Januar 5, 2023

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Januar 5, 2023

IATA-Chef Walsh kritisiert neuerliche Corona-Testpflichten scharf

Immer mehr Regierungen verlangen von Passagieren, die sich zuletzt in der Volksrepublik China aufgehalten haben, die Vorlage von negativen Coronatests, die maximal 48 Stunden alt sein dürfen. Punktuell kommt es im Zuge der Einreisekontrollen zu verpflichtenden Testungen. Der Weltluftfahrtverband IATA kritisiert die Vorgehensweise scharf. Wenig überraschend: Auf EU-Ebene konnte man sich auf keine einheitliche Vorgehensweise einigen, so dass lediglich die Empfehlung ausgesprochen wurde, dass die Mitgliedsstaaten von Passagieren, die in China eingestiegen sind, die Vorlage negativer Coronatests sowie das Tragen von Masken verlangen sollen. Eine verbindliche Vorschrift ist das aber nicht, denn es obliegt weiterhin den jeweiligen Regierungen der EU-Staaten selbst zu entscheiden. Beispielsweise haben Italien und Frankreich bereits Testpflichten eingeführt bzw. zumindest angekündigt und Österreich will ab kommender Woche das Abwasser der China-Maschinen untersuchen. IATA-Chef Willie Walsh kritisiert die regelrecht panikartige Reaktion seitens zahlreicher Regierungen scharf: „Obwohl das Virus innerhalb ihrer Grenzen bereits weit verbreitet ist. Es ist äußerst enttäuschend, dass diese Maßnahmen, die sich in den letzten drei Jahren als unwirksam erwiesen haben, reflexartig wieder eingeführt werden“. Auch ist er der Ansicht, dass die neuerliche Einschränkung des Reiseverkehrs Konsequenzen für die Wirtschaft und damit für Arbeitsplätze haben könnte. „Untersuchungen, die im Zusammenhang mit der Ankunft der Omicron-Variante durchgeführt wurden, kamen zu dem Schluss, dass die Verhängung von Reisebeschränkungen keinen Einfluss auf die Spitzenausbreitung der Infektionen hatte. Die Beschränkungen verzögerten diesen Höhepunkt höchstens um ein paar Tage. Wenn eine neue Variante in irgendeinem Teil der Welt auftaucht, wäre die gleiche Situation zu erwarten“, erklärt Walsh, der fordert, dass die

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Air India: Betrunkener urinierte in der Business-Class auf 70-jährige Frau

Vor einigen Tagen ereignete sich auf einem Air-India-Flug von New York nach Delhi ein ekelhafter Vorfall, denn ein betrunkener Passagier meinte auf eine 70-jährige Reisende urinieren zu müssen. Zunächst sah es so aus als würde der Mann gar ohne Konsequenzen davon kommen, denn nach der Landung wurde er nicht verhaftet. Kurz nachdem das Mittagessen serviert wurde, meinte ein Betrunkener auf eine rund 70-jährige Frau, die in der Business-Class gereist ist, urinieren zu müssen. Die Dame fühlte sich dadurch – berechtigerweise – nicht nur belästigt, sondern auch schwer gedemütigt. Die Crew versuchte an Ort und Stelle so gut wie möglich zu helfen und begannt Kleidung, Taschen und Schuhe, die von Urin durchnässt waren, zu desinfizieren. Notgedrungen stellte man der Frau einen Pyjama als eine Art „Notbekleidung“ zur Verfügung. Allerdings stieß der Betroffenen sauer auf, dass es unmittelbar nach der Landung keine nennenswerten Konsequenzen für den Trunkenbold gab. Dieser konnte das Langstreckenflugzeug zunächst unbehelligt verlassen. Jedoch ist aufgehoben nicht aufgeschoben, denn sowohl die Polizei als auch Air India haben Maßnahmen eingeleitet und erst aufgrund zahlreicher Medienberichte überhaupt darüber informiert, dass gegen den Verursacher straf- und zivilrechtliche Schritte laufen. Die 70-jährige schreckte übrigens nicht davor zurück einen persönlichen Brief an den Chef von Air India zu schreiben. Aus diesem zitieren zahlreiche lokale Medien: „Man gab mir einen Pyjama und Einwegpantoffeln zum Umziehen. Nachdem ich mich umgezogen hatte, stand ich etwa 20 Minuten lang in der Nähe der Toilette. Ich bat um einen anderen Sitzplatz, aber man teilte mir mit, dass es keine freien

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Lufthansa reaktiviert fünf weitere Airbus A340-600

