Dezember 15, 2022

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Dezember 15, 2022

Sommer 2023: Icelandair nimmt Keflavik-Tel Aviv auf

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair nimmt im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Tel Aviv an. Diese soll an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient werden. Der Erstflug ist für den 10. Mai 2023 angekündigt. Vorerst soll diese Strecke saisonal bis zum 29. Oktober 2023 bedient werden. Über eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 hat man noch keine Entscheidung getroffen. „Tel Aviv ist ein aufregendes neues Ziel, das perfekt zu unserem Geschäftsmodell passt und uns ermöglicht, bequeme Verbindungen zwischen Israel und Nordamerika anzubieten. Es ist auch eine großartige Ergänzung zu den vielfältigen Zielen, die wir für unseren Heimatmarkt von und nach Island anbieten, mit einer interessanten Mischung aus Kultur, Geschichte und sonnigen Stränden“, so Icelandair-Chef Bogi Nils Bogason.

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Triebweksproblem: Ryanair-Jet musste in Madrid notlanden

Am 13. Dezember 2022 musste die von Ryanair betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DCW auf dem Weg von Charleroi nach Marrakesch eine außerplanmäßige Landung in Madrid einlegen. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer FR8075 unterwegs. Während dem Flug wurde ein Triebwerksproblem festgestellt. Der Kapitän entschied sich aus diesem Grund die Reise abzubrechen und eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Madrid einzulegen. Diese ist erfolgreich verlaufen, so dass alle Insassen die Boeing 737-800 verlassen konnten. Die Ursache des Problems wird von Technikern untersucht und behoben. „Dieser Flug von Charleroi nach Marrakesch (13. Dezember) wurde aufgrund eines technischen Problems mit dem Flugzeug nach Madrid umgeleitet. Das Flugzeug ist sicher gelandet, und die Passagiere konnten wie gewohnt aussteigen. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, hat Ryanair schnell ein Ersatzflugzeug organisiert, das noch am selben Tag um 18:30 Uhr Ortszeit nach Marrakesch abflog. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Kunden für alle Unannehmlichkeiten, die durch diese kleine Verspätung entstanden sind“, so eine Ryanair-Sprecherin.

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Frankfurt: Lufthansa nimmt Kurs auf Belfast-City

Ab 23. April 2023 wird Lufthansa Nonstopflüge zwischen Frankfurt am Main und Belfast-City anbieten. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird es die bislang einzige Verbindung zwischen Deutschland und Nordirland, das dem Vereinigten Königreich angehört, sein. Derzeit ist geplant, dass die Kranich-Airline bis zu vier Umläufe zwischen den beiden Städten anbieten wird. Man hat auch Umsteiger ins Auge gefasst, denn man will eine Alternative zu den IAG-Drehkreuzen, an die Belfast angebunden ist, bieten. „Eine Fluggesellschaft wie Lufthansa nach Nordirland zu holen, die die einzige Verbindung von der Region nach Deutschland anbietet, ist ein großer Gewinn nicht nur für den Flughafen, sondern auch für die Tourismus- und Geschäftsbranche. Da Deutschland der drittgrößte Markt für den Überseetourismus auf der irischen Insel ist, gibt es eine klare Nachfrage nach Direktverbindungen“, so Katy Best, kaufmännische Direktorin des Flughafens Belfast City Airport. Derzeit ist geplant, dass die Neuaufnahme von Lufthansa-Töchtern mit Embraer-Jets bedient werden soll. Geflogen wird zwischen den beiden Städten an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Bei entsprechendem Erfolg ist es vorstellbar, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Frequenzen erhöht werden könnten. „Wir freuen uns, die Aufnahme des Flughafens Belfast City Airport in das weltweite Streckennetz der Lufthansa mit dem Erstflug nach Frankfurt am 23. April 2023 bekannt geben zu können. Diese neue Nonstop-Verbindung bringt Nordirland noch näher an Frankfurt und das Herz Westeuropas heran. Umsteigepassagiere werden im Sommer 2023 eine bequeme und vollwertige Verbindung über unser Drehkreuz hinaus zu unserem umfangreichen Netz von über 200 Zielen genießen“, so Frank Wagner, General

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Zürich: Passagier öffnete während Enteisung einen Notausgang

