Januar 16, 2023

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Januar 16, 2023

Swiss: Aeropers-Mitglieder haben neuen GAV angenommen

Die Mitglieder der schweizerischen Pilotengewerkschaft Aeropers haben den mit der Fluggesellschaft Swiss abgeschlossenen Gesamtarbeitsvertrag mehrheitlich angenommen. Dieser wurde im Oktober 2022 vereinbart und ist am 1. Januar 2023 rückwirkend in Kraft getreten. „Der Weg zum neuen GAV war sehr steinig, aber der heute von den Aeropers-Mitgliedern angenommene Vertrag bringt für beide Seiten Vorteile“, sagt Clemens Kopetz, der Präsident des Pilotenverbandes Aeropers. „Wir haben uns nach der Einigung über die Eckwerte bei der Ausarbeitung der Details die nötige Zeit genommen, um klare Formulierungen zu finden, damit wir in den kommenden Jahren möglichst wenige Detaildiskussionen zur Auslegung des GAV2023 führen müssen“.

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Druckabfall auf Kenya-Airways-Flug

Während einem Kenya-Airways-Flug von Nairobi nach Mombasa ist es am 12. Januar 2023 gegen 15 Uhr 40 zu einem Druckabfall gekommen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung 5Y-KYD war im Einsatz. Die Piloten haben umgehend den Sinkflug auf etwa 10.000 Fuß eingeleitet. Die Sauerstoffmasken wurden laut Fluggesellschaft aus Vorsichtsgründen ausgelöst. Der Flug KQ606 wurde auf niedriger Flughöhe fortgesetzt. Die Maschine landete um 14 Uhr 58 Lokalzeit in Mombasa. Kenya Airlines schreibt in einer Stellungnahme, dass das Kabinendruckproblem etwa 25 Minuten nach dem Start aufgetreten ist. „Unsere Besatzung hat sofort über die Flugsicherung einen Notfall wegen Druckabfall gemeldet und ist nach der Unterrichtung der Passagiere auf eine sichere Höhe von 10.000 Fuß gesunken“, so der Carrier. Es soll keine Verletzten gegeben haben.

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Alaska Airlines hat letzten Airbus A320 ausgeflottet

Bei Alaska Airlines endete am 9. Jänner 2023 eine Ära, denn der Carrier hat den letzten Airbus A320ceo aus dem Liniendienst entfernt. Vor einiger Zeit hat man sich dazu entschlossen, dass man diesen Maschinentyp nicht mehr betreiben wird. Ursprünglich wollte man die A320ceo-Flotte, die überwiegend von der im Jahr 2018 übernommenen Virgin America stammt, langsamer ausflotten. Später entschied man sich dazu, dass der Vorgang beschleunigt werden soll und die letzte Einheit Ende 2022 stillgelegt werden soll. Es wurden dann doch ein paar Tage länger, denn bis 9. Jänner 2023 hatte man noch 12 Exemplare im Einsatz. Derzeit sind die 29 Airbus A320-200, die einst für Alaska Airlines im Einsatz waren, auf verschiedenen Flughäfen eingelagert und warten dort auf neue Betreiber. Auch die Turbopropflugzeuge der Tochtergesellschaft Horizon Air sowie jene zehn Airbus A321neo, die noch von Virgin America bestellt wurden, sollen die Flotte verlassen. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass man sich von diesen Flugzeugen bis Ende 2023 trennen wird. Künftig will man auf dem AOC von Alaska Airlines überwiegend Boeing 737 (Max) betreiben. Horizon Air wird sich auf Embraer 175 konzentrieren.

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Bozen: Skyalps hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Skyalps ist nun offiziell eine italienische Fluggesellschaft, denn das Unternehmen hat seitens der Luftfahrtbehörde Enac AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Künftig will man den Flugbetrieb, der bislang von Luxwing durchgeführt wird, in Eigenregie anbieten. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Flugbegleitern. Die Hausmarke des Bozen Airports ging ursprünglich als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start. Die operative Durchführung der Flüge erfolgte durch die maltesische Luxwing. Daher sind die Maschinen im Luftfahrtregister von Malta eingetragen. Die Kooperation beinhaltete auch den Aufbau von eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung. Diese hat man nun erhalten, weshalb die Zusammenarbeit mit Luxwing auslaufend ist. Derzeit werden die Skyalps-Flüge sowohl selbst als auch von Luxwing durchgeführt. Am 11. Jänner 2023 wurde der erste eigene Flug durchgeführt. Zum Einsatz kam die de Havilliand Dash 8-400 mit der Registrierung 9H-EVA. Unternehmensangaben nach ist dies das erste Flugzeug, das auf dem eigenen AOC betrieben wird. Der Two-Letter-Code von Skyalps lautet SW, jener von Luxwing BN. Skyalps erklärte, dass bis Ende März 2023 alle vier de Havilland Dash 8-400 auf das eigene AOC überführt werden sollen. Es handelt sich um die Maschinen mit den Kennungen 9H-BEL, 9H-EVA, 9H-ALE und 9H-PET. Teilweise waren diese vormals bei Austrian Airlines bzw. Flybe im Einsatz.