Zahlreiche Fluggesellschaften haben ihre Vierstrahler bereits ausgeflottet oder zumindest angekündigt, dass man auf der Langstrecke künftig nur noch Jets mit zwei Triebwerken betreiben wird. Lufthansa geht einen durchaus ungewöhnlichen Weg, denn man reaktiviert weitere Airbus A340-600, die man eigentlich gar nicht mehr in den Liniendienst stellen wollte. Vor längerer Zeit hatte der Kranich-Konzern verkündet, dass man dieses Muster durch Airbus A350-900 ersetzen und damit schrittweise ausflotten wird. Im Zuge der Corona-Pandemie hieß es zunächst, dass die Midelle des Typs Airbus A340-600 nicht mehr reaktiviert werden sollen. Auch hielt es Konzernchef Carsten Spohr für „unwahrscheinlich“, dass Lufthansa jemals wieder kommerziell mit A380 fliegen wird. Doch beides kam anders bzw. die Entscheidungen wurden revidiert. Im Sommer 2023 will der Kranich wieder mit Superjumbos in der Luft sein und man holt auch fünf weitere A340-600 aus dem Long-Time-Storage zurück. Momentan setzt man fünf Exemplare dieses Typs ein. In Kürze sollen es zehn Stück werden. Dahinter dürfte auch stecken, dass man zusätzliche Flugzeuge mit First-Class-Kabine benötigt. Derzeit kann man diese nur auf dem A350, dem A340 und der Boeing 747-8 anbieten. Zwar wird man diese dann auch wieder auf dem A380 haben, jedoch werden die Superjumbos erst kurz vor dem Sommer 2023 in den aktiven Liniendienst zurückkehren. Somit will man mit der Reaktivierung von fünf weiteren Airbus A340-600 das First-Class-Angebot ausbauen. „Wir holen die Airbus A340 zurück, um zu zeigen, dass man so auf die wachsende Premium-Nachfrage reagieren kann – nicht nur im Geschäfts-, sondern auch im Privatreisebereich“, so ein Lufthansa-Sprecher. Während die sich

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Ägypten legt Billigflieger Air Sphinx auf Eis

Die in Air Sphinx umbenannte „Geisterfluggesellschaft“ Air Sinai sollte eigentlich schon längst als Billigflieger in der Luft sein. Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen, jedoch entschied nun die Regierung von Ägypten, dass das Projekt auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt werden. Der „neue“ Carrier sollte dem Sphinx International Airport, der momentan noch wenig von Fluggesellschaften genutzt wird, beleben. Man wollte in erster Linie Billigflüge ab Nachbarländern und Europa anbieten, um zusätzliche Touristen ins Land zu locken. In untergeordnetem Ausmaß sollte Air Sphinx auch Inlandsflüge durchführen. Das Projekt wurde schon vor längerer Zeit angekündigt, jedoch gab es immer wieder Verzögerungen, die seitens der Regierung – beispielsweise – mit der Corona-Pandemie begründet wurden. Noch vor wenigen Wochen stellte das Verkehrsministerium in Aussicht, dass Air Sphinx noch im Winter 2022/23 hochgefahren werden soll. Nun kommt alles anders, denn das Projekt liegt auf unbestimmte Zeit auf Eis. Das AOC und die Betriebsgenehmigung sollen aber nicht zurückgestellt werden, denn die in Air Sphinx umbenannte Air Sinai soll weiterhin für Egyptair und andere ägyptische Carrier fliegen. Man will sich die Option offenhalten zu einem späteren Zeitpunkt den geplanten Lowcoster doch noch in die Luft zu bringen. Vorläufig legt man in diesem Segment den Fokus auf Air Cairo. Das Unternehmen soll weiter expandieren und neue Geschäftsfelder erschließen. Dazu zählt auch, dass man in Kürze die ersten Regionaljets des Typs Embraer 190 einflotten wird. Mit diesen will man Routen bedienen, auf denen der Einsatz von Maschinen der Größenklasse Airbus A320/Boeing 737 mangels Nachfrage unwirtschaftlich wäre. Air Sphinx ist eine

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Sommer 2023: Nouvelair baut Angebot ab der D-A-CH-Region aus

Die Fluggesellschaft Nouvelair baut im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz in der D-A-CH-Region weiter aus. Man wird ab April 2023 unter anderem 42 wöchentliche Umläufe nach Djerba, Monastir und Tunis anbieten. An den Verkehrstagen Montag und Donnerstag wird der Carrier ab April 2023 zwischen Tunis und Berlin fliegen. Düsseldorf steuert man jeweils mittwochs, freitags und sonntags an. Ab Basel nimmt man an Dienstagen und Samstagen Kurs auf die tunesische Hauptstadt. Zielgruppe dieser Verbindungen sind Geschäftsreisende, Touristen und der so genannte ethnische Verkehr. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum wird Nouvelair im Sommer 2023 um etwa 50 Prozent mehr Djerba-Flüge anbieten. Dieses Ziel wird ab folgenden Airports angeboten: Basel (montags), Berlin (samstags) Düsseldorf und Frankfurt (jeweils montags, freitags und samstags), Hannover, Leipzig und Stuttgart, (jeweils freitags), Köln (montags), München (dienstags), Leipzig sowie Wien (mittwochs und samstags). Die Destination Monastir bietet man an Dienstagen und Freitagen ab Berlin-Brandenburg an. Jeweils dienstags, donnerstags und sonntags fliegt man ab Hannover und Düsseldorf. Ebenso im Programm: Frankfurt (dienstags, donnerstags und samstags), Leipzig (freitags), München (dienstags und samstags), Münster/Osnabrück (dienstags), Stuttgart (mittwochs und samstags) sowie Wien (mittwochs und samstags) angeflogen. „Die Nachfrage nach Flügen von Deutschland und Tunesien übertrifft die Erwartungen. Wir stellen uns mit dem deutlich ausgebauten Flugplan ein starkes Reisejahr für dieses Land ein“, so Holger Koch, Geschäftsführer von International Carrier Consult (ICC), der als General Sales Agent für Nouvelair tätig ist. Weitere Vollcharter-Flüge für etablierte Reiseveranstalter sind ebenfalls für den Sommer in Vorbereitung.

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