Februar 14, 2023

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Februar 14, 2023

Memmingen auf dringender Suche nach neuen Mitarbeitern

Der Flughafen Memmingen ist auf Wachstumskurs – nicht nur bei den Flugzielen und Passagierzahlen, die stark nach oben gehen. Auch die Airport-Mannschaft benötigt Verstärkung und bietet zahlreiche neue Stellen, attraktive Vergünstigungen und Interessierten eine schnelle und unkomplizierte Bewerbung. „Neben einem vielseitigen und spannenden Arbeitsplatz bieten wir unseren Kolleginnen und Kollegen eine ganze Reihe von zusätzlichen Leistungen, die nicht alltäglich sind“, erklärt Geschäftsführer Ralf Schmid. So erhielt im November letzten Jahres jeder in Vollzeit Beschäftigte eine Weihnachtsgratifikation in Höhe von 1.500 Euro. Zudem gab es am Jahresende eine steuerfreie Inflationsausgleichsprämie von 1.500 Euro in Vollzeit. Im Januar erfolgte eine generelle Gehaltsanpassung von 5,5 Prozent in Sachen Inflationsausgleich. Um Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Airports und auf den potentiellen neuen Arbeitsplatz zu bieten, veranstaltet der Flughafen Memmingen am 3. März ein sogenanntes Job Tasting. „Einfach mal reinschnuppern, den Arbeitsplatz und die Kollegen unverbindlich kennenlernen“, so fasst Diana Vogt, Leiterin der Personalabteilung, das Angebot zusammen, das an diesem Tag von 15.30 bis 19.30 Uhr besteht. Auch in Sachen Bewerbung und Vorstellung geht der Flughafen neue unkonventionelle Wege: Wer sich nämlich zum Job-Wechsel entschlossen hat, kann am nächsten Tag, am 4. März, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr zum Job Casting kommen. „Ohne eine Bewerbung zu schreiben“, so Vogt, „kann man einfach zum Gespräch kommen, und wir schauen gemeinsam, ob wir künftig zusammenarbeiten wollen.“ Für beide Termine kann man sich online anmelden.

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Jänner 2023: Frankfurt hatte 3,7 Millionen Fluggäste

Der Flughafen Frankfurt am Main hatte im Jänner 2023 rund 3,7 Millionen Fluggäste und damit um etwa 65,5 Prozent mehr als im Startmonat des Vorjahres. Dieser war stark vom Aufkommen der Omikron-Coronavariante geprägt. Dagegen profitierte der Januar 2023 von Rückreisen aus Urlaubsländern nach den Weihnachtsfeiertagen. Besonders gefragt waren die warmen Gewässer europäischer Destinationen wie die Kanaren, aber auch Interkontinentalziele in der Karibik, Nordamerika und Zentralafrika. Im Vergleich zum Januar 20191 liegen die Passagierzahlen für Januar 2023 noch um 21,3 Prozent niedriger. Das Frachtaufkommen ist weiter rückläufig. Er sank um 18,8 Prozent im Vergleich zum Januar 2022, was erneut auf die allgemeine wirtschaftliche Abschwächung und die Einstellung der Flüge nach Russland zurückzuführen ist. Der Januar 2023 war zudem besonders durch das chinesische Neujahrsfest beeinflusst, das früher als im Vorjahr begann und stets zu einem Rückgang des Frachtaufkommens führte. Die Flugbewegungen in FRA stiegen um 20,6 Prozent auf 29.710 Starts und Landungen. Die kumulierten Höchstabfluggewichte (MTOW) stiegen um 15,4 Prozent auf rund 1,9 Millionen Tonnen (jeweils im Vergleich zum Januar 2022). Auch fast alle Flughäfen im internationalen Portfolio von Fraport wachsen weiter. Der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien verzeichnete im Januar 2023 57.912 Passagiere (plus 54,0 Prozent). An den brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) sank die Zahl der Passagiere leicht auf 1,1 Millionen (minus 3,0 Prozent). Über den peruanischen Flughafen Lima (LIM) reisten im Januar rund 1,6 Millionen Passagiere (plus 27,1 Prozent). An den 14 griechischen Regionalflughäfen von Fraport stieg die Zahl der Passagiere auf 596.129 (plus 61,1 Prozent).

