Januar 11, 2023

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Januar 11, 2023

2022: Flughafen Graz hatte rund 561.000 Passagiere

Der steiermärkische Flughafen Graz wurde im Jahr 2022 von rund 561.000 Passagieren genutzt. Damit lag man um das rund 2,5-fache über dem Wert, den man ein Jahr zuvor hatte, jedoch noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Große Hoffnungen setzt man in die geplante Eurowings-Expansion. Mit Beginn Sommerflugplan konnte der Flughafen mit der Wiederaufnahme der Linienflüge nach Zürich wieder Verbindungen zu 5 großen Umsteigeflughäfen – Amsterdam, Frankfurt, München, Wien und Zürich – sowie in die Wirtschaftsmetropolen Düsseldorf und Stuttgart anbieten, allerdings noch nicht in der vor Corona gewohnten Frequenzdichte. Im Bereich der Ferienflüge wurden etwa 15 Destinationen angeboten. „Nach der schrittweisen Rücknahme der Corona Restriktionen, ist das Fluggeschäft viel besser angelaufen, als von allen Expert:innen vorhergesagt“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Sowohl die Hubanbindungen als auch die touristischen Destinationen waren gut ausgelastet. Wir durften daher um rund 110.000 Fluggäste mehr betreuen als geplant!“ 441.699 Passagiere und damit um 270.355 bzw. 157,8 % mehr als noch 2021 haben eine Linienverbindung ab Graz gewählt, um ihre Geschäfts- oder Urlaubsreise ab Graz anzutreten. 119.836 Fluggäste sind mit einem der vielen Charterflüge in die schönste Zeit des Jahres abgehoben, das entspricht einem Plus von 64.618 bzw. 117 %. Im Cargobereich ist es wie folgt gelaufen: Nach dem außergewöhnlich guten Ergebnis von 2021, das unter anderem auf mehr als 30, meist mit Boeing 747 durchgeführte, Frachtflüge zurückgeführt werden konnte, die in der Pandemie benötigtes medizinisches Material aus Asien nach Graz transportiert haben, wurde bereits im Vorfeld ein Rückgang für 2022 erwartet. 2022 konnte ein

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D-AIXE: Frachtraum von Lufthansa-A350 in Newark beschädigt

Am Montag, den 9. Jänner 2023 wurde der Airbus A350 mit der Registrierung D-AIXE, betrieben von Lufthansa, auf dem Flughafen Newark beschädigt. Das Langstreckenflugzeug hätte eigentlich als LH413 nach München fliegen sollen. Die Passagiere befanden sich bereits an Bord. Während dem Ent- und Beladevorgang wurde der Frachtraum des Langstreckenflugzeuges beschädigt. Der Kapitän musste den Passagieren mittels Durchsage die Hiobsbotschaft überbringen, denn aus Sicherheitsgründen muss ein Ersatzteil bestellt werden, das vor Ort am Flughafen Newark nicht lagernd war. Die Passagiere mussten aussteigen. Der Schaden wurde laut Lufthansa dann am Folgetag behoben.

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Datenpanne: Hacker bei Flying Blue eingedrungen

Flying Blue, das Vielfliegerprogramm von Air France-KLM, wurde von noch unbekannten Hackern angegriffen. Dabei soll es Unternehmensangaben nach auch zu einem Datenleck gekommen sein. Die Hacker sollen Zugriff auf Daten der Teilnehmer gehabt haben. Der Konzern betont in einer Erklärung, dass keine sensiblen Daten wie Kreditkarten- oder Passnummern abgegriffen werden konnten. Allerdings sollen sehrwohl Namen, Teilnehmernummern, Meilenstand, E-Mail-Adressen, Handynummern sowie die jüngsten Transaktionen in die Hände der Hacker geraten sein. Derzeit ist das genaue Ausmaß noch unbekannt, aber bei Air France-KLM geht man davon aus, dass nicht alle Kunden betroffen sind.

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Indien: Go First vergisst 54 Passagiere im Vorfeldbus

Befindet man sich im Vorfeldbus auf dem Weg zum Flugzeug, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den Abflug verpasst ausgesprochen gering. Doch rund 54 Reisende der indischen Fluggesellschaft Go First wurden schlichtweg vergessen und mussten vom Bus aus beobachten wie das Flugzeug ohne sie abgehoben ist. Am Montag, den 9. Jänner 2023, wollten zahlreiche Fluggäste mit Go First Flug G8116 von Bengaluru nach Delhi fliegen. Die Maschine hob um zirka 6 Uhr 20 Lokalzeit ab, jedoch ist eine Panne passiert. Die Airline hat auf rund 54 Reisende, die sich noch in einem Vorfeldbus auf dem Weg zum Flugzeug befanden, schlichtweg vergessen. Das Boarding wurde abgeschlossen, Tür zu und man machte sich auf den Weg zur Runway und hob selbstredend auch ab. Für jene Reisenden, die noch im Bus waren, dürfte dies ein durchaus surreales Erlebnis gewesen sein, denn normalerweise ist die Wahrscheinlichkeit, dass man seinen Flug verpassen kann während man sich im offiziellen Boardingbus befindet, gegen Null. Go First bewies aber das Gegenteil, denn man wartete einfach nicht auf den zweiten Bus. Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat nun Go First zu einer Stellungnahme aufgefordert wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass man nicht bemerkt haben will, dass etwa 54 Passagiere fehlen. Ein Blick auf den Loadsheet und das übliche Abzählen der Reisenden hätte den Fehler sofort bemerkbar gemacht. Zwar entschuldigte sich Go First bereits öffentlich bei den Passagieren, jedoch konnte man bislang nicht schlüssig erklären wie die offensichtliche Anti-Kommunikation zwischen Ground Handling und Crew zu Stande gekommen ist. Gelegentlich kommt es