Am Mittwochmorgen ist vor einem Chair-Airlines-Flug von Zürich nach Pristina aufgrund vermeintlicher Rauchentwicklung Panik ausgebrochen. Dabei haben Passagiere ohne Anweisung der Besatzung die Notausgänge geöffnet. Mindestens ein Notfenster wurde sogar aus dem Flugzeug geworfen. Personen, die sich an Bord befunden haben, berichten, dass von allen Seiten her Rauch gekommen wäre. Allerdings war die Annahme der Reisenden völlig falsch, denn es handelte sich lediglich um Dunst, der aufgrund des Enteisungsvorgangs entstanden ist. Ein eigentlich völlig ungefährlicher, aber im Winter extrem wichtiger Vorgang. Der Mittelstreckenjet hätte um 5 Uhr 45 am Flughafen Zürich abheben sollen. Wie eben bei winterlichen Verhältnissen üblich rollte die Maschine zunächst auf eine Enteisungsplattform. Das Flugzeug wird dabei mit einer speziellen Flüssigkeit, die Eisbildung – insbesondere auf den Tragflächen – verhindern soll. Der Dunst, der sich bei diesem Vorgang rund um das Flugzeug bildet, wurde aber von einigen Reisenden als Rauch interpretiert. Diese sind in Panik ausgebrochen und nach und nach eskalierte die Situation. „In der Annahme es handle sich um Rauch hat ein Passagier unaufgefordert die Notfalltüre über dem Flügel geöffnet und somit automatisch die Notrutsche ausgelöst, was für Verwirrung gesorgt hat“, erklärte die betroffene Fluggesellschaft Chair Airlines in einer Stellungnahme. „Die Dunstentwicklung verbreitete sich über das Belüftungssystem“. Wie es dazu kommen konnte, will der Carrier nun genauer unter die Lupe nehmen. Allerdings sollen die Passagiere trotz des Öffnens des Notausgangs zunächst ihr Handgepäck aus den Fächern genommen haben und wollten dann mit diesem die Maschine über die Notrutsche verlassen. Das konnte aber von der Crew verhindert

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Royal Air Maroc musste fast alle WM-Sonderflüge streichen

Die Fluggesellschaft Royal Air Maroc hat anlässlich des Halbfinalspiels zwischen Marokko und Frankreich zahlreiche Sonderflüge nach Doha aufgelegt. Allerdings musste man alle für den 14. Dezember 2022 geplanten Verbindungen absagen. Man hat die Rechnung nicht mit den Behörden von Katar gemacht. Der Carrier hatte kurz nachdem bekannt wurde, dass die Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Halbfinale eingezogen ist, freudig angekündigt, dass man 30 Sonderflüge nach Doha auflegen wird. Man wollte möglichst viele Fans zum Spiel, das am Mittwochabend stattfand, bringen. Allerdings hat man dabei verabsäumt zuvor die Genehmigungen bei den Behörden von Katar einzuholen. Diese wurden nämlich verweigert. „Nach den jüngsten Restriktionen der katarischen Behörden bedauert Royal Air Maroc, seine Kunden über die Streichung ihrer von Qatar Airways durchgeführten Flüge zu informieren“, so das staatliche Luftfahrtunternehmen. Aufgrund der Stornierungen konnte RAM nur die sieben Flüge vom Dienstag durchführen, so dass Fans, die bereits Tickets für das Spiel oder Hotelzimmer gebucht hatten, nicht anreisen konnten. Die Fluggesellschaft fügte hinzu, dass sie die Flugtickets zurückerstatten und sich bei ihren Kunden entschuldigen werde.

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Chinesische Militärpiloten ausgebildet: USA klagen Ex-Marine-Piloten an

In den Vereinigten Staaten von Amerika wird ein ehemaliger Marinepilot, dem vorgeworfen wird, dass er chinesische Militärpiloten ausgebildet haben soll, vor Gericht gestellt. Das Verfahren wurde bereits im Jahr 2017 eingeleitet, jedoch wurde er erst im Oktober 2022 verhaftet. Hintergrund der langen Verzögerung ist, dass der Aufenthalt unklar war. Der Mann soll mittlerweile Staatsbürger von Australien geworden sein und wurde dort aufgrund eines internationalen Haftbefehls festgenommen. Dem Piloten wird vorgeworfen, gegen das US-Waffenkontrollgesetz verstoßen zu haben, wie US-Medien berichten. Aus der Anklageschrift geht hervor, dass der Mann mutmaßlich in den Jahren 2010 und 2012 über eine südafrikanische Flugschule chinesische Militärpiloten ausgebildet haben soll. Gegen den Piloten – der mit südafrikanischen und britischen „Mitverschwörern“ zusammenarbeitete – wird in vier Fällen Anklage erhoben, darunter Verschwörung zum Betrug an den USA, Verschwörung zum illegalen Export von Verteidigungsdienstleistungen nach China, Verschwörung zur Geldwäsche und Verstoß gegen die Waffenexportkontrolle, berichtet Reuters. Außerdem wurde ein in den USA hergestelltes North American T-2 Buckeye-Trainingsflugzeug für die Ausbildung illegal erworben, indem falsche Angaben gemacht wurden, um eine Exportlizenz zu erhalten. Derzeit ist aber noch völlig unklar, ob Australien den Mann an die Vereinigten Staaten von Amerika ausliefern wird oder nicht. Die örtliche Justiz prüft den Fall gerade, weshalb sich die zuständige Generalstaatsanwaltschaft unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern wollte.