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ÖAMTC: Mietwagen buchen – je früher, desto günstiger

Nach den Rekordpreisen von Mietautos in der letzten Urlaubssaison, ist der Preis zwar wieder gesunken, dennoch rät Thomas Oppenheim, Leiter des ÖAMTC-Reisebüro und der ÖAMTC Mietwagen Services, bereits jetzt das Mietauto für die Osterferien zu buchen. „Auch heuer sollte man sich nicht auf etwaige Last-Minute-Angebote verlassen – am besten man bucht früh genug. Im Schnitt können Frühbucher um die 24 Prozent sparen.“ Allgemein kann man erwarten, dass der Preis von Mietwagen 2023 aufgrund der besseren Verfügbarkeit von Autos etwas niedriger bleibt als im Vorjahr 2022. „Die Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage – die Nachfrage ist in Nebensaisonen geringer und somit auch der Preis. Wer in den Osterferien verreist und ein Mietauto dafür nutzen möchte, sollte nicht nur Preise und Anbieter vergleichen, sondern vor allem auch rasch buchen. Am meisten sparen Spanien- oder USA-Urlauber, bei diesen beliebten Destinationen ist das Einsparungspotential für Frühbucher besonders hoch“, weiß der ÖAMTC Reise-Experte. Tipps, die man bei der Mietwagen-Buchung beachten sollte Preise vor Urlaubsbuchung checken: „Bevor Flug, Hotel und Co. gebucht werden, sollte man sich über die Preise bei den jeweiligen Anbietern informieren. Ist der Flug erst einmal gebucht und die Reise geplant, muss man die Preise akzeptieren und kann nicht mehr so einfach auf ein alternatives Ziel ausweichen“, rät Oppenheim. Preise und Anbieter vergleichen: „Ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter, aber auch von verschiedenen Fahrzeugklassen und Angeboten eines Anbieters, kann sich lohnen. Wichtig ist, dass man sich nicht nur den Preis, sondern vor allem das Gesamtpaket anschaut – z. B. welche Versicherungen im

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British Airways: Airbus-A380-Piloten mussten medizinischen Notfall erklären

Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste am 12. Feber 2023 ein mit einem Airbus A380 durchgeführter British-Airways-Flug auf dem Weg von San Francisco nach London-Heathrow über Nordirland Luftnotlage melden. Man sendete um 14 Uhr 16 Lokalzeit den Code „7700“. Rund zehn Minuten später nahm der Kapitän diesen Squawk wieder zurück. Dies deutet darauf hin, dass man die Situation an Bord weitgehend in den Griff bekommen hat. Der Flug nach London-Heathrow wurde ohne weitere Auffälligkeiten fortgesetzt. Der Superjumbo landete gegen 15 Uhr 15 Lokalzeit in Heathrow. Allerdings wurde dem British-Airways-A380 eine andere Runway zugewiesen. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Cockpit-Crew aufgrund des medizinischen Notfalls zumindest Priorität angefordert hat. Dem Vernehmen nach soll sich an Bord der Maschine ein Fluggast erheblich unwohl gefühlt haben. Der Kapitän entschied den Notfall zu melden. Ein paar Minuten später soll er aus der Kabine die Information übermittelt bekommen haben, dass eine sofortige Notlandung aus medizinischen Gründen nicht notwendig ist, da für den Reisenden keine akute Lebensgefahr besteht. Daher hat man den entsprechenden Transpondercode zurückgenommen, jedoch vorsorglich dennoch Priorität in Heathrow anfordert. Nach der Landung wurde der betroffene Passagier von einem medizinischen Team erstversorgt. Offiziellen Angaben nach soll der Fluggast den Umständen entsprechend wohlauf sein.

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Alltours gewinnt zwei Globus Awards

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours konnte bei den diesjährigen Globus-Awards in zwei Kategorien gewinnen. Man erhielt einen Preis als Pauschalreiseveranstalter und einen weiteren in der Rubrik Hotels. Im Auftrag der Fachzeitschrift Touristik Aktuell hatte die Unternehmensberatung Dr. Fried & Partner rund 1 600 Reisebüros gefragt, welche der touristischen Unternehmen im vergangenen Jahr den besten Service erbracht hätten. Gestimmt werden konnte für Reiseveranstalter, Kreuzfahrtanbieter, Hotelketten und Fremdenverkehrsämter. „Wir freuen uns sehr über das positive Feedback der Reisebüros. Sie kennen die Reiseträume und Wünsche ihrer Kunden am besten und wissen sehr genau, welche Veranstalter und Hotels die Ansprüche am besten erfüllen können. Je besser der Service für die Reisebüros, desto reibungsloser und gelungener wird auch das Urlaubserlebnis für die Kunden “, erklärt Georg Welbers, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei alltours.

