Februar 1, 2023

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Februar 1, 2023

Wegen 25 Euro: Eltern wollten Baby in Tel Aviv zurücklassen

Am 31. Jänner 2023 ereignete sich auf dem Flughafen Tel Aviv ein durchaus ungewöhnlicher Vorfall, denn Eltern haben ihr Baby, das sich in einer Trageschale befand, einfach am Check-in-Schalter zurück. Das Paar wollte mit Ryanair-Flug 4710 nach Charleroi fliegen. Die Mitnahme von Kleinkindern ist bei den meisten Fluggesellschaften kostenpflichtig. Je nach Anbieter muss dieses zumindest angemeldet werden oder aber ein spezielles Baby-Ticket ist zu erwerben. Im konkreten Fall hätten die Eltern rund 25 Euro an Ryanair bezahlen müssen. Das wollten diese aber nicht und haben ihr Kind, das sich in einer Trageschale befand, einfach am Check-in-Schalter zurückgelassen und begaben sich zur Passkontrolle. Das Verhalten stieß dem Bodenpersonal sauer auf, so dass umgehend Polizei und Sicherheitsdienst gerufen wurden. Dem Paar wurde die Weiterreise vorläufig untersagt. Statt dem Heimflug nach Charleroi gab es nun ein Verhör durch die Exekutive Israels. Besonders am Flughafen Tel Aviv ist man hinsichtlich Sicherheit äußerst sensibel und auf so ziemlich jede Eventualität vorbereitet, aber dass ein Paar ihren Sohn im Babyalter einfach zurücklässt und ohne diesen nach Hause fliegen will, weil man zu geizig ist 25 Euro für die Beförderung des Kindes zu bezahlen, ist bislang nicht vorgekommen. Ein Sprecher des Ben-Gurion-Flughafens erklärte unter anderem: „Ein Ehepaar mit einem Baby, das einen belgischen Pass besitzt, kam für einen Ryanair-Flug am Terminal 1 an, ohne ein Ticket für das Baby zu haben. Das Paar kam mit Verspätung zum Flug, nachdem die Abfertigungsschalter für den Flug bereits geschlossen waren. Sie ließen den Kindersitz mit dem Baby zurück und wollten

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Oslo: Flyr muss Konkurs anmelden

Der norwegischen Billigfluggesellschaft Flyr ist nur 19 Monate nach dem kommerziellen Erstflug das Geld ausgegangen. Der Carrier musste am 1. Feber 2023 beim zuständigen Stadtgericht Oslo den Konkursantrag stellen. Der Flugbetrieb wurde bereits am Montagabend eingestellt werden. Bereits seit einigen Monaten gab es deutliche Anzeichen, dass Flyr akute Finanzprobleme hat. Eine Kapitalmarktanleihe konnte Anleger nicht überzeugen, denn viel zu wenige Investoren haben diese gezeichnet. Anschließend wollte man mit einem Geldgeber eine alternative Finanzierung aufstellen, jedoch ist diese gescheitert. Mangels Kapital musste man zuvor den Winterflugplan 2022/23 drastisch kürzen. Am Montag teilte die Billigfluggesellschaft dann mit, dass man die für Dienstag, den 31. Jänner 2023 geplanten Flüge, absagen muss. Man werde zeitnah über die weitere Vorgehensweise informieren. Dies ist auch geschehen und zwar in Form der Information, dass man Konkurs anmelden muss. Der Verwaltungsrat habe den Beschluss einstimmig gefällt, denn man sieht keine realistische Chance die Liquiditätsprobleme kurzfristig lösen zu können. Der Flugbetrieb bleibt eingestellt. In Kürze wird sich ein vom Gericht bestellter Insolvenzverwalter einen Überblick verschaffen. Gegebenenfalls wird dieser den Verkauf an einen potentiellen Investor anstreben. Dass Flyr jemals wieder kommerziell abhebt, gilt als unwahrscheinlich. Der Handel mit Aktien des Unternehmens wurde an der Börse Oslo bereits ausgesetzt.

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Brussels Airlines: Belgische Gewerkschaft droht mit Pilotenstreik

Bei Brussels Airlines steht ein neuerlicher Pilotenstreik bevor. Die zuständige Gewerkschaft droht, dass zwischen 26. Feber und 26. März 2023 jeweils an Sonntagen die Arbeit niedergelegt werden soll. Noch hofft man aber, dass die Maßnahme abgewendet werden kann, denn die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber laufen noch. Als Deadline für eine Einigung wurde der 20. Feber 2023 vereinbart. Bislang ist es zu keinem Durchbruch gekommen. Streitpunkt ist der so genannte „Cafeteria Plan“, über den Beschäftigte ein Paket von Zusatzleistungen wie zusätzlichen Urlaub, Rentenversicherung oder ein Smartphone zusammenstellen können. Im Jahr 2020 wurde vereinbart, dass Piloten rund 30 Prozent ihres monatlichen Lohns über diesen erhalten sollen. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren, dass der „Cafeteria Plan“ nicht an die starke Inflation angepasst ist und es daher zu einem Reallohnverlust kommt. Nun wird den Piloten vorgeschlagen, dass zwischen 26. Feber und 26. März 2023 an vorerst vier Sonntagen gestreikt werden soll. Dies steht unter dem Vorbehalt, dass zuvor einige Einigung mit Brussels Airlines erzielt werden kann.

