Februar 17, 2023

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Februar 17, 2023

Oman Air will noch heuer ersten Frachter anschaffen

Golfcarrier Oman Air wird bis Ende dieses Jahres ihren ersten Vollfrachter in Betrieb nehmen. Noch gibt man sich über das Muster bedeckt und verweist darauf, dass der Entscheidungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Das Management von Oman Air kündigte im Rahmen einer Cargo-Veranstaltung, die in Muscat abgehalten wurde, an, dass man noch dieses Jahr mit einem reinen Frachter in das Cargogeschäft einsteigen wird. Die Entscheidung basiert auch darauf, dass in der Region die Luftfrachtnachfrage stark angestiegen ist. Man unterhält mit Oman Air Cargo eine Tochtergesellschaft, die mit so genannten Preightern in diesem Segment aktiv ist. Dabei wurden den Maschinen des Typs Airbus A330-300 die Sitze entfernt. Bislang betreibt man aber keinen echten Vollfrachter. Das soll sich noch dieses Jahr ändern. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist Oman Air in den Transport von Gütern eingestiegen. Dazu verwandelte man ab 2. April 2020 einige A330-300 in Behelfsfrachter. Das erste Flugzeug, das in dieser Form eingesetzt wurde, war die A4O-DD. Allerdings ist man nicht der einzige Anbieter aus dem Oman, der Potential im Cargosegment sieht. Der Mitbewerber Salam Air hat erst im Oktober 2022 den ersten A321PCF übernommen und beabsichtigt weitere Exemplare dieses Typs zu betreiben. Man ist der erste Carrier im Nahen Osten, der auf diese Umbau-Cargoflugzeuge setzt.

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Slowenien verhandelt wieder mit Ryanair und Wizz Air

Nachdem im Vorjahr Verhandlungen mit Ryanair, Wizz Air und Easyjet keinen Erfolg gebracht haben, hat die slowenische Regierung mit den beiden zuerst genannten Carriern wieder separate Gespräche aufgenommen. Ziel dieser neuerlichen Verhandlungen ist es, dass zumindest einer der beiden Billigflieger dazu bewogen werden kann Flüge ab Ljubljana und/oder Maribor aufzunehmen. Ryanair fliegt derzeit Slowenien als einziges EU-Land nicht an. Wizz Air hat vor einiger Zeit die letzte Route ab Ljubljana eingestellt.

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Amsterdam-Brüssel: KLM und Thalys bauen Kooperation aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und der Eisenbahnbetreiber Thalys bauen ihre Kooperation auf der Strecke Amsterdam-Brüssel weiter aus. Die Airline reserviert für ihre Passagiere zusätzliche Sitze auf den vier täglichen Bahnverbindungen. Diese sind ab 26. März 2023 verfügbar. Im Vorjahr testete KLM die Akzeptanz der Schienenverbindung als Alternative zu klassischen Zubringerflügen. Offensichtlich ist man mit dem Ergebnis zufrieden, denn im Sommer 2023 will der niederländische Carrier deutlich mehr Sitze in den Thalys-Zügen, die gegen Herbst 2023 als Eurostar auftreten werden, anbieten. KLM ist ein entschiedener Befürworter des niederländischen Aktionsplans für Schienen- und Luftverkehrsdienste, der darauf abzielt, internationale Zugreisen als Alternative zum Fliegen zu sechs vorrangigen Zielen (Brüssel, Paris, London, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin) zu verbessern. Der Aktionsplan wurde Ende 2020 von Amsterdam Airport Schiphol, dem niederländischen Eisenbahnnetzbetreiber ProRail, KLM und NS Dutch Railways ausgearbeitet. Der Nachhaltigkeitsansatz von KLM konzentriert sich auf die Verringerung der Emissionen und der Lärmbelastung, und die kontinuierliche Entwicklung des Produkts Luft/Schiene ist Teil dieser Bemühungen. „Wir sind stolz darauf, dieses Luft-Schiene-Produkt auszubauen. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, eine reibungslose Reise für unsere Kunden zu gewährleisten und den Zug auf Kurzstrecken in Europa zu einer immer besseren Alternative zum Flugzeug zu machen. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um die notwendigen Verbesserungen für unsere Kunden zu erreichen“, so Boet Kreiken, Executive Vice President Kundenerfahrung KLM.

