Januar 20, 2023

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Januar 20, 2023

Flughafen Manchester wegen Schneefall temporär gesperrt

Wegen starkem Schneefall musste am Donnerstag der Flugbetrieb in Manchester temporär eingestellt werden. Beide Runways mussten zunächst von Schnee befreit werden, weshalb Starts und Landungen nicht möglich waren. Die Sperre wurde am Donnerstagvormittag ausgerufen und konnte nach rund zwei Stunden wieder aufgehoben werden. Aus Sicherheitsgründen waren umfangreiche Räumarbeiten notwendig. Dadurch ist es am Flughafen Manchester zu Verspätungen und punktuellen Flugausfällen gekommen.

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Air Serbia flog 21 Millionen Euro Gewinn ein

Im Jahr 2022 erzielte die Fluggesellschaft Air Serbia einen Netto-Gewinn in der Höhe von umgerechneten 21 Millionen Euro. Damit habe man das beste Ergebnis in der Firmengeschichte eingeflogen, so der serbische Carrier. Erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist man in die schwarzen Zahlen geflogen. Das vorläufige Finanzergebnis ist mit 21 Millionen Euro positiv und Unternehmensangaben nach der höchste Gewinn, den man jemals erwirtschaften konnte. Gleichzeitig betont man in einer Medienerklärung, dass man aufgrund der Pandemie keinerlei Subventionen erhalten haben soll. Den starken Gewinnanstieg führt man auch darauf zurück, dass das Verkehrsaufkommen im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 um rund 60 Prozent gestiegen ist. Man habe nicht nur von der hohen Nachfrage, sondern auch von erhöhten Durchschnittserlösen profitiert. Vorteilhaft hätten sich die Aufhebung der Reisebeschränkungen ausgewirkt. Gleichzeitig habe man die Betriebsabläufe optimiert und weitere Maßnahmen zur Einsparung von Kosten umgesetzt. Dies habe dazu geführt, dass man trotz der Aufnahme von mehr als 20 neuen Strecken die Ausgaben um etwa ein Viertel reduzieren konnte. Man beförderte im Jahr 2022 etwa 2,75 Millionen Passagiere. Im Laufe des Sommers 2023 sollen die testieren Ergebnisse veröffentlicht werden. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die serbische Regierung im Haushalt 2023 keine Finanzmittel für Air Serbia reserviert hat. Die STaatsführung hat behauptet, dass frühere Mittel, die für Air Serbia aus dem Staatshaushalt bestimmt waren, dazu dienten, alte Schulden der Vorgängergesellschaft Jat Airways zu begleichen. Im Jahr 2022 kaufte der Staat 1,82 Millionen neu ausgegebene Aktien von Air Serbia im Wert von insgesamt 15,5 Millionen Euro

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Irland: Emerald Airlines befördert einmillionsten Passagier

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines, die im Rahmen einer Franchisevereinbarung unter der Marke Aer Lingus Regional unterwegs ist, hat mittlerweile eine Million Passagiere befördert. Der Flugbetrieb wurde am 26. Februar 2022 aufgenommen. Seit dem Erstflug, der von Donegal nach Dublin führte, hat der Turbopropbetreiber mittlerweile eine Million Fluggäste an Bord gehabt. Den Jubiläumspassagier hat man auf Flug EI3304 (Dublin-Southampton) begrüßt. Die Familie erhielt einen Fluggutschein für vier Return-Freiflüge, die im Streckennetz von Emerald Airlines eingelöst werden können. Im Sommer 2023 will der Carrier weiter wachsen. Das Streckennetz soll auf 25 Routen vergrößert werden. Davon sollen 15 von/nach Dublin führen und zehn von/nach Belfast. Wöchentlich plant man etwa 580 Flüge. „Der heutige Tag ist ein großer Meilenstein für Emerald Airlines. Nachdem wir erst vor weniger als 12 Monaten unseren allerersten Flug durchgeführt haben, ist es eine großartige Leistung des gesamten Emerald-Teams, in so kurzer Zeit den einmillionsten Passagier begrüßt zu haben. Wir wünschen der Familie Brady eine angenehme Reise und freuen uns darauf, sie in Zukunft noch oft an Bord begrüßen zu dürfen“, so Conor McCarthy, Executive Chairman von Emerald Airlines. Emerald Airlines hat vor kurzem ihren Flugplan für den Sommer 2023 bekannt gegeben, mit mehr als 1,5 Millionen verkauften Sitzen in dieser Sommersaison, mit neuen Strecken von Belfast nach Jersey und Newquay, sowie einer Erhöhung der Frequenz auf beliebten Flügen, einschließlich einer Verdoppelung der Sitze auf den Strecken Dublin-Southampton und Dublin-Jersey. Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft mehr Flüge auf hochfrequenten Strecken wie Dublin-Glasgow, Dublin-Edinburgh, Belfast-Manchester und Belfast-Birmingham eingerichtet. Die neuen

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Neuer GAV: Swiss-Flugbegleiter kritisieren eigene Gewerkschaft heftig