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Barcelona: Bodenfahrzeug in Boeing 737-800 von Transavia France gekracht

Auf dem Flughafen Barcelona machte eine Boeing 737-800 von Transavia France unliebsame Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Offenbar hatte der Fahrer vergessen die Handbremse anzuziehen, so dass es sich selbstständig auf den Weg machte und unter dem Flugzeug strecken bleib. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 21 Uhr 00. Die Maschine befand sich gerade auf dem Flughafen Barcelona und sollte von dort aus nach Paris-Orly fliegen. Allerdings kam es dazu nicht, denn zuvor krachte ein Bodenfahrzeug in die Boeing 737-800. Laut lokalen Medienberichten soll der Fahrer vor dem Aussteigen vergessen haben die Handbremse anzuziehen. Kurz darauf begann das Fahrzeug zu rollen und blieb im Bereich des hinteren Flugzeugrumpfes stecken. Das genaue Ausmaß des Schadens ist noch unklar und wird derzeit von technischem Fachpersonal festgestellt.

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Flughafen Zürich nimmt Bauarbeiten in der Zone West wieder auf

Der Flughafen Zürich-Kloten nimmt in Kürze die Bauarbeiten in der Zone West, die vor rund zwei Jahren aufgrund der Coronapandemie unterbrochen wurden, wieder auf. Errichtet werden ab Mitte Januar 2023 weitere 14 Abstellflächen für Flugzeuge. Das Projekt ist nicht neu, denn die Arbeiten haben bereits im Februar 2020 begonnen. Damals wurden bereits Aufschüttungen, Planierungen und die Verlegung diverser Leitungen vorgenommen. Allerdings wurden im Jahr 2020 – wegen der Coronapandemie – die Arbeiten unterbrochen und die Fortführung auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Flughafen Zürich AG erklärt dazu unter anderem, dass man die Liquidität schonen wollte und: „Der reduzierte Flugverkehr während der Pandemie half, dass die Plätze temporär noch nicht benötigt wurden. Nun, mit dem Wiederanstieg des Passagier- und Flugvolumens und im Hinblick auf die rund zehnjährige Bauphase des neuen Dock A, werden die Flugzeugstandplätze bereits im nächsten Jahr benötigt“. Den Start bei der Wiederaufnahme der Arbeiten in der Zone West machen Mitte Januar 2023 weitere Werkleitungsarbeiten, die in den Untergrund der künftigen Standplätze eingebaut werden. Anschließend wird ab Frühsommer der Oberbau der neuen Flugbetriebsflächen realisiert. Insgesamt entstehen im Westen 14 Standplätze für Flugzeuge des Linien- und Charterverkehrs sowie eine Abstellfläche für Businessjets. Aufgrund der Neugestaltung der Zone West wird der Skater- und Radweg um den Flughafen im Westen künftig um die neu entstehende Fläche geführt. Diese Arbeiten werden ab März in Angriff genommen. Der Wechsel von der alten zur neuen Wegführung erfolgt nahtlos. Die Inbetriebnahme der neuen Standplätze im Westen des Flughafens ist für Herbst 2024 vorgesehen. Der Spotterhügel mit Heligrill

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Air Baltic bietet künftig kostenloses Wlan-Internet an