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Jänner 2023: Flughafen Ljubljana hatte 57.912 Reisende

Der von Fraport betriebene Flughafen Ljubljana hatte im Jänner 2023 insgesamt 57.912 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um54 Prozent zulegen. Allerdings lag der slowenische Hauptstadtairport um 23,3 Prozent unter jenem Wert, den man vor der Coronapandemie, also im Jänner 2020, hatte. Die Anzahl der Flugbewegungen war gegenüber dem Vorjahresmonat um sechs Prozent rückläufig und wird seitens Fraport mit 906 Starts oder Landungen beziffert. Für das laufende Jahr prognostiziert die Geschäftsführung etwa 1,2 Millionen Reisende.

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Klasjet stationiert VIP-B737-300 mit neuer Kabine in London

Die Fluggesellschaft Klasjet, die der Avia Solutions Group angehört, hat eine frisch überholte Boeing 737-300 in London stationiert. Diese verfügt über 68 Sitzplätze und soll primär für VIP-Charterflüge ab dem Vereinigten Königreich verwendet werden. Chief Commercial Officer Lukas Petrauskas hebt hervor, dass die Verwendung hochwertiger Materialien sowie das Innen- und Außendesign des Mittelstreckenjets den Premiumanspruch von Klasjet unterstreichen sollen. Das Flugzeug ist an einem der Londoner Flughäfen auf Floating Fleet Basis stationiert und einsatzbereit. „Die erhöhte Kapazität ermöglicht es mehr Passagieren, auf einem einzigen Flug zu reisen, was besonders für große Gruppen nützlich ist, die zu verschiedenen Veranstaltungen reisen – von Geschäftstreffen und Ausstellungen bis hin zu Sportwettkämpfen und mehr. Der Komfortaspekt wurde mit extra gepolsterten Sitzen und Komfortkopfstützen erhöht, während die ergonomischere Konstruktion eine großzügige Sitzneigung, entspannende Fußstützen und einen praktischen Klapptisch bietet. Der Komfort der Passagiere steht für uns im Mittelpunkt, weshalb wir auch der Ausbildung des Kabinenpersonals besondere Aufmerksamkeit widmen. Das Kabinenpersonal wird von Fachleuten unterrichtet, die zu den Besten ihres Fachs gehören, und ist somit in der Lage, den bestmöglichen Service zu bieten“, so Petrauskas. Neben der neuen Boeing 737-300 betreibt KlasJet eine private Charterflotte von vier weiteren B737-Classic-Flugzeugen und hat vor kurzem ein weiteres exklusives Privatflugzeug – die Boeing 737 BBJ2 – in Dienst gestellt, das im Spätsommer den Betrieb aufnehmen soll.

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Amelia International will mit A319 in die USA fliegen

Die slowenische Fluggesellschaft Amelia International will künftig im USA-Chartergeschäft mitmischen. Dazu hat man beim U.S.-amerikanischen DoT die entsprechende Genehmigung beantragt. Der Carrier beabsichtigt zwischen Ljubljana und nicht näher genannten Ziele in den Vereinigten Staaten von Amerika einen mit 66 Sitzen bestuhlten A319e einzusetzen. Amelia war bislang als Betreiber von ATR-Turbopropflugzeugen und Embraer ERJ145 aktiv. Erst kürzlich hat man den ersten Airbus A319 durchgeführt. Man will das Standbein von VIP-Charterflügen weiter ausbauen. In Kürze soll ein zweiter Airbus A319 in die Flotte aufgenommen werden. Man will zwar auch auf dem ACMI-Markt wachsen, sich jedoch verstärkt Charteraufträgen widmen. Die Fluggesellschaft plant außerdem die Aufnahme einer A320 in ihre Flotte.

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Mavi Gök stellt erste B777-300ER in den kommerziellen Flugdienst

Die türkische Fluggesellschaft Mavi Gök Airlines hat mit der TC-MGG das erste Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 777-300ER in den kommerziellen Flugdienst gestellt. Zuvor wurde die Maschine zu Trainingszwecken zwischen Antalya und Ankara eingesetzt. Mavi Gök wird den Widebody primär auf Flügen zwischen der Türkei und Indien eingesetzt. Zuletzt kam die Maschine auf der Route Antalya-Delhi zum Einsatz. In Kürze soll mit der TC-MGF eine weitere Boeing 777-300ER zur Flotte stoßen. Beide Maschinen standen vormals in Diensten der russischen Konzernschwester Azur Air. Im Vorjahr ist Mavi Gök Airlines als Charterfluggesellschaft der Anex Group an den Start gegangen. Die Muttergesellschaft verfügt mit Azur Air über weitere Airlines, die Ableger in verschiedenen Ländern unterhalten. Die deutsche Azur Air wurde vor einigen Jahren mangels Markterfolg wieder aufgelöst. Im Sommer 2023 wird Mavi Gök Airlines weitere Flughäfen in der D-A-CH-Region mit Antalya verbinden. Man ist primär für die Anex Group, der unter anderem die Reisemarken Neckermann, Bucher und Öger gehören, aktiv. Die ehemaligen Thomas-Cook-Brands wurden im Zuge des Insolvenzverfahrens gekauft und nach und nach wieder auf den Markt gebracht.