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Air Baltic hat letzte de Havilland Dash 8-400 zurückgegeben

Über viele Jahre hinweg war die de Havilland Dash 8-400 das Rückgrat der Air-Baltic-Flotte. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie entschied sich der von Martin Gauss geleitete Carrier dieses Muster nicht mehr in den Linienbetrieb zurückzubringen. Am 1. Februar 2023 hat man die letzte Einheit an Leasinggeber Nordic Aviation Capital retourniert. „Der letzte Rückgabeflug markiert das offizielle Ende unserer bisherigen Entwicklungsphase. Die de Havilland Dash 8-400 war zweifellos ein Flugzeug mit hervorragender Leistung, das uns seinerzeit geholfen hat, dorthin zu gelangen, wo wir heute stehen – die effizienteste und umweltfreundlichste Flotte in Europa zu betreiben“, so Air-Baltic-Chef Martin Gauss. „Obwohl ein kleineres Flugzeug gelegentlich mehr Flexibilität erlaubt, hat eine Ein-Typ-Flotte immer noch erhebliche Vorteile – sowohl wirtschaftlich als auch technisch (Wartung) und auch in Bezug auf Nachhaltigkeit und Ausbildung. Wir sind Bombardier für den Service dankbar; es war eine Reise, die in unsere Geschichte eingegangen ist. Jetzt blicken wir nach vorne und freuen uns darüber, wie der Airbus A220-300 unsere Fluggesellschaft verändert hat und zu einem der wichtigsten und wertvollsten Vermögenswerte des Unternehmens geworden ist“. Im Jahr 2010 hat Air Baltic die erste de Havilland Dash 8-400 NextGen übernommen. Die Flotte wurde anschließend auf 12 Einheiten ausgebaut. Eigenen Angaben nach hat man mit diesem Maschinentyp 222.000 Flüge durchgeführt und 11 Millionen Passagiere befördert. In nachstehender Slideshow sind einige Fotos vom Rückgabeflug zu sehen:

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Peter Gerber wird neuer Condor-Chef

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird mit Wirksamkeit zum 1. Feber 2024 unter der Leitung des momentanen Brussels-Airlines-Chefs Peter Gerber stehen. Er folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Ralf Teckentrup. „Wir freuen uns sehr, mit Peter Gerber den CEO für Condor gefunden zu haben, den wir in einem umfassenden Auswahlprozess gesucht haben: Er ist nicht nur ein äußerst erfahrener Luftfahrtmanager, sondern auch die Führungspersönlichkeit, die Condor erfolgreich weiter in die Zukunft führen wird“, so Friedrich Andreae, Vorsitzender des Condor-Aufsichtsrats. „Peter Gerber übernimmt die große Aufgabe, die Transformation von Condor, beispielsweise durch die Modernisierung der gesamten Flotte, eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten und Innovationen für das Kundenerlebnis, weiter voranzutreiben und so die nächsten Weichen auf Wachstum zu stellen. So wird aus Condor Europas erfolgreichster Ferienflieger werden.“ Gerber wird als Chief Executive Officer an der Sputze von Condor stehen. Christian Schmitt bekleidet die Funktion des Chief Operating Officers und für die Finanzen ist Björn Walther zuständig. Der designierte Condor-Chef war rund 30 Jahre lang in der Lufthansa Group tätig. Unter anderem war er Geschäftsführer von Lufthansa Cargo und amtiert derzeit als Firmenchef von Brussels Airlines.

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Qatar Airways erhöht Frequenzen nach Phuket

Qatar Airways wird ab dem 1. Februar 2023 zusätzliche Flüge nach Thailand anbieten, und zwar einen dritten Flug auf die Ferieninsel Phuket. Mit dieser zusätzlichen Frequenz nach Phuket erhöht sich die Zahl der Flüge ab Thailand auf sieben pro Tag, neben den vier täglichen Flügen nach Bangkok. Die Ausweitung der Flüge nach Thailand biete Reisenden mehr Komfort und eine bessere Anbindung von mehr als 150 Zielen im weltweiten Streckennetz von Qatar Airways, darunter London, Manchester, Frankfurt, Paris, Zürich und New York. Währenddessen gibt es im erbitterten Streit um angeblich schadhafte A350-Flugzeuge zwischen dem Flugzeugbauer Airbus und seinem Kunden Qatar Airways Insidern zufolge eine Annäherung. Nach einem Treffen der beiden Kontrahenten und den katarischen sowie den europäischen Regulierungsbehörden in der vergangenen Woche in Doha sei Dynamik in die zähen Verhandlungen über einen Vergleich gekommen, der Ton sei ermutigender geworden, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

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UPS erwartet geringere Erlöse im neuen Jahr

