Dezember 13, 2022

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Dezember 13, 2022

Arkia nimmt Tel Aviv-Berlin auf

Die israelische Fluggesellschaft Arkia legt im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopstrecke zwischen Tel Aviv und Berlin-Brandenburg auf. Die Route soll ab 26. Mai 2023 dreimal wöchentlich bedient werden. Vorerst ist diese bis zum 27. Oktober 2023 befristet. Bereits im April 2023 wird Arkia vier Sonderflüge auf dieser Strecke durchführen. Diese sollen mit Boeing 737-800 von Smartwings bedient werden. Ab 26. Mai 2023 wird man selbst mit Airbus A320neo fliegen. Die Durchführung soll dann an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag erfolgen.

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Hohe Ticketpreise: Lufthansa rechnet mit gesteigertem Gewinn

Aufgrund hoher Nachfrage und deutlich gestiegener Durchschnittserlöse im Passagiergeschäft rechnet Lufthansa damit, dass man einen höheren Gewinn als ursprünglich angenommen erzielen wird. Die Töchter Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik werden voraussichtlich Rekordergebnisse erzielen. Die Ergebnisentwicklung in den Monaten Oktober und November übertraf die Erwartungen. Die Buchungslage für die kommenden Monate deutet auf eine Fortsetzung der positiven Entwicklung im Passagiergeschäft hin. Der Konzern geht deshalb davon aus, im Geschäftsjahr 2022 ein Adjusted EBIT von rund 1,5 Milliarden Euro (zuvor: mehr als eine Milliarde Euro) erzielen zu können, teilte die Firmengruppe ad-hoc mit.

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Helvetic fliegt wieder zwischen Zürich und Kittilä

Die schweizerische Fluggesellschaft Helvetic Airways bietet im Winterflugplan 2022/23 wieder Nonstopflüge zwischen Zürich und dem finnischen Kittilä an. Diese sollen mit Embraer 195-E2 bedient werden. In dieser Saison wird der erste Flug am 31. Dezember 2022 durchgeführt. Geflogen wird jeweils an Samstagen unter den Flugnummern 2L652/2L653. Diese Strecke ist vorerst bis zum 11. März 2023 befristet. Bereits in der Vergangenheit hat Helvetic Airways immer wieder Flüge zwischen der Schweiz und dem finnischen Kittilä aufgelegt.

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Flughafen Biarritz: Polizisten durch Messerattacke verletzt

Am Sonntag, den 11. Dezember 2022, ist es am französischen Flughafen Biarritz gegen 16 Uhr 00 bei der Sicherheitskontrolle zur Verletzung von Polizeibeamten durch eine Messerattacke gekommen. Ein laut Behörden vermutlich unter Drogeneinfluss stehender Reisender weigerte sich das Messer, das zu den verbotenen Gegenständen zählt, abzugeben. Der Passagier, der eigentlich nach Berlin fliegen wollte, rastete aus und attackierte vier Beamte der Grenzpolizei PAF mit seinem Messer. Dadurch wurden zwei Beamte leicht verletzt, die zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Der Unruhestifter wurde vorläufig festgenommen und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

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Indien setzt auf Flugverbindungen und nicht auf die Bahn

Während einige Regierungen in der Europäischen Union Kurzstreckenflüge mittels zusätzlicher Steuern verteuert werden sollen oder gar bestimmte Inlandsverbindungen zu Gunsten der Bahn verboten werden sollen, geht man in Indien einen gänzlich anderen Weg. Man bevorzugt das Flugzeug für die Verbesserung der Konnektivität im Inland. Dafür nimmt die Regierung viel Geld in die Hand, denn zahlreiche Regionalstrecken werden üppig subventioniert. Auch viele Neuaufnahmen sind in den nächsten Monaten und Jahren zu erwarten, denn die indische Staatsführung vertritt die Ansicht, dass im Inland das Flugzeug gegenüber der Bahn das bessere Verkehrsmittel ist. Dies hat auch zur Folge, dass die Carrier händeringend nach zusätzlichem Fluggerät suchen. Beispielsweise steht bei Air India eine Großbestellung über 500 Maschinen im Raum. Premierminister Narendra Modi hob anlässlich der Eröffnung des neuen Flughafens in Goa das UDAN-Programm, mit dem unterversorgte und Regionale Flughäfen gefördert werden. Die Fluggesellschaften werden mit Subventionen und Verlustabdeckungen zur Aufnahme zusätzlicher Verbindungen animiert. Für die Passagiere gibt es einen Kostendeckel: Maximal 30 U.S.-Dollar dürfen Flüge bis 30 Minuten kosten und ab einer Flugdauer von einer Stunde maximal 60 U.S.-Dollar. Damit will man Flugreisen im Inland attraktiv machen. Der Ausbau des chronisch überlasteten Eisenbahnverkehrs spielt in den Plänen der indischen Regierung nur eine untergeordnete Rolle. Man will in den nächsten Jahren zahlreiche neue Flughäfen, neue Strecken und vieles mehr eröffnen. Man setzt also klar und deutlich auf das Flugzeug und nicht auf die vermeintlich umweltfreundlichere Bahn, die in diesem Land hauptsächlich unter Dieseltraktionen verkehrt. Die Vorgehensweise in Indien ist ein regelrechter Kontrast zur luftfahrtfeindlichen Stimmung,

