Januar 24, 2023

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Januar 24, 2023

Verdi bestreikt am Mittwoch den Flughafen Berlin-Brandenburg

Die Gewerkschaft Verdi ruft am Mittwoch, den 25. Jänner 2023, das am Flughafen Berlin Brandenburg tätige Personal in den Bereichen Luftsicherheit, Bodenverkehrsdienste und Bedienstete der Airportgesellschaft zur Arbeitsniederlegung auf. Beim BER geht man davon aus, dass der Flugbetrieb möglicherweise zum Erliegen kommen könnte. Der Streik soll ganztags durchgeführt werden und beginnt mit der Frühschicht. Erst am späten Abend soll die Arbeit wiederaufgenommen werden, teilt die Gewerkschaft Verdi mit. Gleichzeitig weisen die Arbeitnehmervertreter darauf hin, dass es zu langen Verspätungen und Streichungen von Flügen kommen könnte. Der Flughafen Berlin-Brandenburg befürchtet, dass der Betrieb komplett zum Erliegen kommen könnte. Hintergrund des Streikaufrufs ist, dass die jüngsten Tarifverhandlungen keinen Durchbruch gebracht haben. Die Gewerkschaft fordert für die bestreikten Bereiche zumindest 500 Euro mehr pro Monat, wobei die Vereinbarung eine Laufzeit von einem Jahr haben soll. Die Arbeitgeber wollen jedoch längere Laufzeiten.

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Nippon Express und Silk Way West Airlines arbeiten zusammen

Die Frachtfluggesellschaft Silk Way West Airlines und der japanische Logistikkonzern Nippon Express Group haben eine Grundsatzvereinbarung, die zu einer engen Kooperation im Bereich der Luftfracht führen soll, unterzeichnet. Die 2012 gegründete Fluggesellschaft Silk Way West Airlines, mit Sitz in Baku, Aserbaidschan, hat ihr Streckennetz zum Flughafen Narita und zu anderen großen Flughäfen in Asien sowie nach Europa und in die Vereinigten Staaten rasch ausgebaut. Die Nippon Express Group hat im „Nippon Express Group Business Plan 2023: Dynamic Growth“ die Spedition als eines ihrer Kerngeschäfte positioniert und verfolgt mit Nachdruck Initiativen, die mit ihren Wachstumsstrategien für das Luftfrachtgeschäft in Einklang stehen.

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Bestechungsvorwürfe: Moskau stellt ehemalige S7-Manager vor Gericht

In der russischen Hauptstadt Moskau muss sich ein ehemaliger stellvertretender Geschäftsführer der Fluggesellschaft S7 Airlines wegen der mutmaßlichen Vorwürfe der Bestechung und des Betruges vor Gericht verantworten. Die lokale Nachrichtenagentur „Ria Novosti“ berichtet unter anderem, dass dem einstigen Flugdirektor Bestechung und Betrug im großen Stil vorgeworfen wird. Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen insgesamt drei Personen, die jedoch – abgesehen vom einstigen S7-Geschäftsführungsmitglied – nicht namentlich genannt wurden. Ein anderes Medium berichtet unter Nennung der vollen Namen, dass es sich um einen ehemaligen stellvertretenden Generaldirektor, der in seiner Funktion für den Flugbetrieb verantwortlich war, einen Flugdirektor und einen Fluglehrer handeln soll. Konkret wird den Verdächtigten vorgeworfen, dass diese im Juni 2021 über Strohmänner eine Bestechungssumme in der Höhe von 1,5 Millionen Russischen Rubel angenommen haben sollen. Im Gegenzug hätte es für den „Zahlenden“ eine Anstellung als Co-Pilot bei S7 Airlines gegeben. Allerdings könnte auch eine Falle gestellt worden sein, denn nur kurz danach wurden die drei verdächtigten Personen, die nun vor Gericht gestellt werden, durch den Geheimdienst Direktion T verhaftet. Im Zuge der Ermittlungen wollen die russischen Behörden aufgedeckt haben, dass in der Vergangenheit auch Beamte der Zivilluftfahrtbehörde mit Schmiergeldern bedacht worden sein sollen. Auch wirft man vor, dass Sachverständige und Ärzte Geld dafür erhalten haben sollen, dass Medicals für Familienangehöre entsprechend positiv ausfallen. S7 Airlines hatte die drei Personen unmittelbar nach ihrer Verhaftung entlassen. Die Personen stehen momentan unter so genanntem Hausarrest und mussten sich verpflichten, dass sie die Russische Föderation nicht verlassen. Der Wahrheitsgehalt der Vorwürfe, die gegen die

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Lüttich: Winter wirbelte den Flugbetrieb durcheinander

Der belgische Flughafen Lüttich war am Wochenende wiederholt von starkem Schneefall betroffen. Am Sonntag, den 22. Jänner 2023, musste der Flugbetrieb temporär eingestellt werden. Mehrere Maschinen mussten nach Brüssel bzw. Ostende umgeleitet werden. Bereits am Samstag, den 21. Jänner 2023, hatte man in Lüttich Probleme mit Schnee und Eis. Der Airport musste zeitweise gesperrt werden, da einige gelandete Maschinen auf den Rollwegen bzw. dem Vorfeld regelrecht „festgesessen“ sind. Ankommende Flüge wurden nach Brüssel und Ostende umgeleitet. Am Sonntag setzte sich die Situation fort. Am Sonntagmorgen konnten die Starts wieder aufgenommen werden. Die Landungen konnten nur teilweise wieder aufgenommen werden, da ein Flugzeug noch immer den Zugang zur Rollbahn blockierte. Erst am Montag ist es zu einer spürbaren Entspannung gekommen.