UPS erwartet im neuen Jahr einen weiteren Umsatzrückgang, nachdem im vierten Quartal ein überraschender Rückgang zu verzeichnen war. Obwohl die UPS-Chefin Carol Thomé einen Umsatz von 97 bis 99,4 Milliarden US-Dollar für 2023 prognostizierte, ist diese Einschätzung pessimistischer als die Schätzungen der Analysten. Der bereinigte operative Gewinn vor Sondereffekten wird ebenfalls sinken und wird zwischen 12,8 und 13,6 Prozent liegen, im Vergleich zu 13,8 Prozent im Vorjahr. Im vierten Quartal sank der Umsatz um 3 Prozent auf 27 Milliarden Dollar, Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Sowohl auf dem US-amerikanischen Markt als auch im internationalen Geschäft gab es einen Rückgang bei den Sendungen. Auch der bereinigte operative Gewinn sank um fast 3 Prozent. Unter dem Strich verdiente UPS mit knapp 3,5 Milliarden Dollar zwar knapp zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies lag jedoch vor allem an einem positiven Effekt bei den Pensionen für Mitarbeiter. Das berichtet das deutsche Luftfahrtportal Aero. Trotzdem werden die Anteilseigner ab dem ersten Quartal 2023 eine angepasste Dividende erhalten, die auf 1,62 Dollar je Aktie erhöht wurde. Darüber hinaus plant das Unternehmen, erneut Geld in den Rückkauf eigener Aktien zu investieren. Der Verwaltungsrat hat dafür 5 Milliarden Dollar bereitgestellt, wovon 3 Milliarden im laufenden Jahr fließen werden.

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Lufthansa-Crew bewältigt Triebwerksausfall über Grönland – Rückkehr nach Frankfurt

Eine Lufthansa-Crew war am Samstag mit einer schwierigen Situation konfrontiert, denn ein Triebwerk ist während eines Transatlantikflugs über Grönland ausgefallen. Während eines Transatlantikflugs von Frankfurt nach Seattle (Flugnummer: LH490) an Bord eines Airbus A340-300 meldete die Lufthansa-Crew einen Fehler in einem der vier Triebwerke. Auf halber Strecke entschieden sich die Piloten daraufhin für eine Rückkehr nach Frankfurt, um das Flugzeug zu reparieren. Alternativ hätten sie länger an einem nahegelegenen Notflughafen festhalten müssen, wie es 2017 bei einem Airbus A380 von Air France der Fall war, der nach einem Triebwerksausfall und einer Notlandung im kanadischen Goose Bay repariert werden musste. Damals wurde ein Ersatztriebwerk schließlich mit einer An-124 herbeigeschafft, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet.

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Führungswechsel bei Brussels Airlines

Peter Gerber, derzeitiger CEO von Brussels Airlines, legt sein Amt nieder und wird die Lufthansa Group verlassen. Christina Foerster, Mitglied des Vorstands bei der Lufthansa Group, wird die Airline kommissarisch führen. Es soll schnellstmöglich eine langfristige Nachfolge für Peter Gerber gefunden werden. Peter Gerber hatte die belgische Fluggesellschaft seit dem 1. März 2021 geführt und hatte zusätzlich die Funktion des Generalbevollmächtigten für europäische Angelegenheiten inne. Nun tritt er ab. Christina Foerster tritt nur kurzzeitig in seine Fußstapfen, denn langfristig soll ein anderer Geschäftsführer bei Brussels die Fäden ziehen. Sie kennt die Lufthansa-Tochter gut, da sie von 2016 bis 2020 dort als CCO und CEO tätig war. Peter Gerber startete seine Karriere bei der Lufthansa Group im Jahr 1992 und hatte unter anderem Verantwortung für Bereiche wie Konzernverrechnung, Gebühren und Entgelte, sowie das konzernübergreifende Ergebnissicherungsprogramm „D-Check“. Außerdem war er Vorstand bei Lufthansa Cargo und Lufthansa Passage Airlines, wo er das Ressort Finanzen und Personal, sowie Personal, IT & Services verantwortete. Von Mai 2014 bis März 2021 war er Vorstandsvorsitzender bei Lufthansa Cargo.

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D-AIMK: Lufthansa überstellt A380 zum C-Check nach Manila

Im Sommer 2023 wird Lufthansa einige Maschinen des Typs Airbus A380 wieder in den Liniendienst stellen. Dazu wurde am Wochenende die D-AIMK von Frankfurt am Main nach Manila überstellt. Hintergrund: Ein notwendiger C-Check wird am dortigen Standort von Lufthansa Technik vorgenommen. Die Arbeiten werden rund zwei Monate in Anspruch nehmen, so dass dieser Superjumbo rechtzeitig vor der Hauptsaison in den Liniendienst gestellt werden kann. Die Überstellung wurde am Sonntag, den 29. Jänner 2022 unter der Flugnummer LH9922 durchgeführt. Voraussichtlich am 3. Feber 2023 wird mit der D-AIMM eine weitere Maschine dieses Typs aus dem Long Time Storage „erlöst“. Das Langstreckenflugzeug soll von Teruel nach Frankfurt am Main überstellt werden. Mittlerweile soll es in der Führungsebene konkrete Überlegungen geben, dass man alle acht verbliebenen A380 wieder in den Liniendienst zurückbringt.

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