Beim Kabinenpersonal der Fluggesellschaft Swiss herrscht offenbar großer Unmut über den neuen Gesamtarbeitsvertrag, den die Gewerkschaft Kapers und die Geschäftsleitung vereinbart haben. Einige Flugbegleiter laufen gegen diesen Sturm, da sie die durchschnittliche Lohnerhöhung von 250 Schweizer Franken pro Monat als zu niedrig betrachten. Man fühlt sich insofern ungerecht behandelt, weil die Einstiegsgehälter für neue Mitarbeiter um etwa 600 Franken pro Monat steigen, jedoch die bestehende Belegschaft „nur“ um monatlich 250 Franken mehr bekommen soll. Das betrachten einige Flugbegleiter, die schon langjährig für Swiss tätig sind als ungerecht und fühlen sich von der eigenen Gewerkschaft regelrecht über den Tisch gezogen. Im Dezember 2022 bezeichnete Kapers die Einigung mit Swiss als einen wichtigen Erfolg nach „hartem Verhandlungsmarathon“. Auch betonte man, dass es gelungen sei „spürbare Verbesserungen“ für das Kabinenpersonal zu erzielen. Das sehen aber einige Flugbegleiter, die schon länger für Swiss tätig sind, anders. Diese vertreten die Ansicht, dass der neue GAV lediglich Neueinsteigern Vorteile bieten würde. Dies hat zur Folge, dass sich mittlerweile interne WhatsApp-Gruppen, in den heftig diskutiert wird, gebildet haben. Viele Flugbegleiter kündigen an, dass sie bei der Abstimmung den neuen GAV ablehnen werden. Auch ist heftige Kritik an der Gewerkschaft Kapers zu lesen. Daher bleibt es abzuwarten, ob das Verhandlungsergebnis von dem Mitgliedern angenommen wird oder durchfallen wird.

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Ticketerstattungen: Swiss erleidet Schlappe vor dem OLG Wien

Die Lufthansa-Tochter Swiss erlitt vor dem Oberlandesgericht Wien aufgrund einer Klage des Vereins für Konsumenteninformation eine juristische Niederlage. Drei Klauseln, die die Rückerstattung von Ticketgeldern betreffen, wurden für rechtswidrig erklärt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Im Auftrag des Sozialministeriums ist der Verein für Konsumenteninformation gegen jene Punkte der Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Swiss, die die Rückerstattung von Ticketgeldern regeln, vor Gericht gezogen. Die Fluggastrechteverordnung legt fest, dass bei einem gestrichenen Flug der bezahlte Preis binnen sieben Tagen zurückbezahlt werden muss, sofern das vom Passagier gewünscht ist. Eine Klausel der Swiss regelte, dass Rückerstattungen von Flugtickets, die per Kreditkarte bezahlt wurden, nur auf das Konto vergütet werden, mit dem die Tickets ursprünglich bezahlt wurden. Durch diese Klausel wurden andere Arten der Rückzahlung vollkommen ausgeschlossen. Das widerspricht der Fluggastrechte-Verordnung, die Zahlungsmethoden wie Überweisung, Scheck oder Barzahlung vorsieht, und ist daher unzulässig. „Besonders problematisch sind solche Klauseln, wenn bei einer Buchung der Flugpreis mit der Kreditkarte eines Vermittlers ohne das Wissen des Fluggastes gezahlt wurde“, erklärt Maximilian Kemetmüller, zuständiger Jurist im VKI, die Nachteiligkeit dieser Klausel. „Kommt es dann zu einer Rückzahlung auf diese Kreditkarte, bekommen die Fluggäste den Ticketpreis oft nur mit erheblicher Verspätung erstattet und in manchen Fällen auch gar nicht.“ Dazu kommt der Umstand, dass Swiss bei Tickets, die über Vermittler gebucht wurden, auf diese verwiesen wurde. Allerdings hat sich gerade während der Corona-Pandemie gezeigt, dass diese oftmals schwer greifbar sind und durchaus auf die Airline verweisen und sich nicht zuständig fühlt. „Durch dieses Urteil wurde erneut die Ansicht des VKI

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Wegen 27 Kilogramm Zwiebeln: Philippine-Airlines-Crew bekommt heftigen Ärger mit dem Zoll