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Norwegian klagt gegen 40-Millionen-Euro-Klimastrafe

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle und die norwegische Regierung befinden sich in einem Streit über eine Geldstrafe in der Höhe von umgerechnet rund 40 Millionen Euro, die im Dezember des Vorjahres verhängt wurde. Der Carrier brachte nun eine Klage ein. In der mit dem 9. Januar 2023 datierten Klageschrift, die sich gegen die Entscheidung des Ministeriums für Klima und Umwelt richtet, geht die Fluggesellschaft vor dem Bezirksgericht Oslo gegen die verhängte Umweltstrafe vor. Norwegian Air Shuttle wird vorgeworfen, dass das Unternehmen im Jahr 2020 die Klimaquoten nicht erfüllt habe und daher wurde es zur Zahlung von rund 40 Millionen Euro verdonnert. Das will der Carrier aber nicht auf sich sitzen lassen. Aus der Sicht des Billigfliegers soll es sich so verhalten: „Wir sind nicht einverstanden und sehr enttäuscht darüber, dass uns vom norwegischen Staat eine himmelhohe Gebühr auferlegt wird, während wir uns in Wirklichkeit an norwegisches Recht gehalten haben. Beim Wiederaufbau gab es eine klare Vorgabe, Forderungen und Gläubiger nicht unterschiedlich zu behandeln. Hätten wir dennoch die gesamte Quotenverpflichtung gezahlt, hätte dies eine strafrechtliche Haftung nach sich ziehen können, das hat der norwegische Rekonstrukteur ganz klar gesagt. Bedauerlicherweise müssen wir nun den Rechtsweg beschreiten, um eine endgültige Klärung zu erreichen, und sehen uns nun gezwungen, eine Vorladung einzureichen, worauf wir sehr gerne verzichtet hätten. Wir bestreiten nicht, dass wir eine Quotenverpflichtung hatten, aber sie betrug – wie alle anderen Forderungen im Rahmen der Sanierung – 5 Prozent des geschuldeten Betrages, nicht den vollen Betrag. Das galt für alle Forderungen und

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Japan: Skymark ordert Boeing 737-Max-8 und -Max-10

Die japanische Fluggesellschaft Skymark Airlines wird je drei Boeing 737-Max-8 und –Max-10 in ihre Flotte aufnehmen. Am 18. Jänner 2023 gab der Vorstand grünes Licht und taggleich wurde die entsprechende Börsenmittelung herausgegeben. Die Transaktion umfasst je zwei Festbestellungen sowie Optionen für je ein weiteres Flugzeug. Die beiden Boeing 737-Max-8 sollen voraussichtlich im Jahr 2026 ausgeliefert werden und die beiden B737-Max-10 in den Jahren 2026 und 2027. Mit der Order wurde schon seit einiger Zeit gerechnet, denn bereits im November 20222 machte der Konzern unmissverständliche Andeutungen.

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Verkehrszahlen: Linz hatte 207.766 Passagiere

Der Flughafen Linz-Hörsching wurde im Vorjahr von 207.766 Fluggästen genutzt. Damit liegt man weiterhin unter dem Aufkommen, das man im Jahr 2019 hatte, jedoch konnte man sich gegenüber 2021 verdreifachen. Im Linienverkehr wurden 80.428 Passagiere abgefertigt. Bei den Urlaubsflügen verzeichnete der Linzer Flughafen 125.419 Passagiere. Im Ausweichverkehr reisten 1.919 Passagiere. Im Bereich der Fracht konnte der oberösterreichische Airport mit 55.429 Tonnen das zweitbeste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielen. „Das 1. Quartal des vergangenen Jahres war immer noch von der Covid19-Pandemie geprägt. Mit Beginn des 2. Quartals ist die Nachfrage insbesondere nach Urlaubsflügen spürbar angesprungen. Der Charterreiseverkehr hat sich sogar deutlich besser entwickelt, als wir es ursprünglich erwartet haben. Im Linienverkehr blicken wir auf ein durchwachsenes Jahr zurück. Die Nachfrage in diesem Segment hat sich ebenfalls schrittweise erholt, wurde dann aber durch die Abfertigungsprobleme an den großen Drehkreuzflughäfen wieder eingebremst“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer Flughafens. Für das Jahr 2023 geht der oberösterreichische Airport davon aus, dass die Passagierzahlen weiter steigen werden. Die Reiseveranstalter bieten in Kooperation mit Corendon Airlines und European Air Charter 21 wöchentliche Urlaubsflüge an. Zudem haben auch die oberösterreichischen Reiseveranstalter wieder Kurz- und Städtereisen ab Linz in das Programm aufgenommen. European Air Charter wird in der Sommersaison 2023 einen Airbus A320, der über 180 Sitzplätze verfügt, stationieren. Im Vorjahr setzte man eine McDonnell Douglas MD-82, die mit 164 Sesseln bestuhlt ist, ein. Die wöchentlichen Verbindungen nach Antalya werden von zwei auf vier Frequenzen verdoppelt. Eine dieser zusätzlichen Frequenzen wird von Anex Tour im Vollcharter mit der