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Ab 2. März 2023 gehört Virgin Atlantic dem Skyteam an

Bislang war das Vereinigte Königreich auf der Weltkarte der Luftfahrt-Allianz Skyteam ein „weißer Fleck“, denn man hatte in diesem Staat kein Mitglied. Dies wird sich mit Wirksamkeit zum 2. März 2023 ändern, denn Virgin Atlantic tritt formell dem Bündnis bei. Im September 2022 gab die auf Langstreckenflüge spezialisierte Airline bekannt, dass man sich dem Skyteam anschließen wird. Diese Allianz ist insbesondere von Air France-KLM und Delta Air Lines geprägt. Der lokale UK-Marktführer, British Airways, ist seit 1999 Gründungsmitglied der konkurrierenden Oneworld. Die mittlerweile nicht mehr existierende British Midland International war ab 2002 bis zur Auflösung in der Star Alliance organisiert. Virgin-Atlantic-Chef Shai Weiss bestätigte offiziell, dass die von ihm geleitete Fluggesellschaft ab 2. März 2023 Vollmitglied des Skyteam sein wird. Bereits jetzt arbeitet man unter anderem mit Delta Air Lines und Air France-KLM eng zusammen. Man unterhält ein Joint-Venture, das die Transatlantik-Aktivitäten der drei Konzerne deutlich gestärkt hat. Künftig wird die Skyteam-Präsenz am Flughafen London-Heathrow deutlich größer sein. Früher oder später will Virgin Atlantic das Angebot in Gatwick ebenfalls zurück auf das Vorkrisenniveau bringen. Dieses Luftfahrtbündnis muss derzeit um den Zugang zum italienischen Markt bangen. Hintergrund ist, dass Ita Airways derzeit im Skyteam organisiert ist, jedoch Lufthansa bestrebt ist den Alitalia-Nachfolger schrittweise zu übernehmen. Es ist davon auszugehen, dass der Kranich-Konzern bestrebt ist, dass Ita Airways in die Star Alliance wechselt.

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Austrian Airlines flog erfolgreiche Hockey-Nationalteams nach Hause

Die bei der Weltmeisterschaft in Südafrika erfolgreichen Nationalteams des Österreichischen Hockeyverbands wurden von Austrian Airlines in ihre Heimat zurückgeflogen. Das Herrenteam konnte beim Turnier Gold erreichen und die Damen brachten Silber mit nach Hause. Die heimischen Sportler befanden sich an Bord von Austrian-Airlines-Flug OS568. Geflogen sind die Hockeyspieler von Südafrika über Zürich nach Wien-Schwechat. Während sich das Herrenteam neuerlich den Weltmeistertitel sicherte, erreichte auch das Damenteam das Finale bei der Hallenhockey-WM in Pretoria und erreichte mit Silber die beste Platzierung einer österreichischen Damen-Mannschaft in der Geschichte. Nach diesem Medaillenregen in Südafrika wurden die Mannschaften mit Austrian Airlines zurück nach Wien geflogen.

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Brüssel: Klimakleber haben General-Aviation-Terminal blockiert

Selbsternannte Klimaschützer der Gruppe „Extinction Rebellion“ haben am Montagvormittag den General-Aviation-Bereich des belgischen Hauptstadtflughafens Brüssel blockiert. Dabei haben sich etwa 40 Personen an Türen und Fenstern angeklebt bzw. angekettet. Auch wurden diverse Transparente gezeigt. Die Gruppierung teilte unter anderem mit, dass die Aktion Teil der weltweiten „Make them pay“-Kampagne sein soll. Diese soll sich gezielt gegen die Nutzung von Privatjets richten. Aus der Sicht der Aktivisten soll die Businessaviation für die überwiegende Mehrheit des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes der Luftfahrt verantwortlich sein. Man fordert das generelle Verbot von Flugzeugen, die ausschließlich privat genutzt werden. Dies will man unter anderem damit erreichen, in dem die Steuern so stark angehoben werden sollen, so dass auch für betuchte Kundschaft das Fliegen mit Privatjets unattraktiv wird. Sollte dies nicht ausreichend sein, so will man ein gesetzliches Verbot „erzwingen“. „Extinction Rebellion behauptet unter anderem, dass die „Klimakatastrophe von einer kleinen Minderheit herbeigeführt wird“. Im Bereich der Linienluftfahrt vertritt man die Ansicht, dass diese so stark besteuert werden soll, dass aufgrund hoher Kosten weniger geflogen wird. Die Polizei schritt am Flughafen Brüssel rasch ein. Man hielt sich zunächst zurück und beobachtete den Verlauf der Dinge. Später wurde dann die nichtangemeldete Kundgebung aufgelöst. Dabei ist es auch zu einer nicht näher bezeichneten Anzahl von Verhaftungen gekommen, da einige Aktivisten die Blockade nicht freiwillig aufgeben wollten.