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Wizz-Air-Malta-Flotte auf 27 Flugzeuge angewachsen

Die Flotte der Fluggesellschaft Wizz Air Malta ist zwischenzeitlich auf 27 Flugzeuge angewachsen. Der jüngste Ableger des Low-Cost-Konzerns ist erst im Herbst 2022 offiziell an den Start gegangen. Man betreibt unter anderem in Wien und Italien Stützpunkte. Derzeit besteht die Flotte von Wizz Air Malta aus 23 Airbus A321neo, drei A320neo und neu auch aus einem Airbus A320ceo. Das zuletzt genannte Flugzeug trägt die Registrierung 9H-WDA und war zuletzt bei der Konzernschwester Wizz Air UK im Einsatz. Laut CH-Aviation.com wurde diese Maschine am 20. Dezember 2022 überführt. Wizz Air Malta hat bislang acht werksneue Airbus A321neo übernommen. Alle anderen Flugzeuge der Flotte wurden von Konzernschwestern übergeben. Derzeit werden einige Bases, die bisher von Wizz Air Hungary betrieben wurden, an die maltesische Konzernschwester übergeben. Betroffen ist hauptsächlich die Region Südosteuropa. Auch Wien-Schwechat wird bereits von Wizz Air Malta betrieben. Die Wizz Air Group verfügt über mehrere operative Fluggesellschaften. Dabei handelt es sich um Wizz Air Hungary, Wizz Air UK, Wizz Air Malta und Wizz Air Abu Dhabi. Es ist geplant in Saudi-Arabien einen Ableger aufzubauen. Dieser soll- nach dem Vorbild von Abu Dhabi – in Kooperation mit einem Partner hochgezogen werden.

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Dädalus: Bundesheer überwacht westösterreichischen Luftraum verstärkt

Der westösterreichische Luftraum wird seit Montag verstärkt durch das Bundesheer überwacht. Hintergrund ist, dass in der Schweiz das Weltwirtschaftsforum, an dem rund 50 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 2.700 Delegierte teilnehmen, stattfinden. Traditionell arbeiten die Eidgenossenschaft und Österreich während dieser Veranstaltung in Sicherheitsbereichen zusammen. Unter dem Operationsnamen „Dädalus“ überwacht das Bundesheer den Luftraum in Westösterreich verstärkt. Beispielsweise setzt man zusätzliche Flugzeuge, Hubschrauber und mobile Radaranlagen in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg ein. Auch führt man zusätzliches Air Patrolling durch. Nach Angaben des zuständigen Kommandanten soll dadurch die Sicherheit in Österreich und in der Schweiz gewährleistet werden. Das WEF, das in Davos stattfindet, dauert bis zum 21. Jänner 2023 an. Über dem Bundesland Tirol wurde aus diesem Grund auch ein Flugbeschränkungsgebiet verhängt. Offiziellen Angaben nach setzt das Bundesheer etwa 1.000 Soldaten, neun Hubschrauber, 20 Luftfahrzeuge und elf Flugzeuge ein. Das fliegerische Gerät soll überwiegend ab Innsbruck und Landeck zum Einsatz kommen. Vom zuerst genannten Airport aus sollen vier Pilatus PC-7 und drei PC-6 eingesetzt werden. Ab Landeck hält man vier Helikopter des Typs Bell OH-58 bereit. Ab Zeltweg sollen im Bedarfsfall Eurofighter zum Einsatz kommen. Österreich und die Schweiz haben vor einiger Zeit ein neues Abkommen unterschrieben, das eine umfangreiche Kooperation im Bereich der Luftraumsicherung gegen nicht militärische Bedrohungen beinhaltet. Dieses ist am 1. Feber 2019 in Kraft getreten. Bereits zuvor hat man während dem jährlichen WEF eng zusammengearbeitet. Verdächtige Flugzeuge dürfen grenzüberschreitend verfolgt werden, jedoch ist der Gebrauch von Waffen im jeweils anderen Hoheitsraum ohne vorherige Genehmigung ausgeschlossen.

