Februar 7, 2023

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Februar 7, 2023

Phuket: B767-Triebwerk von Azur Air verabschiedete sich beim Start

Am 5. Feber 2023 erlitt Azur-Air-Flug ZF3774 während dem Startvorgang einen Ausfall des rechten Triebwerks. Die Boeing 767-300 mit der Registrierung RA-73034 hätte von Phuket nach Moskau-Vnukovo fliegen sollen. Die Piloten der russischen Fluggesellschaft haben die Fehlfunktion des Triebwerks bemerkt und den Start umgehend abgebrochen. Ein Augenzeuge filmte den Ausfall, der von Flammen und Rauch unterhalb der Tragfläche begleitet war. Da die Flugzeugführer stark abbremsen mussten, sind drei Reifen beschädigt worden. Sowohl die 12 Crewmitglieder als auch die 309 Fluggäste sind unverletzt geblieben. Alle konnten die Boeing 767-300 verlassen und wurden anschließend wieder ins Terminal des Flughafens von Phuket gebracht. Da die RA-73034 aus technischen Gründen nicht mehr flugfähig war, wurden die Reisenden in Hotels untergebracht. Azur Air will das beschädigte Triebwerk vor Ort austauschen lassen. Auch muss man zumindest drei Reifen ersetzen. Auch dies soll am Flughafen Phuket geschehen. Die Ursache für den Ausfall des rechten Triebwerks ist noch vollkommen unklar. Es ist zumindest nicht auszuschließen, dass dieses aufgrund mangelhaftem Zugang zu Ersatzteilen bzw. Tauschantrieben am Ende der Einsatzzeit gewesen sein könnte. Genaue Aussagen lassen sich allerdings erst machen, wenn die thailändischen Flugunfallermittler einen ersten Zwischenbericht vorgelegt haben.

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Aegean nimmt weitere dezentrale Strecken auf

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines legt im Sommerflugplan 2023 weitere neue Strecken auf. Es handelt sich um dezentrale Routen, die außerhalb des Hauptdrehkreuzes Athen aufgelegt werden. Tel Aviv wird man künftig auch ab Chania, Kalamata und Mykonos ansteuern. Die drei Neuaufnahmen werden am 15. und 16. Mai 2023 erstmals bedient und ein- bis zweimal pro Woche bedient. Ab Heraklion nimmt Aegean Airlines ab 1. Juni 2023 Kurs auf Larnaka. Am 13. Juni 2023 folgt Beirut. Das zuletzt genannte Ziel bietet man ab 21. Juni 2023 auch ab Mykonos an. Von Thessaloniki aus geht es ab 2. Juni 2023 neu auch nach Tiflis.

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Air Belgium: Technischer Defekt sorgte für lange Verspätung

Die Fluggesellschaft Air Belgium hatte Freitag, den 3. Feber 2023 technische Probleme mit dem Airbus A330-200 mit der Registrierung OE-LCL. Daraus resultiert, dass Flug KF5961 mehr als 24 Stunden verspätet war. Der Langstreckenjet sollte eigentlich am Freitagvormittag von Charleroi nach Fort de France und Pointe-à-Pitre fliegen. Aus technischen Gründen musste der Start aber verschoben werden. Die Reparaturarbeiten dauerten länger als gedacht an, so dass Air Belgium den neuen Termin wiederholt nach hinten verschieben musste. Die Passagiere befanden sich am Freitag bereits an Bord. Nach über zwei Stunden Wartezeit gab es dann die Hiobsbotschaft, dass aus technischen Gründen nicht gestartet werden kann. Die Reisenden wurden aufgefordert die OE-LCL zu verlassen. Da die Probleme am ursprünglich geplanten Abflugtag nicht behoben werden konnten, wurden die Reisenden in Hotels gebracht. Anschließend wurde entschieden, dass der Airbus A330-900 mit der Registrierung OE-ABG am Samstag in Richtung Fort-de-France eingesetzt wird. Diese Maschine war zuvor im Auftrag von Condor im Einsatz und wurde eigens von Frankfurt am Main nach Charleroi überstellt. Der kommerzielle Linienflug nach Martinique hob gegen 14 Uhr 00 ab. Jene Passagiere, die nach Pointe-à-Pitre fliegen wollten, mussten abwarten bis die OE-LCL wieder einsatzbereit ist. Die Arbeiten dauerten noch über den Tag an. Erst am späten Samstagnachmittag konnte Air Belgium mit diesem Airbus A330-200 abheben.

