Dezember 14, 2022

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Dezember 14, 2022

Armenian Airlines hat ersten A321 übernommen

Am 7. Dezember 2022 hat Armenian Airlines, die derzeit weder über AOC noch Betriebsgenehmigung verfügt, ihren ersten Airbus A321 übernommen. Es handelt sich um die Maschine mit der derzeitigen Registrierung OE-ISO. Laut CH-Aviation.com befindet sich der rund zehn Jahre alte Mittelstreckenjet im Eigentum der Air Lease Corporation und wurde kürzlich in Ljubljana in die Livery von Armenian Airlines registriert. Ursprünglich wollte der Anbieter im Oktober 2022 starten, jedoch hat man bislang die notwendige Zertifizierung noch nicht erhalten.

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Wien: Wizz Air nimmt Kuwait-City und Bilbao auf

Der Billigflieger Wizz Air hat mit Kuwait-City und Bilbao zwei neue Strecken für den Sommerflugplan 2023 ab Wien-Schwechat angekündigt. Diese sollen Anfang Juni 2023 aufgenommen werden. Nach Kuwait geht es ab 3. Juni 2023 und zwar an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. Flüge in diese Stadt bietet die Firmengruppe nebst Wien derzeit nur ab Abu Dhabi an. Die Verbindung nach Bilbao soll am 6. Juni 2023 erstmals bedient werden. Auf dieser Route will der Carrier ebenfalls an Dienstagen und Samstagen fliegen.

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Sommer 2023: Aer Lingus mit drei neuen Ferienzielen

Das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus bietet im Sommerflugplan 2023 drei neue Ferienziele ab der Homebase Dublin an. Es handelt sich um Kos, Olbia und Brindisi. Das Unternehmen begründet die Neuaufnahmen mit hoher Nachfrage im Bereich Urlaubsreisen. Olbia und Kos sollen ab 2. Mai 2023 bis vorerst 30. September 2023 zweimal pro Woche bedient werden. Nach Brindisi geht es in selbiger Frequenz zwischen 27. Mai 2023 und 26. August 2023.

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Eurowings mit neuen Zielen ab Hamburg und Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Eurowings hat für den Sommerflugplan 2023 je eine neue Strecke ab Hamburg und Düsseldorf aufgelegt. Es handelt sich um Keflavik bzw. Tanger. Ab der Hansestadt soll es saisonal zwischen 7. Mai und 24. September 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag nach Island gehen. Tanger wird ab 20. Juni 2023 jeweils an Dienstagen ab Düsseldorf bedient. Diese Route ist bis vorerst 30. August 2023 befristet.

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November 2022: Ljubljana mit nur 66.843 Passagieren

Der slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana zählte im November 2022 insgesamt 66.843 Passagiere. Damit lag man um 22,1 Prozent unter dem Aufkommen, das man im Vergleichsmonat des Jahres 2019 hatte. Auch erhielt die Fraport-Tochter eine weitere Hiobsbotschaft, denn der Billigflieger Wizz Air stellt die Nonstop-Verbindung ins belgische Charleroi ein. Die Zahl der kommerziellen Flugbewegungen lag bei 1.540, nur 0,7 Prozent weniger als im November 2019. Von Jänner bis November 2022wurden 909.634 Passagiere am Flughafen abgefertigt, was immer noch einen Rückgang von 44,4 Prozent gegenüber der Zeit vor der Pandemie bedeutet.

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Russland soll 24 Sukhoi Su-35 an den Iran liefern

Der Iran soll von Russland rund 24 Kampfjets des Typs Sukhoi Su-35 geleifert bekommen. Derzeit sollen Militärpiloten aus dem weitgehend abgeschotteten Staat in der Russischen Föderation trainieren, um die Übergabe und Überstellung vorzubereiten. Die Maschinen, die nun an die Streitkräfte des Irans geliefert werden sollen, wurden ursprünglich im Jahr 2018 von Ägypten bestellt. Allerdings stornierte das afrikanische Land die Order, jedoch sollen laut russischen Medien die 24 Kampfjets bereits gebaut bzw. weitgehend fertiggestellt gewesen sein. Laut Informationen von NBC News soll die Ausbildung iranischer Piloten auf den Typ Sukhoi Su-35 bereits seit dem Frühjahr 2022 laufen. Im Zuge des von Russland angezettelten Krieges gegen die Ukraine wurde auch bekannt, dass der Iran zahlreiche Drohnen an die Armee der Russischen Föderation geliefert hat. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten wird von westlichen Regierungen kritisch gesehen. Man befürchtet unter anderem, dass der Iran massiv aufrüsten könnte. Über die genauen Modalitäten der Vereinbarungen zwischen der Russischen Föderation und dem Iran gibt es keine gesicherten Informationen. Allerdings wird vermutet, dass für die Lieferung der Kampfjets kein Geld fließt, sondern stattdessen in Form von anderen Rüstungsgütern bezahlt werden könnte. Die Übernahme der 24 Su-35-Kampfjets würde die in die Jahre gekommene Luftwaffe des Irans massiv verjüngen.