Eine Besatzung von Philippine Airlines hat mit dem örtlichen Zoll so einiges an Ärger am Hals. Dem fliegenden Personal wird geworfen, dass sie am 10. Jänner 2023 versucht haben sollen 40 Kilogramm landwirtschaftliche Produkte, darunter 27 Kilogramm Zwiebeln, auf die Philippinen zu „schmuggeln“. Der Fall ist durchaus ungewöhnlich, denn normalerweise versuchen Passagiere und in seltenen Fällen durchaus auch mal Crewmitglieder eher Bargeld, Zigaretten, Alkohol, Gold und sonstige hochpreisige Produkte am Zoll vorbei über die Grenze zu bringen. 27 Kilogramm Zwiebeln und 13 Kilogramm weiteres Gemüse ist definitiv nicht alltäglich. Viele Staaten, darunter auch die europäische Union, haben für die Einfuhr von Lebensmitteln, besonders tierischen Ursprungs, strenge Vorschriften. Damit will man die Einschleppung von Seuchen minimieren. Die Besatzungsmitglieder von Philippine Airlines wurden am 10. Jänner 2023 auf dem Flughafen Manila durch den örtlichen Zoll kontrolliert. Zuvor war man auf Umläufen nach Dubai und Riad im Dienst. Die Beamten staunten nicht schlecht, denn die Airline-Mitarbeiter hatten in ihren Handgepäckstücken 40 Kilogramm Gemüse, darunter 27 Kilogramm Zwiebeln. An sich wäre die Einfuhr gar kein Problem gewesen, sofern zuvor eine Genehmigung durch das Bureau of Plant Industry eingeholt wurden wäre. Eben diese hatten die Flugbegleiter und Piloten eben nicht und das hat nun ein unangenehmes Nachspiel. Die zuständige Zollbehörde bestätigte den Vorfall und erklärt unter anderem, dass die Waren unter die Genehmigungspflicht fallen. Gegen die Besatzungsmitglieder von Philippine Airlines wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Schmuggels sowie wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen einschlägige Gesetze eingeleitet. Aufgrund des vergleichsweise geringen Werts der „Schmuggelware“ hat

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Lot stockt Budapest-Seoul auf

Die polnische Fluggesellschaft Lot stockt im Sommerflugplan 2023 die Strecke Budapest-Seoul auf. Ab 1. April 2023 will der Carrier diese Route viermal wöchentlich mit Boeing 787-8 bedienen. Ursprünglich war eine Aufstockung auf drei Umläufe pro Woche geplant. Aufgrund hoher Buchungszahlen hat sich Lot dazu entschlossen, dass man die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen verdoppeln wird. Seit einigen Jahren – mit Unterbrechung während der Corona-Pandemie – bietet Lot ab Budapest einige Langstreckenflüge an. Punktuell hatte man immer wieder auch dezentrale Kurzstreckenflüge ab dem ungarischen Airport im Portfolio. Neben Warschau-Chopin handelt es sich um den einzigen europäischen Airport, ab dem man Langstreckenflüge anbietet.

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Braathens stockt Stockholm (Bromma)-Helsinki auf

Die Regionalfluggesellschaft Braathens stockt auf der erst im September 2023 reaktivierten Strecke Stockholm (Bromma)-Helsinki die Frequenzen auf. Aufgrund hoher Nachfrage will man künftig doppelt so häufig fliegen. Mit Wirksamkeit zum 30. Jänner 2023 will der Carrier wieder im doppelten Tagesrand fliegen. Die Route ab dem innerstädtischen Airport der schwedischen Hauptstadt war aufgrund der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum unterbrochen. „Es fühlt sich unglaublich komisch an, dass die Nachfrage nach unserer Linie zwischen Helsinki und Stockholm-Bromma so hoch ist. Dank der hervorragenden Buchungslage im Herbst entscheiden wir uns nun, die Anzahl der Abfahrten zu verdoppeln. Diese Investition steht ganz im Einklang mit der langfristigen Strategie der BRA, auch außerhalb der schwedischen Grenzen zu expandieren“, so Martin Erkenborn, Commercial Manager bei BRA. Als Fluggerät kommen im Regelfall Turbopropflugzeuge des Typs ATR72 zum Einsatz.

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Charter: Ita Airways fliegt ab Rostock nach Rom und Mailand-Linate

Die Fluggesellschaft Ita Airways wird im Sommerflugplan 2023 ab Mailand-Linate und Rom-Fiumicino den deutschen Flughafen Rostock-Laage ansteuern. Es handelt sich um Charterflüge, die im Auftrag eines Reiseveranstalters durchgeführt werden. Beide Destinationen werden ab 4. Juni 2023 jeweils an Sonntagen angesteuert. Mit Wirksamkeit zum 14. September 2023 wechselt der Flugtag auf Donnerstag, wobei diese auch gleichzeitig der vorerst letzte Tag der Charterkette ist. Dies geht aus den vorliegenden Flugplandaten hervor.

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Flughafen Amsterdam will Passagier-Deckel schrittweise aufheben

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol geht davon aus, dass ab 26. März 2023 die tägliche Passagierobergrenze schrittweise abgebaut werden kann. Zunächst soll es noch zu Spitzenzeiten Beschränkungen geben, die jedoch voraussichtlich ab Mai 2023 entfallen sollen. Die Geschäftsleitung des größten Airports der Niederlande erklärt, dass man selbst und die vor Ort tätigen Dienstleister große Bemühungen unternommen hätten, die dazu geführt haben, dass man zahlreiche neue Mitarbeiter habe einstellen können. Derzeit geht man davon aus, dass es während der niederländischen Maiferien keine Beschränkungen mehr geben wird. Die endgültige Entscheidung über die tägliche Kapazität soll aber erst zu einem späteren Zeitpunkt – in Absprache mit den vor Ort tätigen Dienstleistern – festgelegt und kommuniziert werden.

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