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Vereinigung Cockpit kritisiert Lufthansa-Cargo-Führung scharf

Aerologic, ein Joint-Venture von Lufthansa und Deutsche Post-DHL, wird ein weiteres Frachtflugzeug des Typs Boeing 777 einflotten. Dies stößt auf scharfe Kritik seitens der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, die vorwirft, dass der „Kurs gegen die eigene Belegschaft fortgesetzt wird“. „Die Strategie des Unternehmens richtet sich weiterhin gegen die eigene Belegschaft im Cockpit und am Boden“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Wir haben von verschiedenen Führungskräften der Cargo gehört, sie würden um die neuen Flugzeuge kämpfen. Offenkundig handelt es sich bei diesen Beteuerungen um reine Lippenbekenntnisse. Mit der nun erfolgten Entscheidung verhindert die Führung die nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze bei Lufthansa Cargo ebenso wie das Wachstum zurück zu alter Größe. Vor dem Hintergrund der Rekordgewinne, die von allen Beschäftigten unter großem persönlichen Einsatz gemeinsam erwirtschaftet worden sind, ist uns diese Entscheidung vollkommen unverständlich. Wir fordern Lufthansa auf, die kommenden Boeing 777 von Lufthansa Cargo bereedern zu lassen und so die eigene Belegschaft zu stärken.“

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Wizz Air stellt Köln/Bonn-Cluj ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird mit Wirksamkeit zum 18. Feber 2023 eine weitere Deutschland-Strecke aufgeben. Betroffen ist die Nonstop-Verbindung zwischen Köln/Bonn und dem rumänischen Cluj. In den letzten Wochen hat der pinkfarbene Lowcoster die Aufgabe einiger Routen ab Österreich und Deutschland angekündigt. Auch gibt man die Stützpunkte Cardiff, Bari und Bacau auf. In Friedrichshafen wird man das Ziel Tirana ab 21. Jänner 2023 nicht mehr bedienen.

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Flughafen Nürnberg hatte 3.277.996 Fluggäste

Der bayerische Flughafen Nürnberg wurde im Jahr 2022 von 3.277.996 Passagieren genutzt. Damit konnte man sich im Vergleich mit dem Wert, den man in 2021 erreicht hat, fast verdreifachen. Allerdings lag man um etwa 20 Prozent unter dem Aufkommen von 2019. 2022 wurden insgesamt 71 Ziele angeflogen, 2021 waren es 39. Größte Fluggesellschaft in Nürnberg ist derzeit Ryanair, gefolgt vom Ferienflieger Corendon Airlines. Als beliebteste Ziele erwiesen sich Mallorca mit knapp einer halben Million Fluggästen, gefolgt vom türkischen Antalya (420.000 Passagiere) und Istanbul (195.000). Stark frequentiert war zuletzt auch wieder das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt (143.000). 2023 sollen die Passagierzahlen weiter steigen. Der Sommerflugplan umfasst derzeit 63 Nonstop-Ziele – weitere könnten folgen. Die touristischen Schwerpunkte liegen auf Italien, Spanien, Griechenland und der Türkei. „Das Flugangebot erreicht im nächsten Sommer wieder den Umfang von vor der Pandemie, geht punktuell sogar darüber hinaus“, kündigt Michael Hupe, Geschäftsführer am Airport Nürnberg, an. „Dank optimierter Abläufe und mehr Personal in den operativen Bereichen sollten die Fluggäste entspannt abheben können.“

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Delta will im Mai 2023 nach Düsseldorf zurückkehren

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta plant ab 10. Mai 2023 die Nonstopverbindung zwischen Düsseldorf und Atlanta wieder zu bedienen. Diese wurde zuletzt im Frühjahr 2020 angeboten. Vorgesehen ist, dass dreimal wöchentlich mit Maschinen des Typs Boeing 767-300ER, die mit 209 Sitzen bestuhlt sind, geflogen werden soll. Delta Air Lines will die Beförderungsklassen Business, Premium Economy und Economy anbieten. Am Drehkreuz Atlanta stehen Anschlüsse zu vielen Destinationen zur Verfügung. Flugplan auf einen Blick: Strecke Flugnr. Tage Abflug Ankunft Flugzeit Erstflug DUS – ATL DL091 Mi, Fr, So 10:35 14:25 9:50 h 10.05.2023 ATL – DUS DL090 Di, Do, Sa 17:50 08:35 (+1) 8:45 h 09.05.2023

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