Januar 27, 2023

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Januar 27, 2023

USA: Spirit verkauft Airbus-A319-Flotte

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines wird ihre 31 Maschinen des Typs Airbus A319 ausflotten. 29 Maschinen, die sich im Eigentum der Gesellschaft befanden, wurden an die Gryphon Trading Company verkauft. Die übrigen werden an die Leasinggeber zurückgegeben. Laut Börsenmitteilung wird die Transaktion einen Nettoerlös zwischen 152 und 201 Millionen U.S.-Dollar in die Kasse spülen. Die Spanne ergibt sich deshalb, weil Preisanpassungen zum Zeitpunkt der tatsächlichen Übergabe vereinbart wurden. Noch in diesem Jahr sollen 14 Airbus A319 ausgeflottet werden, im kommenden Jahr 15 Einheiten.

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Boeing überträgt Übergabe der letzten B747-8F live im Internet

Am 31. Jänner 2023 wird die letzte jemals gebaute Boeing 747-8F an die Frachtfluggesellschaft Atlas Air übergeben. Das Ereignis stellt einen Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte dar, denn die Jumbojets haben diese wie kaum ein anderes Muster geprägt. Boeing wird Menschen in aller Welt ermöglichen das Event live zu verfolgen, denn man stellt einen Livestream im Internet zur Verfügung. Diese kann am 31. Jänner 2023 um 16 Uhr 00 Lokalzeit (21 Uhr 00 UTC) unter diesem Link aufgerufen werden. Tausende von Menschen – darunter aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sowie Kunden und Zulieferer – werden die letzte Auslieferung in der Fabrik feiern, die für die Produktion des ikonischen Großraumflugzeugs mit dem markanten Buckel gebaut wurde. Bei dem letzten Flugzeug, einem 747-8 Frachter, handelt es sich um das 1.574. Flugzeug, das in den 55 Jahren der Produktion hergestellt wurde. Die Veranstaltung selbst ist nicht öffentlich zugänglich. Allerdings wird es Personen, die eben nicht vor Ort sein können oder dürfen, ermöglicht die Zeremonie live über das Internet zu verfolgen. Mit der Übergabe der letzten Boeing 747-8F endet die Herstellung der Jumbojets endgültig.

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Virgin Atlantic tauft Airbus A330neo zu Ehren von Queen Elizabeth II

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat ihren Airbus A330neo mit der Registrierung G-VEII zu Ehren der im Vorjahr verstorbenen Queen Elizabeth II getauft. Die Maschine trägt den Namen „Queen of the Skies“. „Genau wie Königin Elizabeth während ihrer historischen 70-jährigen Regierungszeit ist Virgin Atlantic stolz darauf, die Flagge des Vereinigten Königreichs in der ganzen Welt zu hissen. Wir freuen uns, die ‚Queen of the Skies‘ bald in unserer Flotte begrüßen zu dürfen, und hoffen, dass dies ein angemessener Tribut an eine unvergessliche, sehr beliebte Monarchin ist“, so Corneel Koster, Chief Customer and Operations Officer bei Virgin Atlantic. Virgin Atlantic hat eine lange Tradition bei der Benennung ihrer Flugzeuge nach inspirierenden Frauen, darunter auch Diana zu Ehren von Prinzessin Diana. Zur aktuellen Flotte von Virgin Atlantic gehört die Lade Emmeline (G-VLIB), die die Gründerin der Suffragetten-Bewegung und Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst ehrt. Fearless Lady (G-VEVE) würdigt das Leben von Eve Branson, der verstorbenen Mutter des Gründers der Virgin Group, Richard Branson. Eve führte ein unglaubliches Leben: Sie meldete sich während des Zweiten Weltkriegs bei den WRENS, nahm als Junge verkleidet Segelflugunterricht und arbeitete als Pionierin als Stewardess auf den gefährlichen Strecken der British South American Airways. Queen of the Skies ist der vierte Airbus A330neo in der Flotte von Virgin Atlantic. Die anderen drei sind Billie Holiday (G-VJAZ), Space Oddity (G-VTOM) und Eliza Doolittle (G-VLDY). Virgin Atlantic hat sich zum Ziel gesetzt, die sauberste und umweltfreundlichste Flotte am Himmel zu betreiben, und hat 12 weitere Airbus A330neo für ihre Flotte bestellt.

