Januar 10, 2023

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Januar 10, 2023

Flughafen Zürich feiert 75-jähriges Jubiläum

Im Jubiläumsjahr 2023 blickt der Flughafen Zürich zurück auf seine langjährige Geschichte und voraus auf künftige Projekte. Am 14. Juni 1948 hob am neuen Schweizer Flughafen erstmals ein Flugzeug ab – eine Douglas DC-4 der Swissair in Richtung London. Damals gab es eine einzige Piste, 10/28. Nur rund fünf Monate später folgte die Inbetriebnahme der zweiten Piste 16/34 und im Jahr 1976 eröffnete der Airport die Piste 14/32. Über die Jahre hinweg entstanden dort, wo einst ein Sumpfgebiet war, die Docks B, A und E. In fünf Bauetappen entwickelte sich der Flughafen Zürich zu einer internationalen Verkehrsdrehscheibe mit zahlreichen Direktverbindungen in die Metropolen der Welt. Dieses Jahr feiert er sein 75. Jubiläum. Im Jubiläumsjahr finden am Flughafen Zürich diverse Feierlichkeiten und Veranstaltungen statt. So startet am 14. Juni – am Tag des Erstflugs – eine Jubiläums-Ausstellung im Airport Shopping. Am Wochenende vom 1. bis 3. September findet ein großes Flughafenfest für die Bevölkerung statt. Beim offiziellen Festakt am Freitagabend zählt Bundespräsident Alain Berset zu den Ehrengästen. Im Rahmen des Jubiläumsjahres wird zudem die Flughafengeschichte digital aufbereitet und die Spotterplätze sowie die Zuschauerterrasse erhalten eine Aufwertung.

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Icelandair nähert sich dem Vorkrisenniveau

Die nationale Fluggesellschaft Islands konnte im abgelaufenen Jahr die Fluggastzahlen verdoppeln. Die Gesamtzahl der Fluggäste der isländischen Nationalairline im Jahr 2022 betrug 3,7 Millionen, gegenüber 1,5 Millionen im Vorjahr. Im Verlaufe des Jahres ist die Kapazität stetig gestiegen und erreichte im Dezember 91 Prozent von 2019, im Januar 2022 waren es noch 53 Prozent gewesen. Die Auslastung betrug 79,7 Prozent. Im Inland beförderte Icelandair 268.120 Reisende – 19 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Auch Niederlande führt Testpflicht für China-Reisende ein

Reisende aus China müssen ab Dienstag bei Einreise in die Niederlande einen negativen Corona-Test vorweisen. Das entschied die Regierung am vergangenen Freitag in Den Haag. Passagiere sollten außerdem im Flugzeug eine Maske tragen, teilte Gesundheitsminister Ernst Kuipers mit. Die Niederlande schließen sich damit einer dringenden Empfehlung der EU an, auch wenn die Regierung zunächst diese Maßnahme als nicht nötig bezeichnet hatte. Dennoch schätzt Deutschlands Nachbarland die Gefahr einer Infektionswelle durch China-Reisende als gering ein.

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Emirates: Der erste umgerüstete A380 hebt ab

Der erste Emirates-A380, der im Rahmen des 2 Milliarden US-Dollar teuren Umrüstungsprogramms der Airline komplett überholt wurde, wurde am 6. Jänner 2023 als EK003 auf der Strecke Dubai-London Heathrow in den aktiven Flugbetrieb aufgenommen. Ein Zeitraffer-Video gibt Einblicke in die Umrüstungsarbeiten an dem A6-EVM, dem ersten von 120 Emirates-Flugzeugen, die das Retrofit-Programm durchlaufen werden. Der vollständig erneuerte A380 verfügt in allen Kabinenklassen über die neueste Ausstattung, darunter 56 Sitze in der Premium Economy-Class auf dem Hauptdeck, sowie neue Farbpaletten in den Teppichböden und Wandverkleidungen. Auf dem Oberdeck sind die Sitze der First und Business Class mit neuen cremefarbenen Lederbezügen und helleren Holzoberflächen ausgestattet. Als nächster A380 wird der A6-EUW dem Umrüstungsprogramm unterzogen werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Jänner 2023 abgeschlossen. Im weiteren Verlauf des Programms werden dann jeweils zwei Flugzeuge zeitgleich renoviert. Alle acht Tage werde dabei ein Flugzeug der Flotte aus dem Verkehr gezogen und in die Anlagen von Emirates Engineering überführt, so die Airline. Bis 2024 werden planmäßig alle 67 A380, die zur Überholung vorgesehen sind, wieder in Dienst gestellt. Danach wird Emirates mit den Arbeiten an den 53 Boeing 777, die für dieses Projekt vorgesehen sind, beginnen. Die Fluggesellschaft geht davon aus, dass das Programm im Jahr 2025 abgeschlossen sein wird.