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ANA mit leichten Anpassungen auf Europa-Strecken

Die japanische All Nippon Airways hat in den letzten Tagen ein paar kleinere Änderungen betreffend der Europa-Strecken ins Reservierungssystem eingespielt. Betroffen sind die Tokio-Flüge ab Frankfurt, London, München, Paris und Brüssel. Der größte Flughafen der Bundesrepublik Deutschland soll im Sommerflugplan 2023 zweimal täglich ab Tokio-Haneda mit Boeing 787-9 angesteuert werden. München fliegt man dreimal pro Woche mit diesem Maschinen Typ an. Nach Heathrow geht es täglich mit Boeing 777-300ER. Mit Dreamliner fliegt man dreimal wöchentlich auch Paris-Charles de Gaulle an. Von Tokio-Narita aus nimmt man zweimal pro Woche Kurs auf Brüssel.

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Koralmbahn: Im Zug zum Flug – oder dran vorbei

2025 soll die Koralmbahn von Klagenfurt über Graz nach Wien in Betrieb gehen. Sie führt direkt am Flughafen Graz vorbei. Eine Station ist nicht vorgesehen, zumindest vorläufig nicht. Dabei wäre das Potential beachtlich. Am Flughafen Graz atmet man auf: Die Passagierzahlen gehen langsam hinauf (2022: 561.000), auch die Million erscheint wieder in Reichweite. Die Verbindungen zu den europäischen Hubs kommen wieder in Fahrt, und die lästige Baugrube der Koralmbahn gleich vor dem Terminal ist endlich zu. Doch es sind nicht nur die Passagiere, die zum perfekten Glück fehlen: Die Railjets zwischen Kärnten und Wien werden (voraussichtlich) ab 2025 im Tunnel am Flughafen vorbei brausen. Eine Station war in ursprünglichen Planungen zwar vorgesehen, wird aber nicht realisiert. Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz, spricht von einer „vertanen Chance“. Derzeit gibt es zwar halbstündliche Regionalverbindungen auf der alten Südbahn (ca. 300 m vom Terminal entfernt), aber nur zwischen Graz und Spielfeld. Mit einem Halt der Koralmbahn am Flughafen würde sich das Einzugsgebiet schlagartig um mindestens 200.000 Menschen vergrößern. Bruck, Kapfenberg, Villach wären in weniger als einer Stunde mit dem steirischen Flughafen verbunden, von Klagenfurt wären es nur 39 Minuten. Ein größeres Einzugsgebiet („catchment area“) würde das Flugangebot ex Graz steigern und den Modal Split (= Wahl des Verkehrsmittels) bei der Anreise deutlich zugunsten der Öffis verschieben. Bei einer umweltfreundlichen Anreise besteht derzeit in Graz noch Luft nach oben. Derzeit nutzen nur ca. 10% der an- und abreisenden Fluggäste Bahn oder Bus. Zum Vergleich: In Zürich mit hervorragenden regionalen und nationalen Bahnanschlüssen waren es

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AUA übernimmt Wien-Frankfurt fast vollständig von Lufthansa

Mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 wird Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Frankfurt die überwiegende Mehrheit des Flugverkehrs der Lufthansa Group übernehmen. Dies hat zur Folge, dass man künftig bis zu 77 Mal pro Woche zwischen den beiden Drehkreuzen pendeln wird. Im Regelfall wird diese Strecke mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient. Punktuell kommen auch A321, A320neo und Embraer 195 zum Einsatz. Bislang hatte Austrian Airlines auf dieser Route bis zu fünf tägliche Umläufe. Künftig werden es bis zu elf sein. Lufthansa wird im Gegenzug seltener zwischen Frankfurt und Wien fliegen. Nur noch ein tägliches Kurspaar soll vom Kranich durchgeführt werden. Dieses wird im Regelfall mit Airbus A321 bedient.

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