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Helvetic will mit neuem Modell und WG den Flugbegleiter-Beruf attraktiver machen

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways will den Flugbegleiterberuf in Teilzeit attraktiver machen und führt ein neues Modell ein. Dieses soll den Beschäftigten ermöglichen, dass diese ihre Arbeitseinsätze weitgehend flexibel gestalten können. Weiters will man mehrere Unterkünfte in der Nähe des Flughafen Zürich zur Untermiete zur Verfügung stellen. Viele Airlines haben mittlerweile ernsthafte Probleme neues Kabinenpersonal gewinnen zu können. Handelte es sich einst um einen Traumjob, so hat sich besonders aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie das Interesse stark vermindert. Dies betrifft auch Teilzeitarbeitsplätze, die für Airlines besonders wichtig sind, um flexibel auf die aktuelle Nachfrage reagieren zu können. Bei vielen Anbietern sind die Probleme aber auch hausgemacht, denn bei der einen oder anderen Fluggesellschaft sind die Jobs finanziell wenig attraktiv. Vergütungen, die unter dem Verdienst von Supermarktangestellten liegen, sind punktuell durchaus möglich. In der Schweiz sind die Bezüge des Kabinenpersonals im Vergleich mit anderen europäischen Ländern eher hoch, jedoch ist das Interesse an diesem Beruf auch in der Eidgenossenschaft nicht gerade so, dass Bewerber regelrecht die Türen einlaufen würden. Helvetic Airways will mit flexiblen Teilzeitmodellen samt der Möglichkeit eine Art „WG“ nutzen zu können, zusätzliche Anreize bieten. Man will eben attraktiver sein als andere Fluggesellschaften. Nur ein guter Ruf der Airline reicht in der aktuellen Zeit nicht mehr, um potentielle neue Mitarbeiter für sich begeistern zu können. Helvetic bietet schon seit einigen Jahren außergewöhnliche Beschäftigungsmodelle, die sich beispielsweise gezielt an Studenten oder aber an Personen, die saisonal in der Wintersaison tätig sind und im Sommer stets auf der Suche nach einem anderen

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Thalys und Eurostar rücken zusammen

Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge werden künftig unter der einheitlichen Marke Eurostar auftreten. Grund für die Umbenennung ist, dass die Muttergesellschaft der Ansicht ist, dass Eurostar wesentlich bekannter ist. Der Konzern strebt an, dass man bis zum Jahr 2030 etwa 30 Millionen Passagiere pro Jahr befördert. Die Eurostar-Gruppe ist Eigentümerin der Bahngesellschaften Thalys und Eurostar. Diese werden in Zukunft einen gemeinsamen Markenauftritt haben. Die Umstellung wird schrittweise bis Ende 2023 vorgenommen. „Wir sind stolz darauf, heute unsere neue Marke vorzustellen, die unsere Sichtbarkeit erhöhen, dazu beitragen wird, uns zum Eckpfeiler des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Europa zu machen und unser Ziel, die Fahrgastzahlen in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln, voranzutreiben. Unsere Kunden werden auf unserem einheitlichen Netz die gleiche Servicequalität genießen können, die sie kennen und lieben. Geschäfts- und Freizeitzentren in fünf europäischen Ländern. Als Eurostar Group schließen wir uns zusammen, um das nächste Kapitel in der Geschichte des Schienenverkehrs zu schreiben und die Verkehrsverlagerung von der Straße und dem Flugzeug auf die Schiene voranzutreiben“, so Gwendoline Cazenave, CEO der Eurostar Group.

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Skyalps setzt Expansionskurs weiter fort

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps wird die Flotte um eine fünfte de Havilland Dash 8-400 erweitern. Die Maschine soll für das geplante Wachstum verwendet werden, denn man plant Bases außerhalb von Bozen zu eröffnen. Derzeit ist die Flotte teilweise auf dem AOC von Luxwing und jenem von Skyalps eingetragen. Bis etwa März soll der gesamte Flugbetrieb in Eigenregie durchgeführt werden. Man ging zunächst als virtuelle Fluggesellschaft an den Start. Für die operative Durchführung der Flüge war zunächst ausschließlich Luxwing zuständig. Seit wenigen Tagen verfügt Skyalps über eigene Zertifikate, so dass man demnächst den Flugbetrieb vollständig selbst durchführen wird. Momentan besteht die Skyalps-Flotte aus vier de Havilland Dash 8-400, die zumindest teilweise in der Vergangenheit bei Austrian Airlines und Tyrolean Airways im Einsatz sind. Mittelfristig kann man sich auch die Einflottung von Regionaljets vorstellen, um Routen, die außerhalb der Range der Turbopropflugzeuge liegen, bedienen zu können. Man will sich nicht rein auf Bozen konzentrieren, sondern beabsichtigt an anderen italienischen Airports zusätzliche Bases zu eröffnen. Bezüglich der fünften de Havilland Dash 8-400 sagte Geschäftsführer Alex Spinato gegenüber dem Portal „Italia Vola“, dass diese in Kürze zur Flotte stoßen werde. Auch bemüht man sich nun verstärkt um den Abschluss von Codeshare- und Interlining-Verträgen. Priorität dürfte dabei eine Zusammenarbeit mit Lufthansa haben, denn Skyalps beabsichtigt mittelfristig Frankfurt am Main aufzunehmen. Vorerst wird man aber Kassel-Calden ansteuern.

