Dezember 9, 2022

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Dezember 9, 2022

Villach: ÖBB stellen Intercitybus nach Italien ein

Die österreichischen Bundesbahnen stellen ihre letzten verbliebenen internationalen Fernbusstrecken ein. Es handelt sich um die Intercitybusse, die ab Villach nach Venedig und Triest, verkehrt sind. Das seit einigen Jahren bestehende saisonale Angebot wird im Jahr 2023 nicht mehr bestehen, bestätigte ein ÖBB-Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Ab Villach verkehren seit mehreren Jahren mehrmals tägliche Busse der Österreichischen Bundesbahnen nach Triest und Venedig. Diese wird es künftig nicht mehr geben, denn die ÖBB stellen diese ein. Operativ wurden die Fahrten von der Tochtergesellschaft Österreichische Postbus AG durchgeführt. Diese Veränderung hat keinen Einfluss auf die Intercitybus-Strecke Klagenfurt-Graz, auf der die Intervalle verdichtet werden. Ein ÖBB-Sprecher erklärt gegenüber Aviation.Direct: „Die Intercitybus-Verbindung Villach – Udine – Venedig waren ein saisonales Angebot. Diese wird in der neuen Saison im Fahrplanjahr 2023 nicht mehr angeboten. Die ÖBB fokussieren sich beim Angebot nach Italien auf bestehende Angebote mit der Bahn“. Die Intercitybusse sind eine Besonderheit im Streckennetz der ÖBB, denn es gilt der Schienentarif. Im Gegensatz zu den Fernbussen, die von den Konkurrenten Blaguss Reisen und Dr. Richard unter der Marke Flixbus angeboten werden, ist das Klimaticket gültig. Ein Portrait über die Intercitybusse nach Italien sowie zwischen Klagenfurt und Graz befindet sich unter diesem Link bei Aviation.Direct.

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Australien: Wettbewerbsbehörde nimmt hohe Ticketpreise unter die Lupe

In Australien nimmt die Wettbewerbsbehörde die Ticketpreise im Inlandsverkehr genauer unter die Lupe. Die Behörde teilte mit, dass man das Verhalten der Fluggesellschaften genau analysieren wird, denn die Flugscheinpreise sind erheblich über das Vorkrisenniveau gestiegen. Dabei spielt der Umstand, dass eine hohe Nachfrage herrscht, jedoch das Angebot nicht signifikant ausgebaut wurde, eine entscheidende Rolle. Die ACCC hat den Verdacht, dass absichtlich keine Erweiterung erfolgt, um die Ticketpreise möglichst hoch halten zu können. Allein das Argument, dass die Treibstoffkosten gestiegen sind, lässt die Behörde nicht gelten. Daher werde man das Verhalten der im Inlandsverkehr tätigen Anbieter genau beobachten, denn man will sicherstellen, dass es ausreichende Kapazitäten auf dem Markt gibt und damit die Flugpreise wieder sinken. Auch verweist man darauf, dass ein funktionierender Wettbewerb wichtiger denn je wäre. Als Beispiel führt man an, dass im Oktober 2022 die Tarife gegenüber Oktober 2019 um rund 27 Prozent höher waren. Der Bericht der Behörde stellt fest, dass im September 2022 44 Fluggesellschaften international von und nach Australien flogen, verglichen mit 58 drei Jahre zuvor. Auch dieser Umstand könnte zu steigenden Preisen geführt haben.

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China Eastern hat erste Comac C919 übernommen

Der chinesische Flugzeugbauer Comac hat die weltweit erste C919 an China Eastern Airlines ausgeliefert. Das Flugzeug wurde am Freitag, den 9. Dezember 2022, feierlich übergeben und trägt die Registrierung B-919A. Die Maschine wurde unter der Flugnummer MU919 von Shanghai-Pudong nach Shanghai- Hongqiao überstellt. Laut China Eastern Airlines ist das Flugzeug mit 164 Sitzplätzen bestuhlt. Davon befinden sich 156 in der Economy-Class und acht in der Business. Zugelassen ist die C919 für die Beförderung von maximal 192 Passagieren.