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Erdbeben: SunExpress flog medizinische Teams ein

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress hat im Zeitraum von 6. bis 9. Feber 2023 insgesamt 89 Sonderflüge durchgeführt, um medizinische Teams so rasch wie möglich in das vom Erdbeben erschütterte Gebiet in Syrien bzw. in der Türkei zu bringe, Mit den Rückflügen dieser Sonderflüge hat die Fluggesellschaft rund 6.000 vom Erdbeben betroffene Menschen evakuiert. Die Fluggesellschaft transportiert in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden humanitäre Hilfsgüter kostenlos von ihren Bestimmungsorten in der Türkei in die Region, bisher rund 104 Tonnen. Um den Transport in die und aus der Erdbebenregion zu erleichtern, bietet SunExpress kostenfreie Inlandsflüge zwischen dem 7. und 13. Februar 2023 von und nach Adana, Diyarbakır, Gaziantep, Kayseri, Malatya und Mardin an. Darüber hinaus bietet die Airline allen Fluggästen auf Inlands- und internationalen Flügen, die von diesen Zielen abfliegen, bis zum 21. Februar 2023 eine zusätzliche Freigepäckmenge von 15 Kilogramm zu dem im Flugpreis enthaltenen Freigepäck an.

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Oberlandesgericht Wien kippt Datenschutzklausel von Laudamotion

Seit Ende 2020 ist die Laudamotion GmbH nicht mehr als Fluggesellschaft tätig, denn man legte die österreichischen Zulassungen freiwillig zurück. Allerdings sind noch immer Gerichte mit den einstigen Luftfahrtaktivitäten der heimischen Ryanair-Tochter, die als Firma weiterhin existiert, beschäftigt. Nun erklärte das Oberlandesgericht Wien weitere Klauseln der Allgemeinen Beförderungsbedingungen für unzulässig. Bereits vor einiger Zeit klagte der Verein für Konsumenteninformation im Auftrag des Sozialministeriums gegen zahlreiche Punkte der Beförderungsbedingungen der Laudamotion GmbH. Bisher wurden in diesem Verfahren bereits 23 Klauseln rechtskräftig für unzulässig erklärt. Nun wurde auch die letzte der eingeklagten Klauseln als gesetzwidrig beurteilt. Es handelt sich hierbei um eine Datenschutzklausel. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien sah gleich mehrere Gesetzesverstöße als gegeben an. Das Urteil ist rechtskräftig. Die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion war bis zum Beginn der Corona-Pandemie unter eigener Identität unter eigenen Flugnummern als Billigfluggesellschaft aktiv. Mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs, die im Juni 2020 vollzogen wurde, änderte man das Geschäftsmodell. Bis zur Betriebsaufnahme der Konzernschwester Lauda Europe Ltd. flog man unter FR-Flugnummern im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC. Ende 2020 legte man dann die österreichischen Zertifikate zurück, so dass man formell keine Airline mehr ist. Die einstige Airbus-A320-Flotte wird seither von der maltesischen Lauda Europe Ltd. betrieben. Dennoch sind noch immer Gerichte mit Klagen, die sich gegen die Laudamotion GmbH richten, beschäftigt. Im konkreten Fall beantragte die österreichische Ryanair-Tochter die kostenpflichtige Klagsabweisung und argumentierte, dass dem VKI die entsprechende Aktivlegitimation bei Datenschutzklauseln fehlen würde. Das Verfahren wurde deshalb bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in einem Prozess gegen den

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