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Air France startet Kundenservice via WhatsApp

Die Fluggesellschaft Air France will ihre Kunden künftig auch über den Messenger-Dienst WhatsApp betreuen. Der Kundenservice soll täglich in 22 Ländern und vier Sprachen erreichbar sein. Das Unternehmen erklärt, dass man damit näher an die Kunden rücken möchte. „Wir freuen uns sehr über den sofortigen Erfolg dieses neuen Kanals, der inzwischen die zweitwichtigste digitale Anlaufstelle von Air France ist“, sagt Stéphanie Charlaix-Meyer, Leiterin des Air France-KLM-Kundenservice. „Seine Beliebtheit bestätigt die von Air France verfolgte Strategie der Kundennähe, die wir auch in anderen Märkten weiter verfolgen werden.“ Allerdings können Passagiere auch über WhatsApp nicht direkt mit Mitarbeitern kommunizieren, denn zunächst ist ein sogenannter Chatbot, den es zu überwinden gilt, vorgespannt.

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Azores Airlines soll bis Oktober 2023 privatisiert werden

Die Fluggesellschaft Azores Airlines soll bis voraussichtlich Oktober 2023 privatisiert werden. Bereits jetzt wird die Trennung von Konzernmutter Sata vorbereitet. Die Regionalregierung der Azoren hat sich zu diesem Schritt auch aufgrund von Vorgaben, die seitens der EU-Kommission aufgrund gewährter Staatshilfen gemacht wurden, entschlossen. Allerdings hat man an potentielle Käufer auch bestimmte Vorstellungen, denn man will sicherstellen, dass Azores Airlines die Arbeitsplätze erhalten kann und auch weiterhin in der Lage ist so genannten gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen nachzukommen. Eine Privatisierung der Regionalfluggesellschaft Sata ist derzeit nicht vorgesehen. Zunächst sind Regierung und Parlament am Zug. Laut Duarte Freitas, Minister für Finanzen, Planung und öffentliche Verwaltung, wird zunächst das so genannte Aufgabenheft bis voraussichtlich Ende Feber 2023 genehmigt werden. Anschließend beabsichtigt man die Verhandlungen mit potentiellen Käufern „bis September oder Oktober 2023“ zu einem positiven Abschluss zu bringen. Ein freihändiger Verkauf ist nicht vorgesehen, denn die Privatisierung wird ausgeschrieben. Bieter können dann bis zu einer gewissen Deadline ihre Offerte einreichen. Die Regionalregierung wird dann mit jenem Anbieter, den man als optimal empfindet, in exklusive Verhandlungen treten. Geht alles nach Plan, so soll bis Oktober 2023 feststehen an wen Azores Airlines gehen wird. Bei vergleichbaren Vorhaben ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Verzögerungen gekommen und es ist nicht unwahrscheinlich, dass es auch bei dieser Privatisierung nicht auf Anhieb klappen könnte. Zunächst sollen 51 Prozent des Aktienkapitals der Azores Airlines verkauft werden. Die Ausschreibung wird laut Regionalregierung einen Passus enthalten, der eine Beschäftigungsgarantie für einen bestimmten Zeitraum enthalten wird. Damit will man gegenüber der Belegschaft,

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Camex Airlines bringt Cargo-Ableger in Slowenien an den Start

Voraussichtlich im April 2023 wird in Slowenien eine neue Frachtfluggesellschaft an den Start gehen. Diese trägt den Namen Camex Adria Airlines und ist ein Ableger der georgischen Camex Airlines. Man geht davon aus, dass man in den nächsten Wochen AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommt. Das erste Flugzeug wird eine Boeing 737-800 von Fly Egypt sein. Die Maschine hatte zuletzt die Registrierung SU-SMI und wird derzeit in ein Cargo-Flugzeug umgebaut. Mit dem slowenischen AOC will man sich einen verbesserten Zugang zum Markt der Europäischen Union verschaffen.

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