Dezember 9, 2022

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Dezember 9, 2022

Wizz Air kehrt Balaton-Airport Heviz den Rücken

Passagiere der Billigfluggesellschaft Wizz Air müssen auf weitere Strecken ab Deutschland und Österreich verzichten. Der Carrier gibt abermals einige Routen auf. Diese wurden bereits aus dem Reservierungssystem entfernt. Aus Heviz zieht man sich komplett zurück. Teilweise handelt es sich um Routen, die saisonal während der warmen Jahreszeit angeboten wurden. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 wird daher keine Wiederaufnahme erfolgen. In Deutschland sind die Flughäfen Köln/Bonn, Dortmund, Friedrichshafen und Frankfurt-Hahn von den jüngsten Kürzungen betroffen. Ab Wien-Schwechat wird Wizz Air künftig nicht mehr nach Catania fliegen. Auf dieser Route stand man zuletzt unter anderem mit dem Lowcoster Ryanair im direkten Wettbewerb. Dieser will die Sizilien-Strecke auch weiterhin anbieten. Flughafen Heviz erneut ohne Linienflüge In Frankfurt-Hahn ist die Belgrad-Strecke vom Rotstift betroffen. Diese hätte eigentlich im Sommerflugplan 2023 reaktiviert werden sollen. Den Plan hat man verworfen und die Route aus dem Reservierungssystem entfernt. Selbiges gilt für die Ohrid-Flüge ab Friedrichshafen, so dass ab dem Bodensee-Airport im Sommer 2023 die Ziele Tirana, Tuzla und Ohrid geplant sind. Ab Köln/Bonn wird Wizz Air künftig nicht mehr nach Katowice fliegen. In Dortmund streicht der Billigflieger die erst in diesem Jahr aufgenommene Nonstop-Strecke zum Balaton-Airport Heviz. Dies hat nicht nur zur Folge, dass der ungarische Airport komplett aus dem Wizz-Streckennetz verschwindet, sondern der Regionalflughafen nahe dem Plattensee steht mal wieder ohne regelmäßige Linienflüge da. Damit zeigt sich neuerlich, dass sich bislang kein Carrier dauerhaft im Linienbetrieb von/nach Heviz halten konnte.

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Letzte Boeing 747-8F hat die Montagehalle verlassen

Beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing endet in Kürze eine Ära, denn die letzte B747-8 hat eine Werkshalle verlassen. Es handelt sich um ein Frachtflugzeug, das für Atlas Air bestimmt ist. Nach mehr als 50 Jahren endet die Produktion der „Jumbojets“. Erstmals wurde die Boeing 747 im Jahr 1967 hergestellt. Seither wurde das Muster steig weiterentwickelt. In der 54-jährigen Geschichte wurden 1.574 Einheiten in verschiedenen Ausführungen hergestellt. Die jüngste Variante, B747-8, erwies sich nicht mehr als Verkaufsschlager. Als Passagierflugzeug stellt man es bereits seit einigen Jahren nicht her. Nun befindet sich auch der letzte Frachter, der Anfang 2023 an Atlas Air ausgeliefert werden soll, kurz vor der Fertigstellung. „Mehr als ein halbes Jahrhundert lang haben Zehntausende engagierter Boeing-Mitarbeiter dieses großartige Flugzeug entworfen und gebaut, das die Welt wirklich verändert hat. Wir sind stolz darauf, dass dieses Flugzeug noch viele Jahre lang rund um den Globus fliegen wird“, so Kim Smith, Boeing Vice President und General Manager, 747 und 767 Programms.

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Brussels Airlines bekommt zwei weitere Airbus A320neo

In den Jahren 2023 und 2024 wird Brussels Airlines fünf Airbus A320neo in die Flotte aufnehmen. Ursprünglich waren drei Exemplare geplant, jedoch gab der Vorstand grünes Licht für zwei weitere Mittelstreckenjets dieses Typs. Diese werden im Jahr 2024 übernommen. Drei Airbus A320neo werden bereits im kommenden Jahr zur Flotte von Brussels Airlines stoßen. Zwei weitere Einheiten folgen im Jahr 2024, so dass die Teilflotte dann aus vorerst fünf Einheiten bestehen wird. Weiters nimmt man zwei von Cityjet betriebene Bombardier CRJ-900 ins Wetlease. Der Carrier geht davon aus, dass die Nachfrage im Sommer 2023 weiter steigen wird. Der Flugbetrieb soll daher um zehn Prozent gesteigert werden. Gegenüber diesem Jahr plant man mit vier zusätzlichen Flugzeugen und will 200 neue Mitarbeiter einstellen. Im Gegenzug der A320neo-Einflottung werden ältere Airbus A319 sukzessive die Flotte verlassen. Von den vier zusätzlichen Flugzeugen werden zwei Airbus A320 dauerhaft in die Flotte von Brussels Airlines aufgenommen und im gesamten Mittelstreckennetz der Fluggesellschaft eingesetzt. Darüber hinaus wird Brussels Airlines mit dem Wet-Lease-Unternehmen CityJet zusammenarbeiten, das den ganzen Sommer über zwei CRJ-Flugzeuge für die belgische Airline fliegen wird. Diese kleineren Flugzeuge mit 85 bis 100 Sitzplätzen werden Flüge zu Sekundärmärkten wie Bordeaux und Billund durchführen, wodurch diese Gebiete mit dem interkontinentalen und europäischen Netzwerk von Brussels Airlines verbunden werden können.