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Umfrage: Rund 62 Prozent der Österreicher planen Solo-Urlaube

Eine von OnePoll im Auftrag der Norwegian Cruise Line durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass rund zwei Drittel der Österreicher planen heuer alleine zu verreisen. Davon sollen etwa 20 Prozent bereits einen Trip gebucht haben. Nicht nur Singles (55%) entscheiden sich dafür, sondern zunehmend auch Menschen in einer festen Partnerschaft. So interessieren sich beinahe drei Viertel (74%) aller Menschen in einer Beziehung sowie 68% aller Verheirateten für eine Soloreise. Auch planen in diesem Jahr mehr Männer (69%) als Frauen (56%), allein zu verreisen. Fehlende Mitreisende (4%) sind selten der Grund dafür, vielmehr spielen eigene intrinsische Motive eine größere Rolle für die Befragten. So gibt ein Großteil an, dass Freiheit (35%), eigene Erfahrungen sammeln (35%), neue Orte entdecken (32%), etwas Neues ausprobieren (25%), das eigene Selbstvertrauen stärken (23%) sowie Selbstfindung (29%) ausschlaggebende Faktoren für den Solo-Urlaub sind.

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Air-Nostrum-Piloten stimmen für unbefristeten Streik

Der spanischen Fluggesellschaft Air Nostrum könnte ein unbefristeter Pilotenstreik blühen, denn im Rahmen einer Urabstimmung haben sich die von der Gewerkschaft Sepla vertretenen Flugzeugführer zu diesem Schritt entschlossen. Die Zustimmung soll bei 92,37 Prozent gelegen haben. Gefordert werden rund 30 Prozent mehr Lohn für die Jahre 2023 und 2024. Die Geschäftsleitung soll die Forderung bislang ablehnen. Die Verhandlungen in diesem Tarifstreit gelten als festgefahren, so dass ohne einen Kompromiss Arbeitsniederlegungen folgen könnten. Die Pilotengewerkschaft hat bislang noch keinen Streiktermin kommuniziert. „Die Piloten von Air Nostrum die am 30. und 31. Januar zu einer Versammlung zusammengekommen sind, haben der Spanischen Pilotengewerkschaft mit überwältigender Mehrheit – 92,37 % der Stimmen – ihre Unterstützung für einen unbefristeten Streik angeboten, um der anhaltenden Blockade entgegenzuwirken, unter der die Mitglieder des technischen Personals angesichts ihrer berechtigten Forderungen seitens des Unternehmens leiden“, so die Gewerkschaft Sepla in einem Statement.

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Einreise: Katar verlangt Auslandskrankenversicherung

Seit 1. Feber 2023 muss für die Einreise nach Katar eine Auslandskrankenversicherung nachgewiesen werden. Diese kann im Zuge der Beantragung des elektronischen Visums online erworben werden und kostet umgerechnet etwa 14 Euro. Anerkannt werden nur Polizzen von Assekuranzen, die sich offiziell akkreditieren haben lassen. Daher sollten Reisende zunächst auf der Homepage des Innenministeriums prüfen, ob eine etwaig vorhandene Versicherung von Katar anerkannt wird. In diesem Fall kann die Polizze im Zuge des Visumsantrags hochgeladen werden. Andernfalls ist der Abschluss einer separaten Versicherung im Antragsprozess möglich.

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Rosaviatsia-Chef sieht keine Probleme bei der Ersatzteilversorgung

Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsia geht davon aus, dass Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing noch mindestens bis zum Jahr 2023 „sicher betrieben werden können“. Die westlichen Sanktionen hätten keine Auswirkungen auf die Flugsicherheit in der Russischen Föderation. Auch auf die Sowjetära wird verwiesen. Im Gespräch mit dem Medienunternehmen RBK zeigt sich Behördenleiter Alexander Neradko davon überzeugt, dass man auch weiterhin an Triebwerke und Ersatzteile kommen werde und wenn nicht werde man diese eben selber bauen. Das Interview erinnert ein wenig an Durchhalteparolen, denn einige russische Fluggesellschaften haben bereits massive Probleme im Bereich der Ersatzteilversorgung. Über die Türkei und andere Staaten kommt man punktuell noch an Originalteile, jedoch nicht in jenem Ausmaß, das erforderlich wäre. Die Folge daraus: Einige Maschinen wurden stillgelegt und dienen als Ersatzteilspender. Oder aber man lässt im Hinblick auf die Sommersaison schon jetzt Flugzeuge am Boden, um deren Triebwerke zu schonen. Neradko vertritt die Ansicht, dass „der Westen“ die Absicht verfolge die russische Zivilluftfahrt zu zerstören. Dieses Vorhaben werde seiner Ansicht nach nicht gelingen. Dazu der Behördenchef: „Aus einem einfachen Grund: Jeder, der in unserem Land für die Luftfahrt verantwortlich ist, hat rechtzeitig und richtig auf die Aktionen derjenigen reagiert, die sich den Sanktionen angeschlossen haben“. Er verweist auch explizit darauf, dass man die Sanktionen ohnehin umgehen könne. Man kauft einfach über Strohfirmen, die sich in Staaten, die sich nicht beteiligen angesiedelt sind, ein. In den USA ist diese Praxis bereits bekannt und beispielsweise droht das Weiße Haus mittlerweile offen, dass keine Boeing-Teile mehr in den Bosporus-Staat