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Dubai: Flughäfen DXB und DWC konnten stark zulegen

Die Flughäfen des Emirats Dubai haben im Jahr 2022 rund 21,8 Millionen Passagiere abgefertigt. Die überwiegende Mehrheit nutzte den Dubai-International-Airport (DXB). Insgesamt hatte die Stadt 23,7 Millionen Touristen. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 hatte man somit um 81,3 Prozent mehr Passagiere am DXB und am Al Maktoum International Airport (DWC). In der Vorperiode hatten beide Flughäfen zusammen rund 12,05 Millionen Passagiere. Bezogen auf die Gesamtanzahl der Touristen: Die Stadt Dubai konnte um 89 Prozent zulegen. Ende November 2022 hatte Dubai Airports, der Betreiber von DXB und DWC, bereits mitgeteilt, dass die starken Touristenströme im dritten Quartal 2022 das Unternehmen dazu veranlasst hatten, seine Schätzungen für die Passagierzahlen zum Jahresende neu zu bewerten und auf 64,3 Millionen zu erhöhen. Allerdings werden nicht alle Fluggäste, die in DXB oder DWC gelandet sind, die Flughäfen wieder verlassen, denn mehr als 63 % der Gesamtpassagiere im Jahr 2018 waren Transitreisende. Die Region stand an der Spitze des Reisebooms im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft, als die Fußballfans in die Golfstaaten strömten, um am Turnier in Katar teilzunehmen, wo die begrenzten Unterkunftsmöglichkeiten dazu führten, dass viele Fans in den Nachbarländern übernachteten. „Der Einsatz von Technologien wie künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge hat es den Flughäfen von Dubai ermöglicht, allen Besuchern außergewöhnliche digitale Dienstleistungen und ein hervorragendes Reiseerlebnis zu bieten und Dubais Ruf als Top-Reiseziel für Tourismus, Wirtschaft und Lifestyle zu festigen“, so Mohammed Ahmed Al Marri, der Generaldirektor der Generaldirektion für Aufenthalts- und Ausländerangelegenheiten von Dubai.

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Japan: Bombendrohung aus Deutschland gegen Jetstar-A320

Am 7. Januar 2023 musste der Airbus A320 mit der Registrierung JA14JJ, betrieben von Jetstar Japan, aufgrund einer Bombendrohung nach Nagoya umgeleitet werden. Die Maschine war als GK501 zwischen Tokio und Fukuoka unterwegs. Der Mittelstreckenjet hob um 6 Uhr 35 Lokalzeit am Flughafen Tokio-Narita ab. Etwa eine halbe Stunde nach dem Start erhielt die Besatzung die bedrohliche Information, dass sich angeblich im Frachtraum ein Sprengsatz mit einem Gewicht von 100 Kilogramm befinden soll. Die Reise nach Fukuoka wurde abgebrochen. Den Passagieren wurde zwar mitgeteilt, dass man eine Notlandung auf dem nächstgelegen Airport durchführen muss. Über die Bedrohung wurden die Reisenden erst nach der Landung informiert. Ein Notfallteam hat die Passagiere und Besatzungsmitglieder in Empfang genommen. Die Evakuierung erfolgte über die Notrutschen, wobei sich dabei einige Fluggäste zumindest leicht verletzt haben sollen. Sprengstoffexperten der japanischen Polizei haben den Airbus A320 umfangreich untersucht. Es konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden, da nichts gefunden wurde. Die Exekutive ermittelt nun gegen den Verursacher der Drohung. Offiziellen Angaben nach ging ein Drohanruf beim Flughafen Narita ein. Dieser soll aus Deutschland gekommen sein.

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Mexiko: Regierung will neue Mexicana in die Luft bringen

Die mexikanische Regierung will wieder eine Fluggesellschaft unter dem Namen Mexicana de Aviación in die Luft bringen. Aus diesem Grund plant man die Markenrechte der im Jahr 2010 stillgelegten Fluggesellschaft zu erwerben. Am 6. Jänner 2023 unterzeichneten das Verkehrsministerium und Gewerkschaften eine entsprechende Vereinbarung, die den Aufbau einer neuen kommerziellen Fluggesellschaft, die unter Führung des Militärs stehen soll, umfasst. Dazu sollen laut lokalen Medienberichten zunächst rund 42 Millionen U.S.-Dollar in ein Ausbildungszentrum samt Simulatoren investiert werden. Weiters gibt es bereits Verhandlungen mit Boeing sowie Leasinggebern. Ziel ist es möglichst junge Flugzeuge leasen zu können. Der „wiederbelebte“ Carrier soll noch im Laufe dieses Jahres den Betrieb aufnehmen. Derzeit ist zu den möglichen Strecken noch nicht bekannt, da das Projekt noch in der Aufbauphase ist. Mexicana war einst eine große mexikanische Fluggesellschaft. Man nahm im Jahr 1921 den Flugbetrieb auf. Erst 1934 wurde der Mitbewerber Aeromexico gegründet. In den 2000er-Jahren geriet man zunehmend unter Druck und einige Sanierungsversuche sind gescheitert. So kam es dann, dass im Jahr 2019 die Einstellung des Flugbetriebs und die anschließende Liquidation beschlossen wurden. Die „neue Mexicana“ wird mit dem historischen Vorgänger lediglich den Markennamen teilen.

