Februar 14, 2023

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Februar 14, 2023

Erdbeben: Emirates fliegt Hilfsgüter ein

Im Nachgang der verheerenden Erdbeben, die in Syrien und der Türkei für Zerstörung und zahlreiche Tote gesorgt haben, leistet auch Emirates Sky Cargo humanitäre Hilfe. Die ersten Lieferungen wurden unter den Flugnummern EK121 und EK117 eingeflogen. Es handelt sich um Wärmedecken und Familienzelte des UNHCR sowie um Hilfsgüter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Welternährungsprogramms (WFP) in Form von medizinischen Kits und Notunterkünften, die in Dubai koordiniert werden. In den kommenden Tagen werden weitere Sendungen mit Decken, Zelten, Notunterkünften, Taschenlampen, Wasserverteilungsrampen sowie Trauma- und medizinischen Notfallsets mit Emirates transportiert. „Wir arbeiten mit Experten wie der International Humanitarian City zusammen, um den von den Erdbeben betroffenen und vertriebenen Menschen Soforthilfe zu bieten und die komplexen Wiederaufbaumaßnahmen vor Ort zu unterstützen. Emirates verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Unterstützung humanitärer Hilfsaktionen und bietet mit drei täglichen Flügen nach Istanbul regelmäßige und beständige Großraumkapazitäten für Hilfsgüter und medizinische Versorgung. Dubais einzigartige Position als weltweit größtes internationales Logistikzentrum für Hilfsgüter bedeutet, dass wir die von der Katastrophe betroffenen Gebiete und die am meisten gefährdeten Menschen so schnell wie möglich erreichen können“, so Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive von Emirates.

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Zweite Boeing 737-Max-8 mit Qatar-Hinweisen gesichtet

Zumindest offiziell hat Golfcarrier Qatar Airways keine Maschinen des Typs Boeing 737-Max-8 bestellt. Vor wenigen Tagen wurde eine Maschine, die das Leitwerk des in Doha ansässigen Carriers zeigt, in einem Boeing-Werk gesichtet. Nun wurde die N5573K am Portland International Airport fotografiert. Das Flugzeug trägt überwiegend die Livery von S7-Airlines, jedoch auf dem Leitwerk zumindest teilweise die Farben von Qatar Airways. Der U.S.-amerikanische Hersteller lässt auf dem genannten Flughafen häufig Lackierarbeiten durchführen. Dass eine ursprünglich für S7 Airlines bestimmte Boeing 737 Max 8 vor der Auslieferung an einen Kunden ein neues Farbenkleid bekommt, ist wenig zufällig. Aufgrund der Sanktionen, die im Nachgang des kriegerischen Angriffs auf die Ukraine, gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, dürfen weder Flugzeuge noch Ersatzteile an russische Carrier geliefert werden. Somit versuchen Boeing, Airbus und Leasinggeber die Bestellungen, die nicht übergeben werden dürfen, anderweitig unterzubringen. Nicht jede Maschine wird noch „ab Werk“ umlackiert. Beispielweise wurde Corendon ein Flugzeug in den Farben von Belavia übergeben, jedoch entledigte man sich rasch dieser Livery. Turkish Airlines war einige Zeit mit einem Farbschema, das stark an Aeroflot erinnert, unterwegs. Dies brachte dem Carrier auch den spöttischen Namen „Turkoflot“ ein. Bezogen auf Qatar Airways ist der Umstand, dass bereits die zweite Maschine mit eindeutiger Livery auf dem Leitwerk gesichtet wurde, durchaus spannend. Offiziell hat sich dieser Golfcarrier bislang nicht zu einer Boeing 737-Max-8-Bestellung bekannt. Auch in den Orderlisten des Herstellers scheint man auf diesen Typ bezogen nicht auf. Daher ist anzunehmen, dass man über Leasingeber bezieht, denn in diesem Fall scheint der

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Flughafen Wien: IFM-Angebot unterdurchschnittlich angenommen

Der australische Pensionsfonds IFM beabsichtigte mittels eines Pflichtangebots, zu dessen Nichtannahme Vorstand und Aufsichtsrat geraten haben, die Beteiligung an der Flughafen Wien AG deutlich aufzustocken. Während der Annahmefrist blieb das Interesse der Aktionäre deutlich unter den Erwartungen. Lediglich ein Drittel der Teilhaber ist auf das Angebot der Australier eingegangen. Die Geschäftsführung des größten Airports Österreichs teilte dazu mit: „Für den Flughafen Wien ist es ein erfreulicher Vertrauensbeweis, dass zwei Drittel der Streubesitzaktionäre das Kaufangebot von IFM nicht angenommen haben. Das unterstreicht, dass die Streubesitzaktionäre an eine weitere positive Entwicklung des Unternehmens glauben. Das wird auch durch die gute Verkehrsentwicklung unterstrichen, die zeigt, dass die Reiselust wieder zunimmt. Eine wichtige Erfolgsgrundlage für eine künftige gute Unternehmensperformance ist auch die Aufrechterhaltung der Börsennotierung der Flughafen Wien AG, das Unternehmen wird alles Erforderliche tun, um diese auch künftig zu sichern“.

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