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Wehen vorgetäuscht: Pegasus-Passagiere wollten nach Zwischenlandung flüchten

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 musste Pegasus-Flug PC652 auf dem Weg von Casablanca nach Istanbul Sabiha Göckcen wegen von einer Frau vorgetäuschter Geburtswehen außerplanmäßig auf dem Barcelona zwischenlanden. Nach der Landung versuchten 28 Passagiere über das Rollfeld die Flucht zu ergreifen. Eine offensichtlich schwangere Frau machte etwa rund eine Stunde und 45 Minuten nach dem Start darauf aufmerksam, dass bei ihr die Wehen eingesetzt haben sollen. Der von der Kabinenbesatzung informierte Kapitän entschied dann, dass in Barcelona eine Zwischenlandung eingelegt werden sollte. Bei einer späteren medizinischen Untersuchung, die in Spanien durchgeführt wurde, stellte sich aber heraus, dass die Dame erst im fünften Monat schwanger ist. Die Ärzte sind der Ansicht, dass die vermeintlichen Geburtswehen lediglich vorgetäuscht waren, um eine Landung in der Europäischen Union „erzwingen“ zu können. Darauf deutet auch die offizielle Erklärung der Polizei hin. Laut Mitteilung der Exekutive sollen insgesamt 28 Fluggäste die nach der Landung wegen der vermeintlichen Versorgung der Verursacherin die Gelegenheit genutzt haben, um das Flugzeug trotz gegenteiliger Anweisung zu verlassen. Über das Rollfeld des Flughafens Barcelona sollen diese versucht haben zu flüchten. Weit sind diese aber nicht gekommen. Der Sicherheitsdienst des Airports sowie die spanische Polizei schritten umgehend ein und „sammelten“ die Flüchtigen wieder ein. Bei 14 Personen klickten die Handschellen, denn diese wurden verhaftet. Bei acht weiteren wurde entschieden, dass diese umgehend wieder nach Marokko abgeschoben werden und fünf wurden von der Polizei zum Wiederbesteigen des Pegasus-Jets gezwungen. Zu den verbleibenden beiden Personen machte die Exekutive keine Angaben. Ähnlicher Vorfall auf gleicher

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Kommentar: Liliair – Die neue Fluggesellschaft für Kärnten

Die Lilihill Group will am 13. Dezember 2022 ihre neue Liliair vorstellen. Das Projekt scheint aus heiterem Himmel zu kommen, aber das stimmt so ganz und gar nicht. Schon seit dem Jahr 2019 treibt man dieses ambitioniert – mit coronabedingten Verzögerungen – voran. Einfach wird es nicht und man benötigt insbesondere viel Geld und Geduld, wie auch Beispiele aus Bozen, Altenrhein und Mannheim zeigen. Doch: Lilihill nimmt private Mittel und kein Steuergeld in die Hand. Bereits seit dem Jahr 2019 treibt die Lilihill Group, Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, den Aufbau einer eigenen Fluggesellschaft voran. Man sicherte schon damals Luftfahrt-Fachpersonal, das für den Betrieb einer Airline notwendig ist. Offiziell hat man die Pläne nie kommentiert, aber auch nicht dementiert. Eigentlich sollte Liliair schon längst in der Luft sein, jedoch sorgte die Corona-Pandemie dafür, dass man es langsamer als ursprünglich avisiert angegangen ist. Auch die ständigen Querschüsse aus der Kärntner Landespolitik haben sich nicht gerade beschleunigend ausgewirkt. Jedenfalls wurde hinter den Kulissen intensiv am Projekt gearbeitet. Am 13. Dezember 2022 wollen der ehemalige AUA-Chef Peter Malanik und Dieter Kandlhofer, die als Geschäftsführer von Lilihil fungieren, die neue Liliair vorstellen. Ebenso konnte man Kay Kratky, der ebenfalls früher an der Spitze von Austrian Airlines stand, für das Projekt gewinnen. Ex-Niki-Kompetenz an Bord Doch lediglich mit Geschäftsführern ist noch keine Airline zu machen. Lilihill konnte sich den Umstand, dass seit der Übernahme von der Laudamotion durch Ryanair zahlreiche ehemalige Niki-Schlüsselkräfte das Unternehmen verlassen haben, zu Nutze machen. Auch haben nach den Kündigungswellen, die es