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Etihad Airways reaktiviert vier Airbus A380

Golfcarrier Etihad Airways hat sich dazu entschlossen, dass man vier Airbus A380 ab Sommer 2023 wieder in den Liniendienst stellen wird. Die Superjumbos sollen zunächst zwischen Abu Dhabi und London eingesetzt werden. Der Carrier hat sich eigenen Angaben nach zu diesem Schritt entschlossen, weil die Nachfrage derzeit sehr hoch sein soll. Man rechnet damit, dass diese weiter steigen wird. Weiters schreibt das Unternehmen, dass man auf das „Feedback der Kunden, die sich eine Rückkehr zu einem der bemerkenswertesten Flugerlebnisse wünschen“ reagiert habe. „Es ist wunderbar, die Rückkehr dieses großartigen Flugzeugs anzukündigen. Die Wiedereinführung des Airbus A380 bedeutet eine weitere Steigerung der Kapazität von Etihad auf dem wichtigen britischen Markt und hat einen Dominoeffekt für die Golfregion und den indischen Subkontinent, der mehr Besucher nach Abu Dhabi bringen wird“, so Mohammed Ali Al Shorafa, Chairman der Etihad Aviation Group. Etihad wird voraussichtlich im Sommer 2023 vier A380 für die Strecke zwischen Abu Dhabi und London Heathrow in Betrieb nehmen und dadurch Kapazitäten für die Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Strecken und die Aufnahme neuer Ziele schaffen. Etihad bereitet derzeit die Wiederinbetriebnahme vor. Dazu gehört auch die Rekrutierung und Schulung von A380-Teams, darunter Piloten, Kabinenpersonal und technisches Bodenpersonal. Ergänzend wird man fünf Airbus A320, die momentan abgestellt sind, wieder in Betrieb nehmen. „Wir wissen, dass unsere Gäste den A380 von Etihad und seine preisgekrönten Kabinen lieben. Wir haben beschlossen, dass es an der Zeit ist, einige unserer A380 wieder in die Flotte aufzunehmen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Wir freuen uns

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Deutschlands Verkehrsminister bezeichnet BER/MUC-Kleberaktion als „kriminelle Machenschaften“

Die selbsternannten Klimaschützer der „Letzen Generation“ haben am Mittwoch auf den Flughäfen Berlin-Brandenburg und München zugeschlagen. In Bayern wurde der Klebstoff auf der nördlichen Runway ausgepackt. Die Bundespolizei schritt diesmal rasch ein und konnte auch einen weiteren illegalen Zutritt auf das Vorfeld verhindern. Allein der Umstand, dass der Flughafen Berlin-Brandenburg zum zweiten Mal binnen weniger Tage von den selbsternannten „Klimaschützern“ heimgesucht wurde, zeigt, dass es im Bereich der Absicherung deutscher Verkehrsflughäfen eklatante Sicherheitsmängel gibt. Diese macht sich die „Letzte Generation“ offensichtlich nützlich. Sowohl in Berlin als auch in München konnte der Klebstoff ausgepackt werden, so dass die „Klimakleber“, die laut diversen Medienberichten sogar monatliche Gehälter für ihre „Aktionen“ bekommen sollten, neuerlich ankleben konnten. Die Bundespolizei verhaftete auf beiden Airports jene Personen, die sich illegal Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft haben. Die „Letze Generation“ behauptete auf Social Media gar, dass man die „Aktionen“ bei der Bundespolizei angemeldet habe. Eine Sprecherin der Exekutive dementierte dies scharf. Die Behauptung würde nicht der Wahrheit entsprechen. Sowohl in Berlin als auch in München ist es aufgrund der Klebeaktionen neuerlich zu Einschränkungen im Flugbetrieb gekommen. Diese waren zwar minimal, jedoch wurde bekannt, dass in Bayern ein Medical um 20 Minuten verspätet notlanden konnte. Das Innenministerium bestätige, dass an Bord ein Fluggast einen Herzinfarkt erlitten hatte und aufgrund des wegen der Klimakleber eingeschränkten Betriebs war eine sofortige Landung nicht möglich. Offiziellen Erklärungen nach konnte die Bundespolizei in München ein weit größeres Ausmaß verhindern, denn auch im Bereich der südlichen Runway sollen so genannte Aktivisten versucht haben sich Zutritt