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Neugründung SkyUp MT hebt in diesem Jahr noch nicht ab

Eigentlich wollte SkyUp im Dezember 2022 mit dem neugegründeten Malta-Ableger den Erstflug durchführen. Für den Winter 2022/23 hatte man bereits den einen oder anderen Charterflug angekündigt. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn für die Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung braucht man länger als gedacht. Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass mit SkyUp MT ein EU-Ableger der ukrainischen Billigfluggesellschaft an den Start gehen wird. Durchaus große Pläne, die sogar Langstreckenflüge einschließen, wurden vorgestellt. Im Sommerflugplan 2023 will man sowohl als Billigflieger auf eigene Rechnung als auch als Charterairline im EU-Raum im großen Stil mitmischen. Jedenfalls ging man davon aus, dass man im Dezember 2022 den Erstflug durchführen wird. Zunächst wollte man sich auf Charter- und ACMI-Flüge konzentrieren, ehe es dann mit Beginn der Sommerflugplanperiode auch auf eigene Rechnung losgehen sollte. Das Projekt ist aber ins Stocken geraten, denn auch auf Malta gibt es kein „AOC to Go“. Die Erteilung der notwendigen Zertifikate kann nicht mehr in diesem Jahr erfolgen, ist aus Kreisen der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde zu hören. Man habe einige weitere Unterlagen von SkyUp MT angefordert. Mit anderen Worten: Die Neugründung muss nachbessern und einige Fragen der Beamten beantworten. Dieser bürokratische Prozess führt dazu, dass sich die mögliche Genehmigung um einige Wochen verschieben wird. AOC-Erteilung frühestens im ersten Quartal 2023 Derzeit geht man davon aus, dass SkyUp MT, sofern alle Unterlagen pünktlich eingebracht werden und alle sonstigen Parameter positiv geprüft werden, erst im Laufe des ersten Quartals 2023 AOC und Betriebsgenehmigung ausgestellt bekommen kann. Praktische Auswirkungen hat das bereits,

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FAA legt A321XLR zusätzliche Brandschutzmaßnahmen auf

Der europäische Flugzeugbauer Airbus muss einige konstruktive Änderungen im Bereich des hinteren Mitteltanks am Langstreckenmuster A321XLR vornehmen. Diese wurden von der U.S.-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA auferlegt. Die Konstruktionsanforderungen für die betroffenen Rumpfteile wurden bereits genehmigt. Da sich der RTC-Tank im unteren Rumpfbereich befindet, der im Vergleich zu Flugzeugen der älteren Generation teilweise den hinteren Frachtraum ersetzt, muss Airbus laut FAA die Hälfte des Rumpfes in der Nähe des RCT-Längsbereichs absenken. Der Bereich soll feuerbeständig gemacht werden, um potenzielle Sicherheitsrisiken für die Passagiere zu verringern, heißt es in dem Dokument. Die FAA schreibt in ihrem Bericht unter anderem, dass diese Änderung notwendig ist, „um ein Sicherheitsniveau zu schaffen, das dem der bestehenden Lufttüchtigkeitsstandards entspricht“ erreichen zu können. Im Vorfeld hatte der Konkurrent Boeing auf mögliche Sicherheitsprobleme aufmerksam gemacht. Aktuell sieht es danach aus, dass auch die EASA die FAA-Anordnung übernehmen wird. Da die USA ein wichtiger Markt für Airbus sind, könnten es sich die Europäer ohnehin nicht erlauben ein Muster auf den Markt zu bringen, das keine Zulassung in der Vereinigten Staaten von Amerika erhalten kann. Allerdings gibt es mittlerweile Spekulationen, dass die von der FAA geforderten Änderungen negativen Einfluss auf die von Airbus versprochene Performance haben könnten. Hintergrund ist, dass die zusätzliche Brandschutzkonstruktion auch weiteres Gewicht an Bord bringt. Dies dient der Sicherheit, könnte aber die versprochene Range schmälern. Das Flugzeug absolvierte seinen Erstflug im Juni 2022. Der Termin für die Aufnahme des kommerziellen Betriebs wurde auf Ende 2023 verschoben, aber der Hersteller verzögerte das Ereignis unter Berufung auf regulatorische Probleme noch