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Orlando: Wegen Unwettern wurde der Sprit knapp

Aufgrund der jüngsten Unwetter rund um Orlando gibt es nun Probleme in Sachen Treibstoffversorgung am Orlando International Airport. Der Betreiber ersucht die Fluggesellschaften, dass diese nach Möglichkeit bereits am Hinflug ausreichend Kerosin für den Rückflug tanken. Hintergrund ist, dass wegen akutem Schlechtwetter einige Schiffe nicht anlegen konnten. Dadurch ist am Flughafen Orlando ein Engpass entstanden. Dies führt nun dazu, dass der Airport die Fluggesellschaften und Privatpiloten ersucht, dass nach Möglichkeit anderswo bereits für den Rückflug getankt werden soll. Dadurch will man vermeiden, dass man regelrecht „leer läuft“. Die Maßnahme soll vorerst bis zum Wochenende andauern. Delta Air Lines reagiert bereits darauf und kündigt an, dass gegebenenfalls zusätzliche Tankstopps eingelegt werden müssen. Dazu erklärt das der Konkurrent United Airlines unter anderem: „Aufgrund eines Treibstoffmangels in Orlando, von dem mehrere Fluggesellschaften betroffen sind, werden wir am Sonntag und Montag für einige Flüge ab Orlando zusätzliche Tankstopps einlegen. Zu diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass wir unseren vollen Flugplan einhalten können, um unsere Kunden wie geplant an ihr Ziel zu bringen“. Zwischenzeitlich hat sich das Wetter beruhigt und die Schiffe mit dem benötigten Kerosin konnten anlegen. Allerdings nimmt die Verteilung noch so einiges an Zeit in Anspruch, so dass auch in den nächsten Tagen mit Nachwirkungen zu rechnen ist. Dahinter steckt auch, dass es unterschiedliche Anbieter am Airport gibt und diese erst nach und nach ihre Lager auffüllen können.

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Neuseeland muss Kerosin rationieren

Die Flughäfen in Neuseeland müssen temporär das für Flugzeuge benötigte Kerosin rationieren. Hintergrund ist, dass man Anfang Dezember 2022 eine unbrauchbare Lieferung erhalten hat. Dadurch ist nun ein Engpass entstanden. Vorübergehend werden Airlines und Privatpiloten ersucht, dass nach Möglichkeit auf ausländischen Airports getankt werden soll. Der große Treibstoffhändler Z-Energy erklärte, dass jene Großlieferung, die man erhalten hat, für fehlerhaft befunden wurde. Die Leitfähigkeit des importierten Kerosins soll deutlich über dem zulässigen Wert gelegen haben. Aus Sicherheitsgründen darf dieser Flugkraftstoff nicht an die Kunden ausgegeben werden. Dazu kommt noch ein weiterer Umstand, denn seit April 2022 produziert man in Marsden Point, der einzigen Raffinerie des Landes, kein Kerosin mehr. Man hat auf reinen Import umgestellt, was zur Folge hat, dass Neuseeland in diesem Punkt von Importen abhängig geworden ist. „Als Reaktion auf einen erheblichen Rückgang der Raffineriemargen infolge überschüssiger Raffineriekapazitäten im asiatischen Raum leitete Refining NZ im April 2020 eine strategische Überprüfung des Geschäfts ein, um das optimale zukünftige Geschäftsmodell und die Kapitalstruktur für die Zukunft des Unternehmens zu bestimmen“, erklärte der Betreiber die Entscheidung. Nun hofft man in Neuseeland, dass die Kerosin-Rationierung nur von kurzer Dauer ist, denn noch vor Weihnachten sollen zwei Schiffsladungen eintreffen. Auch habe jene Raffinerie, die den fehlerhaften Treibstoff geleifert habe, zugesagt, dass unverzüglich Ersatz geliefert wird. Bis alles angekommen und verteilt wurde, muss man das noch vorhandene Kerosin rationieren. Es wird gehofft, dass man die Auswirkungen für die Airlines und deren Passagiere so gering wie möglich halten kann.