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KLM Cityhopper nimmt Amsterdam-Rennes auf

Die Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper wird am 26. März 2023 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Amsterdam-Schiphol und Rennes aufnehmen. Es handelt sich um das achte KLM-Ziel, das in Frankreich angesteuert wird. Derzeit ist geplant, dass die neue Route mit 88-sitzigen Embraer-Jets bedient werden soll. Die Strecke soll täglich bedient werden. An den Verkehrstagen Montag bis Samstag wird man zu identen Flugzeiten verkehren, während es an Sonntagen Abweichungen gibt. Von Montag bis Samstag startet Flug KL1255 um 14:25 Uhr in Amsterdam Airport Schiphol und kommt um 16:00 Uhr in Rennes Bretagne an. KL1256 startet in Rennes Bretagne um 16:30 Uhr und kommt in Amsterdam Airport Schiphol um 18:10 Uhr an. Sonntags fliegt KL1255 von Amsterdam Airport Schiphol um 11:45 Uhr ab und kommt in Rennes Bretagne Airport um 13:20 Uhr an. KL1256 verlässt den Flughafen Rennes Bretagne um 13:50 Uhr und kommt in Amsterdam Airport Schiphol um 15:30 Uhr an.

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Malta Air: Landesarbeitsgericht untersagte Betriebsrats-Wahlversammlung

Eigentlich hätte am 8. Dezember 2022 eine Wahlversammlung der rund 300 Beschäftigten der Malta-Air-Basis Berlin-Brandenburg stattfinden sollen. Diese hätte einen Wahlvorstand für die Gründung eines Betriebsrats bestimmen sollen. Allerdings machte das Landesarbeitsgericht einen Strich durch die Rechnung, denn aufgrund einer Klage von Malta Air wurde die Abhaltung der Versammlung gerichtlich untersagt. Der Verlauf der Dinge ist durchaus bemerkenswert, denn in erster Instanz blitzte die Ryanair-Tochter vor dem Arbeitsgericht Cottbus ab. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg sah die Angelegenheit anders und untersagte kurzfristig die Durchführung der Wahlversammlung. Die Gewerkschaft Verdi war damit gezwungen diese abzusagen, so dass die Weichen für die Gründung eines Malta-Air-Betriebsrats in Deutschland nicht gestellt werden konnten. Dass die Ryanair Group keine sonderliche Freude mit Betriebsräten bzw. Gewerkschaften hat, ist allgemein bekannt. Beispielsweise anerkannte man in Österreich die Wahl des letzten Laudamotion-Betriebsrats nicht. Man klagte dagegen und unterlag letztlich vor Gericht. Für die Beschäftigten war das Urteil nicht wirklich von Bedeutung, denn Laudamotion ist nicht mehr als Airline tätig. Der Nachfolger Lauda Europe Ltd. hat an der Basis Wien-Schwechat keinen Betriebsrat. In Deutschland ist Malta Air im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC tätig. Das bedeutet konkret, dass das in der Bundesrepublik beschäftigte Personal beim maltesischen Carrier beschäftigt ist. Einen Betriebsrat gibt es bislang nicht. Die Gewerkschaft Verdi will das ändern, jedoch setzt sich der Arbeitgeber mit juristischen Mitteln zur Wehr. Gemäß Teilurteil des Landesarbeitsgerichts war man damit zunächst auch erfolgreich. „Wir akzeptieren die gerichtliche Entscheidung natürlich, bedauern sie jedoch“, so Verdi-Gewerkschaftssekretär Dennis Dacke. „Die Beschäftigten bei Malta Air stehen entschlossen