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Myanmar hat Guizhou FTC-2000G-Kampfjets übernommen

Die Luftstreitkräfte von Myanmar haben die ersten Kampfjets des Typs Guizhou FTC-2000G Mountain Eagle übernommen. Es handelt sich um militärisches Fluggerät, das in der Volksrepublik China produziert wurde. Offiziell kommuniziert wurde die Auslieferung aber nicht. Bereits im November 2022 sind die ersten Einheiten in Myanmar eingetroffen, berichten lokale und internationale Medien. Seitens der Regierung gibt es dazu keine offizielle Erklärung. Das Medium „The Irrawaddy“ schreibt unter Berufung auf angebliche „Geheimdienstquellen“, dass die Kampfjets im Jahr 2020 bestellt wurden. Seit Juni 2022 sollen zumindest acht Piloten, acht Techniker und zwei Offiziere in China ausgebildet worden sein. Diese sollen im November 2022 das neue Fluggerät nach Myanmar überstellt haben. Der FTC-2000 Mountain Eagle ist eine Exportbezeichnung des Guizhou JL-9, eines modernen Jet-Trainers und leichten Kampfflugzeugs, das von der chinesischen Guizhou Aviation Industry Import/Export Company (GAIEC) hergestellt wird. Das Flugzeug, das nach dem Vorbild der MiG-21 und ihrer chinesischen Lizenzkopie, der Chengdu J-7, hergestellt wird, absolvierte 2003 seinen Erstflug und wird seit 2018 in Serie produziert. Die Luftwaffe Myanmars betreibt derzeit eine breite Palette chinesischer und russischer Kampfjets, darunter ältere Nanchang Q-5 und Chengdu J-7 und MiG-29 sowie neuere JF-17 und Sukhoi Su-30.

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Erhöhung der Ticketsteuer: Norse droht mit Abzug aus Norwegen

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways droht der Regierung von Norwegen, dass man sämtliche Flüge in das Land einstellt, sofern die 45-prozentige Erhöhung der dortigen Luftverkehrssteuer umgesetzt werden sollte. Das Geschäftsmodell von Norse Atlantic Airways ist simpel, aber gleichzeitig schwierig: Man bietet Lowcost-Langstreckenflüge an. Da man keine echten Premium-Klassen hat, muss man die notwendigen Einnahmen durch Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Catering, Aufgabegepäck und so weiter generieren. Was auf der Kurzstrecke so gut funktioniert, dass selbst Netzwerkcarrier in der Economy-Class auf den „Baukasten“ umgestiegen sind, ist auf der Long Haul wesentlich schwieriger. Das liegt auch daran, dass Passagiere nicht bereit sind jeden Betrag für die Mitnahme des Koffers oder die Reservierung des Wunschsitzplatzes zu bezahlen. Dass Lowcost-Langstrecke sehr schwierig ist, weiß man bei Norse Atlantic Airways sehr genau. Immerhin ist einer der Firmengründer der ehemalige Chef von Norwegian Air Shuttle und deren Langstrecke flog den Konzern fast in den finanziellen Ruin. Mittlerweile ist das zuletzt genannte Unternehmen nicht mehr in diesem Segment tätig, sondern fliegt nur noch mit Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, vornehmlich innerhalb Europas. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Norse Atlantic Airways eine offizielle Börsenmitteilung, in der man mit der Einstellung der Langstreckenflüge von/nach Norwegen droht, herausgegeben hat. Ungeschickterweise handelt es sich gleichzeitig um das Heimatland der Fluggesellschaft, die im Vereinigten Königreich über einen Ableger mit eigenen Zertifikaten verfügt. Konkret schreibt man, dass man sich wegen der geplanten 45-prozentigen Erhöhung der norwegischen Fluggaststeuer „zutiefst besorgt“ und das insbesondere vor dem Hintergrund des „äußerst wettbewerbsintensiven und preissensiblen

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Wizz Air stellt drei Strecken ab Wien ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab Wien-Schwechat insgesamt drei Strecken einstellen. Dabei handelt es sich um Catania, Bari und Bukarest. Die Verbindung in die rumänische Hauptstadt wird noch bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 bedient. Für den Sommer 2023 ist diese Route nicht mehr vorgesehen. Selbiges gilt auch für die Destination Bari. Catania hingegen wurde bereits eingestellt und es ist keine Wiederaufnahme im Sommerflugplan 2023 geplant.

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