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Sommer 2023: Vorausbuchungen um 35 Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Trotz dessen, dass in Sachen coronabedingter Reiseeinschränkungen weitgehend Ruhe eingekehrt ist, liegen die Vorausbuchungszahlen für den Sommer 2023 deutlich unter dem Wert, den man vor der Pandemie hatte. Die zum Teil starken Teuerungen im Alltag dürften dazu führen, dass viele Urlauber noch abwarten. Aus einer Studie des Marktforschungsinstituts „Travel Data + Analytics“ geht hervor, dass zwar für den Winter 2022/23 deutlich mehr, jedoch weiterhin eher kurzfristig gebucht wurde, aber der Vertrieb für die Sommersaison stockt. Aktuell liegt das Winter-Aufkommen um etwa 19 Prozent unter jenem, das man vor der Pandemie hatte. Bezogen auf die kalte Jahreszeit zeigt sich, dass viele Deutsche sich erst im November 2022 für die Buchung ihrer Winterurlaube entschieden haben. Die Studie hält das für wenig überraschend, da viele aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre abgewartet haben, ob neuerlich komplizierte Reisebeschränkungen erlassen werden oder nicht. Trotz des regelrechten Buchungsbooms liegt man um 19 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Pandemie hatte. Hierfür soll ein entscheidender Grund sein, dass im Alltag die Kosten erheblich gestiegen sind und somit bei vielen das Geld nicht mehr so locker sitzt. Zwar haben viele Deutsche bereits ab November 2022 ihre Sommerurlaube gebucht, jedoch liegt der Absatz erheblich unter dem Wert, den man vor der Pandemie hatte. Man liegt derzeit um etwa 35 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Dies liegt auch daran, dass der Trend zum kurzfristigen Buchen weiterhin andauert und viele die politischen Entwicklungen, insbesondere im Zusammenhang mit Teuerungen im Alltag, abwarten wollen. Für Tour Operator wird dies aber zunehmend zum Problem,

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LNG zu teuer: Erste Kreuzfahrten-Anbieter stellen wieder auf Diesel um

Lange Zeit galt Gas als preiswerte Alternative zu Benzin und Diesel. Das hat sich geändert und führt im Bereich der Schifffahrt zu ersten Veränderungen. Statt im LNG will die Reederei Aida die Schiffe Nova und Cosma künftig wieder mit Marinediesel betreiben. Zahlreiche Anbieter von Kreuzfahrten haben in den letzten Jahren in Liner, die mit LNG statt Diesel oder Schweröl angetrieben werden, investiert. Derzeit befinden sich einige Schiffe mit Gasantrieb in Bau. Allerdings setzt den Reedereien der Umstand, dass LNG erheblich teurer kommt, schwer zu. Momentan ist so genannter Marinediesel in etwa um die Hälfte günstiger als Gas. Das war mal anders, denn die zumindest teilweise eingeleitete Umstellung auf LNG wurde zwar primär unter dem Aspekt Umweltschutz vermarktet, jedoch steckten dahinter eher wirtschaftliche Überlegungen. Erdgas war schlichtweg über viele Jahre hinweg deutlich billiger als Marinediesel. Die seit dem Ukraine-Krieg sprunghaft gestiegenen Gaspreise machen nun den LNG-Betrieb nicht nur unattraktiv, sondern offensichtlich auch nicht konkurrenzfähig. Eisenbahn: Diesel oftmals günstiger als Bahnstrom Die Schifffahrt steht mit diesem Problem keinesfalls alleine da. Im Bahnverkehr spielen LNG-Triebfahrzeuge zwar so gut wie keine Rolle, jedoch leiden die Gesellschaften unter enorm hohen Stromkosten. Momentan kommt es sogar günstiger, wenn Dieseltraktionen unter Fahrdraht eingesetzt werden, weil der Kraftstoff weniger Kosten verursacht als der Bezug von Bahnstrom. Somit ist es gar nicht verwunderlich, dass besonders private Anbieter, die sowohl über Diesel- als auch über Elektrozüge verfügen, verstärkt auf ihre Verbrenner zurückgreifen. Auf dem Markt gibt es auch einige so genannte „Dual-Mode“ Lokomotiven. Es handelt sich um dieselelektrische Lokomotiven, die

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Tarom stellt Bukarest-München ein

Mit Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 wird die rumänische Fluggesellschaft Tarom die Nonstopverbindung zwischen Bukarest und München einstellen. Dieser Schritt erfolge aus wirtschaftlichen Gründen. Der letzte Flug soll am 26. März 2023 durchgeführt werden. Seit einigen Jahren steht Tarom im Verkehr zwischen Deutschland und Rumänien unter starkem Konkurrenzkampf mit Billigfluggesellschaften. Dazu kommt, dass auch der Fernbusanbieter Flixbus als Mitbewerber nicht zu unterschätzen ist.

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