In Lettland gibt es nahezu überall kostenloses Wlan-Internet. Ausgerechnet an Bord der größten Airline des Landes herrscht aber „Funkstille“. Das wird sich ändern, denn Air Baltic rüstet die komplette Airbus-A220-Flotte auf und will künftig kostenloses Internet über den Wolken anbieten. Man setzt dabei auf eine Kooperation mit Starlink. Den Fluggästen soll ein Wlan-Zugang ohne zusätzliche Logins angeboten werden. Das Internet soll bereits beim Betreten der Maschinen verfügbar sein, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. „Dies ist ein historischer Moment für unsere Fluggesellschaft und die gesamte Branche. Bald wird Air Baltic die erste Fluggesellschaft in Europa sein, die kostenloses, unbegrenztes Hochgeschwindigkeits-Internet über Satellit an Bord anbietet. Wir freuen uns darauf, unseren Service für unsere Passagiere weiter zu verbessern, die bald von dieser Internetverbindung an Bord unserer Flüge innerhalb des Air Baltic-Netzes in Europa und darüber hinaus profitieren werden“, so Firmenchef Martin Gauss. „Wir sind froh, mit Starlink von SpaceX den richtigen Konnektivitätsanbieter gefunden zu haben, der unseren Bedürfnissen und Wünschen entspricht. Da wir den modernsten Flugzeugtyp auf dem Markt haben, war es für Air Baltic der nächste logische Schritt, die modernste verfügbare Inflight-Internet-Lösung in dieser Flotte zu implementieren“. Derzeit ist aber noch nicht absehbar wann das Starlink-Internet zur Verfügung stehen wird. Zwar geht Air Baltic davon aus, dass noch in diesem Jahr mit dem Einbau der Technik begonnen werden kann, jedoch muss man zunächst die STC-Zulassung (Supplemental Type Certification) erhalten. Hierzu arbeite man eng mit SpaceX zusammen. Starlink wurde von SpaceX entwickelt und bietet Hochgeschwindigkeits-Breitband-Internet mit geringer Latenzzeit in über 40

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Stansted: Lauda Europe vergisst 23 Passagiere in der Gangway

Am 2. Jänner 2023 hatten 23 Passagiere der Billigfluggesellschaft Ryanair auf dem Flughafen London-Stansted wohl das Gefühl sich in einem „falschen Film“ zu befinden. Sie verpassten nämlich zwischen dem Scannen ihrer Bordkarte am Gate und dem Einsteigen in den von Lauda Europe betriebenen Airbus A320 mit der Registrierung 9H-LAX ihren Flug. Eigentlich wollten die Reisenden unter der Flugnummer FR2190 in die kroatische Hauptstadt Zagreb fliegen. Die Kontrollen der Boardkarten, Gepäckstücke und Ausweise am Gate verliefen zunächst wie immer ab. Alles alltägliche Routine und besonders Ryanair-Passagiere sind mit den Vorgängen zumeist bestens vertraut. Allerdings kam es dann für 23 Reisende anders. Während sie sich in der L-förmigen „Gangway“ auf dem Weg zum Flugzeug befanden, ging plötzlich nichts mehr. Weder nach vorne, noch zurück zum Gate-Counter. Das Bodenpersonal hatte sowohl den Eingang (hinter dem Counter) als auch den Ausgang zum Vorfeld, über den die Reisenden zur 9H-LAX kommen sollten, verschlossen. Man hat offenbar darauf vergessen, dass noch nicht alle Passagiere eingestiegen sind. Für die Fluggäste war es offensichtlich sehr unangenehm, denn trotz Klopfen, Schreien und sogar Anrufen beim Flughafen Stansted, reagierte niemand. Erst als sich ein Reisender dazu entschied einfach den Feueralarm-Knopf zu drücken, wurde man auf die missliche Lage aufmerksam. Der Besatzung von Lauda Europe ist offensichtlich nicht aufgefallen, dass sich die 23 Fluggäste gar nicht an Bord befunden haben: Pikant: Das Aufgabegepäck der Reisenden wurde sehrwohl nach Zagreb geflogen. Eigentlich dürfen aus Sicherheitsgründen keine „alleinreisenden Koffer“ befördert werden, da es in der Geschichte der Zivilluftfahrt bereits Anschläge gegeben hat. Die

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Etihad stockt Abu Dhabi-Wien weiter auf

Ab Ende Juli 2023 will Etihad Airways häufiger zwischen Abu Dhabi und Wien fliegen. Jüngst wurde diese Route auf fünf wöchentliche Umläufe aufgestockt. Künftig will man täglich mit Boeing 787-9 zwischen den beiden Städten pendeln. Etihad Airways beabsichtigt mit Wirksamkeit zum 28. Juli 2023 die Nonstop-Strecke Abu Dhabi-Wien täglich zu bedienen. Derzeit ist die Aufstockung bis vorerst 4. September 2023 befristet. Bei entsprechender Auslastung ist eine Fortführung der erhöhten Frequenzen nicht unwahrscheinlich, ist aus Unternehmenskreisen zu hören.

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Wizz Air nimmt Memmingen-Rom (FCO) auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im September 2023 eine Nonstop-Verbindung zwischen Memmingen und Rom-Fiumicino auf. Diese soll vorerst zweimal wöchentlich angeboten werden, so der Allgäu-Airport in einer Aussendung. Der Erstflug soll am 5. September 2023 durchgeführt werden und schließt Firmenangaben nach eine Lücke, denn derzeit gibt es keine Nonstop-Flüge zwischen dem bayerischen Airport und dem Flughafen Fiumicino. Die Wizz-Air-Verbindung soll an den Verkehrstagen Samstag und Dienstag bedient werden.

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