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SAS nimmt Oslo-Stuttgart auf

Die Fluggesellschaft SAS wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Oslo und Stuttgart bedienen. Die skandinavische Fluggesellschaft fliegt während des Hochsommers im Juli und August bis zu zweimal wöchentlich donnerstags bzw. montags nach Norwegen. Geflogen wird die Strecke mit Maschinen des Typs Airbus 320 oder Boeing 737. Die Maschine startet in Stuttgart kurz vor 14 Uhr und ist nach zwei Stunden Flug um 16 Uhr in Oslo. Die Flüge von Oslo nach Stuttgart heben dort jeweils kurz vor 11 Uhr ab und landen gegen 13 Uhr in Stuttgart. Bisher verbindet SAS den Flughafen Stuttgart bereits mehrmals pro Woche mit ihrem Drehkreuz in Kopenhagen.

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Eurowings Discover stellt den Sommerflugplan 2023 vor

Die Fluggesellschaft Eurowings Discover wird im Sommerflugplan 2023 den Langstreckenbetrieb weiterhin auf Frankfurt am Main konzentrieren. Von München aus werden touristische Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke angeboten. Ab dem größten Airport Deutschlands wird die Ferienfluggesellschaft rund 40 Destinationen anbieten. Schwerpunkte bilden Destinationen in Afrika, Nordamerika und im Mittelmeerraum. Neu wird man unter anderem nach Philadelphia und Orlando fliegen. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass man Tampa Bay und Fort Myers bereits im Portfolio hat, wird man bis zu 15 Umläufe pro Woche in Richtung Florida anbieten. Die Airline stockt außerdem ihr Angebot nach Kanada auf und verlängert die Saison: Von März bis Oktober fliegt Eurowings Discover bis zu fünfmal die Woche aus Frankfurt nach Calgary sowie, von Juni bis Ende September, dreimal wöchentlich nach Halifax. Mit Anchorage, Las Vegas und Salt Lake City steuert Eurowings Discover kommenden Sommer insgesamt neun Destinationen in Nordamerika an. Mit sieben Zielen bleibt auch Afrika im kommenden Jahr ein Kernmarkt von Eurowings Discover auf der Langstrecke. So stockt der Ferienflieger im Sommer wieder auf zehn wöchentliche Verbindungen von Frankfurt in die namibische Hauptstadt Windhoek auf. Urlauber können sich außerdem auf bis zu drei wöchentliche Direktflüge aus Frankfurt in den Krüger Nationalpark sowie nach Victoria Falls freuen. Hinzu kommen Mauritius sowie die vier wöchentlichen Flüge nach Mombasa, die jeweils zweimal die Woche nach Sansibar oder Kilimandscharo verlängert werden. Daneben stehen auch die Urlaubsklassiker Punta Cana und Cancún in der Karibik sowie Panama in Zentralamerika im Langstreckenprogramm des Ferienfliegers. Auf der Kurz- und Mittelstrecke wird Eurowings Discover

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Flughafen Paderborn bekommt neuen Marketingleiter

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt bekommt am 1. März 2023 mit Pacal Döpker einen neuen Vertriebs- und Marketingchef. Derzeit ist der Manager für die lokale Radiostation „Hochstift“ tätig. Er folgt auf Klaus Marx, der in den Ruhestand treten wird. Während einer Übergangsphase wird der scheidende Marketingleiter seinen Nachfolger einarbeiten. „Die Zukunft unseres Flughafens entscheidet sich vor Ort in den Regionen Ostwestfalen, Lippe und Südwestfalen. Deshalb haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, auch die Position der Vertriebs- und Marketingleitung mit einem Vertriebsexperten zu besetzen, der unsere Heimat mit ihren Menschen und ihrem Charakter bestens kennt. Pascal Döpker verfügt über sehr gute Qualifikationen sowie wertvolle Erfahrungen und ist vor Ort stark vernetzt“, erläutert Paderborn-Chef Roland Hüser.

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