formell den letzten bestellten Airbus A380 übernommen. Auch dieser ist eigentlich für die Honolulu-Strecke bestimmt. Bislang hat man diesen aber nicht in den Liniendienst gestellt. Hintergrund ist, dass die Corona-Pandemie die Pläne der japanischen Fluggesellschaft ordentlich durcheinandergewirbelt hat. Die Einreise- und Quarantänebestimmungen Japans waren über einen langen Zeitraum so streng, dass diese selbst von Einheimischen nur schwer erfüllt werden konnten. Touristen durften zeitweise gar nicht einreisen. Die ANA-Zentrale erklärte, dass der orangefarbene Airbus A380 auch weiterhin nicht in den Liniendienst gestellt wird. Der Termin wurde neuerlich auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Das Unternehmen werde bei weiterer Verbesserung darüber entscheiden und dann entsprechend informieren.

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Airbus verfehlt selbstgestecktes Ziel

Eigentlich wollte Airbus in diesem Jahr etwa 720 Verkehrsflugzeuge ausliefern. Das selbstgesteckte Ziel wird man nicht mehr erreichen, teilte der europäische Hersteller am Dienstagabend mit. Bis Ende November 2022 konnte man 565 Maschinen ausliefern. Aufgrund von Problemen auf den weltweiten Lieferketten ist man in vielen Fällen im Verzug. Bereits im Juli 2022 deutete der Flugzeugbauer an, dass man das selbstgesteckte Ziel wahrscheinlich nicht erreichen kann. Nun teilte die Konzernführung offiziell mit, dass man in diesem Jahr deutlich weniger Maschinen als ursprünglich gedacht ausliefern kann. Man rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem operativen Gewinn in der Höhe von 5,5 Milliarden Euro. Der Gesamtauftragsstand liegt derzeit bei 7.344 Flugzeugen.

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Prognose für 2023: IATA rechnet mit 4,7 Milliarden Dollar Luftfahrt-Gewinn

Der Weltluftfahrtverband IATA rechnet damit, dass im kommenden Jahr 2023 die Branche in die Gewinnzone zurückkehren wird. Allerdings werde der weltweite Überschuss nicht sonderlich üppig ausfallen, da die Kosten für Kerosin, Personal und Dienstleistungen stark gestiegen sind. Viele Carrier befinden sich bereits in den schwarzen Zahlen, jedoch nicht alle. Für das Jahr 2023 kalkuliert die IATA einen Branchengewinn von 4,7 Milliarden U.S.-Dollar und damit erheblich weniger als vor der Corona-Pandemie. Im Jahr 2019 schrieb das Segment ein weltweites Plus in der Höhe von 26,4 Milliarden U.S.-Dollar. In Nordamerika und Europa schreiben bereits jetzt viele, aber nicht alle, Carrier schwarze Zahlen. Ganz anders sieht es bei den meisten Anbietern in Südamerika und Asien aus. Hier stecken noch zahlreiche Anbieter tief in der Verlustzone. Besonders im asiatischen Raum dürfte die Erholung laut IATA noch länger dauern.

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Deutsche Bahn bringt ICE3neo auf Schiene

Die Deutsche Bahn hat Anfang dieser Woche ihren ersten ICE3neo in den Testbetrieb gestellt. Der Triebzug kam erstmals zwischen Frankfurt am Main und Köln zum Einsatz. Ab 11. Dezember 2022 soll diese ICE-Generation dann planmäßig zwischen Dortmund über Köln und Frankfurt am Main nach München verkehren. Bedingt durch den Umstand, dass man derzeit nur für Deutschland die Zulassung hat, setzt man die ICE3neo-Triebzüge vorerst nur im Inland ein. Laut Deutscher Bahn ist aber geplant, dass diese ab etwa 2024 auch international verkehren sollen. Bis zum Jahr 2029 sollen 73 ICE3neo auf die Schiene gebracht werden. Das staatliche Unternehmen will rund zehn Milliarden Euro in die Erneuerung der Flotte investieren. Der ICE3neo basiert auf dem bereits seit einigen Jahren im Einsatz befindlichen ICE3. Allerdings wurde dieser umfangreich modernisiert und soll auch Möglichkeiten zur Mitnahme von Fahrrädern bieten. Eine erneuerte Verglasung soll den Mobilfunkempfang verbessern. Ebenso soll es an den Sitzen Steckdosen und Halterungen für Tablet-PCs geben. Für Personen, die auf Rollstühle angewiesen sind, gibt es nun einen so genannten Hublift, der diesen das Einsteigen erleichtern soll.

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