Dezember 11, 2022

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Dezember 11, 2022

Klagenfurt: Präsentation von Liliair verschoben

Eigentlich wollten der Flughafen Klagenfurt und Mehrheitseigentümer Lilihill am Dienstag, den 13. Dezember 2022, die Neugründung „Liliair“ vorstellen. Der Termin fällt vorerst ins Wasser, da dieser aufgrund einer nicht näher bezeichneten Erkrankung eines angekündigten Redners abgesagt werden musste. Gleichzeitig wurde ein neuer Termin für die Präsentation von Liliair verkündet. Diese soll nun am 20. Dezember 2022 gegen 10 Uhr 00 am Flughafen Klagenfurt stattfinden. Mittlerweile gibt es auch Gerüchte, dass der Bombardier CRJ-1000 mit der Registrierung OE-LIL für das Projekt bestimmt sein könnte. Dies wurde seitens Liliair dementiert. Eine Sprecherin sagte: „Das ist definitiv nicht unser Flugzeug“. Die Gründung der Firma Liliair und die damit verbundene Eintragung ins Firmenbuch erfolgte erst diese Woche. Bis Abfragen im Firmenbuch möglich sind, können noch einige Tage vergehen. Die Zwangsveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung erfolgt im Regelfall binnen vier Wochen ab tatsächlicher Ausführung der Eintragung durch das zuständige Gericht. Bereits 1979 brachte der Flughafen Klagenfurt eine eigene Airline in die Luft Mit Liliair will Flughafen-Klagenfurt-Mehrheitseigentümer Lilihill eine eigene Fluggesellschaft in die Luft bringen. Das Projekt wurde im Jahr 2019 gestartet, jedoch gab es aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Verzögerungen. Nähere Details will man erst im Zuge der Medienkonferenz, die nun am 20. Dezember 2022 stattfinden soll, vorstellen. Es handelt sich übrigens nicht um das erste Mal, dass der Klagenfurter Flughafen eine eigene Airline in die Luft brachte. Im Juli 1979 ging Transalp mit Swearingen Merlin IV an den Start. Man bot mit den 13-sitzigen Flugzeugen Linienflüge von Klagenfurt nach Wien, von Graz nach Wien

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„Phantomairline“ Air Sinai startet als Billigflieger Air Sphinx neu durch

Die Egyptair Group will mit Air Sphinx eine neue Billig- und Charterairline, die ab dem Sphinx International Airport operieren soll, an den Start bringen. „Neu“ ist das Unternehmen aber so ganz und gar nicht, denn es handelt sich um die „Phantomfluggesellschaft“ Air Sinai, die einen neuen Namen verpasst bekommen hat. Air Sinai ist eine Tochtergesellschaft von Egyptair, die es über viele Jahre gar nicht gab, wenn jemand danach fragte. Der Carrier wurde im Jahr 1982 gegründet, um Nonstopflüge zwischen Kairo und Tel Aviv-Ben Gurion durchführen zu können. Über viele Jahre hinweg mutete des Geschäftsmodell regelrecht kurios an, denn Tickets konnten nur kompliziert gegen Barzahlung gekauft werden und am Flughafen Kairo (International) wurden die Flüge nicht gelistet. Nicht einmal am Gate gab es Hinweise auf den bevorstehenden Tel-Aviv-Flug, man musste also wissen wo der Einstieg ist. Offiziell wollte Egyptair nichts von dieser Tochtergesellschaft wissen, wenn eben jemand danach fragte. Intern wusste man ganz genau welchen Zweck Air Sinai hatte und dass es die Tel-Aviv-Flüge, die man versuchte „geheim“ zu halten, gibt. Vor einigen Tagen taute dann das diplomatische Klima zwischen Ägypten und Israel. Mittlerweile gibt es ein reguläres Luftfahrtabkommen und beispielsweise Egyptair fliegt ganz offiziell nach Tel Aviv. Die „Phantomairline“ Air Sinai brauchte es also nicht mehr. Aus „Phantomairline“ wird ein Billigflieger Seit einigen Jahren dümpelt der Carrier, den es über viele Jahre hinweg offiziell gar nicht gab, vor sich hin. Man hält sich mit gelegentlichen Charterflügen und ACMI-Dienstleistungen für Egyptair in der Luft. Der ägyptische Luftfahrtminister, Muhammad Manar, kündigte an,

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