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Norwegian mit 1,4 Millionen Fluggästen im November 2022

Die Billigfluggesellschaft Norwegian beförderte im November 1,4 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 79,5 Prozent. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat hatte der Carrier um 37 Prozent mehr Fluggäste an Bord. Ab Norwegen waren die Strecken zu Strandzielen in Südeuropa besonders stark nachgefragt. Eigenen Angaben nach hat man auf diesen im November 2022 eine Auslastung von rund 90 Prozent erzielen können. „Wir sind gut aufgestellt, um auf saisonale Schwankungen zu reagieren. Wir haben unsere Kapazitäten an die geringere Nachfrage während der Wintersaison angepasst und haben insgesamt 15 Prozent unseres geschätzten Treibstoffverbrauchs für 2023 abgesichert. Mit Blick auf die Zukunft sehen wir weiterhin einen Nachholbedarf an Flugreisen, insbesondere zu sonnigen Strandzielen. Wir haben vor kurzem mehrere neue Routen zu Zielen in ganz Europa eröffnet und freuen uns darauf, sowohl Passagiere als auch neue Kollegen während des voraussichtlich arbeitsreichen Sommers 2023 willkommen zu heißen“, so Norwegian-Chef Geir Karlsen.

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Eurowings Europe nimmt Prag-Genf auf

Die maltesische Fluggesellschaft Eurowings Europe nimmt Ende März 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Prag und Genf auf. Ebenso wird man neu ab Stockholm-Arlanda nach Rom-Fiumicino fliegen. Beide Neuaufnahmen sollen am 26. März 2023 erstmals bedient werden. Zwischen der tschechischen und der schweizerischen Stadt soll im Sommerflugplan 2023 fünfmal wöchentlich geflogen werden. Ab Stockholm soll es dreimal pro Woche nach Rom gehen.

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Gatwick: Emirates stockt auf drei tägliche A380-Flüge auf

Golfcarrier Emirates Airline stockt aufgrund hoher Nachfrage rund um Weihnachten und Neujahr die Kapazität zwischen London-Gatwick und Dubai weiter auf. Man wird drei tägliche Flüge mit Airbus A380 durchführen. Dadurch erhöht sich das tägliche Angebot zwischen den beiden Städten auf weit mehr als 1.000 Sitze pro Tag. Betroffen sind Dubai die Kurse K11, EK15 und EK09. Ab dem Vereinigten Königreich bietet Emirates nun 119 Flüge pro Woche an. Man steuert im Inselstaat insgesamt sieben Flughäfen an. Dabei handelt es sich um Heathrow, Gatwick, Stansted, Manchester, Birmingham, Newcastle und Glasgow.

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Tui Österreich: Thailand erlebt Nachfrage-Comeback

Der Reiseveranstalter Tui Österreich ortet derzeit für die reisestarke Zeit rund um Weihnachten und Neujahr eine starke Nachfrage in Richtung der Kanaren, Ägypten und Thailand. Die Top Urlaubsziele der Tui-Reisenden sind dieses Jahr die Kanaren sowie Ägypten mit den Taucher-Hotspots Hurghada und Marsa Alam. Als Fernreiseziel hat sich heuer Thailand neben den Malediven und Mexiko an die Spitze gesetzt. „Im Vergleich zum Vorjahr können wir in nahezu allen Trenddestinationen eine gesteigerte Nachfrage für die Weihnachtsferien feststellen. Das freut uns sehr, denn das bestätigt einmal mehr, dass die Reiselust der TUI Gäste ungebrochen ist“, so Gottfried Math, Geschäftsführer Tui-Österreich. „Vor allem das beliebte Urlaubsziel Thailand erlebt nach dem Wegfall der Corona-Einreisebestimmungen ein starkes Comeback“.

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Air Baltic mit Selbstabfertigung in Riga zufrieden

Seit rund einem Jahr führt die lettische Fluggesellschaft Air Baltic am Flughafen Riga die Passagierabfertigung selbst durch. Zuvor setzte man auf einen Dienstleister. Das Unternehmen zeigt sich mit der Entscheidung, dass man die Tätigkeit in Eigenregie durchführt, zufrieden. Das neue Modell der Bodenabfertigung hat die betriebliche Leistung am Heimatflughafen der Fluggesellschaft verbessert und sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die Zufriedenheit der Fluggäste erhöht, so Air Baltic in einer Aussendung. „Die Erholung von der weltweit schwersten Luftfahrtkrise, die durch die Pandemie verursacht wurde, hat uns die Möglichkeit gegeben, unsere Produkte und Dienstleistungen zu überarbeiten – um uns produktiver auf die Vermittlung der zentralen Markenwerte zu konzentrieren. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist die Übernahme der wichtigsten Bodenabfertigungsprozesse in Riga mit durchschnittlich 90 täglichen Flugbewegungen“, so Laura Vecvanaga-Puķīte, Senior Vice President Ground Operations and Customer Care.

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