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Indien: Spicejet erfand ICAO-Audit, das gar nicht stattfand

Kürzlich teilte die indische Fluggesellschaft Spicejet mit, dass die UN-Luftfahrtorganisation ICAO ein Audit durchgeführt habe und man dieses erfolgreich bestanden habe. Diese weist die Behauptung aber zurück und teilte öffentlich mit, dass man gar kein Audit durchgeführt habe. Dazu die ICAO: „Im Rahmen einer koordinierten Validierungsmission der ICAO (ICVM) führen ICAO-Teams Besuche in der Branche durch, um die Wirksamkeit der Sicherheitsaufsicht der Zivilluftfahrtbehörde zu überprüfen. Dazu gehören auch Besuche bei mehreren Betreibern. Die ICAO möchte klarstellen, dass es sich bei den Besuchen bei diesen Betreibern nicht um ein Audit oder eine Inspektion handelt“. Die UN-Organisation zeigt sich über das Verhalten von Spicejet massiv verärgert. Es gab zwar tatsächlich einen Besuch bei Spicejet, aber eben nur einen Besuch und dieser fand auch bei mehreren indischen Fluggesellschaften statt. Sinn und Zweck war, dass die Wirksamkeit der Sicherheitsaufsicht der indischen Zivilluftfahrtbehörde kontrolliert wird und nicht, dass bei Spicejet ein Audit durchgeführt wurde. Was es nicht gab, kann auch nicht erfolgreich bestanden worden sein, so die ICAO. Was den Billigflieger dazu bewogen hat zu behaupten, dass man eine Auditierung durch die UN-Luftfahrtorganisation absolviert und positiv bestanden hat, ist mehr als fragwürdig. In den letzten Monaten ist Spicejet wiederholt mit durchaus merkwürdigen Vorfällen aufgefallen. Beispielsweise hat man laut Zivilluftfahrtbehörde wissentlich Trainings an einem defekten Pilotensimulator durchgeführt. Diese wurden dann annulliert und die Flugzeugführer mussten die Trainings wiederholen. Obendrein gab es ein saftiges Bußgeld für den Billigflieger. Firmenchef „erfindet“ Audit in offizieller Medienmitteilung Doch was hat Spicejet eigentlich im Zusammenhang mit der ICAO mitgeteilt, das die

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November: Flughafen Brüssel mit rund 1,5 Millionen Passagieren

Der belgische Hauptstadtflughafen Brüssel hatte im November 2022 rund 1,5 Millionen Passagiere. Damit hat man etwa 74 Prozent des Aufkommens, das man im gleichen Monat des Jahres 2019 hatte, erreicht. . Die Gewerkschaftsaktionen vom 9. November wirkten sich ebenfalls auf die Passagierzahlen aus. Im Logistikbereich des Flughafens Brüssel wurden über 64.000 Tonnen Fracht umgeschlagen, was einem Rückgang von 7 % gegenüber dem Vorjahresvolumen entspricht. Die 10 wichtigsten Zielländer im November waren Spanien, Deutschland, Italien, das Vereinigte Königreich, die Türkei, Frankreich, die Vereinigten Staaten, die Schweiz, Portugal und Marokko. Die Türkei und Marokko übertrafen die Ergebnisse vom November 2019. Der Anteil der abfliegenden Umsteigepassagiere lag bei 18 %, 6 Prozentpunkte niedriger als 2019.

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Berlin mit 1,56 Millionen Fluggästen im November 2022

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im November 2022 rund 1,56 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man zwar stark zulegen, jedoch lag man bei lediglich 60 Prozent des Aufkommens, das Tegel und Schönefeld im November 2019 hatten. Insgesamt wurden in diesem Jahr von Januar bis November 202218,3 Millionen Passagiere am BER begrüßt. Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 12.800 Flugzeuge am BER, rund 3.200 weniger als im Vormonat Oktober. Im November des vergangenen Jahres waren es etwa 12.300 Starts und Landungen. Im Jahr 2019 zählte die Hauptstadtregion an den Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt über 20.700 Flugbewegungen. Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 3.100 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Im Vorjahresmonat 2021 waren es rund 3.000 Tonnen, im November 2019 waren es 3.150 Tonnen.

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Weeze: Ryanair stationiert viertes Flugzeug

Im Sommerflugplan 2023 stockt der Billigflieger Ryanair die Basis am Regionalflughafen Weeze um eine vierte von Malta Air betriebene Boeing 737-800 auf. Gleichzeitig kündigte der Carrier die Aufnahme von vier zusätzlichen Strecken an. Teilweise hatte man die Ziele bereits in der Vergangenheit im Angebot. Es handelt sich um Asturien, Mailand-Bergamo, Pula und Reus. Weiters wird man auf den Strecken nach Agadir, Faro, Malaga, Trapani und Zadar die Frequenzen erhöhen. Die zuletzt genannte Route wird von Kroatien aus mit Airbus A320 von Lauda Europe bedient.

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