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Ryanair stattet Boeing 737-800-Flotte mit neuen Winglets aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihre rund 400 Boeing 737-800 mit neuen Split Scimitar Winglets ausstatten. Diese sollen den Treibstoffverbrauch um etwa 1,5 Prozent senken. Dadurch will die Firmengruppe in etwa 65 Millionen Liter Kerosin pro Jahr einsparen. Das Investitionsvolumen beträgt 175 Millionen Dollar. Die erste Maschine, die im Rahmen der mit Aviation Partners Boeing umgerüstet wurde, ist am Montag, den 23. Jänner 2023 vorgestellt worden. „Als Europas umweltfreundlichste und größte Fluggesellschaft nehmen wir eine Vorreiterrolle in der nachhaltigen Luftfahrt ein, wie diese Investition in unsere Flotte zeigt. Diese Winglet-Technologie wird uns helfen, unsere ehrgeizigen Umweltziele auf unserem Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen. Wir sind von den innovativen Winglet-Konstruktionen von APB beeindruckt und freuen uns darauf, sie nicht nur in diesem ersten Flugzeug, sondern in mehr als 400 unserer Flugzeuge installieren zu lassen, um unsere Emissionen weiter zu reduzieren“, so Thomas Fowler, Director of Sustainability bei Ryanair.

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Airbus zu groß: Linz-Düsseldorf steht akut auf der Kippe

Der Flughafen Linz-Hörsching bangt um den Fortbestand der von Eurowings angebotenen Nonstop-Verbindung nach Düsseldorf. Diese wurde seit der Übergabe von Austrian Airlines an die deutsche Konzernschwester wiederholt und über lange Zeiträume ausgesetzt. In einer Medienmitteilung des Linzer Flughafens ist nun zu lesen: „Aktuell zeichnet sich ab, dass Eurowings die Düsseldorf-Verbindung im Sommerflugplan nicht weiterführen kann. Das bisher eingesetzte Flugzeug ist mit 150 Sitzplätzen zu groß und Eurowings betreibt keine kleineren Fluggeräte in ihrer Flotte“. Dazu kommt der Umstand, dass Austrian Airlines in der Vergangenheit den Fokus auf Geschäftsreisende gelegt hatte. Die Flugzeiten zwischen Linz und Düsseldorf waren – vor der Corona-Pandemie – primär auf deren Bedürfnisse abgestimmt. Mit wenigen Ausnahmen waren Reisen im doppelten Tagesrand möglich. Mit der Übergabe an Eurowings, die wegen Pandemie-Entwicklungen wiederholt verschoben werden musste, änderte sich auch die Art und Weise der Bedienung. Das Fluggerät ist nicht mehr in Oberösterreich stationiert, sondern fliegt von Düsseldorf aus ein. Auch werden wesentlich weniger Frequenzen angeboten. In der oberösterreichischen Wirtschaft wurde bereits im Vorfeld dieser Veränderung davor gewarnt, dass die Umstellung dazu führen wird, dass das Angebot für Geschäftsreisende weniger attraktiv werden könnte. Seitens der Lufthansa Group sah man das zunächst anders und verwies gerne darauf, dass ab Düsseldorf zahlreiche Umsteigemöglichkeiten im Eurowings-Streckennetz zur Verfügung stehen würden. Austrian Airlines war zwischen Linz und Düsseldorf sowie zwischen Graz und Düsseldorf bzw. Graz und Stuttgart eher hochpreisig unterwegs. Immer wieder gab es heftige Kritik an der Preispolitik des Unternehmens, denn die ab den Bundesländerflughäfen angebotenen „dezentralen Routen“ waren oftmals signifikant teurer

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Cyprus Airways nimmt Larnaka-Basel auf

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Larnaka und Basel aufnehmen. Diese soll vorerst zweimal wöchentlich mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. Der Erstflug ist für den 10. Mai 2023 angekündigt. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag durchgeführt werden. Der Verkauf von Tickets wurde bereits aufgenommen. Cyprus Airways wurde im Jahr 2016 gegründet und wurde 2018 Mitglied der International Air Transportation Association (IATA). Die Fluggesellschaft fliegt Ziele zwischen Europa und dem Mittleren Osten mit Maschinen des Typs Airbus A320 an.

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