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FlyOne nimmt Kurs auf Berlin und München

Die Billigfluggesellschaft FlyOne plant im Sommerflugplan 2023 hauptsächlich in Richtung Westeuropa zu expandieren. Unter anderem legt man ab Chișinău neue Strecken nach Berlin und München auf. Die deutsche Hauptstadt soll ab 18. Mai 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angesteuert werden. Nach München geht es ab 28. Juni 2023 jeweils mittwochs und samstags. An selbigem Tag nimmt man auch Flüge nach Madrid auf. Ab 15. Mai 2023 will man zweimal pro Woche nach Rom-Fiumicino fliegen. Nach Tiflis soll es ab 1. Juni 2023 täglich gehen. Valencia nimmt man per 3. Juni 2023 täglich ins Streckennetz auf. Die Neuaufnahmen sollen überwiegend mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden.

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Kommentar: Paid-Catering läuft nicht bei hohen Ticketpreisen

Kaum ein Thema diskutieren Luftfahrtbegeisterte so häufig, emotional und intensiv wie Catering und Getränke auf Economy-Class-Flügen innerhalb Europas. Schon lange sind die Zeiten vorbei, in denen – beispielsweise – bei Tyrolean Airways ein mehrgängiges Menü serviert wurde. Viele Anbieter setzen auf Speisen und Getränke gegen Bezahlung, jedoch wird das Angebot äußerst unterschiedlich angenommen. Subjektiv empfunden dürfte schon so ziemlich jeder Austrian-Airlines-Flugbegleiter „klassische Wenigflieger“ an Bord gehabt haben, die mit dem Umstand, dass es beim letzten Flug, der mitunter schon Jahrzehnte zurückliegt, ein im Flugpreis inkludiertes Schnitzel auf den Klapptisch serviert gab, jedoch nun für Sandwiches und Durststiller die Geldbörse gezückt werden muss. Die Ticketpreise sind mit der Einführung von Paid-Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke der Lufthansa Group keineswegs gesunken, denn in jenem Moment, in dem die Nachfrage wieder kräftig angezogen hat, wollte man im Lufthansa Aviation Center auch finanziell kräftig profitieren. Auf vielen Kurzstrecken sind die Preise erheblich teurer als vor der Corona-Pandemie und das obwohl die Firmengruppe nur zeitverzögert von stark gestiegenen Treibstoffkosten betroffen ist. Fuel Hedging lautet das Stichwort, das vielen Airlines sprichwörtlich den Allerwertesten gerettet hat. Die meisten Billigflieger sind von Anfang an mit Paid-Catering auf den Markt gegangen. Unterschiede finden sich eigentlich nur in der Vielfalt der Auswahl und natürlich beim Preis. Nach und nach haben auch etablierte Carrier und Ferienflieger das Konzept übernommen. Zuvor hat man jedoch kofferlose Tarife und teilweise auch Handgepäck- und Check-in-Gebühren abgekupfert. Dies hat auch einen gewissen Erziehungseffekt, denn viele Fluggäste rechnen regelrecht damit, dass für jeden Handgriff nochmals die

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Azerbaijan Airlines nimmt Baku-Wien auf

Die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines beabsichtigt ab 2. Mai 2023 zweimal wöchentlich zwischen Baku und Wien zu fliegen. Vorerst sollen zwei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Derzeit ist seitens des Carriers geplant, dass ab Anfang Mai 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag zwischen den beiden Hauptstädten geflogen werden soll. Als Fluggerät sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 vorgesehen.

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