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Pilotenstreik 2018: Ryanair will gestrandete Passagiere doch entschädigen

Nach über vier Jahren hat die Billigfluggesellschaft Ryanair ihren Widerstand gegen die Entschädigung von Passagieren, die von einem Pilotenstreik in 2018 betroffen waren, aufzugeben. Das Unternehmen argumentierte bislang, dass es sich um einen „außergewöhnlichem Umstand“ im Sinne der Fluggastrechteverordnung gehandelt habe. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat bereits um Jahr 2018 Maßnahmen eingeleitet, die dazu führen sollten, dass Ryanair jene Passagiere, die von den Flugstreichungen, die aufgrund des Pilotenstreiks im Sommer 2018 entstanden sind, im Sinne der Fluggastrechteverordnung entschädigt. Dagegen ging der Billigflieger aber juristisch vor. Die Angelegenheit landete daher vor Gericht und das zuständige Berufungsgericht hat bereits Anfang 2022 entschieden, dass kein außergewöhnlicher Umstand vorgelegen habe. Ryanair wollte den Fall ursprünglich bis zum Höchstgericht durchfechten, jedoch änderte man die Strategie und verwarf das Rechtsmittel. Damit ist die Entscheidung des Berufungsgerichts rechtskräftig geworden. Die CAA teilte dazu mit, dass die betroffenen Passagiere seit 12. Dezember 2022 ihre Entschädigungsansprüche einreichen können. „Die britische Zivilluftfahrtbehörde und Ryanair haben sich am 30. November 2022 auf einen Vergleich geeinigt, um einen Rechtsstreit über die Rechte von Fluggästen zu beenden, die durch Flugausfälle aufgrund gewerkschaftlich geführter Streiks im Sommer 2018 entstanden sind. Die zwischen Ryanair und der CAA erzielte Lösung steht im Einklang mit einem kürzlich ergangenen Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu gewerkschaftlich organisierten Streiks und gewährleistet ein einheitliches Niveau der Fluggastrechte in der EU und im Vereinigten Königreich“, heißt es seitens Ryanair.

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Ferienflüge im Sommer 2023: Helvetic fliegt ab Bern, Sion und Zürich

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways wird auch im Sommer 2023 Ferienflüge ab Bern und Zürich anbieten. Eigenen Angaben nach nimmt man die Warmwasserziele im kommenden Jahr früher als zuvor auf. In Zürich geht es im April 2023 los und in Bern im Mai 2023. Der Embraer-Operator ist eine von wenigen Fluggesellschaften, die auch ab Bern-Belp tätig sind. Ansonsten ist an diesem Airport, abgesehen von General Aviation und ein paar anderen Charterflügen, seit der Pleite von SkyWork Airlines nur wenig los. In Kooperation mit den Reiseveranstaltern Hotelplan und Tui Suisse bzw. Universal wird man ab 21. Mai 2023 wieder nach Palma de Mallorca fliegen. Zunächst werden die Vollcharter-Flüge einmal wöchentlich durchgeführt, ehe Anfang Juni 2023 zwei weitere Umläufe pro Woche dazu kommen werden. Ebenso wird man im Tour-Operator-Auftrag jeweils einmal wöchentlich nach Kos, Rhodos, Zypern und Antalya fliegen. Am Flughafen Bern-Belp wird im Sommer 2023 ein Embraer 190-E2, der mit 110 Sitzplätzen bestuhlt ist, stationiert. Möglicherweise könnten im Auftrag anderer Reiseveranstalter noch weitere Ziele hinzugefügt werden. Entsprechende Gespräche laufen derzeit, wobei das Ergebnis noch nicht absehbar ist. Ebenso wird Helvetic Airways im Sommer 2023 ab Sion fliegen. Von Anfang Juni bis Mitte Oktober 2023 wird man für Buchard Voyages Charterflüge nach Palma de Mallorca durchführen. In Sitten gibt es momentan keinen regelmäßigen Linienverkehr, wohl aber eine umfangreiche General- und Business Aviation sowie gelegentliche Vollcharter. Helvetic Airways hat noch keine konkreten Angaben zum Fluggerät, mit dem die Palma-Flüge ab diesem Airport bedient werden, gemacht. Die meisten Ferienflüge wird der schweizerische Carrier ab dem

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